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Manipuliert Google Suchresultate?

24. Jänner 2019 in Prolife, 2 Lesermeinungen
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Der US-Website Breitbart wurde nach eigene Angaben von einem Google-Mitarbeiter Informationen aus einem internen Google-Diskussionsforum und eine entsprechende "black list" anonym zugespielt: Der Google-Ingenieur berichtete von händischen Manipulat


Washington D.C. (kath.net)
Google soll Untersuchungen der US-Website "Breitbart" die Suchergebnisse der eigenen Video-Plattform YouTube manipuliert haben. Breitbart wurde nach eigene Angaben von einem Google-Mitarbeiter Informationen aus einem internen Google-Diskussionsforum und eine entsprechende "black list" anonym zugespielt. Eines der sensiblen Wörter auf der Liste ist "Abtreibung". Ein Ingenieur soll laut dem internen Papier auf das Vorhandensein weiterer Blacklists für Suchanfragen hingewiesen und erklärt haben, dass man "Tonnen von Listen" habe und es es bei Google zu Manipulationen komme. Ihm sei dies aufgefallen, nachdem ein linker Journalist vom Magazin Slate sich über die Prominenz von Pro-Life-Videos auf YouTube angefragt habe und dieser angemerkt habe, dass unter den TOP-10-Abtreibungsvideos bei Google auch Pro-Life-Videos zu finden seien. Die Beschwerde des Reporters kam am Freitag, am darauffolgenden Montag waren plötzlich Veränderungen bei den Suchresultaten zu sehen, die am Freitag Nachmittag manuell durchgeführt wurden. Plötzlich waren Videos, die bei Google unter den TOP-10 zu finden waren, nicht mehr zu sehen, darunter einige Videos von Dr. Antony Levatino, eine ehemaligen Abtreibungsarzt, der jetzt sich für die Pro-Life-Bewegung engagiert.


Auch ein Video des bekannten konservativen Journalisten Ben Shapiro war nicht mehr auffindbar. Sogar der Slate Journalist selber bestätigte später, dass sich die Suchresultate nach der Anfrage geändert hatten.

Die Entwicklungen sind deswegen brisant, weil Google-CEO Sundar Pichai bei einer Anhörung im US-Kongress sogar unter Eid erklärte hatte, dass die Suchresultate nicht manuell verändert würden. Möglicherweise könnte sich daher demnächst auch der US-Kongress für diese Entwicklung interessieren.

Laut dem Google-Ingenieur soll auch das Abtreibungsreferendum in Irland auf der Blacklist gestanden haben. Auch hier soll es zu Manipulationen gekommen sein.

Google selber hat nach einer Anfrage von "Breitbart" erklärt, dass Youtube nach wie vor eine Plattform für "Free Speech" sei und sowohl Pro-Life als auch Pro-Abtreibungsinhalte erlaubt sein.

Foto: Symbolbild


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Lesermeinungen

 girsberg74 24. Jänner 2019 
 

Macht verteilen, nicht beim Ansammeln bereitwillig helfen!

Google scheint nur eine besondere Spielart zu sein, wenn aus vielen einzelnen Puzzle-Teilchen unter der Hand Macht generiert wird.

Das Problem ist das Problembewusstsein des je Einzelnen: er hat selten ein solches. Er ist hilfsbereit, gibt Auskünfte und so weiter. Oder er hinterlässt einen "Fußabdruck". Damit fängt alles an.

Der einzelne Sachverhalt fällt als einzelner ja nicht ins Gewicht; es ist am Ende nur Gesamtschau aller Einzelverhalte.

Es gilt den Anfang einer Datensammlung zu erkennen und sich seiner Verantwortung bewusst zu werden.

Meine Konsequenzen: Ich nehme an keiner Umfrage teil, wenn ich das Ziel nicht kenne oder ablehne, etwa Umfragen zur Politik. Auch nehme ich nicht an Gewinnspielen teil, die ausgelobten Gewinne dienen entweder der Werbung oder einer verbilligten Meinungsumfrage.

Und so weiter!



wiewohl ich früher selbst als Interviewer tätig war und die Abweisung einer Interview-Anfrage schon mal schmerzte


6
 
 JuM+ 24. Jänner 2019 
 

Google ist eine einzige Datenkrake!

Es gibt alternative Suchmaschinen...


8
 

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