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Andalusien beschließt strenges LGBT-Antidiskriminierungsgesetz

2. Februar 2018 in Chronik, 12 Lesermeinungen
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Das Gesetz soll Diskriminierung von LGBT-Personen in allen Bereichen der Gesellschaft bekämpfen. Betroffen sind auch katholische Schulen - Die Bischöfe Andalusiens lehnen das Gesetz ab: Die Meinungsfreiheit sei bedroht


Sevilla (kath.net/LSN/jg)
Die sozialistische Mehrheit des Parlaments der autonomen Gemeinschaft Andalusien hat ein Antidiskriminierungsgesetz zum Schutz von LGBT-Personen beschlossen. Es soll „LGBT-phobe Haltungen in der Gesellschaft, im Gesundheitswesen, in Erholung und Sport, der Familie und anderen Bereichen“ verhindern.

Das Gesetz verbietet die „wiederholte Verwendung abwertender Ausdrücke aus Gründen der sexuellen Orientierung, Geschlechtsidentität und Ausdruck der Geschlechtlichkeit“ in allen Medien, einschließlich sozialer Medien.

Es verpflichtet die Regierung mittels Selbstregulierung einen ethischen Kodex für die Medien sicher zu stellen, der jede Diskriminierung aus Gründen der sexuellen Orientierung, der Geschlechtsidentität und des Ausdrucks der Geschlechtlichkeit in den Medien verhindert.


Kinder haben nach dem Gesetz ein „Recht“ auf Medikamente, welche die Pubertät verzögern, damit sie keine sekundären Geschlechtsmerkmale entwickeln, die sie nicht möchten.

Wer gleichgeschlechtliche Neigungen hat oder unter Geschlechterkonfusion leidet, darf keine psychologische Beratung erhalten, die eine Veränderung der wahrgenommenen sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität zum Ziel hat.

Unterrichtsmaterialien müssen „nicht binär“ sein. Das bedeutet, dass Schüler nicht mehr lernen dürfen, dass es zwei Geschlechter gibt. Die Schulen Andalusiens müssen hingegen vermitteln, dass es ein „Recht“ gibt, ein anderes Geschlecht anzunehmen. Die Unterrichtsmaterialien sollen „Respekt und Schutz des Rechts auf Vielfalt der sexuellen Orientierung und der Geschlechter sowie des Ausdrucks der Geschlechtlichkeit“ vermitteln. Sie sollen die körperliche und sexuelle Vielfalt und die „Diversität der Familie“ darstellen.

Die Vorschriften gelten auch für katholische Schulen, die staatlich anerkannt sind.

Die Bischöfe Andalusiens haben das Gesetz scharf kritisiert. Es bedrohe die Meinungsfreiheit, die Gewissensfreiheit, die Freiheit der Bildung und Lehre und die Religionsfreiheit. In erster Linie sei das Recht der Eltern auf Erziehung ihrer Kinder in Gefahr, aber auch Grundrechte jener, die im Bildungswesen, im Gesundheitsbereich und in den Medien tätig seien, schreiben die Bischöfe in einer gemeinsamen Stellungnahme.


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Lesermeinungen

 Herbstlicht 3. Februar 2018 
 

Allmählich erhalten LGBT-Personen einen Sonderstatus.

Sie stehen höher als die anderen.

Wie konnte es geschehen, dass eine Lobby, die sich ausschließlich um eine spezielle Gesellschaftsgruppe kümmerte, einen solchen Einfluss weltweit bekommen konnte?
Und jetzt noch in einem einst katholischen Land.
Welche und wieviele Netzwerke mögen da aktiv sein und alles nur, um LGBT-Personen besonders hervorzuheben.

Mir ist keine Bevölkerungsschicht bekannt, um deren Bedürfnisse man sich je derart weltumspannend gekümmert hätte; nicht die Alten, nicht die Jungen, nicht die Kinder, nicht die Kranken, nicht die Berufstätigen, nicht die Arbeitslosen und auch nicht die Obdachlosen weltweit.

Was natürlich immer zählte, waren die Interessen der Wirtschafts- und Geldelite. Aber deren Interessen waren ja immer schon vorrangig, sie durchzusetzen war und ist Programm.
Und nun gibt es also auch ein LGBT-Programm, das durchgesetzt werden muss.


12
 
 Rolando 2. Februar 2018 
 

Vertrauen

Hier, http://www.kath.net/news/62604 , der vorletzte Absatz, vertrauen wir auf den Herrn und auf seine Mutter, wären wir doch auch so eifrig wie die Diener der Finsternis.


6
 
 athanasius1957 2. Februar 2018 
 

@christa.marga: Perfid!

Das begann unheilvoll mit der quasi erzwungenen Entscheidung der mächtigen amerikanischen Gesellschaft für Psychiatrie, "Homosexualität" nicht mehr als Krankheit (disease) zu betrachten. Quasi erzwungenen:
Die konservativen "Gegner" wurden vor dieser wichtigen Abstimmung mit fadenscheinigen Fakes aus der Sitzung geholt und Zeitungen hatten schon Stunden vor der Abstimmung Telegramme über diese "Löschung" erhalten.
Dänemark war das erste europäische Land, welches das Erziehungsrecht der Eltern über ihre Töchter bzgl. Verschreibung der "Pille" ausgesetzt hat. Kurz darauf folgte Großbritannien auch mit der Freigabe der Abtreibung bei Minderjährigen ohne der Möglichkeit des elterlichen Vetos.
Vor dem Heulen im Wolfsrudel um das goldene Kalb des Zeitgeistes warnt CHRISTA MEVES seit 50 Jahre.
Diese Entwicklung fiel mit den "Neuerungen" des 2.Vatikanums und des Zusammenbruchs der katholischen Moral insbesondere nach "Humanae vitae" (siehe Königstein und Mariatrost) zusammen.


9
 
 Chris2 2. Februar 2018 
 

Intelligenter Widerstand

Man kann alle nur aufrufen, Strategien zu entwickeln, diesen Irrsinn ab absurdum zu führen, etwa durch Logik ("Brüste sind nur anerzogen") oder die Wissenschaft (Gehirnforschung etc.), sofern diese überhaupt noch wissenschaftlich arbeiten darf. Und die Bischöfe, der Vatikan, wir Laien und auch vernünftige Politiker müssen gegen diese Ideologien aufstehen!


7
 
 beertje 2. Februar 2018 
 

Irrsinn

Wie weit wird sich dieser Irrsinn noch steigern? Die Gesetzesmacher leiden unter Wahnvorstellungen und Phantastereien. Sie sind von der ideologischen Welle erfaßt worden und haben jegliche Bodenhaftung verloren. Aber Wahrheit bleibt Wahrheit! Das ist der beste Anker.


7
 
 Ehrmann 2. Februar 2018 

Das besonders Tragische: man darf nicht helfen, auch wenn sie leiden und Hilfe dringend nötig hätten

Und: bei uns ist es in aller Stille bbereits geschehen - vielleichht außer dem Recht auf eingreifende Medikamente (Dafür ist der Arzt dann gut).Frage: cui bono? Doch nur, damit die aktive Gruppe mehr Spielzeug bekommt - ..u.s.w


8
 
 Stephaninus 2. Februar 2018 
 

Die Umkehr aller Werte

ist das. Nicht mehr und nicht weniger.


13
 
 Susanne.Wegener 2. Februar 2018 
 

Irrsinn in Quadratur

Wie überall - der übliche, abgrundfürchterliche Irrsinn.


14
 
 Christa.marga 2. Februar 2018 
 

Unglaublich und verstörend!

"Kinder haben nach dem Gesetz ein RECHT auf Medikamente, welche die Pubertät verzögern, damit sie keine sekundären Geschlechtsmerkmale entwickeln, die sie nicht möchten".

Wie perfide das ist... - ich könnte schreien vor Wut und Empörung!!!
Ein Kind kann das doch gar nicht entscheiden, welche Geschlechtsmerkmale es möchte, oder nicht möchte. Das Kind wird von Erwachsenen manipuliert und gesteuert. Das ist der reine Wahnsinn!!!

Ich hoffe, dass der Papst den Bischöfen Andalusiens beisteht und sie in dem bestätigt, dass dieses LGBT-Antidiskriminierungsgesetz teuflisch ist und dieses ein Angriff auf die Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit, Elternrechte, Bildung und vor allem auf die Gesundheit der kommenden Generation ist.

Der Papst sollte alle Bischöfe auffordern, einen Hirtenbrief zu diesem Thema zu erlassen, damit die Gesellschaft, (die zum Thema Gender nicht viel weiß), endlich wachgerüttelt werden. Zeit wird es - und auch oberste Pflicht, die Menschen aufzuklären.


15
 
 proelio1 2. Februar 2018 
 

Das ist alles erst der Anfang

Das sozialistische Europa ist ja schon dabei, diesen Wahnsinn umzusetzen. Gerade auch Deutschland mit seiner sozialistischen Bundeskanzlerin und leider auch seinen sozialistischen Bischöfen spielt hierbei eine Hauptrolle.


20
 
 athanasius1957 2. Februar 2018 
 

1984 und Schöne Neue Welt oder Father Elijah

Immer endet es in einer geistigen oder physischen Apokalypse!


18
 
 kathleser 2. Februar 2018 
 

Sehr perfide

Eine geschickte und perfide Manipulation der Begriffe! Totalitäre Bestrebungen werden als Antidiskriminierung Maßnahmen verkauft.


19
 

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