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Kirchenrestaurierung nach Venedig-Hochwasser: Unbekannte Fresken gefunden

26. Juli 2020 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Fragmente aus dem 9. und 10. Jahrhundert in der Kirche Santa Maria Assunta zeigen Szenen aus dem Leben Mariens und aus Legenden um den Heiligen Martin - VIDEO


Rom (kath.net/KAP) In der Kirche Santa Maria Assunta auf der Lagunen-Insel Torcello bei Venedig sind frühmittelalterliche Fresken entdeckt worden. Die Fragmente aus dem 9. und 10. Jahrhundert zeigen Szenen aus dem Marienleben und aus Legenden um den Heiligen Martin und wurden später von Mosaiken überdeckt. Wie die italienische Nachrichtenagentur SIR am Donnerstag unter Bezug auf lokale Medien berichtete, erlauben die Reste eine Rekonstruktion der ursprünglichen malerischen Ausstattung der Basilika.


Bekannt ist Santa Maria Assunta für das Mosaikprogramm aus dem 11. und 12. Jahrhundert, das zu den bedeutendsten in Italien zählt. Die darunter liegenden Fresken kamen laut dem Bericht bei konservatorischen Arbeiten im Nachgang zum Hochwasser des vergangenen November zutage.

Die Restaurierungen auf der Insel Torcello im Norden der Lagune sind laut lokalen Medien eine der wichtigsten Baustellen des katholischen Patriarchats Venedig. Ausgeführt wird das auf rund 880.000 Euro veranschlagte Projekt unter Aufsicht der venezianischen Denkmalbehörde. Geldgeber ist den Berichten zufolge die US-amerikanische Non-Profit-Organisation "Save Venice".

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

Archivfoto Hochwasser November 2019 in Venedig (c) Wikipedia/jkb/CC BY-SA 3.0

Ein Video zeigt allererste Aufnahmen

 

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