Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Möchte Herr Bätzing die Schweizer Gardisten gegen Giorgia Meloni ausrücken lassen?
  2. „Im Geist der Wahrheit bleiben“ (Joh 14, 17) – Eine brüderliche Korrektur der Bischöfe von Flandern
  3. Katholikenprotest zu Beginn der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz
  4. Deutschland: Nuntius äußert erneut Bedenken zum "Synodalen Weg"
  5. 300 Teilnehmer bei Pilgermarsch für die Alte Messe in Washington D.C.
  6. „Gerade die Bischöfe als Nachfolger der Apostel sind gebunden an die ‚Lehre der Apostel‘“
  7. Erzbischof Paglia soll Zustimmung zu italienischem Abtreibungsgesetz widerrufen
  8. Franziskus in Assisi aus Anlass des Wirtschaftsforums „Economy of Francesco“
  9. "Bischof Bode sollte nach jahrzehntelangem Fehlverhalten von allen Ämtern zurücktreten"
  10. Hat Putin "Fridays for Future" usw. mit Millionen unterstützt?
  11. Wahl in Tirol: Sogar ÖVP und FPÖ für das kostenlose Töten ungeborener Kinder!
  12. Deutsches Gericht möchte Informationen vom emeritierten Papst Benedikt XVI.
  13. Wenn ein Belasteter am Amt kleben bleibt, hat sich eine glaubwürdige Aufarbeitung erledigt!
  14. Schon wieder Rücktrittsforderungen
  15. Kreisverband der SPD will Geschlechtsänderung schon für 7-jährige Kinder

Islamistischer Überfall auf orthodoxe Kirche in Grosny

22. Mai 2018 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Kirchgänger und zwei Polizisten getötet, auch die vier jugendlichen Terroristen kamen ums Leben - Geplant war offensichtlich, die zum Gottesdienst versammelten Gläubigen als Geiseln zu nehmen


Grosny (kath.net/KAP) Ein Kirchgänger und zwei Polizisten sind am Samstag bei einem Überfall von vier jugendlichen Islamisten auf die Michaelskirche im Herzen der tschetschenischen Hauptstadt Grosny ums Leben gekommen. Das Ziel der Terroristen war es offensichtlich, die zum Gottesdienst versammelten Gläubigen als Geiseln zu nehmen, der zelebrierende Priester hatte aber die Geistesgegenwart, die Gemeindemitglieder zum raschen Verschließen des Haupttors zu veranlassen, berichtete die Stiftung "Pro Oriente".

Der Leiter der synodalen Medienabteilung des Moskauer Patriarchats, Wladimir Legojda, betonte am Sonntag, es habe sich um einen neuerlichen missglückten Versuch gehandelt, Christen und Muslime im Nordkaukasus gegeneinander aufzuhetzen. Der Vorsitzende des Islamischen Koordinationszentrums für den Nordkaukasus, Ismail Berdijew, verurteilte den Terrorüberfall scharf. Das Geschehen sei umso gravierender, als Muslime im Fastenmonat Ramadan keinerlei Gewalt verüben dürften.

Pfarrer Sergij Abasow schilderte vor Journalisten das dramatische Geschehen am Samstagnachmittag: "Es war eine normale Samstagsliturgie. Plötzlich hörte ich Schüsse und rief den am Tor stehenden Gläubigen zu, sie sollten die Türflügel zuwerfen und verriegeln". Das geschah auch, aber es war zu befürchten, dass die Kirchgänger - ältere Frauen und nur ein Mann - nicht lang würden standhalten können, als die Terroristen begannen, auf das Tor zu schießen. Pfarrer Abasow lief zu einem Fenster, um seinen im Hof spielenden Kindern zuzurufen, sie sollten sofort ins Pfarrhaus laufen. Zugleich sah er, wie einer der Terroristen auf seine Frau anlegte, die ebenfalls im Hof war. In letzter Minute konnte sie sich in einen Kellerabgang retten.

Die mit Gewehren, Messern, Beilen und Benzinflaschen ausgerüsteten Islamisten eröffneten das Feuer auf die Polizisten vor der Kirche. Dabei wurden zwei aus Saratow stammende Polizisten - Kairat Rakhmetow und Wladimir Gorskow - getötet, zwei weitere Polizisten wurden verletzt. Im Kugelhagel starben dann auch alle vier Terroristen. Es handelte sich um drei 18-jährige - die Brüder Amir und Ali Junusow und den aus der benachbarten inguschetischen Republik stammenden Akhmed Tschechojew - und den 19-jährigen Mikhail Elisultanow. Derzeit ist noch nichts über den Hintergrund der vier Nachwuchsterroristen bekannt; die IS-Terroristen bezeichneten auf ihren Propaganda-Kanälen die vier Burschen als ihre "Soldaten".

Der Angriff auf die Michaelskirche in Grosny erinnert an den Überfall auf die Georgskirche in Kizlyar im nordkaukasischen Daghestan im Februar. Damals waren fünf Kirchgängerinnen ums Leben gekommen. Die Michaelskirche liegt an einer belebten Geschäftsstraße mit vielen Läden und Cafes und ist ein beliebter Anziehungspunkt für Touristen.

Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Adamo 22. Mai 2018 
 

Mißglückter Versuch der Terroristen

Hier hat offensichtlich der Heilige Erzengel Michael, dem diese Kirche in Grosny geweiht ist, schlimmeres verhindert.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islamismus

  1. Die Ampel kehrt das Problem des Islamismus beharrlich unter den Teppich
  2. Karl-Peter Schwarz: "Werden die Islamisten ihren Krieg gegen Europa gewinnen?"
  3. Chefredakteur-Digital der WELT: ‚Hören wir auf, uns etwas vorzumachen!’
  4. Viele Tote bei erneuten Angriffen auf Christen in Burkina Faso
  5. Offenbacher Islamisten wollten „möglichst viele Ungläubige“ töten
  6. Hohe Haftstrafen nach gescheitertem Attentat nahe Notre Dame/Paris
  7. Präsident Macron: Rastlos gegen die islamistische „Hydra“ vorgehen
  8. Ismail Tipi: „Tausende Menschen, die unsere Demokratie nicht achten“
  9. Muslim Mansour kritisiert MDR: „Das ist kein Journalismus“
  10. Fünf Frauen vor Gericht: Attentatsversuch nahe Notre Dame/Paris 2016







Top-15

meist-gelesen

  1. Katholikenprotest zu Beginn der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz
  2. Möchte Herr Bätzing die Schweizer Gardisten gegen Giorgia Meloni ausrücken lassen?
  3. „Im Geist der Wahrheit bleiben“ (Joh 14, 17) – Eine brüderliche Korrektur der Bischöfe von Flandern
  4. Die Tolkien-Provokation
  5. „Gerade die Bischöfe als Nachfolger der Apostel sind gebunden an die ‚Lehre der Apostel‘“
  6. "Bischof Bode sollte nach jahrzehntelangem Fehlverhalten von allen Ämtern zurücktreten"
  7. Schon wieder Rücktrittsforderungen
  8. Deutschland: Nuntius äußert erneut Bedenken zum "Synodalen Weg"
  9. Facebook-Reaktion zu Bodes fehlendem Rücktritt: „Bei Woelki würden alle den Rücktritt fordern“
  10. Wahl in Tirol: Sogar ÖVP und FPÖ für das kostenlose Töten ungeborener Kinder!
  11. Der Tag, Herr, den Du gabst, der endet.
  12. Hat Putin "Fridays for Future" usw. mit Millionen unterstützt?
  13. Italienischer Bischof weist Priester nach unwürdiger Messfeier zurecht
  14. Erzbischof Paglia soll Zustimmung zu italienischem Abtreibungsgesetz widerrufen
  15. Bischof von Odessa: Teilmobilisierung enttarnt Putins "Lüge"

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz