Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  2. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  3. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  4. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  5. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  6. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  7. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  8. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  9. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  10. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  11. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  12. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  13. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  14. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  15. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“

Christlicher Prediger warnt vor neuem Taylor Swift-Album

30. November 2024 in Kultur, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Lieder von „The Tortured Poets“ enthalten teils antichristliche Texte, schreibt Shane Pruitt.


Washington D.C. (kath.net/jg)
Das neueste Album von Taylor Swift enthalte antichristliche Texte, warnt der evangelikale Prediger Shane Pruitt. Er hat damit eine Debatte auf seiner Facebook-Seite ausgelöst. Es gibt zu seiner Stellungnahme bereits 500 Kommentare und 3.000 „Likes“, berichtet beliefnet.com.

Swift hat am 19. April ein Album mit dem Titel „The Tortured Poets Department“ (dt. „Abteilung der gefolterten Poeten“) veröffentlicht. Er sei bestimmt niemand, der säkulare Musik grundsätzlich ablehne, schreibt Pruitt einleitend. Es gebe aber einen Unterschied zwischen säkular und antichristlich.

Anschließend zitiert er einige Passagen aus dem Lied „But Daddy I Love Him“ (dt. „Aber Papa, ich liebe ihn“). Offenbar in Anspielung auf Christen singt Swift: „But daddy I love him / I just learned these people only raise you / To cage you / Sarahs and Hannahs in their Sunday best / Clutchin’ their pearls, sighing, ‘What a mess’ / I just learned these people try and save you ‘Cause they hate you.“


Dt. Arbeitsübersetzung von kath.net: „Aber Papa, ich liebe ihn / Ich habe gerade gelernt, dass diese Leute Dich nur aufziehen / Um Dich einzusperren / Sarahs und Hannahs in ihren Sonntagskleidern / Die ihre Perlen umklammern und seufzen: ‚Was für ein Schlamassel‘ / Ich habe gerade gelernt, dass diese Leute versuchen, dich zu retten, weil sie dich hassen.“

Im selben Lied heißt es weiter: „God save the most judgmental creeps / Who say they want what’s best for me / Sanctimoniously performing soliloquies I’ll never see / Thinkin’ it can change the beat / Of my heart when he touches me / And counteract the chemistry / And undo the destiny / You ain’t gotta pray for me / Me and my wild boy and all of this wild joy / If all you want is gray for me / Then it’s just white noise, and it’s just my choice.“

Dt. Arbeitsübersetzung von kath.net: „Gott schütze die voreingenommenen Widerlinge / Die sagen, sie wollen das Beste für mich / Scheinheilig Selbstgespräche führen, die ich nie sehen werde / Sie denken, sie können den Schlag / Meines Herzens ändern, wenn er mich berührt / Und der Chemie entgegenwirken / Und das Schicksal ungeschehen machen / Du musst nicht für mich beten / Mich und meinen wilden Jungen und all diese wilde Freude / Wenn alles, was du willst, grau für mich ist / Dann ist es nur weißes Rauschen, und es ist nur meine Wahl.“

Ein weiteres Lied des Albums hat den Titel „Guilty As Sin“ (dt. „Schuldig wie die Sünde“). Ein Vers lautet: „What if I roll the stone away? / They’re gonna crucify me anyway / What if the way you hold me is actually what’s holy.“

Dt. Arbeitsübersetzung von kath.net: „Was ist, wenn ich den Stein wegrolle? / Sie werden mich ohnehin kreuzigen / Was ist, wenn die Art wie Du mich hältst, tatsächlich das Heilige ist.“

Pruitt stellt sich und seinen Lesern die Frage, ob man als Christ, der vom Geist erfüllt ist, sich von Versen, die nicht nur anders sind, als das, was man glaubt, sondern sich darüber lustig machen, unterhalten lassen sollte. Sollte man bei diesen Liedern mitsingen? Sollte man sie seinen Kindern vorspielen?

Schon vor Pruitts Kommentar auf Facebook war das Album wegen anstößiger Worte und Formulierungen in Diskussion. Elf der 31 Lieder erhielten sogar eine Warnung vor anstößigen Ausdrücken.

Die christliche Internetseite MovieGuide, die Filme und Unterhaltungsmedien rezensiert, hat Swifts Album ebenfalls kritisch kommentiert. Die Lieder seien voll von Anspielungen, in denen sich Swift über Gott erhebe. In zwei Liedern würde Swift die christliche Sexualethik heruntermachen, schreibt MovieGuide.

 

Foto: Taylor Swift (ganz rechts) bei der Aufführung von „Willow“ im Rahmen der „The Eras Tour“ in Arlington, Texas, USA am 2. April 2023.
Copyright: Ronald Woan aus Redmond WA, USA., Wikimedia Commons Lizenz CC BY-SA 2.0, Bild verändert.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Musik

  1. Der "rote Priester", der die Musikwelt revolutionierte
  2. Die offizielle Hymne für den Papstbesuch in Spanien Anfang Juni wurde vorgestellt
  3. Neuer Hit: „Für dich gehe ich das volle Risiko ein“
  4. "Der Wind dreht sich. Es gibt immer mehr Menschen, die sich die Frage nach Gott stellen"
  5. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  6. Familienmusical „Pauline – Mut verändert die Welt“ startet im April
  7. ‚Zwingt mich nicht, da hinunter zu kommen’
  8. "For God is with us"
  9. Christliche Country-Musikerin Loretta Lynn gestorben
  10. Erstmals christliches Musikfestival in Sanremo







Top-15

meist-gelesen

  1. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  2. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  3. Belgien: Anteil der Euthanasiefälle in den letzten fünf Jahren verdoppelt
  4. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  5. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  6. Patrozinium im Mailänder Dom, während draußen Explosionen und Sirenen zu hören sind
  7. War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
  8. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  9. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission
  10. Papst sprach auch mit Selenskyj über Lage in Frontstadt Oleschky
  11. Apostolisch und nix anderes
  12. Die Bibel schweigt nicht zur Abtreibung. Es gibt die Zehn Gebote: Du sollst nicht töten!'
  13. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  14. "Ministrant Putins": Tück übt scharfe Kritik an Moskauer Patriarch
  15. „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz