Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  5. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  6. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  7. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  8. Die große Täuschung
  9. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  10. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  11. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  12. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  13. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  14. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?
  15. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»

Gänswein: Die „wenig erleuchtete Wortmeldung“ von Kardinal Marx

16. Mai 2018 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Stern“: Präfekt des Päpstlichen Hauses unterstützt die Kreuz-Initiative des bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söder.


Vatikan (kath.net) „Das hat der Erzbischof von München und Freising in einer ersten wenig erleuchteten Wortmeldung von sich gegeben“, sagte nach Angaben des „Stern“ Erzbischof Georg Gänswein, Präfekt des Päpstlichen Hauses und Privatsekretär des emeritierten Papstes Benedikt XVI. Gänswein bezog sich damit auf die herbe Kritik des DBK-Vorsitzenden Reinhard Kardinal Marx an der Anordnung des bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söder, im Eingangsbereich aller staatlichen Gebäude Kreuze anzubringen. Marx hatte zunächst vertreten, diese Anordung bringe „Spaltung, Unruhe und Gegeneinander“ in die Gesellschaft. Er begrüße die Initiative von Söder, erläuterte Gänswein. Das Kreuz „bewahrt den Staat vor der Versuchung, sich totalitär des Menschen zu bemächtigen“.


Trotz aller Unterschiede zwischen Papst Franziskus und dessen Vorgänger Benedikt XVI. konnte Gänswein feststellen, dass er mit Papst Franziskus ähnlich vertrauensvoll zusammenarbeite wie mit Benedikt.

Auf die Frage, warum Franziskus in der Welt so beliebt sei, aber angeblich in der Katholischen Kirche umstritten, sagte der Kurienerzbischof, dass gegenüber „der lichtvollen Gestalt“ von Papst Franziskus „dunkle Geschichten erfunden“ würden, „wonach im Vatikan heimliche Papstgegner lauern“ und Seilschaften, die Franziskus böse wollten. Doch wären dies „medienwirksam gestrickte Klischees“, diese hätten „herzlich wenig“ mit der Wirklichkeit zu tun.

Auch für die Abschaffung des Zölibates konnte sich Gänswein nicht begeistern, er stellte fest, dass man „Wertvolles nicht über Bord werfen dürfe“, auch dann nicht, wenn die Not groß sei. Bezüglich Frauenpriestertum halte er es mit Papst Johannes Paul II., der verfügt hatte, dass Frauen in der katholischen Kirche niemals Priester werden können. Gänswein erläuterte dem „Stern“ wörtlich: „Die Kirche ist an den Willen und das Wort Christi gebunden. Sie sieht sich nicht befugt, in dieser zentralen Frage des Glaubens eine Änderung einzuführen.“

Auf die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehöre, reagierte Gänswein eher ablehnend, äußerte aber „höchsten Respekt vor Muslimen, die ihren Glauben nicht verstecken, sondern, wo immer sie sind, ernst nehmen und parktizieren. Von diesem Glaubenseifer könnten sich nicht wenige Christen eine Scheibe abschneiden“.

Seine eigene Gesundheit müsse er noch stärker auskurieren, berichtete Gänswein. Er hatte sich mit zu starkem Arbeitseinsatz einen Tinnitus, Schwindel und eine Beeinträchtigung des Gehörs eingehandelt.

Archivfoto Erzbischof Gänswein


Archivfoto (c) Martin Lohmann


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gänswein

  1. Gänswein zum Apostolischen Nuntius für Litauen, Estland und Lettland ernannt!
  2. Gänswein leitet Messe im Petersdom zum Gedenken an Benedikt XVI.
  3. Veranstaltung mit Erzbischof Gänswein in Madrid abgesagt
  4. "Widerspruch ist ein Zeichen der Echtheit, der Wahrheit und vor allem auch der Standfestigkeit"
  5. Rom: Gänswein übergab "Anima" Messgewand von Benedikt XVI.
  6. Erzbischof Gänswein kehrt 'vorläufig' (!) nach Freiburg zurück
  7. Anordnung von Franziskus: Gänswein muss Rom bis 1. Juli verlassen, ohne Amt!
  8. Medienbericht: Gänswein wird Papstbotschafter in Costa Rica
  9. Benedikt XVI.: „Vergelt’s Gott, lieber Georg, für alles“
  10. „Ich bitte Erzbischof Gänswein um Entschuldigung“






Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  6. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  7. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  8. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  9. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  10. Die große Täuschung
  11. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  12. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  13. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  14. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  15. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz