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Bekannter protestantisch-praktizierender Youtuber kündigt an: Er wird an Ostern katholisch werden!

23. November 2022 in Jugend, 5 Lesermeinungen
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USA: Cameron Bertuzzi führt einen großen englischsprachigen Youtubekanal, der sich mit den Themen des christlichen Glaubens beschäftigt – Vor seiner Kamera hatte er auch viele katholische Größen, bsp. Bischof Barron und Scott Hahn


Washington D.C. (kath.net/pl) „Die große Ankündigung ist also, dass ich mich am 20. September 2022 entschieden habe, katholisch zu werden. Ich bin derzeit in einem Vorbereitungs-Programm und werde kommende Ostern in die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche aufgenommen.“ Das erläuterte Cameron Bertuzzi vor wenigen Tagen. Dies sei das Ergebnis seiner „gründlichen Untersuchung der Argumente für und gegen das Papsttum“. „Als Protestant bin ich unvoreingenommen in diese Studien gegangen. Ich habe mir gesagt, dass ich am Ende den Beweisen folgen werde, wohin sie auch führen, auch wenn diese Schlussfolgerung für mich oder meine Familie unbequem ist.“, Seine protestantischen Freunde seien „sehr zuversichtlich“ gewesen, dass seine Studien seinen protestantischen Glauben bestätigen würden, „aber sie irrten sich“. „Was ich herausfand, war, dass die Argumente stark darauf hindeuten“, dass der Anspruch des Papsttums „wahr ist“.


Der bisher protestantische US-Amerikaner führt den Youtube-Kanal „Capturing Christianity“, der sich mit den Themen des christlichen Glaubens beschäftigt, dieser Kanal ist von fast 150.000 Personen abonniert. Zum Interview hatte er bereits so bekannte Katholiken wie den Bischof Robert Barron, außerdem die katholischen Apologeten Trent Horn und Jimmy Akin vom „Apostolat Catholic Answers“; den Theologen und Professor Scott Hahn (der selbst ein Konvertit ist) und Pater Vincent Lampert, ein Exorzist für die Erzdiözese Indianapolis. Darüber berichtete die „Catholic News Agency“.

Seine Ehefrau Brittany hatte nach dieser Ankündigung sehr viele Gratulationen zu ihrer Entscheidung erhalten, schreibt Bertuzzi auf Twitter und stellt daraufhin klar: „Ich möchte klarstellen, dass Brittany Bertuzzi entschiedene Protestantin bleibt“, sie denke nicht über eine Konversion nach. Dies sei „eine sehr anstrengende Zeit für sie und für unsere Familie“. Die Gratulationen würden nicht helfen, sondern würden ihr wehtun, schreibt Bertuzzi und bittet darum, seiner Frau die nötige „Privatsphäre“ zu geben. Spürbar energisch fügt er hinzu: „Noch einmal, falls es immer noch nicht klar ist: HÖREN SIE AUF, MEINE FRAU NACHRICHTEN ZU SCHICKEN.“

In einem anderen Tweet stellt er klar: „Ich konvertiere zum Katholizismus, weil er wahr erscheint und meine gesamten Beweise in diese Richtung weisen. Das heißt natürlich nicht, dass ich Protestanten für irrational halte“. Protestanten könnten durchaus eine andere Sicht auf die Argumente haben.

Hintergrund: Evangelische Christen wie Bertuzzi, die bereits in ihrer Herkunftskonfession gültig getauft worden waren, legen bei ihrer Aufnahme in die katholische Kirche das Glaubensbekenntnis ab und empfangen die Sakramente Beichte, Erstkommunion und Firmung. Deshalb spricht man davon, dass diese „Konvertiten in die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche aufgenommen“ werden, zuvor hatten sie als Christen bereits eine Teilmitgliedschaft.

Fotos: Ehepaar Bertuzzi und Petersplatz © Cameron Bertuzzi/Twitter/Screenshots

 


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