Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  8. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  9. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  10. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  11. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  12. Massive Mehrheit in Österreich sieht Leben mit Muslimen kritisch
  13. Zeitliche und ewige Zukunft
  14. Pro-Life-Aktivistin soll vor Gericht gestellt werden - USA üben scharfe Kritik an Großbritannien
  15. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat

Für die Kirche

5. Februar 2019 in Kommentar, 18 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Man kann feststellen, dass diese „eine andere Kirche- Fraktion“ das Ohr der DBK hat, das Ohr des ZdK hat und deren Sprachrohr ist, sowie ferner das Ohr der Presse hat.“ Von Peter Winnemöller


Paderborn (kath.net/Blog „Katholon“/pw) Es ist Februar, die Memoranden fliegen tief. Das ist in jedem Jahr so. Gerade jetzt ist es ein offener Brief von Johannes zu Eltz und anderen an Kardinal Marx. Und wieder einmal soll die Kirche eine andere werden. Man kennt das.

Fast acht Jahre sind es jetzt, dass als Antwort auf das unselige Memorandum der deutschen Theologenschaft die Petition pro Ecclesia erschien. Es waren am Ende 15.000 Unterschriften, die gesammelt werden konnten. Diese Unterschriften kamen zustande trotz der Omerta in trauter Einigkeit von DBK und Medien. Früher, so kann man annehmen, hat die Schweigespirale der Strukturen wohl funktioniert, denn noch heute klingt es mir in den Ohren, wie mich ein verwunderter Sekretär der DBK fragte, wie es uns gelungen sei, so viele Unterschriften zu bekommen.

Heute wäre es noch viel einfacher. Es dürfte wohl kein Problem sein irgendwas zwischen fünfzig- und hunderttausend Unterschriften zu bekommen. Doch würde das etwas ändern? Damals haben wir den Diözesanbischöfen die Zahlen rund um unsere Petition aufbereitet und hochgerechnet, wie viele der bekennenden und praktizierenden Katholiken auf unserer Seite stehen. Es ist zumindest statistisch die deutliche Mehrheit.


Im Unterschied dazu kann man durchaus feststellen, dass die Mehrheit der in Gremien aktiven Katholiken wohl auf der Seite des Memorandums stand und steht. Man kann durchaus feststellen, dass diese „eine andere Kirche- Fraktion“ das Ohr der DBK hat, das Ohr des ZdK hat und deren Sprachrohr ist, sowie ferner das Ohr der Presse hat.

So verwundert es nicht, dass die Forderung von Priestern des Erzbistums Paderborn an Kardinal Marx, sein Amt als Vorsitzender der DBK niederzulegen, tunlichst verschwiegen wird. Es verwundert ebenso wenig, dass ein offen reformatorisch ausgerichteter offener Brief an Kardinal Marx einen prominenten Platz in der FAS findet.

Die Postulate sind die üblichen. Priesterweihe für Frauen, Abschaffung des Zölibats, Demokratisierung der Kirche, Änderung der Sexualmoral. Es sind die gleichen Forderungen, die die grauen Panther der Kirche seit Jahrzehnten stellen. Insofern könnte man vor Langeweile einpennen und sanft in Deltawellen schwingend die biologische Lösung abwarten. Hatte doch der Initiator des offenen Briefes schon offen zugegeben, dass er die Kirche mit den Alten reformieren muss, weil die jungen entweder zu konservativ oder weg sind.

Nein, die Forderungen verwundern nicht. Was aber verwundert, ist ein Satz:

Die aktiven Katholiken in Deutschland tragen in ihrer großen Mehrheit die vormoderne Ordnung der Kirche nicht mehr mit. Sie ertragen sie nur noch.

Hier ist der große Gaukler am Werk. Dem gewöhnlichen Otto-Normalkatholiken wird hier folgendes vermittelt: Du bist mit der Kirche – in den gebotenen Grenzen – einverstanden. Glaubst, was die Kirche zu glauben vorlegt, befolgst die Gebote Gottes und der Kirche? Du bist vormodern. Solche wie Dich erträgt die Mehrheit der Katholiken ebenso schwer wie vormoderne Priester und Bischöfe.

Was der Verfasser des offenen Briefes hier als die „aktiven Katholiken“ bezeichnet ist nichts weiter als eine alternde, sich für modern haltende Reformfraktion in der Kirche, die nicht weniger als das Schisma anstrebt. Und es sind eben spätmodernistische Priester und Theologen, die deren Agenda betreiben, weil sie sich selber diese Agenda auf die Fahnen geschrieben haben.

Was aber am allermeisten auffällt an diesem offenen Brief ist der ekelig devote Tonfall dieser einst so kämpferisch daher kommenden Kirchenrevoluzzer.

Die Antwort der Bischöfe auf die Petition pro Ecclesia war unterm Strich eindeutig. Die Bitten wurden ignoriert und in Teilen muss man sagen, haben die Bischöfe durch Taten mit einem klaren „Nein“ geantwortet. Ich selber würde mir so etwas nicht noch einmal antun, da ich auch bei einer ebenso oder sehr viel erfolgreicheren Unterschriftenaktion von Unfruchtbarkeit des Tuns ausgehen würde.

Es gibt aus diesem ganzen Reformrevoluzzermist, der zudem von vielen Bischöfen unterstützt oder zumindest gebilligt wird, nur einen Ausweg: Man nehme sich den Katechismus der Katholischen Kirche, studiere ihn aufmerksam und halte sich daran.

Und wer gerade völlig genervt ist, dem sei ad hoc Nr: 675 empfohlen.

Archivfoto Peter Winnemöller



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche

  1. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  2. Meinungsfreiheit auf katholisch
  3. Die Jugend von heute, die neue Generation Alpha, „sucht Sinn, Rituale und Spiritualität“
  4. US-Erzbischof gibt Anweisung, politische Botschaft an Weihnachtskrippe sofort zu entfernen
  5. Wer MEHR will, soll MEHR bekommen
  6. "Die Christen und Lebensschützer trauern um Martin Lohmann"
  7. "Die Katholische Kirche schwimmt mit dem Zeitgeist, sie ist parteipolitisch nach links gekippt!"
  8. Glaube ohne Feuer: Wie die Kirche Angst vor der eigenen Botschaft bekommt
  9. Bischof Strickland warnt vor ‚Crescendo der Apostasie’ in der Kirche
  10. Erzbischof Aguer: Nächster Papst muss die katholische Lehre gegen ‚progressive Mythen’ verteidigen






Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  4. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  5. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  6. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  7. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  8. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  9. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  10. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  11. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  12. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  13. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  14. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  15. Die Lügen der österreichischen SPÖ-Frauen-Ministerin

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz