Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  2. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  3. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  4. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  5. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  6. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  7. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  8. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  9. Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
  10. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  11. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  12. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  13. Bayerischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘
  14. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  15. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an

Warum Ordensfrauen jeden Freitag das 'Starmania'-Fieber packt

3. Dezember 2003 in Jugend, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bei den Hartmann-Schwestern in Wien läuft jeden Freitag das Telefon heiß, um für Armin Beyer zu stimmen. Er bewies schon im Musical über Sr. Restituta, dass er gut bei Stimme ist.


Wien (www.kath.net/PEW)
Wenn Freitagabend der ORF-Wettbewerb "Starmania" in die nächste Runde geht, werden auch Ordensfrauen wieder zum Telefon stürzen, um kräftig mitzustimmen. Für welchen Kandidaten man "votet", ist bei den Hartmann-Schwestern in Wien keine Frage: Für den 18-jährigen Schüler Armin Beyer aus Wien. Der Grund: Armin bewies schon im Musical über die von den Nazis hingerichtete und 1998 vom Papst selig gesprochene Sr. Restituta Kafka, dass er gut bei Stimme ist.

Für die Hartmannschwester Edith Beinhauer - sie war Vizepostulatorin des Seligsprechungsprozesses für Sr. Restituta - gehört "Starmania" am Freitagabend zum Pflichtprogramm. "Natürlich fiebere ich mit und vote für Armin", erzählt die Ordensfrau. Sie erinnert sich gerne an Armins Auftritte im Musical "Sr. Restituta - Glaube gegen NS-Gewalt". Sr. Beinhauer: "Armin hatte eine der männlichen Hauptrollen und war gesanglich überzeugend". Was Armin allerdings schwer fiel: Er musste ausgerechnet zwei ausgewiesene Böslinge mimen: den Dr. Stumfohl, der Restituta denunziert und NSDAP-Reichsleiter Bormann, der auf der Hinrichtung der Ordensfrau bestand.

"Das Böse sein musste Armin erst lernen", weiß auch die Musiklehrerin Elisabeth Lotterstätter, die das Musical komponiert hat: "Letztlich hat er es aber großartig gemeistert". Da im Stück alle "Bösen" auch eine "gute" Rolle hatten, spielte Armin auch noch den arbeitslosen "Joschi" - einen Gast im Wirtshaus Mader in Mödling, der seinen Job verlor, weil er nicht der Nazi-Partei beitreten wollte.

Armin war vor allem in der zweiten Staffel des Musicals zu sehen, die im Frühjahr 2003 auf diversen Bühnen gespielt wurde. Das im Jahr 2000 uraufgeführte Musical war von Elisabeth Lotterstätter und Ingeborg Schnaubelt, beide Lehrerinnen am Brigittenauer Gymnasium, mit ihren Schülern einstudiert worden. Den Anstoß dafür hatte Bezirksvorsteher Karl Lacina gegeben. Er wusste von den musikalischen Talenten im Brigittenauer Gymnasium und bat darum, über die Ordensfrau und Märtyrerin, die den größten Teil ihrer Kindheit im 20. Bezirk verbracht hatte, ein Musikstück zu gestalten. "Restituta - Glaube gegen NS-Gewalt" wurde das dritte Musical von Elisabeth Lotterstätter. 1998 hatte sie die "Konferenz der Tiere" von Erich Kästner vertont, im Jahr darauf nahm sie sich musikalisch des Themas Drogensucht an.

Moderator bei "Radio Stephansdom"

"Starmania"-Finalist Armin Beyer war auch schon als Moderator bei "Radio Stephansdom" zu hören. Vor drei Jahren beteiligte sich seine Klasse (damals die "5D", inzwischen "8D") beim Schulwettbewerb "Eine Klasse für sich" über Sr. Restituta Kafka. Armin moderierte damals gemeinsam mit einer Mitschülerin die einstündige Sendung. Die Klasse gewann den zweiten Preis und ging somit "auf Sendung".

Foto: (c) ORF



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Musik

  1. Die offizielle Hymne für den Papstbesuch in Spanien Anfang Juni wurde vorgestellt
  2. Neuer Hit: „Für dich gehe ich das volle Risiko ein“
  3. "Der Wind dreht sich. Es gibt immer mehr Menschen, die sich die Frage nach Gott stellen"
  4. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  5. Christlicher Prediger warnt vor neuem Taylor Swift-Album
  6. Familienmusical „Pauline – Mut verändert die Welt“ startet im April
  7. ‚Zwingt mich nicht, da hinunter zu kommen’
  8. "For God is with us"
  9. Christliche Country-Musikerin Loretta Lynn gestorben
  10. Erstmals christliches Musikfestival in Sanremo






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - MONTAG ANMELDESCHLUSS!!!
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  5. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  6. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  7. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  8. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  9. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  10. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  11. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  12. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  13. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  14. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an
  15. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz