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Jahre nach Whitney Houstons Tod steht ihr neuer Song in den Charts

3. Oktober 2019 in Spirituelles, 3 Lesermeinungen
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„Houstons neuester Hit ‚Bring me a higher love‘ berührt mich eigentümlich. Diese so lebensvolle Einspielung wurde erst sieben Jahre nach dem tragischen Tod des Stars veröffentlicht.“ Von Petra Lorleberg


Stuttgart (kath.net/pl) Haben Sie das Lied von Whitney Houston bereits gehört: ‚Bring me a higher love‘? Es läuft ja gerade viel in den Radios. Whitney Houston starb 2012 unter tragischen Umständen – und jetzt ist sie wieder in den Charts. Wie geht das? Eine noch unveröffentlichte Einspielung aus dem Jahr 1991, aufgepeppt von dem Könner DJ Kygo und veröffentlicht im Sommer 2019, lässt aufhorchen.

Zunächst musikalisch: ich finde es unglaublich und atemberaubend, wie Houston hier singt. Dann fühle ich dem Widerspruch hinterher, dass dieses so lebensvolle Lied erst Jahre nach dem Tod der Künstlerin bekannt wird.

Schließlich fällt mir der Titel auf: „Give me a higher love“ – „Gib mir höhere Liebe“. Der Blick in den Text lässt mich betroffen werden – positiv betroffen.

Das Lied, das Whitney hier coverte, war ursprünglich von Steve Winwood eingespielt worden, dazu gibt es noch einen Clip, der zeigt, dass mit „higher love“ zunächst nur an mehr oder weniger spärlich bekleidete Frauen gedacht wurde und an das, was man dann eben gemeinhin unter „Liebe“ im Sinne von „Eros“ versteht. Der neue Clip unter der Verantwortung von DJ Kygo versucht dies sogar noch zu steigern, findet aber immerhin ein überraschendes Ende. Kygo hätte in dieser besonderen Situation der postumen Veröffentlichung gern tiefer in seine Ideenkiste greifen können.


Denn eigentlich ist der Text tiefgründiger: „Denk mal drüber nach, es muss doch eine höhere Liebe geben. Im Herzen drin oder in den Sternen verborgen. Ohne sie ist das Leben nur verschwendete Zeit. Schau in dein Herz, ich schau' in meins. Überall sieht's so schlimm aus in dieser Welt, was ist denn noch hell? Wir gehen blind unseren Weg und wir versuchen zu sehen. … Bring mir eine höhere Liebe. Wo ist diese höhere Liebe, an die ich immer wieder denke? Welten drehen sich, doch wir bleiben nur hängen. Wir begegnen unserer Angst und stehen allein da. Doch es gibt eine Sehnsucht, und diese ist für mich real: es muss jemanden geben, der mit mir fühlt.“

Natürlich weiß ich nicht, unter welchen Konnotationen Whitney Houston den Song damals einspielte, ob er in ihrem eigenen Wahrnehmen die höhere Ebene erreichte, die der Songtext anbietet. Vielleicht sang sie das Lied gedanklich hin zu Bobby Brown (der allerdings auch damals schon keineswegs eine unproblematische Persönlichkeit war). Mit Bobby Brown baute sie in dieser Zeit gerade eine Beziehung auf, sie heiratete ihn 1992 (Scheidung 2007).

Der Songtext erhält eine neue Färbung allerspätestens dadurch, dass er Jahre nach ihrem Tod veröffentlicht wird. Jetzt – jetzt im Jahr 2019 – hören wir diesen Star, der unter dem Einfluss von langjährigem Drogen- und Alkoholmissbrauch gelitten hatte, von der „höheren Liebe“ singen, nach der sie sich sehnte. Man hört den Text nun auf einer neuen Ebene, mit einer Frage nach dem Sinn des Lebens, nach der ultimativen Geborgenheit im Dasein.

Houston war in christlicher Umgebung aufgewachsen und hatte ihre ersten musikalischen Gehversuche in einem kirchlichen Gospelchor gemacht. Ob sie ausdrücklich Christ war, diese Frage lässt sich nicht wirklich beantworten.

Doch es gibt allerletzte Videoaufnahmen, die sie zwei Tage vor ihrem tragischen Tod - offenbar durch Ertrinken in der eigenen Badewanne - zeigen. Das Video zeigt auf einer Party ein Duett mit Kelly Price, Partylaune ist spürbar. Der Titel des Songs lautete ausgerechnet: „Yes, Jesus loves me“ – Ja, Jesus liebt mich.

In diesem Sinne möchte ich diese wunderbare Sängerin und ihr tragisches Lebensende in die Hand Jesu zurückgeben. Ja, Jesus liebt dich, Whitney Houston, und er wird dich ewig lieben!

Ich wünsche der Sängerin, dass Verzweiflung, Scheitern und Tod bei ihr nicht das letzte Wort hat, sondern das sie gefunden hat, wovon sie sang: die höhere Liebe, die wahre Liebe, die Liebe, die auch im Tod noch Halt zu geben vermag, die Liebe, die mit unserem Heiland Jesus Christus verbunden ist. In diesem Sinne: „Bring me a higher love“!

♫ Whitney Houston/Kygo - Higher Love (Lyrics)


Foto: Whithney Houstoin (c) Wikipedia/PH2 Mark Kettenhofen/public domain


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Lesermeinungen

 stephanus2 4. Oktober 2019 
 

I look for you

Der Song "I look for you" entstand zu ihren Lebzeiten, nicht lange vor ihrem Tod. R. Kelly sang ihn auf ihrer Beerdigung. Es ist ein religiöser Song. Erst denkt man , es sei ein Liebeslied, aber er ist eindeutig an den ewigen Vater oben im Himmel / Jesus gerichtet. Mit Gospels hat sie ja auch begonnen, Auf you tube kann man das schöne Video dazu sehen und sie sehen und singen hören.S e h r empfehlenswert. Es geht einem zu Herzen, und tief glaubt man daran, dass ihre Sehnsucht "beyond all troubles" nun gestillt ist.


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 richrose 3. Oktober 2019 
 

Sie starb unter sehr mysteriösen Umständen,

deshalb ist zu bezweifeln, dass Withney Houston eines natürlichen Todes gestorben ist. Interessant dabei ist auch, dass sie gerade dabei war, sich intensiv mit dem Glauben an Jesus Christus auseinanderzusetzen und aus diesem Grund nicht mehr gewillt war, bestimmte Vorgaben der illuminatischen Musikbranche zu erfüllen. Sowas kann in diesem Milieu tödlich enden. Tod in einer Badewanne (vgl. Uwe Barschel) ist dabei jedenfalls ebenfalls sehr verdächtig, auch wenn man es später auf Drogeneinnahme etcpp. geschoben hat.

Vgl. YouTube: "Illuminati murders and sacrifices".


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 CALIFAX 3. Oktober 2019 

Großartig!

Ja, auch mich berührte schon Ihr "I´ll always love You" aus Bodyguard.

Das war kein "normaler" Lovesong und strahlte aus der belanglosen Menge des HipHopPop durch das "always" heraus. Zumindest habe ich das meinerseits so interpretiert :-)

Hoffentlich hat´s Withney (schon) geschafft, in der Ewigen Liebe Gottes geborgen zu sein. Mit Ihrer von Gott geschenkten Stimme hat sie zu seinem Lobpreis indirekt beigetragen, DANKE!


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