Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  3. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  6. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  7. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  12. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  13. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  14. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  15. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!

Abtreibung ist nicht rechtmäßig! Niemals, nie, niemals!

25. Mai 2019 in Prolife, 25 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst Franziskus spricht erneut Klartext bei Abtreibung und lehnt die Tötung auch bei Verdacht auf Behinderung ab: "Ein Fötus, bei dem eine Krankheit oder Behinderung diagnostiziert wird, darf keinesfalls abgetrieben werden"


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Ein Fötus, bei dem eine Krankheit oder Behinderung diagnostiziert wird, darf nach Aussage von Papst Franziskus keinesfalls abgetrieben werden. Vielmehr seien ungeborene Kinder im Mutterleib als "kleine Patienten" zu sehen. Diese könnten dank heutiger Medizin entweder therapiert werden oder sollten im Falle einer unweigerlich tödlichen Krankheit nach der Geburt in einem speziellen Hospiz gepflegt werden. Franziskus äußerte sich am Samstag bei einem Treffen mit rund 400 Teilnehmern eines internationalen Kongresses zur Pränataldiagnostik.

Gleichzeitig müssten die betroffenen Mütter und Väter intensiv begleitet werden, so der Papst. Auf diese Weise hätten sie die Möglichkeit, ihr Kind anzunehmen und sich gegebenenfalls von ihm zu verabschieden. "Die Pflege dieser Kinder hilft den Eltern, ihre Trauer zu verarbeiten und sie nicht nur als Verlust, sondern auch als Etappe einer gemeinsamen Reise zu begreifen", sagte der Papst. Das Modell sogenannter Perinatal-Hospize war bei dem dreitägigen Fachkongress "Yes to Life!" im Vatikan vorgestellt worden.


Der vom Vatikan und einer italienischen Stiftung organisierte Kongress befasste sich mit medizinischen Diagnose- und Therapietechniken, ethischen Fragen sowie der psychologischen Begleitung betroffener Paare. Ziel der Tagung, so der Leiter der Vatikanbehörde für Laien, Leben und Familie, Kardinal Kevin Farrell, war es, angesichts zunehmender vorgeburtlicher Selektion Betroffenen Rat, Hilfe und besseren Schutz menschlichen Lebens anzubieten.

In den Redebeiträgen ging es einerseits um die Entwicklung pränataler Therapien wie sie etwa mit jener gegen Rhesus-Unverträglichkeit zwischen Mutter und Kind begonnen haben. Des weiteren berichteten Fachleute aus USA und Italien über die palliative Behandlung sterbenskranker Neugeborener in Perinatal-Hospizen und die Begleitung ihrer Familien. Solche Modelle und Möglichkeiten müssten weltweit viel bekannter gemacht werden, forderte die italienische Bioethikerin Gabriella Gambino am Freitag.

"Feindseligkeit gegenüber Behinderungen"

Der Papst in seiner Ansprache kritisierte ein gesellschaftliches Bewusstsein, bei dem "Furcht vor und Feindseligkeit gegenüber Behinderungen" oft dazu führten, sich für eine Abtreibung zu entscheiden. In diesem Punkt sei "die Lehre der Kirche aber klar: das menschliche Leben ist heilig und unverletzlich".

Dies sei keine Frage religiöser Ethik, sondern eine allgemein menschliche, betonte Franziskus. Um seine Kritik zu unterstreichen, wiederholte er seine Äußerung vom "Auftragsmörder", der "angeheuert" werde, um ein Problem zu beseitigen - in diesem Fall menschliches Leben.


Wörtlich sagte der Papst laut "Vaticannews":

Aber die Lehre der Kirche in diesem Punkt ist klar: Das menschliche Leben ist heilig und unverletzlich, und die Verwendung der pränatalen Diagnose für selektive Zwecke muss dringend abgelehnt werden, denn sie ist Ausdruck einer unmenschlichen Eugenik-Mentalität, die den Familien die Möglichkeit nimmt, ihre schwächsten Kinder aufzunehmen und zu lieben. Manchmal hören wir: 'Ach, ihr Katholiken akzeptiert keine Abtreibung, es ist das Problem eures Glaubens'. Nein: Es ist ein vor-religiöses Problem. Mit Betonung auf 'Vor'! Der Glaube hat nichts damit zu tun. Das kommt hinzu, aber es hat zunächst nichts damit zu tun: Es ist ein menschliches Problem. Es ist ein vorreligiöses Problem. Lasst uns nicht etwas auf den Glauben laden, das nicht von Anfang an euch gehört. Es ist ein menschliches Problem. Nur zwei Sätze werden uns helfen, dies gut zu verstehen: zwei Fragen. Erste Frage: Ist es erlaubt, ein Menschenleben zu töten, um ein Problem zu lösen? Zweite Frage: Ist es erlaubt, einen Killer zu mieten, um ein Problem zu lösen? Ihr könnt selber darauf antworten. Das ist der Punkt. Geh nicht auf die religiöse Seite ein, wenn es über etwas Menschliches geht. Es ist nicht rechtmäßig. Niemals, nie, niemals, ein Menschenleben beenden oder einen Killer mieten, um ein Problem zu lösen.“

KOMMT mit zum größten Pro-Life-Marsch der Welt in Washington DC und nach Guadalupe - MEXICO


Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  2. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  3. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  4. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  5. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  6. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  7. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt
  8. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  9. ‚Marsch fürs Läbe‘: Organisatoren beharren auf Kundgebung in der Zürcher Innenstadt
  10. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Abtreibung nur in wenigen Ausnahmen







Top-15

meist-gelesen

  1. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  2. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  3. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  4. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  5. Über das Dämonische
  6. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  7. Wissen Sie, wer die Idee zum fünffarbigen Missionsrosenkranz hatte?
  8. 'Ich habe mich geirrt'
  9. Der Mensch als Mitarbeiter Gottes - Fortschritt ist kein Gottesersatz
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
  12. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  13. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  14. Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe
  15. Papst an Klausurschwestern: „Der Herr ruft euch, seine Zeuginnen in Stille, Kontemplation zu sein“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz