Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Das ging selbst einigen CSD-Fans zu weit und sorgte für Aufregung innerhalb der Homo-Szene“
  2. Maria 1.0 schreibt offenen Brief an DBK-Vorsitzenden Bischof Bätzing
  3. Papst Franziskus empfängt zum vierten Mal Transsexuelle
  4. Salzburger Erzbischof Lackner verteidigt Jungfrauenweihe im Dom
  5. Archie wurde getauft und in die katholische Kirche aufgenommen!
  6. Tohuwabohu im Bistum Chur: Liturgiemissbrauch und Messsimulationen durch Gemeindeleiterin
  7. Theologe: Christen sollten sich bei Kommentaren in den Sozialen Medien zurückzuhalten
  8. Das bundesdeutsche Bermuda-Dreieck der Großideologen
  9. „Gott ist mein Bräutigam“
  10. Georgia ermöglicht steuerliche Begünstigungen für ungeborene Kinder
  11. Psychologin Stefanie Stahl warnt davor, Kinder zu früh in die Kita zu geben
  12. Kirche muss reich an Glauben sein, nicht reich an Geld
  13. „Gender widerspricht sich selbst“
  14. GENDERIRRSINN bei Audi: "Der_die BsM-Expert_in ist qualifizierte_r Fachexpert_"
  15. Die Synodale Parallelgesellschaft

Israel erwartet 165.000 Besucher zu Weihnachten

15. Dezember 2019 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Insgesamt werden für Dezember und Jänner rund 660.000 Touristen erwartet - Seit Jahresbeginn besuchten 4,5 Millionen Menschen Israel.


Jerusalem (kath.net/ KAP/KNA)
Israel rechnet mit rund 165.000 christlichen Besuchern während der Weihnachtszeit. Insgesamt werden für die Monate Dezember und Jänner 660.000 Touristen erwartet, teilte das israelische Tourismusministerium mit. Für den Heiligen Abend stellt das Ministerium kostenlose Bustransporte zwischen der Jerusalemer Altstadt und der Geburtskirche in Bethlehem in Aussicht. Am Abend des 24. Dezembers werde es zudem als Initiative des Ministeriums ein großes Feuerwerk in der Stadt Nazareth geben.

Nach Angaben des Ministeriums besuchten seit Jahresbeginn 4,5 Millionen Menschen Israel, 55 Prozent davon Christen. Knapp ein Viertel der Besucher definierte sich laut Mitteilung als Pilger. Unter den christlichen Besuchern stellten Katholiken mit 43 Prozent die größte Gruppe.

Bereits jetzt weist das Ministerium darauf hin, dass 2019 ein Rekordjahr werden wird. Bis einschließlich November kamen laut offiziellen Zahlen 4,2 Millionen Touristen - und damit schon einen Monat vor Jahresschluss 100.000 mehr als im Vorjahr.

Politisch gesehen ist das Land zur Zeit in einer Patt-Situation: Es steht vor den dritten Wahlen binnen Jahresfrist. Die Situation gleiche einer Sackgasse und sei ein Zeichen der Schwäche, sagt der Leiter des Lateinischen Patriarchats in Jerusalem, Erzbischof Pierbattista Pizzaballa. Dieser Stillstand erschwere das Leben auf allen Ebenen und stehe im Gegensatz zum Wunsch der Menschen nach Veränderung. Für die Kirche bedeute dies, dass sie das Zugehörigkeitsgefühl der kleinen Minderheit stärken müsse.

Positive Veränderungen brachte das Jahr für die deutschsprachigen katholischen Einrichtungen. "Geschichte geschrieben" habe das Österreichische Hospiz im Jahr 2019, sagt dessen Rektor Markus Bugnyar. Nicht zuletzt die Fertigstellung der "Casa Austria", des Erweiterungsbaus, der die Zimmerzahl von 33 auf 47 erhöhte, brachte dem Haus das "bislang beste Jahr, Tendenz steigend".

Das Paulushaus am Jerusalemer Damaskustor, Gästehaus des Deutschen Vereins vom Heiligen Land, konnte unter der neuen Leitung fast alle baulichen Probleme beheben, "die ein über hundert Jahre altes Haus mit sich bringt", sagt Mitarbeiterin Brigitte Jünger. Im deutschsprachigen Benediktinerkloster Dormitio auf dem Zionsberg bereitet man nach Abschluss der Arbeiten an der Krypta die Renovierung von Kirche, Kloster und Studienhaus vor.

Für die Christen bringen diese hohen Besucherzahlen neue Herausforderungen mit sich. "Es ist beinahe unmöglich geworden, Orte der Stille zu finden", sagt Erzbischof Pizzaballa. Auch wenn "zwei Drittel der Besucher religiöse Touristen sind und nicht Pilger im eigentlichen Sinne": Ein Besuch der Heiligen Orte sei für fast alle ein Muss. Nur seien diese in aller Regel nicht auf diese Massen ausgelegt.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Israel

  1. Israels Gesundheitsminister: ‚Grüner Pass’ soll Menschen zur Impfung bewegen
  2. Bistum Trier ordnet an: Pfarrer muss Israel-Flagge entfernen
  3. Gewalt gegen Israel
  4. In Israel gilt seit dem 10. Juli ein generelles Sexkaufverbot
  5. "In Deutschland bricht aus allen Ecken der Antisemitismus hervor"
  6. Israel: Höchstgericht beendet Streit um Kirchenimmobilien-Verkauf
  7. „Schwierige und schmerzhafte Zeiten für Christen im Nahen Osten“
  8. Jerusalem: Neues Pilgerzentrum vermittelt Hl.-Land-Geschichte
  9. Jäggle: Boykottaufrufe gegen Israel mit Kirche nicht vereinbar
  10. Grabeskirche in Jerusalem aus Protest gegen Israel geschlossen







Top-15

meist-gelesen

  1. „Das ging selbst einigen CSD-Fans zu weit und sorgte für Aufregung innerhalb der Homo-Szene“
  2. Maria 1.0 schreibt offenen Brief an DBK-Vorsitzenden Bischof Bätzing
  3. Warum Sie am 2. April 2023 am Abend in Krakau sein sollten!
  4. Das bundesdeutsche Bermuda-Dreieck der Großideologen
  5. DRINGEND - Bitte um Ihre Sommerspende für kath.net - DANKE!
  6. Salzburger Erzbischof Lackner verteidigt Jungfrauenweihe im Dom
  7. Archie wurde getauft und in die katholische Kirche aufgenommen!
  8. „Gott ist mein Bräutigam“
  9. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  10. "Das ist definitiv falsch – wir haben nicht nach einem Drehbuch Dritter gehandelt!"
  11. „Gender widerspricht sich selbst“
  12. Ein Blick auf kirchliche Zahlen und Daten zeigt den Grad der Entfremdung
  13. Tohuwabohu im Bistum Chur: Liturgiemissbrauch und Messsimulationen durch Gemeindeleiterin
  14. Papst Franziskus empfängt zum vierten Mal Transsexuelle
  15. Priester und späterer Bischof Emil Stehle hatte vertuscht, wird selbst des Missbrauchs beschuldigt

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz