Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  5. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  6. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  9. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  10. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  11. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet
  12. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  13. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  14. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  15. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?

'Antisemitisch, verwerflich und völlig lächerlich'

22. November 2024 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Weltweites Kopfschütteln über Haftbefehl des Internationale Strafgerichtshof gegen Netanjahu - US-Senator kündigt jetzt US-Sanktionen an - Von Roland Noé


Jerusalem-Washington D.C. (kath.net)

Weltweit gibt es nach dem gestrigen Haftbefehl des Internationale Strafgerichtshof gegen den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu sowie gegen Hamas-Chef Mohammed Deif Kopfschütteln. Der Vorwurf lautet, dass beim Kampf gegen die Islamisten in Gaza angeblich Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen wurden. Theoretisch müsste jetzt Netanjahu festgenommen werden, sobald er z. B. deutschen oder österreichischen Boden betritt. In der Praxis dürfte das allerdings vermutlich nicht passieren. Weder Israel noch die USA, sind Mitglied des IStGH. US-Präsident Joe Biden übte gestern heftige Kritik und von einer unzulässige Gleichsetzung. Es gebe „keine Gleichwertigkeit“ zwischen Israel und der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas.

Mike Johnson, der Sprecher des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten, meint auf X: "Die Entscheidung des IStGH, Amerikas Verbündeten Israel ins Visier zu nehmen, ist antisemitisch, verwerflich und völlig lächerlich. Es hat absolut keine Gerichtsbarkeit über Israel oder die Vereinigten Staaten, und diese illegitimen Haftbefehle sind ein Angriff auf die Konzepte der Souveränität und eines ordnungsgemäßen Verfahrens."

Der argentinische Ministerpräsident Milei kündigt auf X als Reaktion ein argentinisch-israelisches Bündnis gegen den Terrorismus an. „Wir bringen ein Memorandum mit Israel voran – ein bilaterales Bündnis für Freiheit, Demokratie und gegen Terrorismus und Diktaturen. Während andere sich mit dem Iran verbünden, verbünden wir uns mit Israel.“

Der österreichische Außeminister Schallenberg meinte auf X: "Die Entscheidung #ICC Haftbefehle gegen Benjamin Netanjahu und Yoav Gallant auszustellen, ist völlig unverständlich. Das Völkerrecht ist nicht verhandelbar und gilt überall und jederzeit. Doch diese Entscheidung tut der Glaubwürdigkeit des Gerichtshofs keinen Gefallen."

Benjamin Netanjahu selbst sprach in einer Erklärung von einem "schwarzen Tag" in der Geschichte der Nationen. "Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag, der zum Schutz der Menschheit gegründet wurde, ist heute zum Feind der Menschheit geworden. Israel erkennt diese verzerrte Entscheidung nicht an und wird sie auch nicht anerkennen."


Der Internationale Strafgerichtshof steht seit längerem in der Kritik und gilt als parteiisch. Nawaf Salam, ein libanesischer Muslim, ist Präsident des Internationalen Gerichtshofs. Chefankläger ist Karim Khan, ein pakistanischer Muslim. Nawaf Salam soll bereits früher mit anti-israelischen Äußerungen  aufgefallen sein.

Doch dem Gerichtshof könnte jetzt stärkerer Gegenwind aus den USA drohen. Lindsey Graham, der einflussreiche US-Senator, hat auf X das Gericht als einen "gefährlichen Witz" bezeichnet und dass es an Zeit sei, dass der US-Senat handle und dieses verantwortungslose Gremium sanktionieren sollte. "Das Gericht widersetzte sich jedem Konzept grundlegender Gerechtigkeit und legitimierte das Vorgehen eines korrupten Staatsanwalts.  An einem Tag eine unabhängige Untersuchung des Fehlverhaltens des Staatsanwalts zu fordern und am nächsten Tag einen Haftbefehl auf der Grundlage seines Arbeitsergebnisses zu erlassen, ist ein Verstoß gegen jeglichen Sinn für Gerechtigkeit und Rechtsstaatlichkeit."

Der bekannte deutsche Journalist Gunnar Schupelius meint auf X: "Der #Haftbefehl gegen Israels Premier stellt die Welt auf den Kopf und macht das Opfer zum Täter. Der Internationale #Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag ist offensichtlichnicht nicht unabhängig, sondern Handlanger einer internationalen #Kampagne gegen den Staat der Juden. Der #IStGH sollte umgehend neu besetzt oder aufgelöst werden. Die #Bundesregierung muss sich dazu verhalten."

Und der bekannte französische Philosoph Bernard-Henri Lévy erklärte auf X: "Der Internationale Strafgerichtshof verfälscht das Völkerrecht. Es entstellt die hehre Idee der internationalen Justiz, die im 20. Jahrhundert erfunden wurde, um Kriminelle in Ländern ohne angemessene Justizsysteme strafrechtlich zu verfolgen. Aus diesem Grund muss der #ICC abgeschafft und ersetzt werden."

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Schillerlocke 23. November 2024 
 

Vor allem

stimmen die Grundvoraussetzungen nicht. In Israel werden Verbrechen von Politikern verfolgt. Sogar ein Staatspräsident des Landes landete im Gefängnis. Und Netanjahu ist dort mit Gerichtsverfahren konfrontiert. Dieser Internationale Strafgerichtshof ist aber nur für Staaten zuständig, die mutmaßliche Verbrechen der eigenen Politiker nicht verfolgen. Zum andern ist die muslimische Dominanz im Internationalen Strafgerichtshof evident. Und deshalb ist von einem fairen Gerichtsverfahren überhaupt nicht auszugehen. Dass der Staatsanwalt ausgerechnet aus einem Land kommt, aus dem unablässig Raketen auf Israel geworfen werden, sagt doch alles. Der Mann ist höchst wahrscheinlich parteiisch und ein Feind Israels.


3
 
 Schillerlocke 23. November 2024 
 

Vor allem ist es so,


0
 
 Versusdeum 22. November 2024 
 

Im Nahostkonflikt zählt auch für die "Woken" nicht, wer angegriffen hat

und wer angegriffen wurde. A propos: Selbst die meist linken oder zumindest gemäß Pressekodex 12.1 ängstlich viele "Nebenwirkungen" der Islamisierung vertuschenden Mainstreammedien haben auch nach 14 Monaten Krieg immer noch noch keinen Fall "rechter" Judenfeindlichkeit gebracht - aber zig bis hunderte links-woker. Oder sollte ich ihn übersehen haben. Muss man jetzt etwa auch noch selbst aktiv nach den vielleicht 1 oder 2 Fällen suchen, um das sich selbst entlarvt habende Narrativ der Linken als Schützer der Juden zu retten?
Merke(l): "go woke, get broke"


4
 
 Everard 22. November 2024 
 

Eine Anmaßung

PM Netanjahu hat den Unsinn dieser UN Einrichtung beredt eingeordnet.
Die UN und sämtliche ihrer Organisationen sind Instrumente des Bösen.


2
 
 girsberg74 22. November 2024 
 

Für so etwas geben wir noch Feld aus ?

Lächerlich, wer dahin Geld überweist !

Der Hintergrund ist der woke Zeitgeist, alle und alles muss berücksichtigt werden; bezahlen, um in der eigenen Ruhe und in seinen Interessen nicht gestört zu werden


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Israel

  1. Jerusalems christliche Schulen in Existenz bedroht
  2. „Fake News über eine Schließung der Grabeskirche oder das Aussetzen von Messfeiern sind falsch“
  3. Deutscher und französischer Außenminister fordern Rücktritt der UN-Sonderberichterstatterin
  4. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  5. Trump macht es möglich! Historischer Nahost-Deal zwischen Israel und Hamas!
  6. Israels Botschaft kritisiert Vatikan-Äußerungen zum 7. Oktober
  7. Vatikan fordert Ende der Spirale aus Hass und Gewalt im Nahen Osten
  8. Christen stehen auf der Seite von Israel!
  9. Geschwister der Gaza-Geiseln: "Wir geben nicht auf"
  10. Bedauert Franziskus die Eliminierung eines der schlimmsten Verbrecher des Planeten?







Top-15

meist-gelesen

  1. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  2. So nicht, Mr. Präsident!
  3. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  4. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  5. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  6. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  9. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  10. Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen christlichen YouTuber
  11. "Derselbe Polarstern"
  12. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  13. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  14. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  15. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz