Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  2. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  3. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  4. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  5. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  6. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  7. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  8. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  9. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  10. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  11. Leere der kirchlichen Lehre
  12. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  13. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  14. Maria, die Mutter des Friedens
  15. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette

Erfurter Ex-OB Ruge legt nach mit Grundsatzkritik am bevorstehenden Erfurter Katholikentag und ZdK

28. Februar 2024 in Aktuelles, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ruge war als Vorsitzender des Trägervereins des Katholikentags zurückgetreten – „Themen Christsein in der Diaspora, Ökumene, Kirchenaustritte und Kirchenbindung“ kommen „alle nicht vor“ – Besonders enttäuschend: „das Verhalten des Erfurter Bischofs“


Erfurt (kath.net) Die Kritik wiegt schwer, wenn ausgerechnet Manfred Ruge die grundsätzliche Ausrichtung des im Juni 2024 stattfindenden Katholikentags in Erfurt kritisiert. Denn Ruge war bis zu seinem Rücktritt im Dezember 2023 der Vorsitzende des Trägervereins des Katholikentags zurückgetreten, obendrein war er von 1990 bis 2006 der Oberbürgermeister von Erfurt gewesen und 2017 zum Ehrenbürger von Erfurt ernannt.

Nun kritisierte Ruge im Interview mit dem Debattenmagazin „Cicero“, dass „die großen Podien“ in der Planungsphase „weitgehend mit unseren Ideen und Vorstellungen absolut gar nichts zu tun“ hätten. „Die Themen Christsein in der Diaspora, Ökumene, Kirchenaustritte und Kirchenbindung kamen alle nicht vor. Stattdessen stehen im Programm Podien zu den Themen ‚Der Leib Christi ist queer – und jetzt‘, ‚Decolonize Church‘ oder ‚Anti Gender und die neue Rechte‘.“ Er betonte eigens, dass er in seiner Kritik nicht falsch verstanden werden wolle: „Wir können über Homosexualität und Vielfalt sprechen, wir können über historische Aufarbeitung sprechen“. Doch habe er „nicht verstanden“, „warum nicht auch wir in Erfurt Ideen umsetzen durften“.


Er sei als Vorsitzender des Trägervereins zurückgetreten aus „riesig großer Enttäuschung“. „Ich habe das Amt übernommen, weil ich etwas für meine Heimatstadt und meine Kirche tun wollte. Ich habe am Anfang meine Vorstellungen skizziert, mir wurden Zusagen gemacht, die dann alle nicht eingehalten wurden.“ Er erläutert: „In Stuttgart, beim letzten Katholikentag, haben wir vereinbart, dass Erfurt eine besondere Begegnung von Ost und West wird“, erinnerte Ruge. „Davon ist nahezu nichts übrig geblieben. Besonders enttäuscht hat mich das Verhalten des Erfurter Bischofs, der sich in keiner Weise für meine Anregungen und Vorschläge eingesetzt hat.“

Dann folgt seine Grundsatzkritik an der Programmgestaltung durch das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK): „Der Anspruch ist immer, dass alles demokratisch und partizipativ läuft“, aber „tatsächlich habe ich aber erlebt, dass am Ende das ZdK es so schiebt und dreht, wie es das ZdK will.“

Foto: Einladung des Erfurter Katholikentag (c) Katholikentag Erfurt/Screenshot/Gesicht verpixelt

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

ZdK

  1. BKÄ weist Forderung flächendeckenden Abtreibungsmöglichkeiten zurück
  2. ZdK-Präsidentin fordert 'besseres Angebot' zur Tötung ungeborener Kinder in Deutschland
  3. Hartl: „Bereits die ersten Christen waren dafür bekannt, gegen Abtreibung zu sein“
  4. Wenn sich der ZDK-Präsident über kath.net ärgert ;-)
  5. Licht und Schatten im ZdK
  6. „Das Zentralkomitee beschließt, ich antworte“
  7. „Alle Getauften bilden die Kirche“
  8. Sternberg nicht legitimiert, für "die Katholiken" zu sprechen
  9. "ZDK erinnert mich an die 'unseligen Zeiten' des SED-Zentralkomitees"
  10. ZdK-Präsident Sternberg gegen Abschaffung des § 219a StGB






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Experte: Bedrohung durch islamistischen Terror ist "ernst"
  3. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘
  4. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  5. Prophetische Theologie Benedikts XVI., gefunden in Paris
  6. Bei Papst Leos Frankreichreise wird die Hl. Tunika Jesu den 80.000 Jugendlichen gezeigt werden
  7. Gideon Böss: „Warum die Linken wegschauen, wenn Christen verfolgt werden“
  8. Theologen: Der hl. John Henry Newman bleibt für Gewissens- und Glaubensfragen aktuell
  9. … und das Leben der kommenden Welt
  10. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  11. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  12. Warum Sie am 17. September in die Kinos gehen sollten!
  13. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  14. Katholische Gebetsinitiative in den USA: ‚Millions of Monicas‘
  15. „Maria ist eine historische Gestalt, eine für Gott unendlich offene Person, eine Tochter Israels“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz