Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  5. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  6. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  7. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  8. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  9. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  10. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  11. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  12. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  13. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  14. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  15. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund

Als die Hamas-Lüge aufflog

18. Oktober 2023 in Aktuelles, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


'Israel ist schuld'; 'Es war Israel' - Mit unglaublicher Schnelligkeit hatten gestern am Abend Medien und auch etliche arabische Nachbarländer die Hamas-Lüge vom Angriff auf ein Krankenhaus in Gaza-Stadt übernommen - Von Roland Noé


Jerusalem (kath.net/rn)
Israel ist schuld. Es war Israel. Mit unglaublicher Schnelligkeit hatten gestern am Abend Medien und auch etliche arabische Nachbarländer die Hamas-Lüge vom Angriff auf ein Krankenhaus in Gaza-Stadt blind von der Hamas-Propaganda-Abteilung übernommen. Besonders peinlich war später das Zurückrudern von "Deutschlandfunk" & Co. "In einer ersten Meldung haben wir auf Basis der Nachrichtenlage zu diesem Zeitpunkt von einem israelischen Angriff gesprochen. Inzwischen ist der Informationsstand anders. Wir haben den ursprünglichen Post daher gelöscht", hieß es auf X dazu.

Kurze Zeit später gab es schon Islamisten-Krawalle in verschiedenen Städten, auch in Berlin gingen die Hamas-Freunde auf die Straße und griffen Polizisten an. Jüdische Schulen sind nicht mehr sicher, in Rom wurde eine jüdische Schule evakuiert. In Berlin gab es einen Anschlag. In zahlreichen Ländern wird vor Terror-Anschlägen durch Islamisten gewarnt.

Doch relativ rasch stellte sich heraus, dass es eine offensichtliche Lüge im Vorfeld des Besuchs von US-Präsident Joe Biden in Israel war. Laut BILD spreche alles gegen einen israelischen Luftangriff und für eine Terror-Rakete der Palästinenser. Bei einem Luftangriff der Israelis hätte es einen deutlich Krater gegeben, auch Gebäude wären beschädigt worden. Am Tag danach ist beim Krankenhaus aber nur wenig zu sehen. Abgebrannte Fahrzeuge - so wie nach palästinensischen Angriffen auf Israel -, aber kaum Schäden am Struktur der Gebäude, ähnlich wie die Schäden in Aschkelon, als dort am 7. Oktober die Hamas-Raketen einschlugen. Auch für die Behauptung, dass es 500 Tote gegeben haben soll, gibt es keinen einzigen Beweis.

Auch der deutsche Ex-General Wolski und Militärexperte hat in einem WELT-Interview klargestellt, dass die Explosion „mit Sicherheit nicht von Israel“ herbeigeführt wurde."Israel ist als Urheber dieses Vorfalls völlig auszuschließen“. Auch der deutsche Militärhistoriker Torsten Heinrich hat auf X mitgeteilt: "Das war keine israelische Bombe. Da lege ich mich fest. Die brennenden Autos erklären auch das viele Feuer. Dass hier 500+ Menschen gestorben sind, ist ebenfalls extrem unwahrscheinlich, solange der Parkplatz nicht bis zum Rand mit Fußgängern gefüllt war."


Biden selbst sprach am Tag danach von einem vermutlichen Angriff des "anderen Teams" auf das Spital. Besonders dumm für die Propaganda-Abteilung der Hamas. Der arabische Nachrichtensender Al Jazeera filmte zufällig, wie um 18.59 Uhr Ortszeit mehrere Raketen aus Gaza abgeschossen werden und Richtung Israel flogen. Doch eine der Rakten sackte ab, kurz später gab es eine Detonation. Diese fallende Rakete wurde von Al Jazeera gefilmt.

Die israelische Armee hat außerdem laut BILD den Mitschnitt eines Gesprächs zweier Hamas-Terroristen veröffentlicht. "Sie kommt von uns?!", fragt einer der Terroristen schockierta auf dem Audio. Ein anderer antwortet bestürzt: "So sieht es aus!" Dann folgte sogar die Erklärung, wo die Rakete genau abgeschossen wurde. "Sie haben sie vom Friedhof hinter dem Krankenhaus abgefeuert."

In Gaza selbst haben schon öfter die eigenen Raketen gewaltigen Schaden angerichtet und zahlreiche Menschen getötet. Immer wurde sofort Israel dafür die Schuld gegeben. Doch Israel selbst bemüht sich, möglichst Zivilopfer zu vermeiden. Vor einem richtigen Raketenangriff wird in Gaza sogar die Bevölkerung mit Telefonnachrichten, Flugzettel usw. vorgewarnt. Die Hamas-Terroristen nützen dagegen seit Jahren bewusst Schulen, Krankenhäuser und Moscheen, um von dort Raketen auf Israel zu schießen und möglichst viele Opfer bei einem Gegenangriff zu provozieren. Die Hamas hatte am 7. Oktober 2023 durch vers. Angriffe mehr als 1300 Juden in Südisrael ermorden lassen.

 

 

 

 

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Israel

  1. Jerusalems christliche Schulen in Existenz bedroht
  2. „Fake News über eine Schließung der Grabeskirche oder das Aussetzen von Messfeiern sind falsch“
  3. Deutscher und französischer Außenminister fordern Rücktritt der UN-Sonderberichterstatterin
  4. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  5. Trump macht es möglich! Historischer Nahost-Deal zwischen Israel und Hamas!
  6. Israels Botschaft kritisiert Vatikan-Äußerungen zum 7. Oktober
  7. Vatikan fordert Ende der Spirale aus Hass und Gewalt im Nahen Osten
  8. Christen stehen auf der Seite von Israel!
  9. Geschwister der Gaza-Geiseln: "Wir geben nicht auf"
  10. 'Antisemitisch, verwerflich und völlig lächerlich'







Top-15

meist-gelesen

  1. Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
  2. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  3. Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
  4. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  5. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  6. Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe
  7. Papst an Klausurschwestern: „Der Herr ruft euch, seine Zeuginnen in Stille, Kontemplation zu sein“
  8. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  9. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  10. „Die hl. Märtyrer von Międzyrzecz waren Menschen aus Fleisch und Blut, die bereit waren…“
  11. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  12. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  13. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  14. Wer ist der Mann auf dem Tuch?
  15. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz