Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vertrauenskrise in der Kirche
  2. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  5. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  8. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  9. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  10. MAGNIFICA HUMANITAS
  11. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  12. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  13. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  14. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  15. Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 ‚beunruhigend‘ und ‚verblüffend‘

Sternberg nicht legitimiert, für "die Katholiken" zu sprechen

23. Juli 2018 in Deutschland, 31 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der bekannte Dominikanerpater Wolfgang Ockenfels wehrt sich ein weiteres Mal gegen die ZdK-Angriffe: Spätestens seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil sei eine parteipolitische Bevormundung vonseiten kirchlicher Amtsträger für Katholiken vorbei.


Berlin (kath.net)
"Wir leben in hysterischen Zeiten, in denen auch manche Katholiken durchdrehen. Herr Sternberg bewegt sich ‚im Kontext‘ einer C-Parteienfixierung und ist von Kopf bis Fuß auf Merkel eingestellt." Mit weiter klaren Worten wehrt sich Prof. Wolfgang Ockenfels OP (Foto), der selber seit 50 Jahren Mitglied der CDU ist, in einem Interview mit der "Jungen Freiheit" gegen die Angriffe des ZDK-Präsidenten Thomas Sternberg wegen seines Engagements im Kuratorium der AFD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung. Ockenfels stellte klar, dass Sternberg weder kompetent noch legitimiert sei, für "die Katholiken zu sprechen. Spätestens seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil sei eine parteipolitische Bevormundung vonseiten kirchlicher Amtsträger für Katholiken vorbei. Bischöfe und Pfarrer, die einseitige Parteiinteressenpolitik betreiben und missliebige Alternativen abkanzeln, riskieren laut Ockenfels "massenhafte Kirchenaustritte". Für den bekannten Dominikanerpater sei die AfD nur dann "rechtsradikal", wenn man das Programm nicht gelesen habe. Begriffe wie "Volk" und "Nation" seien laut Ockenfels immer noch sozialethisch relevant, wenn auch missbrauchbar. "Und wem Ehe, Familie und Heimat am Herzen liegt, kann sich sogar auf Papst Franziskus berufen, der sich überdies deutlich gegen Abtreibung und Gender-Konstruktionen ausgesprochen hat", betonte der Professor.


Archivvideo: Prof. Dr. Dr. Wolfgang Ockenfels: ´Gefährdete Freiheit: Freiheit zwischen Recht und Pflicht´ 2017




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

ZdK

  1. Erfurter Ex-OB Ruge legt nach mit Grundsatzkritik am bevorstehenden Erfurter Katholikentag und ZdK
  2. BKÄ weist Forderung flächendeckenden Abtreibungsmöglichkeiten zurück
  3. ZdK-Präsidentin fordert 'besseres Angebot' zur Tötung ungeborener Kinder in Deutschland
  4. Hartl: „Bereits die ersten Christen waren dafür bekannt, gegen Abtreibung zu sein“
  5. Wenn sich der ZDK-Präsident über kath.net ärgert ;-)
  6. Licht und Schatten im ZdK
  7. „Das Zentralkomitee beschließt, ich antworte“
  8. „Alle Getauften bilden die Kirche“
  9. "ZDK erinnert mich an die 'unseligen Zeiten' des SED-Zentralkomitees"
  10. ZdK-Präsident Sternberg gegen Abschaffung des § 219a StGB






Top-15

meist-gelesen

  1. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. Vertrauenskrise in der Kirche
  4. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  5. MAGNIFICA HUMANITAS
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  8. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  9. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  10. 'Ich denke, dass Gott der Größte ist! Er kann alle Türen für uns öffnen'
  11. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  12. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  13. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  14. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  15. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz