SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
- Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
- Denn sie wissen nicht, was sie fordern
- Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
- ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
- INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
- "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
- Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
- Zwei Formen - ein Ritus
- Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
- Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut
- "Angriffe auf Christen werden in Deutschland ignoriert"
- Euthanasie trotz dreimaligem Senatsveto
- Gottes Wirken vollzieht sich im Verborgenen
- Militärdienst auch für Geistliche: Schweizer Kirchen protestieren
| 
Ein Recht auf Abtreibung gibt es nicht3. Juli 2022 in Kommentar, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Gastkommentar zur Rechtskorrektur in den USA bezüglich Roe vs. Wade von Gudrun Kattnig, Geschäftsführerin vom Katholischen Familienverband Kärnten.
Klagenfurt (kath.net/ pm) Die Entscheidung des US-amerikanischen Supreme Court das Urteil Roe v. Wade aufzuheben, hat zu sehr emotionalen Reaktionen geführt. Die Debatte lässt neu die Frage aufkommen: Was ist ein Recht und wer hat Rechte?
Biologisch betrachtet steht außer Frage, dass ein Mensch vor seiner Geburt bereits ein Mensch ist. Jedes Ultraschallbild beweist es und wir staunen, dass Babys mit einem Gewicht von 400 Gramm bereits überlebensfähig sind. Dennoch beginnt der juristische Schutz erst mit der Geburt. Zugleich wird der Ruf nach einem „Recht“ auf die Beendigung einer Schwangerschaft lauter. Im Unterschied zum Recht auf Leben, gibt es dieses Recht jedoch nicht. Abtreibung ist nach wie vor nur bedingt straffrei gestellt. Der Gesetzgeber weiß sehr genau, dass durch eine Abtreibung der Herzschlag eines menschlichen Lebens mit einer einzigartigen DNA unwiederbringlich ausgelöscht wird. 
So ungelegen eine Schwangerschaft sein mag, kann eine Abtreibungserfahrung dramatische Folgen haben. Nicht nur für das Kind. Viele Frauen leiden langfristig unter Traumata, auch Geschwisterkinder und Angehörige sind betroffen. Um zu helfen Abtreibungen verringern zu können, braucht es dringend einer Klärung über die Abtreibungsgründe. Spekulationen sind wenig hilfreich. Nur auf Basis klarer Faktenlage, lassen sich konkrete Hilfsangebote erstellen.
Wer heute ein „Recht“ auf Abtreibung fordert, verhandelt vielleicht morgen das „Recht“ auf Spätabtreibung, dann das auf nachgeburtliche Tötung. So geschehen in Neuseeland und den Niederlanden, wo der Tod kleiner Kinder immer häufiger durch die Hand von Ärzten erwirkt wird.
Das alte Gebot „du sollst nicht töten“, ist herausfordernd. Es fordert, dass wir uns umeinander kümmern, den Nächsten sehen und tatkräftig, hilfreich und liebend zur Seite stehen. Im Unvorhergesehenen, im Schwachen, im scheinbar Nichtgelungenen kann doch etwas liegen, das dem Menschen zum Guten wird.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Chris2 4. Juli 2022 | | | | "Recht"? "Menschenrecht"! Immer öfter wird ein "Menschenrecht auf Abtreibung" gefordert. Eine größere Perversion der Menschenrechte ist kaum denkbar. Aber wenn nicht einmal mehr die Kirche von der von Gott geschenkten Seele predigt... |  1
| | | | | Chris2 4. Juli 2022 | | | | Schon wieder die Niederlande. Die Menschheit hat rein gar nichts aus den menschenverachtenden Ideologien des 20. Jahrhunderts, Nationalsozialismus und Sozialismus, gelernt (jeweils über 50 Millionen Opfer) ... |  0
| | | | | augia_felix 3. Juli 2022 | |  | Zwei Aufgaben (Teil 3) ... Aber an Abtreibung ist einfach nichts, was gut wäre, auch wenn Erzbischof Koch (Berlin) sich eine "versöhnlichere Debatte zu Abtreibung" wünscht (katholisch.de vom 2. Juli). Ich frage mich: Welche positiven Argumente für die massenhafte Tötung (100.000 pro Jahr in D) von unschuldigem und schutzlosen menschlichem Leben kann es denn überhaupt geben, die versöhnlicher (also zartfühlender) erörtert werden könnten? -- Was wirklich nottut, ist die verstärkte moralische und materielle Unterstützung von ungewollt Schwangeren, damit sie Ihre Kinder austragen und (falls es nicht anders geht) zur Adoption freigeben können. Hingegen ist ein "Menschen-/Frauenrecht auf Abtreibung" erstens moralisch höchst verwerflich und bringt zweitens Schwangere in Notlagen auch nicht wirklich weiter, sondern verleitet sie zur einer schweren Sünde. |  1
| | | | | augia_felix 3. Juli 2022 | |  | Zwei Aufgaben (Teil 2) ...
(2) Die zweite, vermutlich viel schwierigere Aufgabe, besteht darin, der Öffentlichkeit klarzumachen, dass seit einem halben Jahrhundert in USA und auch in Deutschland (und vielen anderen Ländern) eine legalisierte Abtreibungsroutine besteht, was im Lauf der Zeit suggeriert, dass ja auch moralisch "alles gut" sei und dass man dann die z.B. in Deutschland immer noch geltenden "Zumutungen" (Pflichtberatungsschein, Abtreibung als straffreies Unrecht etc.) einfach abschaffen könne und sollte. |  1
| | | | | bibelfreund 3. Juli 2022 | | | | Wehret den Anfängen Und wann kommt das „recht“, seine Eltern einzuschläfern, wenn sie einem im Alter zur Last fallen? |  1
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuUSA- USA: Gericht entscheidet über Statue von Erzengel Michael vor öffentlichem Gebäude
- Oberster Gerichtshof der USA bestätigt Regelungen zum Schutz von Frauen im Sport
- US-Außenminister Rubio: Die UNO hat ihre Mission verloren
- Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Zehn Gebote in den Klassenzimmern
- Keine Strafen für Baseball-Spieler wegen Bibelversen auf Kappen mit Regenbogen
- US-Justizministerium unterstützt katholischen Orden im Kampf gegen Transgender-Gesetz in New York
- Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Abtreibung nur in wenigen Ausnahmen
Pro-Life- Trump: Jeder Mensch vom „allmächtigen Gott“ mit einem unveräußerlichen Recht auf Leben ausgestattet!
- "Wir müssen jedes Leben schützen"
- Trump begnadigt 23 Lebensschützer – „Es ist eine große Ehre, dies zu unterzeichnen“
- Mit allen Mitteln gegen das Recht auf Leben
- ALfA: Ohne Recht auf Leben gibt es überhaupt keine Rechte
- Studie zweifelt an Sicherheit und Datengrundlage von Abtreibung
- Polen bleibt Pro-Life
| 





Top-15meist-gelesen- Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
- „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
- Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Denn sie wissen nicht, was sie fordern
- Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
- ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
- "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
- Zwei Formen - ein Ritus
- DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
- "Angriffe auf Christen werden in Deutschland ignoriert"
- Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut
- Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
- Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet
- Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
|