Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  2. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  3. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  4. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  5. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  6. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  7. Die Stunde der Heuchler
  8. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  9. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  10. USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs
  11. "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"
  12. Ein einziges Depositum der Wahrheit. Die Einheit von Schrift und Tradition
  13. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  14. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  15. Trump streicht Organisationen das Geld, die DEI-Projekte und LGBTQ-Ideologie verbreiten

US-Präsident Biden behauptet, Abtreibungsverbote werden Frauen ins Gefängnis bringen

6. Juli 2022 in Prolife, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Lebensschutzgesetze, die mittlerweile in etlichen Bundesstaaten in Kraft sind, nehmen Frauen ausdrücklich von der Strafverfolgung bei illegalen Abtreibungen aus.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

US-Präsident Joe Biden hat behauptet, dass die Behörden von Bundesstaaten, in denen Abtreibung verboten ist, Frauen verhaften werden, die in einem anderen Bundesstaat eine Abtreibung durchführen lassen. Die Menschen würden „schockiert sein“, wenn der erste Bundesstaat eine Frau verhaftet, nachdem sie die Grenze überschritten hat, um – wie Biden wörtlich sagte – „eine Gesundheitsleistung“ in Anspruch zu nehmen. Dies werde geschehen, prophezeite der US-Präsident bei einem öffentlichen Treffen mit Gouverneuren der Demokratischen Partei am 1. Juli.


Er versprach, dass sein Regierung diese Frauen „schützen“ und gegen Bundesstaaten vorgehen werde, die Frauen wegen Abtreibungen verhaften, die sie in anderen Bundesstaaten durchführen lassen.

Die Lebensschutzgesetze, die mittlerweile in etlichen Bundesstaaten in Kraft sind, nehmen Frauen ausdrücklich von der Strafverfolgung bei illegalen Abtreibungen aus. Es können nur Abtreibungsärzte belangt werden sowie in einigen Bundesstaaten Personen, die sie dabei unterstützen.

Die Lebensschutzbewegung in den USA hat sich wiederholt deutlich gegen Strafen für Frauen bei illegalen Abtreibungen ausgesprochen, weil Frauen oft die zweiten Opfer einer Abtreibung sind. Im Mai 2020 haben 70 Vertreter der Lebensschutzbewegung in einem offenen Brief die Strafverfolgung von Frauen, die eine Abtreibung durchführen ließen, abgelehnt. Viele Frauen würden eine Abtreibung unter Druck anderer Personen durchführen. Oft sei dies ein gewalttätiger Partner. Viele, vor allem junge Frauen seien über die Entwicklung des Embryos nicht ausreichend aufgeklärt und seien sich nicht bewusst, dass es sich um ein einmaliges menschliches Wesen handle. Immer wieder komme es zu physischen Verletzungen von Frauen bei Abtreibungen. Andere hätten emotionale und psychische Folgen Monate und Jahre nach einer Abtreibung. Diese und andere Gründe würden dafür sprechen, Frauen nicht zu verfolgen.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 SarahK 7. Juli 2022 
 

@Chris2

Besser kann man das nicht sagen. Im times magazine gab es ja auch nach der Wahl ein Bekenntins, dass die Medien die Wahl für Biden gewonnen haben dadurch, dass sie Trump eben so wie sie es haben dargestellt haben. Beiden ist weder pro no con bei Abtreibung, auch wenn ihn sogar "gute" Katholiken jetzt wegen ihrer hervorgehenden Hetze gegen Trump gut darscheiben möchten. Wie hat E.M. richtig gesagt Präsident ist der, der den Teleprompter bedient und so ist auch Bidens Meinung und bevor er mal tatsächlich eine Meinung äussern kann, passt schon seine Frau darauf auf, dass es nicht passiert.


0
 
 Chris2 7. Juli 2022 
 

Ist aktive Förderung der Abtreibung etwa keine "Mitwirkung"?

Falls dem so wäre, hätten sich u.a. Biden und Pelosi längst selbst exkommuniziert und dürften sowieso nicht den Leib des Herrn erhalten. Falls die Zustimmung zu einem sehr weitgehenden Abtreibungsgesetz den selben Effekt hätte, gäbe es in der "Demokratischen Partei" der USA nur noch eine niedrige einstellige Prozentzahl an Katholiken...


0
 
 Chris2 7. Juli 2022 
 

Bei Präsident Trump war ja buchstäblich alles, was er tat

@matthieu böse und / oder falsch. Und über seinen Einsatz für die ungeborenen Kinder wurde seltsamerweise gar nicht erst berichtet. Ein Armutszeugnis für den Journalismus in den meisten deutschen Medien, zumindest, sofern er noch den Anspruch erhebt, Fakten zu berichten (der Stern z.B. hat ja ausdrücklich den Gesinnungsjournalismus ausgerufen). Dafür war Donald Trump zigmal täglich in den Meldungen. Erstaunlich ist, dass über Biden seit der Wahl (und seinen schweren Aussetzern an diesem Tag) fast gar nicht mehr berichtet wird. Die ersten Wochen erfuhr man fast nur etwas über die Bissigkeit seines Hundes...


1
 
 Ebuber 6. Juli 2022 
 

Das Ärgernis

liegt darin, dass US-Präsident Biden als Katholik, was er ja sonst gerne betont, ein totaler Abtreibungsbefürworter ist.
Entsprechend sollte/ist er doch exkommuniziert sein. (Er hat sich die Exkommunikation selber zugezogen) Wie verhält sich unser Papst ihm gegenüber? Wird er von seinem Bischof darauf angesprochen? Das würde mich interessieren.


1
 
 matthieu 6. Juli 2022 
 

Die Gesetze

sollte er einigermaßen kennen, bevor er solche Kommentare loslässt. Ein Brandstifter? (Ich bin ja kein Trump-Fan, aber wenn der sich so etwas in der Gegenrichting erlaubt hätte, wären alle über ihn hergefallen)


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Lebensschützer über Trump: Gemischte Bilanz nach dem ersten Jahr der zweiten Amtszeit
  2. Trump streicht Organisationen das Geld, die DEI-Projekte und LGBTQ-Ideologie verbreiten
  3. Aktuelle Umfrage zeigt: US-Amerikaner mehrheitlich gegen unbeschränkte Abtreibung
  4. Bibel-Podcast wieder unter den Top 10 der Apple Podcasts
  5. US-Regierung unterstützt Forschung mit Gewebe von abgetriebenen Babys künftig nicht mehr
  6. Vatikan prüft Teilnahme an Trumps Friedens-Rat für Gaza
  7. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen

Abtreibung

  1. ‚Seien Sie die Person, die eine Frau mit der Hoffnung verbindet!‘
  2. Aktuelle Umfrage zeigt: US-Amerikaner mehrheitlich gegen unbeschränkte Abtreibung
  3. US-Regierung unterstützt Forschung mit Gewebe von abgetriebenen Babys künftig nicht mehr
  4. USA: Republikanische Politiker wollen Abgabe von Abtreibungspillen strenger regulieren
  5. Katholische Bischöfe Schottlands verurteilen Pufferzonen-Gesetz für Abtreibungskliniken
  6. Nun läutet auch in Italien die erste Glocke „Stimme der ungeborenen Kinder“
  7. Menschenrecht auf Abtreibung?






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  4. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  5. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  6. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  9. Die Stunde der Heuchler
  10. Goldensteiner Schwestern: Schwere Vorwürfe um Spendengelder
  11. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  12. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  13. Berichte über neue Wunder des Hl. Charbel in den USA und im Libanon
  14. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  15. US-Vizepräsident J.D. Vance verurteilt klar Abtreibung: Wie heidnische 'Menschenopfer'!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz