Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  2. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  3. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  4. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  5. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  6. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  7. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  8. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  9. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  10. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  11. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  12. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  13. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  14. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  15. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“

Brasiliens neuer Außenminister: Klimawandel ‚marxistische Ideologie’

5. Dezember 2018 in Chronik, 73 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der von Menschen gemachte Klimawandel sei ein Thema um Angst zu erzeugen und mehr Macht für Regierung und internationale Organisationen zu gewinnen, sagt Ernesto Araujo.


Brasilia (kath.net/LSN/jg)
Ernesto Araujo, der zukünftige Außenminister Brasiliens, hat in einem Blogeintrag den (von Menschen verursachten) Klimawandel als „Ideologie“ bezeichnet. Er hat der Arbeiterpartei seines Landes darüber hinaus vorgeworfen, die Familie, Heterosexualität und die Aussage, dass ein Mensch als Mann oder Frau geboren wird, zu kriminalisieren.

Die Umweltschutzbewegung habe ihre Aufgabe ursprünglich in der Bewahrung der Natur und der verantwortungsvollen Nutzung der Ressourcen gesehen. Das Anliegen sei mittlerweile von der politischen Linken vereinnahmt worden, um Länder und ihre Bevölkerungen zu steuern.

Aufgrund dieses „Dogmas“ hätten die staatlichen Regulierungen über die Wirtschaft ebenso zugenommen wie der Einfluss internationaler Organisationen über die Nationalstaaten und deren Bevölkerungen. Dies habe unter anderem dazu geführt, dass das Wirtschaftswachstum in den demokratischen kapitalistischen Ländern behindert und jenes in China gefördert worden sei, schreibt Araujo.


Ein wichtiges Merkmal des „globalistischen Projektes“ sei die Verschiebung wirtschaftlicher Kapazität von westlichen Ländern nach China. Ein wichtiger Teil von Trumps Agenda sei die Unterbrechung dieses Prozesses, erläutert Araujo.

Das Thema Klimawandel sei Teil der globalistischen Agenda und werde dazu verwendet, um Angst zu erzeugen und weiteren Einfluss zu gewinne, fasst der Politiker seine Überlegungen zusammen.

In einem anderen Eintrag wirft er der Arbeiterpartei Brasiliens vor, alles zu kriminalisieren, was „gut, spontan, natürlich und rein“ sei. Sie wolle die Familie kriminalisieren, weil sie „patriarchale Gewalt“ fördere, sie wolle das Privateigentum kriminalisieren, sie wolle Sexualität und Fortpflanzung kriminalisieren, indem sie heterosexuelle Intimkontakte als Vergewaltigung und jedes Baby als Risiko für den Planeten bezeichne.

Der Sozialismus kriminalisiere den Glauben an Gott, Patriotismus und die Biologie, indem sie den Satz verbieten wolle, dass der Mensch als Mann oder Frau geboren werde. Wettbewerb werde kriminalisiert, schreibt Araujo weiter. Er erinnere sich, dass er von einem linken Kollegen den Satz gehört habe, dass Sport Faschismus sei. Der Sozialismus kriminalisiere die Klimaanlage wegen ihres CO2-Ausstosses, er kriminalisiere die Schönheit, er kriminalisiere alle westlichen Denker seit (dem griechischen Philosophen) Anaximander (gest. 546 v. Chr.) Er kriminalisiere die Geschichte und ihre Helden. Er kriminalisiere Disney Filme und die Liebe zu den Kinder und Vorfahren.

Ernesto Araujo (51) wird sein Amt als brasilianischer Außenminister im Januar 2019 antreten. Er gehört zur Regierung des neu gewählten Präsidenten Jair Bolsonaro.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 




Mehr zu

Brasilien

  1. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  2. Brasilien: Eltern zu Haftstrafe verurteilt, weil sie ihre Töchter zu Hause unterrichteten
  3. Brasilien: 26-jähriger Seminarist stirbt – hinterlässt beeindruckendes geistliches Testament
  4. Mahnende Worte von Rios Kardinal Tempesta nach blutiger Polizeiaktion
  5. Brasilien: Gericht verbietet Hausunterricht
  6. Einfluss auf Präsidentenwahl? Die ‚Twitter-Akten Brasilien’
  7. Umfrage zeigt: Brasilianer mehrheitlich gegen Abtreibung
  8. "Vielleicht wird Lula da Silva ausländische Missionare ausweisen"
  9. Brasilien: Wo der Hunger zum Himmel schreit
  10. Brasilien: Corona vergrößert Not und Hunger







Top-15

meist-gelesen

  1. Vatikan-Außenminister: Papstreise nach USA 2027?
  2. Wallner: „Richten sich kirchliche Stellen bei uns nicht klammheimlich als Palliativstationen ein?“
  3. Wortwahl dieses Berichts ist entmenschlichend und aggressiv!
  4. "Non abbiate paura - Habt keine Angst!"
  5. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  6. „Kirchliche Persilscheine für Rot-Grün-Rot“
  7. ‚Mission ist kein Gegensatz zu nachhaltiger Hilfe‘
  8. Polens Parlament stimmt für erweiterte legale Abtreibungen
  9. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  10. Die Ehe: Lebens- und Liebesgemeinschaft - Die Familie: Grundlage der Gesellschaft
  11. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  12. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  13. Spanischer Nationaltrainer legt WM-Pokal der berühmten Marienstatue in Saragossa zu Füßen
  14. Der Rosenkranz als Schule der Christusbetrachtung
  15. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz