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Irland: Neue Lebensschutzpartei gegründet

16. Jänner 2019 in Prolife, 2 Lesermeinungen
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Anfang Januar hat ein irischer Abgeordneter eine neue Partei gegründet, die zu ‚100 Prozent für das Leben’ eintritt.


Belfast/Dublin (kath.net/LSN/jg)
In Irland wurde Anfang Januar eine neue Lebensschutzpartei gegründet, die sowohl in der Republik Irland als auch in Nordirland, das zum Vereinigten Königreich gehört, aktiv sein wird.

Der irische Parlamentsabgeordnete Peadar Toibin trat 2018 aus der Sinn Fein Partei aus, weil diese sich für die Legalisierung der Abtreibung eingesetzt hatte. Er entschloss sich, eine neue Partei ins Leben zu rufen. In den letzten Monaten ist es ihm gelungen, in beiden Teilen der Insel Mitstreiter für seine Bewegung zu finden. Declan McGuinness, der Bruder des bekannten irischen Politikers Martin McGuinness, hat ebenfalls die Sinn Fein verlassen und ist Toibins neuer Partei beigetreten.


Im Januar 2019 hielt die Partei ihre erste Vorstandssitzung ab, in welcher die politische Linie und die innere Struktur festgelegt wurden. Sie sieht sich wirtschaftspolitisch links der Mitte und legt einen starken Schwerpunkt auf wirtschaftliche Gerechtigkeit. Gleichzeitig ist sie zu „100 Prozent für das Leben“. Mittlerweile sind mehr als 1.400 Personen der Partei beigetreten, die sich bis jetzt noch keinen Namen gegeben hat.

Die neue Partei möchte bei den Lokalwahlen in Nordirland im Mai 2019 erstmals antreten. Toibin konnte bereits sieben Abgeordnete aus den lokalen Verwaltungsbezirken für seine Bewegung gewinnen. Darunter sind nicht nur Angehörige der Sinn Fein, sondern auch Vertreter der Social Democratic and Labour Party (SDLP).


Foto: Irische Lebensschützer, die sich gegen die Abschaffung des umfassenden Lebensschutzes in der irischen Verfassung engagiert haben.


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Lesermeinungen

 nazareth 16. Jänner 2019 
 

Super Idee! Mutig jetzt in Irland!

Sehr gut!! Und auch in anderen Bereichen gut abgesteckt positioniert.Es gibt ein allgemeines Regierungsprogramm. Ein lebensfreundliches politisches Programm auf ganzer Linie! Beste Voraussetzungen für Lebensrechtler eine Alternative zu sein und für Protestwähler eine zumindest nicht undenkbare Alternative zu sein. Denn ich sehe sie treffen den Nerv der Menschen wirtschaftlich links der Mitte zu sein. Sozial und doch nicht marxistisch,nicht sozialistisch verschuldend unreal und verschwenderisch, nicht rechts und doch für Werte einstehend...ich wünsche ihnen von Herzen Erfolg!!!


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 Stephaninus 16. Jänner 2019 
 

Anliegen an sich sehr zu unterstützen

aber ich befürchte, dass es die Richtung einer mehr oder weniger Einthemenpartei geht, solche haben erfahrungsgemäss keine lange Lebensdauer.


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