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Feindbild Kirche

27. Februar 2019 in Kommentar, 41 Lesermeinungen
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Wer den Skandal der Kirche nutzt, um die eigene Agenda durchzusetzen, wird zum Trittbrettfahrer des Verbrechens - Kritik an den Glaubenswächtern der "Süddeutschen" & Co. - Ein Zwischenruf von Peter Seewald


München (kath.net)
Als ich heute morgen in der Messe war, saßen da mit mir nur einige wenige Gläubige in dem riesigen Gotteshaus. Die Treuen, die Mutigen, die nicht davon ablassen, sich zu ihrem katholischen Glauben zu bekennen und ihn tatsächlich auch leben wollen. Irgendwelche Medienleute sah ich da nicht. Feindbild Kirche. Aus allen Kanälen, aus allen Rohren, von allen Kanzeln wird geschrien, angeklagt und gespuckt. Muss man noch sagen, wie furchtbar, wie beschämend die schrecklichen Vergehen von Priestern, Bischöfen und sogar Kardinälen sind? Aber wie glaubwürdig ist es, wenn ausgerechnet eine Bild-Zeitung der Kirche einen Moral-Kodex vorschreiben will und hierzu einen 12-Punkte-Forderungskatalog aufstellt?

Wie glaubwürdig ist es, wenn die bekannten Katholikenfresser in den einschlägigen Medien dem Missbrauch in der Kirche seit Jahren mit unzähligen Seiten einen Platz einräumen, als sei die katholische Kirche eine einzige Verbrecherorganisation? Wie glaubwürdig ist es, wenn Papst Franziskus vorgehalten wird, er wolle mit dem Hinweis auf den Missbrauch in anderen Bereichen nur ablenken – wenn nicht auch der massenhafte Missbrauch von Kindern ein Thema ist, die heute seelischen Schaden nehmen, weil sie ungeschützt jeder Art von Pornografie ausgesetzt sind?


Wie glaubhaft ist es, wenn niemand der Glaubenswächter in der „Süddeutschen“ und anderswo es überhaupt groß erwähnenswert findet, wenn die Jugendorganisation der SPD Abtreibung bis vor der Geburt erlauben und damit die Tötung lebensfähiger Kinder legalisieren will? Wie glaubhaft sind die Forderungen gegen die katholische Kirche nach Aufklärung, nach Öffnung, nach Demokratisierung etc., wenn es in denselben Medien um einen wirklich aufklärenden, sachlichen, offenen, ausgewogenen Journalismus immer schlechter bestellt ist?

Missbrauch ist ein Problem der Kirche, aber nicht nur. Das wissen wir nicht erst seit „Mee too“ und Odenwald. Fast einhundert Prozent der Missbrauchsfälle geschehen in Familien, in Sportverbänden, in öffentlichen Einrichtungen etc. Wer dann den Skandal der Kirche aber nutzt, um die eigene Agenda durchzusetzen – die Vorstellung einer ominösen „Zivilreligion“ und einer katholischen Kirche, die ihrer Katholizität entkernt ist –, macht sich nicht nur unglaubwürdig, sondern wird zum Trittbrettfahrer des Verbrechens.

Hat sich irgendeine andere Institution – der Staat, die Sportverbände, die Vereinten Nationen etc. – in einem ähnlichen Ausmaß des Skandals des Missbrauchs angenommen wie die katholische Kirche? Dass sie allen Grund dazu hat, ist keine Frage. Dass es furchtbare Versäumnisse gab – etwa die bessere Einbindung der Opferinitiativen jetzt in Rom –, auch nicht. Aber wer getraut sich überhaupt noch, diese Maßnahmen auch einmal fair zu würdigen?

Stattdessen gereicht jede Äußerung, jede neue Studie, jede Tagung, jeder Prozess, jeder Gipfel zu ganzen Zeitungsseiten voller neuer Anklagen. Anklagen vorwiegend von Meinungsmachern, die selbst wenig Ahnung davon haben, was katholischer Glaube und katholische Kirche eigentlich bedeuten.

Über 220 Millionen Kinder werden nach Angaben von UNICEF weltweit jährlich zum Sex gezwungen. Das geschieht nicht im „Dunkelraum Kirche“. Die internationalen Kinderschänder-Ringe bestehen nicht aus Priestern und Ordensleuten, sondern vielfach auch aus Politikern und Managern. Täglich werden in Deutschland hundertausendfach pornografische Kinderbilder aus dem Internet heruntergeladen. Diese Täter leben nicht zölibatär. Und das Problem der Pornografisierung einer ganzen Gesellschaft ist keine Folge von kirchlicher Sexualmoral, sondern von deren Abhandenkommen.

Hört also auf mit Euren Belehrungen! Hört auf, Eure Macht in den Medien zu missbrauchen, wie sie früher die Mächtigen auf den Königsthronen und in den Adelshäusern gegenüber der Kirche missbraucht haben! Gerade eine Gesellschaft, die sich in ihrer Gottesfinsternis immer mehr verirrt, sollte darüber nachdenken, was sie verliert, wenn sie mit einem Furor ohnegleichen eine Institution in Bausch und Bogen verdammt, deren Ethik für eine demokratische, gerechte, freie Gesellschaft unverzichtbar ist.

Kritik ist gut und notwendig. Aber wer jedes Maß, jeden Sachverstand, jede Differenzierung vermissen lässt, kann nicht auch als glaubwürdig gelten wollen. Dem geht es offenbar um eigene Ziele.


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Lesermeinungen

 beertje 27. Februar 2019 
 

super!

Dem ist nichts hinzuzufügen!


6

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 Bernhard Joseph 27. Februar 2019 
 

Wer den grenzenlosen Hass schon direkt erlebt hat, der weiß, was da noch kommt

Es ist doch völlig klar, dass gerade für die Vertreter der Gender-Ideologie und der Homo-Lobby die Kirche ein absolutes Feindbild ist, da nach der katholischen Lehre Homosexualität eine schwere Sünde darstellt. Auch bezüglich der Ehe als unauflösbarer Bund von Mann und Frau ist die katholische Lehre klar und deutlich, was natürlich bei all denen, die sich gegen Gottes Willen versündigen, zu blankem Hass führt.

Nicht selten ist dieser Hass so stark, dass man den Eindruck gewinnt, als wünschte der Hassende glaubenstreuen Hirten selbst den Tod. Jede Verunglimpfung ist da willkommen und jede Gemeinheit eine Freude.

Genau dieses Verhalten zeigt aber, dass die katholische Lehre wahr und richtig ist und dass die Sünde niemals zu einem gottgefälligen Verhalten umgedeutet werden kann.

Auffällig auch, dass ausgerechnet diejenigen, die mit jeglicher Sexualmoral auf Kriegsfuß stehen, bei der Kirche sofort Sodom und Gomorrah schreien.


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 lesa 27. Februar 2019 

@Petrusbinfeldus: In der Regel sind die Kommentare hier sachlich begründet. Aber ohne Zugeständnisse an die "political correctness".


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 lakota 27. Februar 2019 
 

@DrBri

Einerseits haben Sie recht, aber leider gibt's viele Leute, die glauben was in "Bild" und der "Süddeutschen" steht und dadurch eben eine falsche Sicht von der Kath.Kirche bekommen, oder in ihrer einseitigen Sichtweise bestärkt werden.


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 agathera 27. Februar 2019 
 

peter seewald

danke für Ihren wahrhaftigen Artikel.
Aber die Zeit für die meisten Presseorgane
zur Zeit ist, die kath. Kirche mit Hass u. Dreck zu bewerfen.
Unwürdige Kardinäle, Bischöfe, Priester haben der Kirche schwersten Schaden zugefügt und alle Gläubige müssen dies nun ertragen. Die Wetterlage ist eine schlechte. Auf eine abgewogene Meinung der Journalisten zu hoffen sollte man nicht hoffen, trotzdem zu seinem Glauben stehen.
Auch wenn mich die Verräter besonders unter den Bischöfen seit Jahren quält..
Die DBK u. das Zentralkommite bekämpfen doch seit Jahren die Kirche.


10

0
 
 st.michael 27. Februar 2019 
 

@DrBi-Bravo Danke

Hervorragender Beitrag, Sie sprechen mir aus der Seele.


3

0
 
 Bernhard Joseph 27. Februar 2019 
 

Man muss es mal so deutlich sagen

Nicht wenige BILD-Zeitungsleser sind bei einen Artikel, der mehr als Dreiwortsätze enthält, restlos überfordert. Teils ist die Überschrift in monströsen Großlettern gefaßt, die nahezu das ganze Blatt ausfüllen. Für konkrete Information bleibt da überhaupt kein Raum. Bei der redaktion besteht in der Regel kein Interesse den Leser wirklich zu informieren, sondern ih lediglich durch Schlagworte zu manipulieren.

Wenn nun die BILD-Zeitung in irgendeiner Weise Sittlichkeit reklamiert, ist das ein schlechter Witz.

Demnächst meldet sich noch das Rotlicht-Millieu zu Wort und will hier Ratschläge geben.


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 Philipp Neri 26. Februar 2019 

Veritatis splendor!


8

0
 
 DrBi 26. Februar 2019 

Soll sie doch...

.. schreiben, was immer die Bild-Zeitung auch schreiben will.
Deren Haltung interessiert mich nicht, auch nicht die Haltung der Süddeutschen und was da sonst noch kreucht und fleucht. Egal, was wir machen, sie werden und doch nicht achten. Sollen sie uns doch hassen und verfluchen, ist doch ihre Sache. Ich will nicht ihren Lob, denn ihr Lob ist vergiftet. Machen wir, was Gottes Sache ist, und kümmern uns nicht um das was die Meute sagt.
Zum Thema: Mk 9,42 - Drohbotschaft.


9

0
 
 ThomasR 26. Februar 2019 
 

trotz oft Manipulationen Transparenz, die über Medien weitergegeben wird sehr wichtig

(dazu sind die meisten Diözesen keinesfalls bereit, und die Frage z.B. warum liturgische Mißbräuche durch Amtskirche so oft geduldet werden, bleibt z.B. seit Jahren unbeantwortet)

Die Dokumentation des Untergangs der Kirche und Nennung der Verantwortlichen - es handel sich schließlich um konkrete Personen mit Vornamen und Nachnamen- und Zusammenhängen durch die Medien (seit dem Jahr 2000 wurden in Deutschland um 500 Kirchen und Kapellen bei gestiegenen Kirchensteuereinnahmen profaniert oder dass München über das teuerste Ordinariatsgebäude der Welt verfügt und trotzdem um 1000 Obdachlose in München täglich auf der Strasse übernachten)für die Zukunft sehr wichtig.

Bibel selbst ist ein Medium, über das Gott mit den Menschen spricht.


8

0
 
 julifix 26. Februar 2019 

Wer...

...ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein!
Es kehre jeder vor seiner eigenen Haustüre! Mehr gibts dazu nicht zu sagen.


6

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 griasdigott 26. Februar 2019 

@Hibiskus: mit Eiterbeulen wirft man nicht!

@Hibiskus

Es geht hier nicht um ein bisschen Staub und ein paar Krümel, die mancher vielleicht unter den Teppich kehrt.

Es geht um grosse stinkende Eiterbeulen!
Mit denen wirft keiner. Sie platzen!
Wenn sie noch klein sind, kann man sie behandeln. Meist trocknen sie dann ein.
Wenn sie aber schon zu gross sind und nicht platzen, so dass der Eiter ablaufen kann, muss man operieren, andernfalls droht Tod!

Bernhard Josef bringt das Problem immer sehr gut auf den Punkt:
Ich würde sagen, der Eiter ist Sinnbild für die radikale Entsittlichung!

Umkehr ist nötig, radikale Umkehr!


12

0
 
 Diadochus 26. Februar 2019 
 

Danke,

das ist ein gesundes katholisches Selbstbewusstsein. Die Tugendwächter der Medien haben keinen Grund auf die katholische Kirche mit Steinen zu werfen. Das ist eine pure Heuchelei. Es kommt glatt so rüber, als ob es in der Kirche nur noch Missbrauch gäbe. Ihr Medienmeute habt überhaupt nichts verstanden. Nein, Kirche ist viel mehr. Schaut auf die vielen heiligmäßigen Priester. Ja, die gibt es auch. Für sie lege ich meine Hand ins Feuer. Da könnt ihr euch ein gutes Beispiel nehmen.


9

0
 
 Hibiskus 26. Februar 2019 
 

herzlichen Dank - endlich!

Dreck gibt es überall. Doch wer ist der Dreckfink? Der, der damit beworfen wird oder der, der darin rührt?
Hören wir endlich damit auf, im Dreck zu rühren!


4

0
 
 Zeitzeuge 26. Februar 2019 
 

Mir ist keine Ethik bekannt, die sexuellen Missbrauch

nicht als verwerflich darstellt, das ist
kein Spezificum christl. Moral!

Ein kath. Geistlicher, der solche, schwer
sündhaften Schandtaten begeht, handelt
natürlich besonders verwerflich, daß
weiß jeder gläubige Katholik.

Wer aber soll hier "alles" als "antikirchliche Propaganda" deklariert haben?

Oder wer hat hier von "angeblichen Opfern, denen es nur ums Geld geht"
geschrieben?

Daß aber der weitaus größte Teil der
beklagenswerten Opfer männlichen Geschlechts sind ist Fakt.

Ebenso, daß diese Schandtaten a u c h
instrumentalisiert werden, von aussen
aus antikirchl. Gründen und leider auch
von innen, wo es Kräfte gibt, die versuchen, ihre
"modernist. Kirchenträume" unter
Hinweis auf die schreckl. Vergehen zu realisieren.

Es ist klar, daß ca. 95% der kath. Geistlichen
nicht an diesen Untaten beteiligt waren.

Die wohl tägl. Missbrauchsfälle an
Schulen z.B. werden viel weniger medial thematisiert, die "moderne" Pädagogik
soll anscheindend nicht bloßgestellt werden!


13

0
 
 Gandalf 26. Februar 2019 

Der Beitrag hat es in die BILD geschafft :-)

www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/reaktionen-auf-die-krise-aufruhr-um-katholische-kirche-60367938,la=de.bild.html


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 cortile 26. Februar 2019 

Allem Lob ist zuzustimmen ...

... aber man lese doch einmal die Punkte 11 und 12, die in unterschiedlicher und vom Ton der anderen Punkte verschieden Weise aufhorchen lassen.


1

0
 
  26. Februar 2019 
 

Islam?

Danke, Peter Seewald! Einen Punkt möchte ich noch anfügen. Wer von all den Gutmenschen, vor allem Journalisten, regt sich auf über die im islamischen Bereich völlig selbstverständliche Verheiratung minderjähriger Mädchen mit zum Teil wesentlich älteren Männern? Das wird inzwischen auch in Deutschland geduldet! Wer weiß darüber Bescheid, dass in Pakistan es für Fernfahrer üblich ist, kleine Jungen als Lustknaben zu halten? Wer weiß, dass ein Khomeini (genau aus dem Iran, dem unser (!) Bundespräsident zum Revoutionsjubiläum gratuliert hat, es für völlig in Ordnung hielt, Kleinkinder (!) für gewisse Spiele zu verwenden? Und so weiter und so fort, die Liste wäre noch lang. Aber es ist allemal einfacher, auf die Kirche einzuprügeln. Ist auch weniger gefährlich. Ich weiß von keiner katholischen Gruppe, die eine Redaktion überfallen und die Journalisten massakriert hat.


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0
 
 Bernhard Joseph 26. Februar 2019 
 

Peter Seewald spricht das eigentliche Problem an

Die radikale Entsittlichung ist ein allgemeines Phänomen der Moderne, das auch in die Kirche hineinreicht.

Es ist daher in der Tat geheuchelt, wenn ausgerechnet die Medien, die die Entsittlichung stets weiter vorangetrieben haben und weiter vorantreiben plötzlich die Sittlichkeit endecken und sich für unbeteiligt halten.

Die Pornosucht ist ein Produkt der angeblichen "sexuellen Befreiung" der 68er, die in der Realität dazu geführt hat, dass Massen zu Sklaven ihres Triebes geworden sind. Und es waren und sind gerade die Medien, die der Pornografie die massenhafte Platform geben.

Insofern zertört nicht die Kirche die Sittlichkeit sondern die Medien zerstören die Gesellschaft und die Kirche.


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0
 
 Petrusbinsfeldus 26. Februar 2019 
 

Er hat ja Recht....

...der wesentliche Unterschied besteht darin, dass weder der Sportbund noch die Odenwaldschule eine bestimmte Sexualmoral "gepredigt" und als "einzig richtig" dargestellt haben (ich verwende diese Formulierungen bewusst, denn so denken Außenstehende). Damit ist die Fallhöhe größer als "nur" bei einem Sportlehrer, der Odenwaldschule usw. Und das sei nun auch denjenigen gesagt, die auch hier im Forum bei diesem Thema gerne alles als "Antikirchliche Propaganda" oder "angebliche Opfer, denen es nur um die Entschädigung geht" darstellen - komischerweise aber den Missbrauch immer dann nicht in Zweifel ziehen, wenn man "die Homos sind schuld" schreien kann, was ungefähr so sinnvoll ist wie "alle Priester sind Kinderschänder".


7

0
 
 Ebuber 26. Februar 2019 
 

Selten einen so guten Artikel zum Thema gelesen

Peter Seewald sei Dank.
Auch ich habe - mit weiteren 5 Personen - heute in einer größeren Kirche einen Gottesdienst besucht. Die Spreu trennt sich eben immer mehr vom Weizen.
Für mich gilt die Antwort auf die Frage: Willst auch Du gehen? noch immer.
"Herr, wohin sollte ich gehen, denn nur Du hast Worte des ewigen Lebens."


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 griasdigott 26. Februar 2019 

Da kommt noch mehr Dreck - Lynchjustiz nun "federal crime"

Ihrem Kommentar, werte @Herbstlicht "Dreck am Stecken" möchte ich voll zustimmen!

Ergänzend vielleicht eine neue Info aus den USA: Quelle- LION Mesia Network "Trump gegen NWO":

AM 14.2.2019 schrieb "The Hill", dass der Senat ein Gesetz verabschiedet hat, welches nun Lynchen als "federal crime" bewertet . Wörtlich also Bundesverbrechen, vielleicht besser Staatsverbrechen (?).

Es soll tausende bisher unveröffentlichter versiegelter Anklageschrift geben, die wohl ab März geöffnet werden könnten.

Da wird wohl viel Dreck ans Tageslicht kommen!

Der sittliche Verfall hat,wie Seewald schreibt, auch in Politik und Wirtschaft Eiterbeulen wachsen lassen..die armen Opfer, Leid, das unaussprechlichen ist, himmelschreiend!

Es ist wohl kein Zufall, dass erst die Todesstrafe kirchlicherseits abgeschafft wurde!

Grossse Bedrängnis kommt! Wachet und betet! Lesen wir viel im NT, leben wir unseren Glauben, die Wahrheit macht frei. Jeder kann umkehren! Es ist höchste Zeit!


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 JohannBaptist 26. Februar 2019 
 

Hervorragend

Mein großes Lob an P.Seewald und der Redaktion für die Veröffentlichung.
Schlimm an der ganzen Sache ist die Kriechertei mancher Amtskirchenfunktionäre vor dieser miesen Mainstreampresse a la SZ usw.
Mögen deren Abonnentenzahlen weiter sinken.


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 Stephaninus 26. Februar 2019 
 

Liebe Freunde hier

...und helfen wir diesen Medien nicht indirekt noch, indem wir uns auch gegeneinander aufbringen lassen. Daher stehe ich - obwohl er es mir auch nicht immer gerade leicht macht - trotz allem zum jetzigen Papst.


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 Wawamann 26. Februar 2019 

Verrat im eigenen Haus

Noch schlimmer als die durchschaubare Medienmeute sind deren Wasserträger und Maulwurfe, die sich Teil der katholischen Kirche nennen. Sie sind diejenigen die unsere Heilige Kirche der Meute zum Fraß vorwerfen, um dann auf deren Trümmer ihre eigene Kirchenagenda aufzurichten. Das sind jene die die sich darin gefallen, in den Nachrichtensendungen, zur Ehre ihrer eigenen Eitelkeit, die Kirche unseres Herrn Jesus Christus zu verraten.


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 Makkabäer 26. Februar 2019 
 

Sehr guter und richtiger Artikel!!!
Nichts desto trotz haben wir offensichtlich leider einen Papst der diese Umtriebe nicht "nur" vertuscht, sondern auch GEFÖRDERT hat.


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 Herbstlicht 26. Februar 2019 
 

"Dreck am Stecken!"

Peter Seewald ist zu danken für seine Worte, da sie einige Tatsachen wieder an ihren Platz rücken.
Es ist schon erstaunlich, mit welcher Arroganz und moralischen Überheblichkeit seitens der Medien und Öffentlichkeit bisweilen ge- und verurteilt wird.

Wird heute noch an die Idee der Grünen erinnert, Sex mit Kindern straffrei zu stellen? Im Gegenteil, die Grünen erfreuen sich wachsender Mitgliederzahlen, was für mich vollkommen unverständlich ist.
Wurde diese Phase wirklich gründlich von ihnen aufgearbeitet und öffentlich gemacht, ungeachtet tatsächlich aller daran beteiligten Personen?

Ich finde schon, dass es um einiges verwerflicher ist, wenn Priester übergriffig werden, denn sie sollten sich doch in ihrem Lebensstil von Jesus Christus geführt wissen.
Aber diese Übergriffigkeit mancher Priester und Kirchenoberen macht das Verhalten weltlicher Leute im Umgang mit Kindern und Jugendlichen deshalb ja nicht besser, verständlicher und entschuldbarer.


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 Gewitterwolke 26. Februar 2019 
 

Dieser Bericht ist hervorragend gut!!! Eine Stellungnahme mit aehnlichem Inhalt zu diesem Thema haette ich mir eigentlich von der deutschen Bischofskonferenz gewünscht. Danke an Herrn Seewald!


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 Zeit f?r die Wahrheit 26. Februar 2019 
 

Die deutschen Medien

sind nicht nur erbarmungslos. Sie sind auch erbärmlich. Kein Wunder, denn über 60% der Journalisten sind Grüne. Was will man da erwarten? Genau wie in der Kirche sind die guten Leute an den Rand gedrängt. Da darf man keine Qualität erwarten. Allerdings sollten wir uns nicht provozieren und nur auf bestimmte Themen reduzieren lassen. Der Dienst am Nächsten, da wo Menschen Ihr Leben im Dienste Christi aufopfern und Gutes tun - Das steht bestimmt nicht am nächsten Tag in der Zeitung. Die katholische Kirche hat viel mehr zu bieten, als den ganzen Dreck, der uns Tag für Tag aufgetischt wird. Ich habe diverse Themen allmählich satt. Der journalistische Fokus wird nur noch auf das Häßliche gelenkt. Viele Bischöfe und Priester wollen aus Angst vor medialer Prügel lieber das Geschleime der Unterwelt mitmachen, als für die Wahrheit einzustehen. Die Kirche macht derzeit Ihren Karfreitag durch. Was danach kommt wissen wir alle, auch wenn es derzeit nicht danach aussieht.


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 Zeitzeuge 26. Februar 2019 
 

Lieber Gandalf, herzlichen Dank für die Veröffentlichung

dieses Artikels!

Seit P. Klaus Mertes SJ, ein Sohn
des verst. Staatsministers A. Mertes,
der mit meiner Großmutter "per Du" war,
a.d. Öffentlichkeit ging, kam mir sofort
der Gedanke an die Instrumentalisierung
der Sittlichkeitsprozesse i.d. NS-Zeit
d.d. gleichgeschaltete Presse auf.

Mehr dazu in dem guten "Spiegel"-Artikel
v. 11.10.71 "Sumpf und Sitte", auf den ich hier schon öfter hingew. habe.

Ein entsch. Unterschied liegt einmal darin, daß damals nicht Kräfte
a.d. Inneren der Kirche versucht haben,
diese Missbrauchsfälle für ihre Zwecke
zu instrumentalisieren und vor allem auch darin, daß unsere Vorfahren wohl
zu unterscheiden wußten zwischen schlechten Geistlichen etc. und der Kirche Christi per se, Zitat a.d.Spiegel-Art.:

"Das Kirchenvolk wandte sich keineswegs
von seinen Hirten ab. Nie waren die
Gotteshäuser voller und d. Prozessionen
länger gewesen"!

Allen hier die bonae voluntatis sind
wünsche ich mit Joh.14,27:

"Euer Herz beunruhige sich nicht und und
verzage nicht!"


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 Federico R. 26. Februar 2019 
 

Wer die Talkrunde „Anne Will“ ...

... am vergangenen Sonntag gesehen hat, der konnte wieder mal einen Prototyp der von Peter Seewald in aller Deutlichkeit angeprangerten vermeintlich progressiven Journalistenschar erleben und studieren: Heribert Prantl von der „Süddeutschen Zeitung“. Und den dazu noch mit wie zum Gebet gefalteten Händen. Falscher geht’s bald nimmer. Ist halt auch so einer, der die katholische Kirche am liebsten und möglichst schnell protestantisieren will – oder sie gleich ganz beseitigen möchte. Ein hervorragender Kommentar von Peter Seewald. Besten Dank.


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 lesa 26. Februar 2019 

Hab acht auf dich selbst und auf die Lehre (Hl. Paulus)

@Antlitz Christi: Doch, dem ist etwas hinzuzufügen, so herrlich treffend der Seewald-Kommnentar auch ist:
Hinter unsachlichem, Global-Abrechnungs-Schmiere-Gebaren steckt viel Jammer, Frust und Wut auf das eigene, vermeintlich verpfuschte Leben. (Als könnte jemand nicht, so lange er lebt, umkehren und neu anfangen!)
Aber mit diesen hasserfüllten unsachlichen Schmieraktionen befreien sich die betreffenden Journalisten nicht von ihrem Elend, sondern - o Graus! - sie befestigen die uneingestandene Schuldmauer um ihre eigene Person .
"Was deine Augen gesehen haben - geh damit nicht vorschnell zum Gericht! Denn was wirst du hinterher machen, wenn dich dein Nächster beschämt? DEINEN
Rechtsstreit führe mit deinem Nächsten, aber gib nicht preis, was ein anderer dir anvertraut hat, damit dich nicht schmäht, wer es hört, und dein übler Ruf nicht mehr weicht."(Spr 25, 8-10)
Aufgabe der Kirche? Ungekürzte, Verkündigung, damit Unsittlichkeit und bösartige Anklagesucht zurückweichen.


12

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 Stephaninus 26. Februar 2019 
 

Ein sehr guter Kommentar

Die arroganten, vom Publikum beklatschten Äusserungen des Herrn Prantel (Süddeutsche) bei Anne Will bestätigen diesen Kommentar aufs beste.


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 st.michael 26. Februar 2019 
 

Verkünden sofort und überall !

Dieser Text gehört am nächsten Sonntag als PFLICHT Predigt in JEDE Kirche deutschen Sprachraums.
Bravo !
Und schon haben wir ein Problem, würden Herr Mertes, Herr Wucherpfennig, Herr zu Elst und andere Kleriker das so machen ?
Nein und genau darum geht es.
Solange es in der Kirche keine klare Richtung gibt und solange die Kirchenhasser tief in den Klerikerreihen stehen, solange hat die Presse leichtes Spiel.
Wenn ich die Gurkentruppen von Klerikern sehe die in den Medien zu den Diskussionen gehen, wie zb. Bischof Ackermann kann ich nur den Kopf schütteln.
Nur mal so, ich bin sicher, wir kaemen bei einer genauen Rechereche über andere Religionen zu aehnlichen Missbrauchsergebnissen, da bin ich sicher.
Wie würden DITIB und Zentralrat etc. dann wohl reagieren ?
Es gäbe einen Super GAU und davor haben diese Feiglinge von der Presse natürlich Angst.
Lieber die kath.Kirche, die kann man treten und die sagen auch noch Danke !
Ganz ganz schlimm.


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 Adamo 26. Februar 2019 
 

Feindbild katholische Kirche !

Alle die hier ihren Kommentar abgeben rufe ich zum Gegenangriff auf:

Schreiben Sie bitte an Ihre Landtags- und Bundestagsabgeordneten,
an Institutionen, schreiben Sie Leserbriefe an Lokal- und übergeordnete Zeitungen und prangern Sie die Trittbrettfahrer dieser Verbrechen an, dass fast 100% der Mißbrauchsfälle in den Familien, Sportvereinen, in der Odenwaldschule und in öffentlichen Einrichtungen etc. geschehen.

Stellen Sie bitte heraus, dass sich die katholische Kirche dieses Ausmasses des Skandals bereits angenommen hat.

Wo prangern diese heuchlerischen Trittbrettfahrer die zu 100% weiterhin stattfindenden schlimmen Mißbräche ausserhalb der katholischen Kirche an?

Wer unterstützt die vielen unbescholtenen Priester und Ordensleute durch öffentliche Bekundungen und durch tägliches Gebet für sie?

Stellen Sie all diese Fragen schnell und fundiert, aber bitte öffentlich.


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 Dottrina 26. Februar 2019 
 

Ganz großartig!

Dieser Kommentar gehört -zigfach, nein hunderttausendfach verbreitet, am besten viral im Netz. Er gehört an alle Politiker, Journalisten und Redaktionen geschickt, damit die mal das Nachdenken anfangen - sofern sie dazu überhaupt in ihrem linksgrünversifften Nebelhirn dazu fähig sind. Tausend Dank, lieber Peter Seewald!


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 Gandalf 26. Februar 2019 

Was für ein Wort zum SONNTAG ähm DIENSTAG!!

Ein "Jahrhundert-Kommentar" vom großartigen Peter Seewald!


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 benedetto05 26. Februar 2019 
 

Die Tarnmaske abgerissen

Superkommentar von Peter Seewald. Den Kirchenhasser-Medien
und anderen Kirchenhassern (zum Teil zähle ich dazu auch
manchen Opfervertreter)hat er die Tarnmaske abgerissen.


32

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 Wiederkunft 26. Februar 2019 
 

So ist es!

Täglich werden wir von den Medien mit Gewalt, Mord, Sex und Homosexualität überflutet. Es ist lächerlich, dass gerade diese jetzt so große Steine werfen!


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 AntlitzChristi 26. Februar 2019 
 

Genau den Punkt getroffen.

So ist es. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.


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 Carlotta 26. Februar 2019 
 

wahr

und richtig gesprochen Peter Seewald! Nur sind die angesprochenen Medien für derlei Erkenntnisse unansprechbar und halten als treue Verehrer des Goldenen Kalbes eisern an ihren ideologischen Katholikenhasser-Scheuklappen fest.


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