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Russisch-orthodoxer Patriarch meint: "Der Satan steckt im Internet"

12. Jänner 2019 in Weltkirche, 10 Lesermeinungen
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Der russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill I. zeigt sich skeptisch über das Internet und soziale Medien und warnt vor zu häufiger Nutzung von sozialen Netzwerken oder Geräten wie Smartphones.


Moskau (kath.net)
Der russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill I. (Foto) zeigt sich skeptisch über das Internet und soziale Medien und warnt vor zu häufiger Nutzung von sozialen Netzwerken oder Geräten wie Smartphones. Dies berichtet der "Standard". In einem Interview mit dem staatlichen Fernsehsender Rossija 1 meint er: "Jedes Mal, wenn man sein Gadget verwendet, kann jemand – egal ob die Standortbestimmung eingeschalten ist – herausfinden, wo man ist, was man für Interessen hat und wovor man sich fürchtet." Und Kyrill meint: "Der Satan steckt im Internet." Denn der "Antichrist ist die Person, die das World Wide Web anführen und die Menschheit kontrollieren wird."


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Lesermeinungen

 Montfort 12. Jänner 2019 

Danke für Ihre Ausführungen, Monsignore Schlegl!

Tatsächlich scheint es Parallelen zu geben zwischen der Kirchenleitung in Moskau und der in Rom. Leider.

Heiliger Erzengel Michael, verteidige uns im Kampf...!


6
 
 SCHLEGL 12. Jänner 2019 
 

@ Elija-Paul/@zeitblick

Da glaube ich aber etwas ganz anderes! Via Internet erfahren die Russen, das Kyrill eher Oligarch, als Patriarch ist. Sie sehen seine Yacht,seine zahlreichen Villen.Sie konnten die Erklärung des Ehrenoberhauptes ALLER Orthodoxen,Patriarch Bartholomaios, bezüglich der Selbstständigkeit der orthodoxen Kirche der Ukraine, GEGEN Kyrill beobachten! Eine schallende Ohrfeige Konstantinopels gegen den Putinisten Kyrill, der sich durch seinen Außenminister Metropolit Hilarion für die Verfolgung und Abschaffung der griechisch katholischen Kirche in der Ukraine und natürlich auch in Russland stark gemacht hat.
In den russischen Medien, aber auch bei gläubigen orthodoxen Christen, steht der Patriarch sehr schlecht da!
Die russische Kirche hat sich zuerst den Sowjets angedient und dann wurde sie vom jetzigen Patriarchen in sklavische Abhängigkeit des Diktators Putin gebracht. Darum greift der Patriarch das Internet an, er hat Angst vor der Wahrheit!Msgr.Erzpr. Franz Schlegl


11
 
 chriseeb74 12. Jänner 2019 
 

Der Satan steckt überall

und ist permanent rührig und aktiv; auch im Vatikan und im russisch-orthodoxen Patriarchat


6
 
 lesa 12. Jänner 2019 

Die Engel sind stärker, aber wir müssen sie anrufen

@Elija-Paul: Ja, er hat recht.
Aber es stecken auch Engel im Internet!

Gerade stoße ich auf folgenden Satz von Max Thürkauf in seinem Buch "Die Spatzen pfeifen lassen": "Die Bewältigung der aus dem Komfort und der Bequemlichkeit der Elektrizität erwachsenen Bedrohungen verlangt die Kraft eines Erzengels Michael...die Engel können uns nur helfen, wenn wir an ihre Existenz glauben.
Und: "Wir hätten uns nie auf eine Naturforschung ohne Gebet einlassen dürfen, weil es dem Fürsten dieser Welt durch das "Mysterium iniquitatis" erlaubt ist, in der gefallenen Schöpfung mitzuwirken."

Fleißig die Hilfe und den Schutz der Engel anrufen!


7
 
 anjali 12. Jänner 2019 
 

Internet

Aber Kath.net ist doch auch Internet!


11
 
 Herbstlicht 12. Jänner 2019 
 

Solche Geräte erfordern eine große Selbstdisziplin.

Ein Werkzeug, z.B. ein Messer, kann man auf gute Weise nutzen oder auf böse, man schneidet Brot damit oder es dient als
Waffe.
So auch Smartphone & Co. Diese Geräte - sinnvoll zu nutzen, liegt an jedem einzelnen.
Dass sie erhebliches Suchtpotential in sich bergen, kann man auf den Straßen und in den Verkehrsmitteln beobachten. Es scheint so, als ob sich die vor allem jungen Leute nur noch automatisch bewegen, den Blick gebannt auf ihr Gerätchen gerichtet. Manchmal kommen sie mir vor wie Roboter.
Oft denke ich, dass es gezielt gewollt ist, Menschen in Abhängigkeit zu bringen, um eine evtl. kritische oder nur aufmerksame Weltsicht zu unterbinden.
Solange sie alle nicht in der realen, sondern in einer virtuellen Welt leben, sind sie leichter lenk- und steuerbar.
Nur eine Verschwörungstheorie?


9
 
 zeitblick 12. Jänner 2019 

Der Umgang macht´s aus

Ich glaub auch, dass der Patriarch recht hat. Ermutigend dazu finde ich die Aussagen von Papst Johannes Paul II zum rechten umgang mit den Medien im Schreiben Aetatis novae: "Die Medien können in der Tat genauso dazu verwendet werden, das Evangelium zu verkünden wie es aus den Herzen der Menschen zu verdrängen."
Der Papst sagt auch: "Die Kirche betrachtet die sozialen Kommunikationsmittel angesichts der bedeutenden Rolle, welche diese bei ihren Anstrengungen zur Förderung der Einheit spielen können, als "von der Vorsehung Gottes gegebene Mittel"


9
 
 [email protected] 12. Jänner 2019 
 

Den Antichrist gibt es schon lange

Am besten den ersten Johannesbrief lesen. Der Antichrist leugnet, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist. Hier wird die Doppelnatur Christi geleugnet. Das gibt es in allen Zeiten. Den Arianismus hat es gegeben und ihn gibt es heute noch. Machen wir aus dem Smartphone Gutes. Es ist nicht das erste Mal, eine moderne Technologie zu verteufeln. Vor 100 Jahren war das Kino verteufelt, der Heilige Maximilian Kolbe hat daraus Gutes in Niepopolanwsk gemacht.


11
 
 Elija-Paul 12. Jänner 2019 
 

Nicht nur das

sondern auch die Abhängigkeit wächst, besonders sichtbar bei der Verwendung der Smartphones. Ein rechter Umgang mit diesen modernen Mittel bedarf großer Diziplin und der Unterscheidung der Geister, verbunden mit einer inneren Freiheit. Der Antichrist wird besonders - und tut es schon - diese Medien nutzen! Auch Christen wirken schon oft diesen Medien unfrei gegenüber und verschwenden zumindestens wertvolle Zeit! Selbst Ordensleute sieht man zu beschäftigt mit Smartphones sogar an Heiligen Stätten - nicht nur um die Stundengebete zu feiern! Jeder denkt, er beherrscht das schon, aber oft ist es schon umgekehrt! Es ist schon wie eine Krankheit und man erkennt bereits den "Smartphoneblick"
Man kann das Netz nutzen, gewiß, aber mit sehr viel Umsicht und Klarheit - Vorsicht Suchtgefahr!


14
 
 Elija-Paul 12. Jänner 2019 
 

Der Patriarch hat recht


15
 

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