Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  3. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  7. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  8. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  9. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  10. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  11. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  12. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  13. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  14. Der Bischof und der Denunziant
  15. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!

Softwareunternehmen Mozilla: ‚Trump sperren wird nicht reichen’

17. Jänner 2021 in Chronik, 16 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Um die Verbreitung von ‚Hass und Gewalt’ im Internet zu bekämpfen, sind weiter gehende Schritte notwendig, schreibt die Chefin des Softwareunternehmens Mozilla und schlägt eine Reihe weiterer Maßnahmen vor.


Mountain View (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Das Softwareunternehmen Mozilla, bekannt für seinen Internetbrowser Firefox, hat am 8. Januar in einem Eintrag auf dem offiziellen Blog des Unternehmens den Standpunkt vertreten, dass eine vorübergehende oder dauernde Sperre unerwünschter Akteure nicht genug sei, um „Gewalt und Hass“ zu beenden.

Der Eintrag stammt von Mitchell Baker, der Vorstandsvorsitzenden von Mozilla. Sie bezieht sich ausdrücklich auf die Sperre von Donald Trump durch eine Reihe großer Plattformen wie Twitter, Facebook und Instagram. Ihr gehen diese Schritte nicht weit genug. Das sperren von Konten auf sozialen Medien werde nicht ausreichen, um Ideen „weißer Vorherrschaft“ zu hemmen, schreibt Mitchell weiter.


Sie gibt Donald Trump die Schuld für die gewaltsamen Vorfälle beim Kapitol in der Bundeshauptstadt Washington D.C. am 6. Januar. Der Präsident habe die Möglichkeiten des Internet dazu genutzt, „um Gewalt und Hass zu schüren“ und rassistische Ideen zu verbreiten.

Anschließend führt Mitchell ein Reihe von Maßnahmen an, welche die „gefährliche Dynamik“ verhindern soll, die von unerwünschten Akteuren ausgeht.

Sie schlägt vor, dass Internetseiten angeben sollten, wer wie viel Geld für Werbung zahlt und wem die Werbung gezeigt wird. Internetunternehmen sollten ihre Algorithmen so weit offen legen, dass deutlich wird, welche Inhalte wem verstärkt gezeigt beziehungsweise vorgeschlagen werden.

Ein weiterer Vorschlag ist die Verwendung von Werkzeugen, die „sachliche Stimmen gegenüber Desinformation verstärken“. Zu den genannten Werkzeugen zählen Algorithmen, die dafür entwickelt worden sind, Nachrichtenquellen zu unterdrücken, die als extrem parteilich eingestuft werden. „Maßgebliche Quellen“ sollen hingegen bevorzugt werden.

Internetplattformen sollten mit unabhängigen Forschern die Auswirkungen sozialer Medien auf die Gesellschaft untersuchen, schlägt sie abschließend vor.

In einer Twitternachricht vom selben Tag, der auf den Blogeintrag verlinkt, schreibt Mozilla: „Diese Woche haben wir die Kulmination einer vierjährigen Desinformationskampagne gesehen, die vom Präsidenten arrangiert worden ist. Wir müssen eingestehen, dass das Internet missbraucht worden ist, um das zu erreichen.“

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Medien

  1. YouTube-Star "MrWissen2go" räumt Fehler bei Corona-Berichterstattung ein
  2. CSU-Generalsekretär Huber kritisiert den "Bayrischen Rundfunk" wegen Bericht über muslimische Mode
  3. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  4. Nach einseitig negativer Darstellung des Christentums – Programmbeschwerde an ZDF
  5. Welt: „Vorwurf der sexuellen Belästigung – ORF-Chef tritt mit sofortiger Wirkung zurück“
  6. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  7. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht

Internet

  1. Papst an Mathematiker: Digitalen Raum menschlich gestalten
  2. Soros‘ Open Society Stiftungen unterstützen linke britische Internet-Wachorganisation
  3. USA: Keine Visa für Verantwortliche von Internet-Zensur
  4. Katholischer Podcast auf Platz 1 bei Apple Podcasts
  5. ‚Trusted Flagger’ – Meldestelle für fragwürdige Inhalte oder Zensur im Internet?
  6. Britische Behörden gehen rigoros gegen ‚Hassverbrechen’ in sozialen Medien vor
  7. Gesetz gegen ‚Hassrede’ in Irland könnte weltweite Internetzensur zur Folge haben






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!
  3. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  4. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  5. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  6. Bistum Limburg: Franziskaner verlassen nach mehr als 150 Jahren Kloster Marienthal
  7. Kardinal Aveline: „Der christliche Glaube hat heute viel mit Widerstand zu tun“
  8. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  9. Ein Fall für den Staatsfunk: Wie Georg Restle Verschwörungsmythen als „Haltung“ verkauft
  10. Frankreich: Massenansturm auf Kartenreservierungen für die Papst Leo-Reise!
  11. Karekin II. – persönliche Erinnerungen und der Versuch einer nüchternen Bilanz
  12. Trauer im Bistum Hongkong: Ältester Trappist der Welt im Alter von 108 gestorben
  13. Jugendliche: Mladifest in Medjugorje "Tankstelle für den Glauben"
  14. Katholisches College erwirbt Freimaurertempel
  15. Generalstaatsanwalt von Texas: „Baby Gabriel verdient eine Chance auf Leben“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz