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Früherer Glaubenspräfekt: „Ein Papst ist kein Orakel“

6. Februar 2019 in Weltkirche, 22 Lesermeinungen
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Kardinal Müller: Nicht alles, was ein Papst sage, werde zur unbestreitbaren Wahrheit. „Wenn der Papst heute sagen würde, dass wir das Fleisch von Tieren nicht mehr essen sollen, wäre es keinem Katholiken verboten, Fleisch zu essen.“


Rom (kath.net) Der frühere Präfekt der Glaubenskongregation Gerhard Kardinal Müller warnte, „man kann das Lehramt auf eine Weise verstehen, die nichts mit der katholischen Tradition zu tun hat. Ein Papst ist kein Orakel.“ Im Interview mit italienischen katholischen Internetzeitung „La Nuova Bussola Quotidiana“ erläuterte er: Nicht alles, was ein Papst sage, werde zur unbestreitbaren Wahrheit. Vielmehr sei vieles auch „die privaten Meinungen des Papstes“. „Wenn der Papst heute sagen würde, dass die Teile mehr als die Summe sind, hätten wir die Strukturen der Mathematik, der Geometrie verändert, das ist absurd. Oder wenn der Papst heute sagen würde, dass wir das Fleisch von Tieren nicht mehr essen sollen, wäre es keinem Katholiken verboten, Fleisch zu essen.“

Zum bevorstehenden Missbrauchsgipfeltreffen im Vatikan sagte er: „Die überwiegende Mehrheit der von Klerikern begangenen sexuellen Übergriffe sind tatsächlich homosexuelle Handlungen.“ „Es ist eine Tatsache, dass über 80 Prozent der Opfer von Kindesmissbrauch Männer und Buben sind. Wir müssen diese Realität zur Kenntnis nehmen, es sind statistische Zahlen, die wir nicht bestreiten können. Diejenigen, die diese Realität nicht sehen wollen, beschuldigen diejenigen, die die Wahrheit sagen, des allgemeinen Hasses auf Homosexuelle.“. Doch in der Schöpfung existiere „das Konzept der Homosexualität nicht, es ist eine Erfindung, die in der menschlichen Natur keine Grundlage hat. Homosexuelle Tendenzen sind keine ontologische, sondern psychologische Tatsache. Einige Leute möchten stattdessen Homosexualität zu einer ontologischen Gegebenheit machen.“

Angesprochen auf Äußerungen einiger deutscher Bischöfe, die einen keusch lebenden homosexuellen Menschen durchaus zum Priester geweiht sehen möchten, vertrat Müller: „Es gibt keinen Weg, der zur Legitimierung homosexueller Handlungen oder sogar zu unordentlichen sexuellen Handlungen führen kann.“ Außerdem sagte Müller, dass er verschiedentlich angeschrieben worden war von Menschen, die von homosexuellen Erfahrungen in ihrer Jugend berichteten und dann feststellten, dass sie alles überwunden haben und nun glücklich in einer Ehe leben. Dies seien „echte Erfahrungen von Menschen, auf die wir hören müssen“. Trotz der gegenwärtigen „sexualisierten Kultur“ müsse man das 6. Gebot ernstnehmen und Keuschheit als Tugend, als Haltung verstehen, darin liege der Ausweg aus dieser die ganze Gesellschaft betreffenden Katastrophe. Dabei „sollte die Kirche sollte nicht als eine Organisation angesehen werden, die Macht und Prestige verteilt, sondern als Familie Gottes, die Vertrauen und gegenseitige Verantwortung bringt.“

„Es ist fast eine blasphemische Tat.“ So kommentierte Müller die Frage nach einer sogenannten „ökumenischen Messe“ in Mailand. Dort hatte eine evangelische Pfarrerin das Evangelium gelesen, gepredigt, sie war während der Wandlung hinter dem Priester gestanden und hatte dann die Eucharistie ausgeteilt. Der katholische Pfarrer hatte dazu erläutert, dass die Transsubstantiation nur ein von mehreren Möglichkeiten sei, die Eucharistie zu verstehen. Müller erläuterte: „Unter Priestern, Bischöfen und sogar Kardinälen herrscht eine krasse Unwissenheit: Sie sind Diener des Wortes Gottes, aber sie wissen es nicht und kennen die Lehre nicht.“ Der frühere Glaubenspräfekt sagte dann, dass die Gläubigen „öffentlich“ gegen solchen liturgischen Missbrauch „protestieren“ sollen. Die Gläubigen haben das Recht dazu. Sie sollen sagen: „Ich protestiere gegen diese Desakralisierung der Heiligen Messe; ich bin hierhergekommen, um die katholische Messe zu feiern, aber nicht, um an einem Konstrukt einer Messe durch einen Priester teilzunehmen, der nichts vom katholischen Glauben weiß.“ Müller sah in dem Vorfall in der Mailänder Gemeinde gerade keine Ökumene, sondern einen Schlag gegen die wahre Ökumene.

Wenn nun in katholischen Gemeinden Kurse über den islamischen Glauben gehalten werden, so wette er, dass umgekehrt kein Pfarrer in eine Moschee gehe und dort das Konzil von Nizäa erkläre, sagte Müller. „Doch für uns ist es eine Beleidigung, wenn man sagt, dass Jesus nur ein Mensch, aber nicht der Sohn Gottes ist“. Es gebe heutzutage im Katholizismus ein schlechtes Gewissen gegenüber dem eigenen Glauben und man knie immer vor anderen, „zuerst Luthers Jubiläum, jetzt das des hl. Franziskus: Dies dient dazu, die Kirche zu protestantisieren und zu islamisieren. Dies ist kein wahrer Dialog, einige von uns haben den Glauben verloren und möchten Sklaven anderer werden, um geliebt zu werden.“

Das größte Problem für die Kirche seit aktuell „die Relativierung des Glaubens“, die „Horizontalisierung des Christentums“. Müller nannte als Beispiele: „Anstatt die Bedeutung der Ehe zu erklären und ihre Unauflöslichkeit suchen wir Ausnahmen.“ „Anstatt über die Würde des Priestertums, seine Herrlichkeit, die Pracht der Wahrheit der Sakramente zu sprechen, wird alles auf eine Gelegenheit zur Gemeinschaft reduziert.“

kath.net-Buchtipp
Der Papst
Sendung und Auftrag
Von Gerhard L. Müller
Hardcover, 608 Seiten
2017 Herder, Freiburg
ISBN 978-3-451-37758-7
Preis Österreich: 30.90 EUR

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Archivfoto Kardinal Müller (c) Bistum Regensburg


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Lesermeinungen

 credoindio 7. Februar 2019 
 

Hl. Franziskus

Vor einigen Jahren habe ich in einer Predigt am Festtag des Hl. Franziskus die Geschichte gehört (s. @Melchisedech), die damit endete, dass der Sultan auf dem Sterbebett nach Franziskus verlangt hat, um ihn zu taufen (was Franziskus auch gesundheitlichen Gründen nicht mehr schaffte).
Heute wird die Geschichte verkürzt und instrumentalisiert und hat den Namen DIALOG mit dem Islam. Ich Glaube Card. Müller bezieht sich auf diese Instrumentalisierung.


2
 
 Sputnik 7. Februar 2019 
 

Verhalten von Kardinal Müller

Die hier von Einigen vorgetragene Kritik an Kardinal Müller während seiner Zeit als Leiter der Glaubenskongregation ist nach meiner Ansicht unberechtigt. Ich kann mich beispielsweise noch gut an seine Aussagen erinnern, daß auch der Papst an die überlieferte Glaubenstradition gebunden ist, was diesem offenbar nicht gefallen hat. Deshalb hat ihn der Papst wohl auch bei nächster Gelegenheit von seinem Posten entfernt.


7
 
 Rita1937 6. Februar 2019 
 

@Stormarn.
Es wäre wirklich wunderbar, wenn es nicht nur die Worte wären, leider auch beim Kard. Müller.


3
 
 Stormarn 6. Februar 2019 
 

Klar und gut

Ich sage es ganz salopp: Mein Gott, das ist klare Kante! Müller ist einfach gut.


10
 
 winthir 6. Februar 2019 

das mit dem Fleisch-Essen

war wohl nur als Beispiel gedacht.

früher durften wir (Katholiken) in der Fastenzeit gemäß kirchlicher Weisung kein Fleisch essen.

Die dazu einschlägigen und ausführlichen Bestimmungen erspare ich mir.

und Euch auch.

winthir.


1
 
 Lämmchen 6. Februar 2019 
 

nicht nur in Gemeinden

gibt es Kurse zum Islam (selbstverständlich sehr wohlwollend und wenig kritisch), in DRS wird das sogar vom Institut für Fort- und Weiterbildung angeboten und sogar den pastoralen Mitarbeitern die Teilnahme empfohlen


3
 
  6. Februar 2019 
 

Stimmt

Herr Kardinal Müller ist einer der wenigen Mutigen! Ich kann es kaum noch ertragen, wie gegenüber Protestanten und vor allem Moslems gekuscht wird! Schon die "Feiern" zum Reformationsjubiläum waren unmöglich - seit wann feiert man Spaltung? Und die vorauseilende Unterwerfung gegenüber dem Islam - nur noch beschämend und unerträglich! Ein neues Dokument "im Namen Gottes" (oder besser Allahs)anstatt mutiger Verkündigung?! Was soll das?


13
 
 anjali 6. Februar 2019 
 

Orakel

Ich habe mein eigenes Gewissen und daran halte ich mich.


3
 
 lesa 6. Februar 2019 

Rückgrat

@Ihr Priester: Zustimmung. Wir kennen ja auch zudem die Zusammenhänge nicht. Aber all seine Wortmeldungen in DIESER Zeit sind klärend, Orientierung und Halt gebend. Er hat und gibt Rückgrat. Danke!


13
 
 Melchisedech 6. Februar 2019 

Jubiläum des Hl. Franziskus...

... damit ist wohl die Begenung zwischen Franziskus und Sultan al-Kamil im Jahre 1219 in Ägypten gemeint. Bei dieser Begegnung versuchte Franziskus den Sultan zum Christentum zu bekehren ...


13
 
 Kirchental 6. Februar 2019 

Wir kennen die Gründe nicht,

dass sich SE als Präfekt Zurückhaltung auferlegt hat. Vielleicht wollte er auch seine Mitarbeiter schützen?

Jedenfalls jetzt - "ohne Familie" - hat er diese Zurückhaltung abgelegt, manchem zum Ärgernis und uns zum Segen!

Danke Eminenz!

Und wir alle sollten uns seine Worte schwer zu Herzen nehmen, im Ernstfall aufstehen und laut Einspruch erheben - bei Beleidigungen von Jesus Christus in unseren Kirchen und Gottesdiensten. Das ist nicht einfach - aber vielleicht ist es nötig?

Viel einfacher ist es, in die innere Emigration zu gehen.

Aber Kardinal Müller fordert uns doch dazu auf, oder?


6
 
 Dottrina 6. Februar 2019 
 

Dank an Seine Eminzenz, Kardinal Müller!

Wie immer klar in der Sprache und der Sache. Und, lieber @siebenschlaefer, hätte er damals so gehandelt (was richtig gewesen wäre), hätte man (P. Franziskus) ihn noch viel schneller vor die Tür gesetzt. Gibt es denn außer ihm und noch einigen anderen so wenige Glaubenstreue Hirten, die sich nicht trauen, den Mund aufzumachen und sich zur Wehr zu setzen?


16
 
 Ihr Priester lasst uns nicht allein! 6. Februar 2019 
 

@siebenschläfer,@freya "Wovor hatte er seinerzeit Angst,..." Auch die Apostel waren nicht von heute auf morgen mutig und perfekt.Für jeden ist doch die Vervollkommnung ein langer Prozess.
Der Augenblick zählt, und diese Aussage Kardinal Müllers finde ich absolut beeindruckend,und es wäre zu schade,wenn sie durch den Blick auf eventuelle Schwäche seinerzeit relativiert würde.


15
 
  6. Februar 2019 
 

@siebenschlaefer

Ja es ist eine traurige Tatsache, dass bei sämtlichen Hirten, solange sie das Ende ihrer Karriereleiter noch nicht erreicht haben, der Mut zum klaren Bekenntnis sehr zu wünschen übrig lässt!
Und wenn sie es dann erreicht haben, müssen sie fürchten, dass sie nach einem katholischen Outing rasch wieder abgesetzt werden!


6
 
 wedlerg 6. Februar 2019 
 

So einfach ist es!

"Trotz der gegenwärtigen „sexualisierten Kultur“ müsse man das 6. Gebot ernst nehmen und Keuschheit als Tugend, als Haltung verstehen, darin liege der Ausweg aus dieser die ganze Gesellschaft betreffenden Katastrophe. Dabei „sollte die Kirche sollte nicht als eine Organisation angesehen werden, die Macht und Prestige verteilt, sondern als Familie Gottes, die Vertrauen und gegenseitige Verantwortung bringt."


