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Erzbischof: Missbrauch erfordert kopernikanische Wende in Kirche

24. Februar 2019 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
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Bischöfe beenden Kinderschutzgipfel mit Messe im Vatikan - Australischer Episkopatsvorsitzender Coleridge in Predigt: Opfer müssen für Kirche im Mittelpunkt stehen


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Mit einer Messe haben 190 Bischöfe und Ordensobere am Sonntagvormittag ihr viertägiges weltweites Treffen zu Missbrauch und Kinderschutz im Vatikan beendet. In seiner Predigt nannte der australische Erzbischof Mark Coleridge die notwendige Bekehrung der Kirche eine "kopernikanische Wende". Für die Kirchenoberen bedeute dies "die Erkenntnis, dass jene, die missbraucht wurden, sich nicht um die Kirche drehen", sondern dass die Opfer im Mittelpunkt stehen und die Kirche sich um sie drehen müsse.


In der von Bildern mit Kampf- und Schlachtszenen geschmückten Sala Regia im Vatikan sprach Coleridge auch über den Missbrauch von Macht in den Händen der Kirchenoberen. "Macht ist gefährlich, weil sie zerstören kann", so der Vorsitzende der Australischen Bischofskonferenz. Bischöfe und Ordensobere hätten Macht erhalten, um zu dienen und etwas zu schaffen. "Eine Macht mit und für andere, aber nicht über sie", so der Erzbischof.

Dies alles verlange eine echte Bekehrung und konsequente Erneuerung, damit die Kirche zu einem besseren und sicheren Ort für die Schwächsten werde. Denn in ihnen begegne man Christus, wie es Jesus selbst bestätigt habe.

Nach dem Gottesdienst wird Papst Franziskus eine Ansprache halten, in der er aus seiner Sicht Ergebnisse und Folgen des Gipfels zusammenfassen wird. Am Donnerstag zu Beginn der Beratungen hatte er gefordert, es müsse weitere konkrete Schritte geben. Reine Schuldbekenntnisse reichten nicht mehr aus.


Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Foto (c) Paul Badde/kath.net


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Lesermeinungen

 ThomasR 25. Februar 2019 
 

in einem engen Zusammenhang mit sexuellen Mißbrauch durch Kleriker

stehen auch die Mißbrauchsfälle in der Liturgie- beides, so meine private Meinung, hat Quelle in einer mangelhaften spirituellen Formung in Priestersemianren und einem in der Priesterausbildung nichtausgeprägten Streben nachd er Einheit mit dem Felse Petri.
Beides ist geregelt und verboten.
Bis zu 90 % Presbiter halten sich momnetan nicht an die Vorschriften zur Verteilung der Heiligen Kommunion (Redemptionis sacramentum Nr. 93- "mit einer Kommunionpatene").
Warum sollen sich sich dann eigentlichan die kirchlichen Vorschriften zur sexuellen Enthaltsamkeit halten und sexuelle Reinheit anstreben?
In der Priesterausbildung werden oft nicht mehr Priester nach dem Muster von Pfarrer von Ars (mit seiner tiefen HerzJesuFrmmigkeit und seiner tiefen liturgischen Spiritualität) geformt sondern oft nur Teamleiter, die sich oft über liturgische Mißbräuche als auch über Entfaltung eigener Sexualität behaupten versuchen(es ist Selbstbehauptung und nicht Vertiefung der Einheit mit dem Felse Petri)


1
 
 ThomasR 25. Februar 2019 
 

Ersetzung der Formung der sexeullen Enthaltsamkeit bei Klerikern durch Formung der Spiritualität

durch psychologische Tricks und Anwendung von psychoteraupetischen Methoden in den meisten Preistersemianren ist weitgehendst gescheitert und fürhrt sogar zur Entfaltung eigener Sexualität nach dem Abschluss der Priesterausbildung.
Die Verletzungen der Sexualität aus dem Pubärtetsalter der Kleriekr können vollständig nur über entsprechende Formung der Spiritualität und ohre Verfestigung in der Frömmigkeit und in der Einheit mit dem Felse Petri geheilt bzw kontroliert werden.
Die in derPriesteraubildung momentan angewendeten fraglichen Psychotherapiemethoden fürhren eigentlich nur zur Unterdrückung der Sexulaität durch Kleriker und ihrem späteren explosiven Ausbruch in Form von Mißbrauch oder Doppelleben und können nur sehr beschränkt als Vorsorge gegen sexuellen Missbrauch durch Kleriker angesehen werden. Fehlende bzw nur brüchige Umsetzung von der Enzyklik Pastores dabo vobis von Wojtyla Papst und von Prämissen des letzten Priesterjahres in meisten Priestersemnaren bringt Untergang.


1
 
 ThomasR 25. Februar 2019 
 

Eher Rückkehr zum über Jahrhunderte Erarbeiteten dringend gefragt

Die Massenwelle des sexuellen Mißbrauchs durch Kleriker kam in Jahren 1960-1980 (vorher gab es eher nur Einzelfälle).
Ca ab dem Jahr 1950 ist man auch an vielen Orten von der Betrachtung der Spiritualität der angehenden Priester in Seminaren als Quelle der sexuellen Enthaltsamkeiet abgegangen. Dies (neben der Sexualisierung der Gesellschaft allegemein) führte auch zur Ausbruch der Missbrauchswelle. In vielen Priesterseminaren ist die Vertiefung der Marienfrömmigkeit und gelebte HerzJesu&HerzMariaeFrömmigkeit als Element der Fromung inzwischen zum Tabu und Enzyklik Haurietis auquas nicht umgesetzt.
Auch Abgang von der Zelebration cum crucifisso zur Zelebration cum populo hat verherende Folgen für die Formung des sexuellen Enthaltsamkeit durch Kleriker gebracht.In Zelebration cum crucifisso werden alle Sinne eines Klerikers(auch Blick)dem Gekreuzigten zugewandt.Dazu kommen die abgeschafften Gebete in Sakristei, die jedem Presbiter vor jeder Zelebration u.A. an Reinheit erinnert haben.


3
 
 Ad Verbum Tuum 24. Februar 2019 

Whatever it is ...

ABER ... die Kirche dreht sich um Gott - um nichts und niemand anderes.
Und hätten das alle Missbraucher und Vertuscher "mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele, mit aller Kraft und mit allen Gedanken" getan, steckte sie nicht im heutigen Schlamassel.


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