Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Stat crux dum volvitur orbis
  2. Papst gegen Corona geimpft
  3. Überlegungen zu einer Reform der Papstwahl. Eine Geschichte
  4. Hurra, ein Katholik!
  5. Franziskus: „Abtreibung ist ein Problem, das selbst ein Atheist im eigenen Gewissen lösen muss“
  6. Bartholomaios ruft zu Teilnahme an Covid-Impfung auf
  7. Österreichische Bischöfe möchten auch weiterhin Gläubige von den Gottesdiensten ausschließen
  8. „Unperfektes Kreuz“ als neues Logo für das Bistum Fulda
  9. Protestwelle gegen Zwangs-Sexualisierung im Duden
  10. Der Apostolische Palast bricht ein und die Zeit läuft davon
  11. ‚Big Tech hat der freien Meinungsäußerung den Krieg erklärt’
  12. Softwareunternehmen Mozilla: ‚Trump sperren wird nicht reichen’
  13. Scheidender US-Präsident erklärt 22.1. zum „Nationalen Tag der Heiligkeit des menschlichen Lebens“
  14. Deutsche vertrauen dem Zentralrat der Juden mehr als der evangelischen oder katholischen Kirche
  15. Linke US-Abgeordnete: ‚Religiöse Fundamentalisten’ wollen ‚Gesellschaft ihren Glauben aufzwingen’

Gesellschaft für deutsche Sprache rät vom Genderstern ab

14. August 2020 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bei der Verwendung des Gendersterns entstehen grammatisch falsche Formen (z. B. Arzt*in oder Ärzt*in) - Außerdem werden die (Vor-)Lesbarkeit und die Verständlichkeit eines Textes beeinträchtigt


Wiesbaden (kath.net/pl) „Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden hat das Gendersternchen geprüft: Es eignet sich nicht, um genderneutrale Personenbezeichnungen zu bilden. Bei seiner Verwendung entstehen nicht nur grammatisch falsche Formen (z. B. Arzt*in oder Ärzt*in), auch den Regeln der deutschen Rechtschreibung entspricht das Sternchen nicht. Die GfdS befürwortet zwar grundsätzlich eine diskriminierungsfreie Sprache, das sogenannte Gendersternchen (z. B. Leser*in) stellt aber aus sprachlicher Sicht kein geeignetes Mittel dar, um dieses Anliegen umzusetzen.“ Das schreibt die GfdS in einer Presseaussendung. Die 1974 gegründete und von Bund und Land geförderte Einrichtung reagiert damit auf die neueste Auflage des Dudens.


In der aktuellsten Dudenausgabe stehen nun erstmals Angaben zum gendergerechten Sprachgebrauch. Dazu erläuterte Kathrin Kunkel-Razum, Leiterin der Duden-Redaktion, im „Deutschlandfunk“: Man habe in der Redaktion „sehr lange diskutiert“, wie man richtig gendert, „weil uns natürlich klar war, dass wir hier auch Kritik bekommen würden“. Aber es habe viele Anfragen gegeben von Personen und Körperschaften, die Rat für ihre Texte suchten. Der Genderstern sei die Variante unter mehreren, die sich derzeit im Deutschen am stärksten durchsetze. Doch sei dies „alles nicht in Stein gemeißelt“, „deshalb geben wir auch auf gar keinen Fall Regeln vor“.

Die Gesellschaft für deutsche Sprache jedenfalls monierte weiter: „Das Gendersternchen, aber auch weitere vergleichbare Ausdrucksmittel – wie beispielsweise der Gender-Unterstrich (auch Gender-Gap), der Gender-Doppelpunkt oder der Gender-Mediopunkt – sind mit den amtlichen Regeln der deutschen Rechtschreibung nicht vereinbar. Die Stadtverwaltung Lübeck etwa gendert seit dem Jahreswechsel 2019/2020 mit einem Gender-Doppelpunkt, die Städte Hannover und Flensburg mit einem Gendersternchen. Diese Verwendung unterschiedlicher genderneutraler Formen führt zu einer uneinheitlichen Rechtschreibung. Wie Personenbezeichnungen mit einem Gendersternchen ausgesprochen werden sollen – beispielsweise mit einer kurzen Sprechpause, unter Auslassung des Sternchens als feminine Form oder als Paarform – ist unklar. Für die Sprechenden und für die Zuhörerinnen und Zuhörer entstehen so Unsicherheiten. Die orthografische und grammatische Richtigkeit und Einheitlichkeit, die (Vor-)Lesbarkeit und die Verständlichkeit eines Textes stehen jedoch an erster Stelle und müssen auch in einer diskriminierungsfreien Sprache gewährleistet sein. Die GfdS rät daher ausdrücklich davon ab, das Gendersternchen und ähnlich problematische Formen zu verwenden.“

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lesa 16. August 2020 

Unterscheidung der Geister

@chris 2: Genau aufgezeigt! Diese Aussaat hat dieselbe Wurzel. @Veritatis splendor: Der Zusammenhang ist eindeutig. Eine Finesse des Teufels. Eine Verblendung, die auch von manchen Hirten immer noch nicht durchschaut wird. Jesaja: "Die Hirten sind blind. Sie merken gar nichts." Verdrehen und geistlos (auf Geschlechter fixiert)sprechen ist Antiverkündigung.
"Im Lauf der Zeit verfestigte sich die frevelhafte Sitte und wurde schließlich als Gesetz befolgt; die Standbilder erhielten auf Anordnung der Herrscher göttliche Verehrung. Als ob es nicht genug wäre, in der Erkenntnis zu irren, nennen sie so große Übel auch noch Frieden." (Weish.)
Langsam dieser Zerstörung entgegenwirken (K. Sarah)und die Menschen vor allem die Heranwachsenden, vor diesem bösgeistigen Zugriff, die in geistige Verelendung führt - auch durch Gebet zum Heiligen Geist, zu den Engeln und Heiligen, damit das natürliche und geistliche Unterscheidungsvermögen wieder wächst.


