Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  3. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  4. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  5. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  9. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  10. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  11. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  12. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  13. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  14. R.I.P. Dolly Parton
  15. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet

Ein Recht auf Abtreibung gibt es nicht

3. Juli 2022 in Kommentar, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gastkommentar zur Rechtskorrektur in den USA bezüglich Roe vs. Wade von Gudrun Kattnig, Geschäftsführerin vom Katholischen Familienverband Kärnten.


Klagenfurt (kath.net/ pm) Die Entscheidung des US-amerikanischen Supreme Court das Urteil Roe v. Wade aufzuheben, hat zu sehr emotionalen Reaktionen geführt. Die Debatte lässt neu die Frage aufkommen: Was ist ein Recht und wer hat Rechte?

Biologisch betrachtet steht außer Frage, dass ein Mensch vor seiner Geburt bereits ein Mensch ist. Jedes Ultraschallbild beweist es und wir staunen, dass Babys mit einem Gewicht von 400 Gramm bereits überlebensfähig sind. Dennoch beginnt der juristische Schutz erst mit der Geburt. Zugleich wird der Ruf nach einem „Recht“ auf die Beendigung einer Schwangerschaft lauter. Im Unterschied zum Recht auf Leben, gibt es dieses Recht jedoch nicht. Abtreibung ist nach wie vor nur bedingt straffrei gestellt. Der Gesetzgeber weiß sehr genau, dass durch eine Abtreibung der Herzschlag eines menschlichen Lebens mit einer einzigartigen DNA unwiederbringlich ausgelöscht wird.


So ungelegen eine Schwangerschaft sein mag, kann eine Abtreibungserfahrung dramatische Folgen haben. Nicht nur für das Kind. Viele Frauen leiden langfristig unter Traumata, auch Geschwisterkinder und Angehörige sind betroffen. Um zu helfen Abtreibungen verringern zu können, braucht es dringend einer Klärung über die Abtreibungsgründe. Spekulationen sind wenig hilfreich. Nur auf Basis klarer Faktenlage, lassen sich konkrete Hilfsangebote erstellen.

Wer heute ein „Recht“ auf Abtreibung fordert, verhandelt vielleicht morgen das „Recht“ auf Spätabtreibung, dann das auf nachgeburtliche Tötung. So geschehen in Neuseeland und den Niederlanden, wo der Tod kleiner Kinder immer häufiger durch die Hand von Ärzten erwirkt wird.

Das alte Gebot „du sollst nicht töten“, ist herausfordernd. Es fordert, dass wir uns umeinander kümmern, den Nächsten sehen und tatkräftig, hilfreich und liebend zur Seite stehen. Im Unvorhergesehenen, im Schwachen, im scheinbar Nichtgelungenen kann doch etwas liegen, das dem Menschen zum Guten wird.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. ‚Meine Aufgabe ist es, dich in den Himmel zu bringen, nicht nach Harvard‘
  2. US-Präsident Trump nominiert Lebensschützerin zur Direktorin der Arzneimittelbehörde FDA
  3. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden
  4. US-Regierung leitet 2 Milliarden Dollar an christliche Hilfsorganisationen um
  5. 50 Jahre Jugendkonferenzen in Steubenville
  6. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  7. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'

Pro-Life

  1. Trump: Jeder Mensch vom „allmächtigen Gott“ mit einem unveräußerlichen Recht auf Leben ausgestattet!
  2. "Wir müssen jedes Leben schützen"
  3. Trump begnadigt 23 Lebensschützer – „Es ist eine große Ehre, dies zu unterzeichnen“
  4. Mit allen Mitteln gegen das Recht auf Leben
  5. ALfA: Ohne Recht auf Leben gibt es überhaupt keine Rechte
  6. Studie zweifelt an Sicherheit und Datengrundlage von Abtreibung
  7. Polen bleibt Pro-Life






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Mit Erlaubnis des Kardinals: Benediktiner betet als Einsiedler für Skandinavien
  3. Synodalität aus der Tradition - Teil 1
  4. US-Präsident Trump nominiert Lebensschützerin zur Direktorin der Arzneimittelbehörde FDA
  5. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  6. Außenbeauftragter des Papstes setzt Besuch in Moskau fort
  7. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  8. Erzdiözese Mexiko will angemessenes Begräbnis für abgetriebene und nach der Geburt gestorbene Babys
  9. Verhaftung nach Großbrand einer historisch wertvollen Holzkirche in Kanada
  10. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  11. YouTube-Philosoph Joe Schmid: „Ich spüre eine Art magnetische Anziehungskraft des Katholizismus“
  12. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  13. R.I.P. Dolly Parton
  14. 'Ich möchte meinem Vater im Himmel danken'
  15. Französischer Bischof Mica: Der Papst ist in der Rupnik-Frage „wirklich sehr entschlossen“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz