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Transgender: Ärzte fordern Ende von Experimenten mit Kindern

10. Mai 2019 in Jugend, 10 Lesermeinungen
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Britischer Bericht spricht von Falschdiagnosen, fehlenden Langzeitstudien und irreversiblen Schäden – Der Druck seitens Lobbying-Gruppen und Angehöriger, die eine vorschnelle Geschlechtsumwandlung fordern, sei enorm.


Wien (kath.net/Imabe) Ärzte an der Londoner Klinik Gender Identity Development Service (GIDS) warnen, dass Kinder, die ihre Geschlechtsidentität in Frage stellen, durch Fehlbehandlungen „langfristig geschädigt“ werden können. Der Druck seitens Lobbying-Gruppen und Angehöriger, die eine vorschnelle Geschlechtsumwandlung fordern, sei enorm. Eine vulnerable Gruppe wie Kinder würde zu einer experimentellen medizinischen Transgender-Behandlung gedrängt – mit teils irreversiblen Folgen. Dies geht aus einem Bericht des vorjährigen Präsidenten der British Psychoanalytic Society und ehemaligen Direktors des Tavistock and Portman NHS Foundation Trust, David Bell, hervor (vgl. Daily Mail, online, 25.2.2019).

Fünf Mitarbeiter der GIDS-Klinik, die Teil der Tavistock and Portman NHS Foundation Trust ist, haben nun aus Protest gekündigt. Sie halten die Vorgangsweisen für unethisch und unprofessionell. Ein Whistleblower sagte, er sei nur noch deswegen an der Klinik geblieben, um Kinder vor weiteren schädlichen Behandlungen zu schützen. In den vergangenen drei Jahren sollen mindestens 18 Mitarbeiter die umstrittene Klinik verlassen haben. Ihrer Meinung nach gab es zu wenige Überprüfungen, um die Kinder korrekt zu diagnostizieren. (vgl. Daily Mail, online, 8.4.2019).


So fühlte sich etwa in einem Fall ein Mädchen „schuldig“, als ihr Bruder plötzlich starb. Daher versuchte sie, ihren Eltern „ihren Sohn“ durch eine Geschlechtsumwandlung zurückzugeben. Anderen Kindern wurden bereits nach nur einer einzigen Sitzung pubertätsblockierende Hormone verschrieben. Manche waren erst zwischen 3 und 6 Jahre alt. Immer wieder kamen laut Bell-Bericht Kinder mit sprachlichen Formulierungen in die Klinik, die sie über „Online-Quellen, Coaching von Eltern oder Gleichaltrigen“ eingelernt hatten, um ihre Symptome so zu beschreiben (vgl. Daily Mail, online, 17.2.2019), damit sie als transgender eingestuft würden.

Bei Kindern, die ihr Geschlecht in Frage stellten, liegt keineswegs zwingend eine Geschlechtsdysphorie zugrunde, sondern häufig sind es andere Ursachen, die mit normalen psychologischen Behandlungen behandelt werden könnten, so der Report. Dazu gehören frühe Missbrauchserfahrungen in der Familie, Autismus, Verlusterfahrungen oder Ausgrenzung aufgrund homosexueller Neigungen. Statt klare Diagnosen und davon ausgehende Therapien anzubieten, würde eine Transidentität als Lösung der Probleme dargestellt, kritisiert Psychiater Bell. GIDS bestritt diese Behauptungen und bestand darauf, dass in diesen komplexen Fällen sorgfältige Diagnosen gestellt wurden.

Allein in Großbritannien stieg die Zahl der Minderjährigen, die sich zwischen 2009 und 2017 einer Transgender-Behandlung unterzogen, von 97 auf 2.519 Fälle (vgl. IMABE 11/2018). In rund 15 Prozent der Fälle wurden die Kinder mit Pubertätsblockern behandelt. Ein riskantes Verfahren – denn weder das Nationale Institut für Gesundheit und Pflege (NICE) noch Herstellerfirmen haben bislang wissenschaftlich relevante Studien publiziert, ob die Gabe von starken Hormonen vor der Pubertät mit Nebenwirkungen und teils irreversiblen Folgen, wie etwa lebenslange Unfruchtbarkeit, für die Behandlung einer geschlechtsspezifischen Dysphorie sicher oder überhaupt wirksam sind.

Carl Heneghan, Direktor des Center of Evidence-based Medicine an der Oxford University, wirft dem Tavistock Center vor, „keine systematischen Daten“ zu den Ergebnissen aller Kinder, die mit Sexualhormonen behandelt worden sind, erstellt zu haben. Das Institut führe „Lebendexperimente“ durch. Die Qualität der bisherigen Studien stünde unter jeder Kritik. Es brauche eine viel „rigorosere“ und „gefestigtere“ Forschung über die Auswirkungen der Transgender-Behandlung bei Kindern, fordert Heneghan gegenüber der BBC (online, 8.4.2019).


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Lesermeinungen

 Steve Acker 10. Mai 2019 
 

Die Lobby macht Druck um möglichst schnell

möglichst viele reinzuholen.
Damit es als völlig normal gilt, dass man sein Geschlecht aussuchen oder ändern kann.
Es ist ihnen völlig egal dass dabei Menschen zerstört werden.
Hochgradig kriminell.
Ja: Papst Franziskus hat das richtigerweise als diabolisch bezeichnet.

Ein Bekannter von mir hatte einen Arbeitskollegen, der sich umopireieren
liess. Er war dann dauernd krank, kam nicht in die Arbeit,dann wieder kurz ,und dann wieder nicht.
Schließlich musste er die Arbeit ganz aufgeben.

Übrigens:in Deutschland muss man für sowas ein Gutachten machen lassen.
Die Grünen finden das entwürdigend und wollen das abschaffen. Jeder soll einfach selbst entscheiden, wenn er sich umoperieren lassen will.


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 Selene 10. Mai 2019 
 

Unfruchtbarkeit

Damit produziert man unfruchtbare Menschen, was offenbar gewollt ist, so lange es weiße Menschen angeht.


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 Selene 10. Mai 2019 
 

@Chris 2

Da stimme ich Ihnen vollkommen zu. Und jetzt werden noch (kleine) Kinder massiv mit Hormonen zur Pubertätsverhinderung behandelt ohne dass man sich alleine um die körperlichen Nebenwirkungen schert,


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 Chris2 10. Mai 2019 
 

@Selene

Noch vor 5 Jahren hätte man vieles für undenkbar gehalten: Teils über 10.000 unkontrolliert pro Tag, über 50% davon junge Männer / ohne Papiere, das Mantra, es gebe keine Obergrenze (also auch nicht bei 5, 50 oder 500 Millionen), völlig legale bis zu 50 "Identitäten", die Silvesternacht mit allein in Köln über 600 von "Südländer"-Gruppen sexuell massiv attackierte Frauen, all die Toten und allein 2018 über 3200 Opfer sexueller Gewalt durch (Asyl-)Zuwanderer, die Islamisten, Terroristen und Schwerstkriminellen, die man nicht wieder abschieben darf und für die 'man' sich einsetzt, Kuscheljustiz, Schäubles Satz vom "Degenerieren" usw. - Gesetze? Die gelten nur noch für die "Köterrasse" und qualifizierte Arbeitsmigranten. Und zwar knallhart. Und jedes Murren ist "Hass und Hetze". So. Jetzt ist's raus.


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 zeitblick 10. Mai 2019 

Verwirrung pur

Eine alte Frau zeigte mir unlängst Foto ihrer Enkelin, die sich umoperieren liess und jetzt wie ein Mann aussieht und eine Freundin hat. Im Lift woanders traf ich eine alte Frau mit ihrer umoperierten Tochter, also die war vorher ein Mann, verheiratet und zwei Kinder. Nur die Therapie schlug nicht an und schaut leider entstellt aus, weder als Mann noch als Frau wirklich erkennbar. Tragisch. Interessant finde ich die Gespräche mit alten Menschen über dieses Phänomen. Die meisten geben sich sehr tolerant und sozial. Hauptsache es geht der Person dann besser und so wird häufig argumentiert. Dass eine Ideologie dahinter steht, wollen viele meiner Erfahrung nach nicht wahrhaben.


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 Fides Mariae 10. Mai 2019 
 

Wir erzeugen diese geschlechts-unsicheren Kinder

ja sogar selbst, wenn wir die geschlechtsspezifische Erziehung ächten. Jeder Heranwachsende braucht Bestätigung in seiner Identität, und wir unterbinden das.
Wie kann der Mensch sich nur so verblöden lassen durch bloße Ideen von Meinungsmachern, die keine Entsprechung in der Vernunft haben? Das ist wohl die negative Seite dessen, dass der Mensch ein soziales Wesen ist. Er ist beeinflussbar selbst durch Dummheit. Hexenverbrennung, Judenverfolgung, Erzeugung von Eunuchen - dass all das überhaupt möglich werden konnte in der Geschichte der Menschheit, lässt sich nachträglich begreifen vor dem Hintergrund, dass auch der Mensch in der heutigen Zeit nur aufgrund von Ideologien völlig gegen den gesunden Menschenverstand agiert.


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 Selene 10. Mai 2019 
 

Menschenversuche

wie in den KZ`s der Nazis. Unfassbar und widerlich.

Ich hätte noch vor wenigen Jahren einen solchen Irrsinn für völlig unmöglich gehalten.


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 Fides Mariae 10. Mai 2019 
 

Wir sind nicht besser als die Nazis,

auch in der heutigen Zeit - kaum kommt wieder eine anscheinend passende Ideologie daher, fällt alles um, und grausamste Taten werden gerechtfertigt.
Wie anno dazumal stellt sich die Feigheit wieder mal als schlimmste Fördermethode für den Wahnsinn einiger weniger total Verblendeter heraus. Diese Kinder bleiben ihr Leben lang gezeichnet, und warum? Aus keinem anderen Grund als dem, dass der Gesetzgeber nicht eingeschritten ist, um sie zu schützen. Und warum? Weil man es nicht aushält, wenn Lobbygruppen schreien. Genauso läuft es zurzeit in unserer Kirche.


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 Rolando 10. Mai 2019 
 

Alke die sich im eigenen Körper nicht wohlfühlen brauchen nichts notwendiger als Jesus

Der Teufel versucht zu zerstören, durch vorgaukeln falscher Gedanken zu einer Nichtannahme de eigenen Identität zu führen.
Der Bericht zeigt ja das es so ist. Der Papst nennt die Genderideologie dämonisch, was sie auch ist.


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 Mr. Incredible 10. Mai 2019 
 

Das ist blanker Wahnsinn.

Die Genderideologie und der ganze Rest der Büchse der Pandora.
Das ist kriminell.


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