1

1
 
 Chris2 15. August 2020 
 

@Stephaninus

Warum auch sollte ein Volk - sorry: eine Bevölkerung (vgl. Rasenteppich "Der deutschen Bevölkerung" im Reichstag), das sich aktiv selbst abschafft (Abtreibung, Islamisierung, Deindustrialis., Zerstörung der Wehrhaftigkeit nach innen wie außen, eigene Bürger als Menschen zweiter Klasse etc.) ausgerechnet bei der Sprache aufmerksam sein? Angefangen bei unaussprechlichem Unsinn wie "Er öffnete das Schloss mithilfe [sic!] Eines Nagels" über die häufig sinnentstellenden Getrenntschreibungen ("Ich fühle mich allein gelassen" oder "Viel versprechende Politiker" - OK. Letzteres stimmt meistens, deswegen würde es eine Ausnahme und es darf wieder "Viel versprechende Politiker" geben) über all den ideologischen GendersternchenInnenquatsch bis hin zu politisch korrekter Sprache ("Kinder! Kommt! Es gibt Schaumzuckerware mit Waffelboden und Schokoüberzug!", "Dunkelhäutiger" statt "Schwarzer", "südländisch statt "Dunkelhäutig" oder "nordafrikanisch-arabisch", "Hass und Hetze" statt "andere Meinung").


4

0
 
 Chris2 15. August 2020 
 

GfdS und das "Unwort des Jahres"

Wer glaubt, die GfdS würde immer noch das "Unwort des Jahres" küren: "Bis 1994 wurde das „Unwort des Jahres“ im Rahmen der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) gewählt. Nach Konflikt mit dem Vorstand der GfdS machte sich die Jury als 'Sprachkritische Aktion Unwort des Jahres' selbständig." (Wikipedia). Man beachte vor allem die letzten Unworte seit 2013, Noch Fragen?

de.m.wikipedia.org/wiki/Unwort_des_Jahres_(Deutschland)


3

0
 
 Stephaninus 14. August 2020 
 

Abschaffung der deutschen Sprache

Mal abgesehen von Ideologischen: mit dem Genderstern wird man die deutsche Sprache so schädigen, dass das Englische weiter an Bedeutung (als Alternative) gewinnt.


6

0
 
 Veritatis Splendor 14. August 2020 

Babel

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Auflösung der Sprache und Auflehnung gegen den Schöpfer der natürlichen Ordnung?


7

1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

gender mainstreaming

  1. New England Medical Journal: Geschlechtsangabe auf Geburtsurkunde sollte entfallen
  2. Bischöfe Kanadas warnen: Verkündigung des Christentums würde kriminalisiert
  3. Wenn das Gendersternchen gesprochen wird
  4. Dichter Reiner Kunze: Sprachgenderismus bringt Sexualisierung und Verarmung der Sprache 
  5. Irischer Minister will ‚Geschlechtsänderung’ für Jugendliche vereinfachen
  6. Geschlechtsverwirrung in den Niederlanden
  7. Neues Parteiprogramm der Grünen für Abtreibung und Gender-Ideologie
  8. Gender-Ideologie widerspricht Natur und Offenbarung
  9. Transgender: Die feministische Revolution frisst ihre Kinder
  10. US-Regierung definiert ‚Gender’ als biologisches Geschlecht







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net-PAULUS-Leserreise: Fronleichnam auf Malta - Mit Michael Hesemann und P. Leo Maasburg
  2. Überlegungen zu einer Reform der Papstwahl. Eine Geschichte
  3. Stat crux dum volvitur orbis
  4. Der alte Trick des Feindes
  5. Protestwelle gegen Zwangs-Sexualisierung im Duden
  6. Der Apostolische Palast bricht ein und die Zeit läuft davon
  7. Franziskus: „Abtreibung ist ein Problem, das selbst ein Atheist im eigenen Gewissen lösen muss“
  8. Hurra, ein Katholik!
  9. Österreichische Bischöfe möchten auch weiterhin Gläubige von den Gottesdiensten ausschließen
  10. Papst gegen Corona geimpft
  11. "Für Christen, die an IHN glauben, ist klar in welcher Zeit wir uns gerade befinden"
  12. Vatikan regelt Spendung des Aschenkreuzes im Corona-Modus
  13. Die Christo-Zentrik des Petrusdienstes – Oder warum es nur einen Papst gibt
  14. „Unperfektes Kreuz“ als neues Logo für das Bistum Fulda
  15. Großes kath.net-Gewinnspiel 2021: Zwei Romreisen, Reisegutscheine, Büchergutscheine und ein Ipad!

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz