Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  3. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  4. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  5. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  6. „Warum bin ich Christ“
  7. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  8. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  9. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  10. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  11. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  12. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  13. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  14. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  15. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“

Eucharistie als Sakrament und Kraftquelle

23. Juli 2018 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Weihbischof Athanasius Schneider begeisterte beim Kongress „Freude am Glauben“ in Fulda die Teilnehmer - Von Peter Winnemöller


Fulda (kath.net/pw)
„Die Kirche lebt aus der Eucharistie“, so zitierte Weihbischof Schneider den Hl. Papst Johannes Paul II. zu Beginn seines Vortrags. Das Opfer Jesu, so der Bischof, sei immer nur eines. Es verzehre sich nicht. Es werde nicht mehr. Es werde durch die Heilige Messe gegenwärtig gesetzt. Dieses eine Opfer, immer dasselbe, an allen Orten.

Der Opfercharakter der Heiligen Messe, betonte Weihbischof Schneider, sei nur vom Kreuz her zu verstehen. „Die Eucharistie ist das Herz des Lebens und der Existenz der Kirche.“, so führte er weiter aus. Besonders referierte der Weihbischof über Auszüge der Enzyklia „Ecclesia de Eucharistia“, jener letzten Enzyklika des Heiligen Papstes Johannes Paul II. Er zitierte im weiteren Verlauf eine längere Passage von Papst Leo XIII., der schon zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts die Krise der Kirche aus der Krise des Kults herleitete.


Mit Augustinus führte der Bischof aus, wie der Unterschied zwischen leiblicher und geistlicher Speise ist. Die leibliche Speise verwandeln wir in unseren Körper. Die geistliche Speise verwandelt uns in Christus.

Zahllose Wunder begleiteten die Eucharistie. Die Naturgesetze seien außer Kraft. Ohne die ihnen eigentlich eigene Substanz blieben Brot und Wein erhalten und nähmen ganz die Substanz Leib und Blut Christi an. „Christus ist überall gegenwärtig, wo die Eucharistie ist.“ Weiter verwies Weihbischof Schneider auf die zahlreichen alten und neueren Wunder rund um die Eucharistie.

Zwischen uns und dem Himmel, so referierte der Bischof den Katechismus von Trient, stehe nur ein kleiner Schritt. Die Heiligen schauen Christus im Himmel unverhüllt, wir schauen ihn verhüllt in der Eucharistie.
Eine Unterscheidung zwischen drei Arten der Kommunion setzte den Vortrag fort. Das rein leibliche Speisen des Sakraments führte der Bischof zuerst an. Der Sünder, der die Kommunion unwürdig nehme, schade sich selber, er esse sich, mit Paulus gesprochen, das Gericht. Die rein geistige Kommunion, die beseelt von Glauben die Vereinigung mit Christus ersehne, sichere dem Gläubigen schon reiche Früchte. Die sowohl sichtbare als auch geistige Kommunion des Gläubigen im Stand der Gnade schenke ihm überreiche Gnade.

Die Beichte vor der Kommunion, diese Festlegung de Konzils von Trient untermauerte der Bischof noch einmal mit einer Ausführung über Gnadentheologie. Wie die Gnade der Eucharistie die in der Beichte dem Sünder geschenkte verzeihende Gnade zur Heiligung hin bewahren könne, führte Weihbischof Schneider anschaulich aus.

Wie groß die Kraft der Gnade aus der Eucharistie ist, erklärte der Bischof am Beispiel der frühkirchlichen Märtyrer, die die Eucharistie bekamen, um nicht angesichts von Folter, Schmerz und Tod vom Glauben abzufallen.
Die anrührende Geschichte des jungen Peter Schmidtlein, der im Kindesalter einen Gehirntumor bekommt und mit vier Jahren die Kommunion erbittet und bekommt, stellte deutlich vor Augen, welche Gnaden die Eucharistie zu schenken vermag. Nach Ende des Vortrags herrschte einen Atemzug lang absolute Stille im Saal, bevor dann ein tief ergriffener kräftiger Applaus einsetzte, der den Weihbischof aus Kasachstan für die eindrückliche geistliche Stärkung dankte.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 girsberg74 23. Juli 2018 
 

Weihbischof Anthanasius Schneider

Dem nimmt man ab, was er sagt!


7
 
 Rosenzweig 23. Juli 2018 

Heiligste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist..

-
in tiefster Ehrfurcht bete ich Dich an und opfere Dir auf
den kostbaren LEIB und das BLUT, die SEELE und die GOTTHEIT JESU CHRISTI,- gegenwärtig in allen Tabernakeln der Erde,
zur Wiedergutmachung für alle Schmähungen, Sakrilegien und Gleichgültigkeiten, durch die ER selbst beleidigt wird.
Durch die unendlichen Verdienste SEINES HL. HERZENS und des Unbefleckten Herzens Mariens
bitte ich Dich um die Bekehrung der armen Sünder- Amen.
-
Fatima-
Als der Engel den Seher-Kindern dieses Gebet schenkte,
erschien der Leib Christ in Hostie und Kelch vor ihnen in der Luft,
und der Engel leitete die Kinder an, davor *niederzuknien und zu beten*!
-
Kommt lasset uns anbeten.. und so dankb. verbunden..


4
 
 priska 23. Juli 2018 
 

Danke Weihbischof Anthanasius Schneider sehr schöner Bericht..was für ein schönen Glauben haben wir Katholiken ,und was hat uns Jesus Christus für ein Kostbares Geschenk gemacht ..er selbst hat sich uns Geschenkt in der Heiligen Eucharistie ..Jesus Christus ich danke Dir..ich liebe Dich ..ich bete Dich an ..und danke Dir ...


7
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Eucharistie

  1. Was eine Messe wiegt
  2. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  3. Tantum ergo Sacramentum
  4. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  5. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  6. Eucharistische Prozession zum 250-jährigen Jubiläum der USA
  7. Die katholische Insel des Friedens
  8. „Ein Leib, ein Glaube“
  9. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  10. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  3. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  4. Kanadas führende Tageszeitung verlangt Euthanasie in katholischen Krankenhäusern
  5. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  6. Ermittlungsverfahren gegen christliche YouTuber eingestellt
  7. Grünwidl bei Medjugorje-Friedensgebet: Beten und Frieden stiften
  8. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  9. „Warum bin ich Christ“
  10. Erneut ruhige Spitalnacht für Papst nach Krebs-Operation
  11. Mit dem Rosenkranz im Gym
  12. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  13. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  14. 'Jeden Tag sprach ich mit Gott und mit meiner Mutter'
  15. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz