SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- So nicht, Mr. Präsident!
- Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
- Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
- "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
- BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
- US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
- Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
- Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
- Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
- Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
- Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
- Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
- Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
- Papst betont in Algier Gemeinsamkeit von Christen und Muslimen
- Viel Lärm um nichts?
| 
Fall McCarrick: Eine Kommission von Bischöfen reicht nicht10. August 2018 in Weltkirche, 10 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Die Einbindung von Laien in die Untersuchung sei notwendig, um das verlorene Vertrauen in die Kirche in den USA wieder herzustellen, sagt Bischof Scharfenberger. Kardinal Wuerls Vorschlag einer Kommission aus Bischöfen sei zu wenig, kritisiert er.
Washington D.C. (kath.net/LSN/jg) Der Vorschlag von Donald Kardinal Wuerl, dem Erzbischof von Washington D.C., eine Kommission von Bischöfen mögliche systemischen Probleme der Kirche in den USA beim Umgang mit dem Missbrauchsfällen von Theodore McCarrick aufklären zu lassen, ist auf Widerspruch von Klerikern wie Laien gestoßen. Ich denke, wir haben einen Punkt erreicht, an dem eine Untersuchung von Bischöfen durch Bischöfe nicht die alleinige Antwort ist, schreibt Edward Scharfenberger (Foto), der Bischof von Albany (US-Bundesstaat New York) wörtlich in einer Stellungnahme. Um glaubwürdig zu sein, müsse eine Untersuchungskommission von jeder Instanz, deren Vertrauenswürdigkeit durch die Untersuchung Schaden nehmen könnte, unabhängig sein, fährt er fort. 
Die Einbindung von Laien könne ein Weg sein, das verlorene Vertrauen in die Kirche wieder herzustellen. Durch Taufe und Firmung hätten sie Anteil am allgemeinen Priestertum und könnten ihre Talente und Gaben in einen Reformprozess einbringen. Auf diese Weise könne das Vertrauen in die Kirche wieder hergestellt werden, das durch den Fall McCarrick erneut erschüttert worden sei, schreibt Scharfenberger. Ganz ähnlich argumentiert Samuel Gregg, wissenschaftlicher Leiter des ACTON-Institutes. Wir sind weit über Kommissionen von Bischöfen, die andere Bischöfe untersuchen, hinaus, kommentiert er auf Facebook den Vorschlag des Erzbischofs von Washington. Der Vorschlag spiegelt die Mentalität wieder, die für das Problem symptomatisch ist, kritisiert er weiter. Er schlägt eine von Laien geführte Kommission vor, die mit vollen Kompetenzen ausgestattet ist, um alle Vorwürfe gegen Bischöfe zu untersuchen, alle Akten über Zahlungen und ähnliches einzusehen. Die Zeit des business as usual sei vorbei. Jeder Bischof, der das nicht verstehe, sei Teil des Problems, schreibt Gregg.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | phillip 11. August 2018 | | | | Tut mir leid, aber für mich sprechen die Anzeichen nicht dafür, dass er wirklich aufräumen will Tut mir leid, aber ich habe keine Anzeichen dafür, dass der Papst nicht der Protégé der homo- und pädophilen Partie oder ihr ablehnend gegenüber wäre. Ebensowenig kann angenommen werden, dass er explizit auf die dubia und correctio filialis eingehen und amoris laetitia im Sinne der Göttlichen Offenbarung und Lehre der Katholischen Kirche ändern wird. Im Gegenteil, es können demnächst schon Häresien erwartet werden. Heiliger Erzengel Michael,.....! |  4
| | | | | 11. August 2018 | | | | Querverweis Hier noch ein schrecklicher Gedanke als Querverweis zum Thema Todesstrafe. Im Wiki steht:
"Seit Wiedereinführung der Todesstrafe 1976 wurden Todesurteile ausschließlich wegen Tötungsdelikten vollstreckt. Die letzte Hinrichtung wegen eines Verbrechens, bei dem kein Mensch getötet wurde, fand am 4. September 1964 in Alabama statt; James Coburn wurde wegen schweren Raubes hingerichtet. Jedoch werden in mehreren Staaten sowie auf Bundesebene auch andere Straftaten wie Drogenschmuggel, Flugzeugentführung oder schwerer Kindesmissbrauch mit dem Tode bedroht."
Das lässt mich erschauern! Auf zwei Arten...erstens wegen den Aussagen des Papstes zu dem Thema...und zweites wegen der Ausweglosigkeit, in der die Gesellschaft sich wohl befindet! |  1
| | | | | 11. August 2018 | | | | und dann? Das klingt gut! Und wie machen wir das bei den Mönchen und Nonnen? Und wie machen wir es bei der Justiz, der Bildung, der Polizei, dem Militär, der Administration, der Politik, etc.? Wie bringen wir die korrupten Leute raus aus den Systemen? Und wohin tun wir sie dann? |  4
| | | | | doda 10. August 2018 | |  | Kommission von Bischöfen Und wenn sie nicht gestorben sind, dann klüngeln sie noch heute... |  2
| | | | | 10. August 2018 | | | | Traurig, traurig, wenn man kath. Bischöfen nicht mehr vertrauen kann... |  4
| | | | | Kostadinov 10. August 2018 | |  | @imanfange tut mir leid, so lange Maradiaga im C9 sitzt, kann ich Ihnen das nicht glauben, auch wenn ich's gern glauben wollte. Und so lange jede Kardinalserhebung durch PF in den USA einen LGBT-freundlichen Bischof betrifft, kann ich's auch nicht glauben. Cupich, Farrell, Tobin haben alle James Martin SJ gelobt. Farrell war McCarrick Protegé, in der Tat schon vorher Bischof geworden. Auf die jetzige Position hat ihn PF gehoben. Und den roten Hut hat er auch von PF. Warum hat PF Léonard in Brüssel übergangen, den LGBTfreundlichen deKesel aber sofort zum Kardinal gemacht? Und wer Danneels auf der Loggia hatte, ist bei dem Thema sowieso nicht glaubwürdig. Tut mir leid, aber für mich sprechen die Anzeichen nicht dafür, dass er wirklich aufräumen will. |  11
| | | | | Kostadinov 10. August 2018 | |  | das betrifft uns auch in Europa über ähnliche Netzwerke z.b. in Belgien hat ja der Kollege @Hadrianus mehr als genug informiert. Und die Spitze des Eisbergs der Vertuschung reicht bis Rom. PF's Spezl Oscar blockiert die Untersuchung der Zustände in Honduras, PF's Protegé Cupich, sagt, dass McCarricks Übergriffe auf Seminaristen nix mit Homosexualität im Klerus zu tun hätten... Mir ist klar, dass PF nicht jeden Tag Lifesitenews lesen kann (schon weil er kein Englisch kann), aber schlussendlich ist er verantwortlich, dass solche Leute auf ihren Posten bleiben (Maradiaga) oder er hat sie erst auf ihre Posten gehievt (Cupich). Er hat auch Farrell zum Kardinal und zum obersten Familienhüter gemacht, obwohl der erst bei den Legionären Chrisi nix mitbekommen haben wollte, und dann als McCarricks Weihbischof auch nicht (trotz 6 J. in der gleichen Wohnung) |  13
| | | | | 10. August 2018 | | | | Der Fall McCarrick interessiert uns in Europa... ...vielleicht erst einmal nicht sosehr, aber wenn man die amerikanischen katholischen Internetseiten konsultiert, wird klar, dass die ein Riesenproblem haben - und wir in Europa vielleicht auch. Nämlich, dass es anscheinend doch recht viele homosexuell geprägte Priester gibt (wie offensichtlich auch Bischof McCarrick). Und eine solche Orientierung ist - rein praktisch - schon einmel ein Problem, weil die soziale Kontrolle in diesem Fall dem Priester nicht hilft, seinen Zölibat zu leben. Die Freizeit mit anderen Männern zu verbringen, wie dieser Bischof es in seinem Strandhaus getan hat, ist ja erst mal unverdächtig...
Die Päpste haben da schon längst was dazu gesagt - wer Priester werden kann und wer nicht - nur, man setzt es nicht durch. |  10
| | | | | Selene 10. August 2018 | | | | @julifix Sehe ich genauso, aber oft sind die Fälle, wenn sie bekannt werden, nach dem weltlichen Strafrecht schon verjährt. |  4
| | | | | julifix 10. August 2018 | |  | Ich verstehe nicht... ...dass nach all den Fällen, die wir in der Kirche in den letzten Jahren hatten, nicht wie im zivilen Bereich auch, "einfach" die Staatasanwaltschaft eingeschalten wird und ein ganz normales Ermittlungsverfahren einleitet.
Wer sind die Herren Bischöfe, dass Sie eine Sonderbehandlung mit Gefahr der Vertuschung erhalten? |  7
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuMissbrauch- Papst an Italiens Kirche: Bei Missbrauch Mut zur Wahrheit
- Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
- Papst spricht drei Stunden mit Missbrauchsopfern aus Belgien
- Causa Rupnik: Papst bittet um Geduld für laufenden Vatikan-Prozess
- Massive Kritik am „Spiegel“ nach skandalösem Artikel über „Dragqueen“ Jurassica Parka
- „Kardinal Marx und Bischof Bätzing werden voraussichtlich in der Trierer Studie berücksichtigt“
- Vatikan ernennt Richterinnen und Richter im Fall Rupnik
- New Mexico klagt Meta, Mark Zuckerberg wegen Ermöglichung der sexuellen Ausbeutung von Kindern
- Synode über Synodalität verwendet Bilder von Marko Rupnik
- Missbrauchsexperte Zollner: ‚Keine Kultur der Rechenschaftspflicht’ in der Kirche
| 






Top-15meist-gelesen- So nicht, Mr. Präsident!
- Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
- BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
- "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
- Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
- Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
- US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
- Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
- "Derselbe Polarstern"
- Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
- Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
- Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
- Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
- Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
- Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
|