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Spanische Linksregierung legt radikales Transgender-Gesetz vor

11. Juli 2021 in Familie, 7 Lesermeinungen
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Für Personen ab 16 Jahren soll die ‚Änderung’ des Geschlechts in offiziellen Dokumenten auf Antrag möglich sein. Kritik kommt von der konservativen Partei, aber auch von einem feministischen Bündnis.


Madrid (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Die spanische Regierung , eine Koalition aus der sozialistischen PSOE und der linken Podemos, hat letzte Woche einen Gesetzesvorschlag eingebracht, der es möglich machen soll, das Geschlecht in offiziellen Dokumenten durch eine einfache Erklärung zu „wechseln“.

Derzeit müssen Menschen, die ihr Geschlecht behördlich „ändern“ lassen wollen zuvor nachweisen, dass sie seit zwei Jahren entsprechende Hormone nehmen und die Diagnose Geschlechtsdysphorie vorweisen.

Nach der neuen Regelung ist es für Personen, die 16 Jahre oder älter sind, möglich, ihr Geschlecht offiziell zu „ändern“, indem sie einen Antrag ausfüllen. Diesen müssen sie drei Monate später bestätigen. Minderjährige ab 14 Jahren können ihr Geschlecht ebenfalls „ändern“ lassen, wenn ihre Eltern zustimmen. Falls die Eltern ablehnen, kann ein Richter die Zustimmung erteilen.

Der Gesetzesvorschlag sieht darüber hinaus ein Verbot von Therapien vor, die ungewollte gleichgeschlechtliche Neigungen ändern sollen. Er würde lesbischen Frauen Zugang zu künstlicher Befruchtung über das spanische Gesundheitssystem ermöglichen. Unverheiratete lesbische Paare sollen sich in den offiziellen Dokumenten als „biologische Mütter“ eintragen lassen können.

Das Gesetz sei ein Angriff auf die Gleichheit der Spanier und das Fürsorgerecht der Eltern, kritisierte die konservative Partei VOX. Ablehnung kommt auch von feministischer Seite. Ein Bündnis von etwa 50 feministischen Gruppen hat den Gesetzesvorschlag als „regressiv“ bezeichnet. Er müsse bekämpft werden, um den Schutz bestimmter Rechte gegen geschlechtsspezifische Unterdrückung nicht zu verlieren, heißt es in einer Stellungnahme.

 


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Lesermeinungen

 lesa 12. Juli 2021 

Wo die Lüge zur Moral erhoben wird, waltet die Todeskultur

@girsberg 74: "Sein wie Gott". Darum "Pride (STOLZ)-Demos" allerorts.
"Das satanische Gutmenschentum hat eine eigene Sprache entwickelt, "political correctness", in der die Lüge zur Moral erhoben wird. Die Begriffe "Freiheit" und Gleichheit" werden von ihrer natürlichen Bindung an das Gesetz losgelöst, das jedem Menschen ins Herz geschrieben ist. "Gleichheit" wird zu einem Prozess der Destruktion aller Unterschiede, die doch in die Lebenswirklichkeit des Menschen eingeschrieben sind.
"Freiheit" wird hier beansprucht als individuelle Freiheit auch gegen das Naturgesetz, die Tradition und die göttliche Offenbarung zu wählen. Das schließt ein, auch eine moralisch schlechte Wahl zu treffen, Z.B. Abtreibung, Homosexualität, Euthanasie, Zurückweisung jeglicher Form von natürlicher Autorität, verpflichtende "Toleranz" gegenüber anderen Meinungen. DAS RECHT, WILLKÜRLICH ZU WÄHLEN, IST DER BEGRIFF VON FREIHEIT DES GOTTLOSEN MENSCHEN." (Gerdsen, Imerium des Guten)

METANOIETE! (JESUS)


1
 
 girsberg74 11. Juli 2021 
 

Obsessionen

Das Ziel dieses Gesetzesvorschlags steht im Zusammenhang mit der Furcht vor einer Überbevölkerung des Planeten – wozu ebenso wie die Förderung der LGBT-Agenda gehört.

Was durch Tötung (Abtreibung) nicht geht, wird durch eine Verunsicherung der Zweigeschlechtlichtkeit des Menschen versucht, die in der Folge unfruchtbar ist.

Ein tieferer Grund dürfte bei den Herrschenden, - einem jeden Herrschenden -, der sein, dass sie die Ansprüche der Masse von Nichtvermögenden auf eine Teilnahme am Reichtum niedrig zu halten versucht, indem sie die Masse der Nichtvermögenden klein hält, soweit die Verfügbarkeit von Dienenden nicht gefährdet ist. - Die Argumente sind teils plausibel, doch nur halb, soweit nicht direkt gelogen.

Der tiefste Grund / die tiefste Versuchung dürfte darin liegen, dass ein jeder außer mit seiner Familie /seiner Gruppe am liebsten alleine auf der Erde wäre, um nach Lust und Laune zu schalten.

Zuletzt bleibt noch die Versuchung, zu sein wie Gott.


1
 
 Haifisch 11. Juli 2021 

Jeder Mensch hat doch entweder

ein xx Chromosom (weiblich) oder ein xy Chromosom (männlich).
Wie ist es möglich dies per Antrag zu ändern?????


1
 
 Chris2 11. Juli 2021 
 

Vergleich der Parteien

@topi Danke für den hochinteressanten Vergleich. Erstaunlich, dass so etwas beim Staatsfernsehen möglich ist, denn die glasklaren Standpunkte der AfD sind völlig frei von jedem negativem Framing oder Kommentar.


1
 
 Chris2 11. Juli 2021 
 

@topi

Wenn es nur darum ginge. Vielmehr wird man gezwungen, alles (meist eher un-) mögliche gut zu finden und wird täglich mit entsprechender Propaganda bearbeitet. Und merke:
Wenn Du wissen willst, wer Dich regiert, musst Du dich fragen, was Du nicht kritisieren darfst.


3
 
 topi 11. Juli 2021 

Welche Partei ist für Familie?

Die AfD bekennt sich zur traditionellen Familie aus Vater, Mutter und Kindern. Diese soll finanziell gefördert werden.
siehe: https://www.tagesschau.de/inland/btw17/programmvergleich/programmvergleich-familie-101.html
Alle anderen Parteien, einschließlich der CDU/CSU ("respektiert die unterschiedlichen Formen des Zusammenlebens") schützen nicht die traditionelle Familie in ihren Programmen.


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 Chris2 11. Juli 2021 
 

Gemerkt? Das eine ja, das andere nein

Ein 16-Jähriger darf mit zwei simplen Anträgen sein natürliches Geschlecht "ändern" lassen, u.U. sogar gegen den Willen seiner Eltern. Einem Erwachsenen zu helfen, der wieder ein der Natur entsprechendes Sexualleben führen will, darf man aber nicht helfen. Das ist ganz klar die übliche destruktive linke Ideologie...


5
 

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