13
 
 siebenschlaefer 6. Februar 2019 
 

Diese Worte Kardinal Müllers sind alle ganz und gar wahr, und ich vernehme sie gern,

aber um wie viel lieber hätte ich sie vernommen, als er noch das wichtigste Dikasterium der römischen Kirche leitete. Wovor hatte er seinerzeit Angst, klare Worte zu sprechen wie jetzt? Das de facto-Schisma haben wir doch längst, viele hier auf kath.net halten am katholischen Glauben fest, den andere längst aufgegeben haben, besonders die Priester bis an die Spitze. Beispiel: Zwischen Chaput und Cupich liegen Welten, der eine ist ein treuer Diener Christi, der andere ist längst linksliberaler Protestant. Nein, Kardinal Müller hätte, als seine Worte noch wirkmächtiger waren, von jedem einzelnen Kirchenfürsten den Offenbarungseid erzwingen können, und das wäre für die verunsicherten und ratlosen Katholiken ein großer Gewinn gewesen. Jeder hätte gewusst, wo er Halt und Orientierung findet. Nun stochern viele im Nebel, und nebenbei gesagt, viele der Gutwilligen sind inzwischen so eingeschüchtert, dass sie keinen Widerstand mehr gegen den alltäglichen Wahnsinn in den Pfarreien wagen.


11
 
 topi 6. Februar 2019 

Jubiläum des Hl. Franziskus?

Was meint Kard. Müller damit? Was hat es mit dem Jubiläum des Hl. Franziskus auf sich?


2
 
 Herbstlicht 6. Februar 2019 
 

Kardinal Müller traut sich ...

die Wahrheit zu sagen!
Dafür hat er großen Dank verdient.
Aber dass man ihn für seine Worte loben muss zeigt doch schon, wie sehr sich viele Bischöfe und Kardinäle von der Lehre Christi entfernt haben, denn im Grunde sagt Kardinal Müller eigentlich Selbstverständliches.
Wo sind die Bischöfe und Kardinäle, die seine Worte bekräftigen und bestätigen?
Allzuviele Namen fallen mir da auf Anhieb nicht ein.

Schauen wir Laien aber nicht nur auf treue und gläubige Bischöfe bzw. auf deren säumige Kollegen, sondern stehen auch selbst für Jesus Christus und damit für die ewige Wahrheit ein.


17
 
 hape 6. Februar 2019 

En Gedanke zum Orakel der Fußnotenrhetorik

Ich weiß nicht, ob sich Kard. Müller's Aussage auf Papst Franziskus bezieht. Ein Orakel ist Franziskus m.M.n. aber nicht. Immerhin hat er, unter theologischer Anleitung der Kardinäle Kasper/Schönborn, die Fußnotenrhetorik entwickelt. Die mag dogmatisch zwar nebulös und orakelartig wirken, wird aber trotzdem von allen richtig verstanden. Sowohl von seinen Kritikern, als auch von seinen Fans. Das blöde ist nur, dass die Wahrheit bei diesem Fußnotenorakel auf der Strecke bleibt. Aber wen interessiert das schon, wenn der Applaus nur groß genug ist?


8
 
 Wunderer 6. Februar 2019 
 

Kardinal Müller

ist ein Rufer in der Glaubenswüste.
Diese heutige Kirche will nicht Kirche sein, sondern untergehen. Solche Reisende aber kann man nicht aufhalten.
Was tun, da man sich nicht dagegen wehren kann? Man kann sich nur, teilweise jedenfalls, einigeln und immer denken und sich sagen: Jesus Christus ist der Hirte, der wahre Hirte, der Seine Herde nicht verläßt. Ansonsten würde man (ich spreche für mich) das alles, was Kardinal Müller auch in diesem Interview wieder so klar und richtig gesagt hat, nicht mehr aushalten.


17
 
 girsberg74 6. Februar 2019 
 

„Ein Papst ist kein Orakel“

Richtig!

Was aber tun, wenn ein solcher orakelt?


13
 
 MSM 6. Februar 2019 
 

Oh, welch unglaubliche Wohltat,

sind diese Worte S.E. Kardinal Müllers!!
"Eure Rede sei 'Ja-Ja','Nein-Nein'. Alles andere stammt vom Bösen."


25
 

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