Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Segnen geht anders
  2. Kardinal Müller: „Die sogenannte Interkommunion zementiert die Kirchenspaltung“
  3. US-Berater Fauci meint: Geistliche sollen Gläubige von Covid-Impfung überzeugen
  4. Kfd ruft zum Predigerinnentag auf und beruft sich auf „Apostelin Junia“
  5. Vatikan für Zurückhaltung in US-Debatte um Kommunionempfang
  6. Die Krise: ein Weckruf an die Menschheit
  7. 1521 – 2021: zur Klärung der Begriffe. Schisma und Häresie
  8. Franziskus von "konservativen Kräften" gefangen?
  9. "Bischof" darf nicht zum Schimpfwort werden!
  10. Die Glaubenskongregation ist Stellvertretungsorgan des Papstes
  11. Was steckt eigentlich hinter dem ›Gender-Sternchen‹?
  12. China: Kein Zugang mehr zu Bibel-Apps und christlichen WeChat-Accounts
  13. Maria 1.0 ruft deutsche Bischöfe zur Einheit mit Rom auf
  14. Frankreichs Bildungsminister verbietet Gendern an Schulen
  15. Gewalt gegen Israel

„Junge Liberale“ fordern Ende des Polygamie-Verbotes

18. Dezember 2017 in Familie, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Forderung wurde einseitig mit dem Bild eines Mannes mit vier Frauen in weißem Kleid und mit Schleier untermalt. Eine geschlechtergerechte Darstellung von einer Frau mit vier Männern lässt sich nicht finden.


Kiel (kath.net) „Die Jungen Liberalen fordern die Aufhebung des Verbots der Polygamie.“ Das formuliert die Junge Liberale Schleswig-Holstein auf ihrem Facebookauftritt. „Wer mit wem und mit wie vielen sein / ihr Leben plant und teilt“, sei „keine Angelegenheit, die ein weltanschaulich neutraler Staat zu regeln“ habe. „Regelungen, die die Entschließungsfreiheit zum Abschluss einer Ehe oder Verantwortungsgemeinschaft schützen, sollen auch bei polygamen Konstellationen gelten.“ Die Jungen Liberalen stehen der FDP nahe, sind aber organisatorisch und finanziell von ihr unabhängig.

Die Forderung der Jungen Liberalen wurde mit der Kachel eines Mannes mit vier Frauen in weißem Kleid und mit Schleier untermalt. Eine geschlechtergerechte Darstellung von einer Frau mit vier Männern lässt sich nicht finden, auf Facebook kommentierten nicht wenige User deshalb, das Bild sei „sexistisch“.


Die Forderung zog auf der Facebookseite eine Flut kritischer Kommentare nach sich. Beispielsweise wurde geschrieben:

- „Für gewöhnlich stehen solche Inhalte beim Postillon...schön, dass die Julis sich jetzt auch kabarettistisch versuchen! 😂😂 super Idee, Harems für alle!“

- „Ich musste wirklich drei mal hinsehen, obs wirklich die echten Julis sind. Ernsthaft liebe Freunde, die heutzutage bestehenden polygamen Ehen zeugen nicht gerade von Freiheit. Eher von Unterdrückung und einem äußerst antiquierten Frauen- und Familienbild. Der Schuss ging nach hinten los.“

- „Aber sonst geht´s euch sauber??? Polygamie , von mir aus, aber warum der klassisch "islamische" Harem auf dem Bild? ein Mann zentral unter 4 Frauen? Wenn schon Revoluzzer, warum nicht gleich anders herum????“

Der Bundesvorstand der Jungen Liberalen hat sich Mitte 2016 dafür entschieden, die Abschaffung der Polygamie zu fordern. Die Jungen Liberalen aus Schleswig-Holstein hatten daraus wörtlich zitiert.

Diese Forderung steht in einer Reihe von täglichen Forderungen, die einen Adventskalender darstellen sollen. Darunter findet sich auch die Forderung nach der Abschaffung des Fahrschulzwanges.

Zur Dokumentation - Junge Liberale Schleswig-Holstein fordern Abschaffung des Polygamie-Verbotes


Link zum Originalpost auf Facebook

Die Jungen Liberalen fordern die Aufhebung des Verbots der Polygamie. Polygamie ist der Begriff für das eheliche...

Posted by Junge Liberale Schleswig-Holstein on Freitag, 15. Dezember 2017


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 mirjamvonabelin 18. Dezember 2017 
 

Da kann man wirklich nur noch beten...

Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie fordern...
O komm herab du Heiliger Geist...


4

0
 
  18. Dezember 2017 
 

Und das alles zu Lasten Der Steuerzahler...

Vor kurzem wurde ein TV-Bericht über das Tabuthema islamischer Vielehen in Deutschland ausgestrahlt. Die Dunkelziffer ist erschreckend hoch, weil man sich im reichen Deutschland locker mehrere Nebenfrauen leisten kann: Die "arbeitslose" Zweit- Dritt- und Viert- Ehefrau mit jeweils mehreren Kindern wie bei Muslimen üblich, kassiert als "alleinerziehende Mutter" in unserem Wirtschaftswunderland neben den Sozialleistungen auch noch ein saftiges Kindergeld. Damit der Betrug nicht auffliegt, wohnt jede Gattin mit ihren Kindern in einer eigenen Wohnung, die natürlich auch vom Staat finanziert werden muss!
Aber steht nicht bereits im Koran geschrieben: "Die Ungläubigen gilt es zu belügen und zu betrügen...."!?
Und welcher ehrbare Moslem würde es wagen, die Stimme seines erhabenen Profeten zu überhören?!


6

0
 
  18. Dezember 2017 
 

@ Kurti

Luther selbst war alles andere als ein treuer Ehemann - sehr zum Leidwesen seiner ihm angetrauten Käthe.....


1

0
 
 Kurti 18. Dezember 2017 
 

Wollen die dem Luther nachfolgen, der zumindest die Bigamie

gefördert hat. Jedenfalls wollte hessische Landgraf Philipp I.von Luther eine Erlaubnis zur Zweitehe und bekam sie auch. http://www.spiegel.de/spiegelgeschichte/unter-todesstrafe-philipp-von-hessen-und-die-bigamie-a-1065512.html


3

0
 
 Ebuber 18. Dezember 2017 
 

Überrascht uns das wirklich?

Schon als die "Ehe für alle" plötzlich salonfähig wurde, gab es doch vermehrt Hinweise darauf, dass dies nur der Anfang ist - der Anfang vom Ende der Ehe! Nun soll durch diese Tür ein erster Schritt erfolgen, den Ehebegriff noch weiter auszudehnen. Bin gespannt, ob endlich ein größerer Teil unserer Bevölkerung nun begreift, woher der Wind weht. Da hilft nur noch zu beten:
Herr, es ist aussichtslos - aber DU bist allmächtig.


9

0
 
 Adamo 18. Dezember 2017 
 

Junge Liberale

liefern mit ihrer Forderung u.a. nach Aufhebung des Polygamieverbotes den Beweis dafür, dass Ihnen die Werte unserer Gesellschaft überhaupt nichts bedeuten. Theodor Heuss dreht sich im Grabe herum, wie seine politischen Nachkommen unsere hohen Werte mit den Füßen zertreten.


9

0
 
 lakota 18. Dezember 2017 
 

Immer wenn ich denke

schlimmmer oder blöder geht's nicht mehr....dann kommt doch noch was Hirnrissiges nach!


10

0
 
 siebenschlaefer 18. Dezember 2017 
 

Es ist nur konsequent, wenn man sich Millionen muslimischer "Gäste" einlädt,

sich dann auch ihrem Lebensstil zu assimilieren. Und der Prophet hat nun mal die Vielehe gelehrt, aber nur für Männer, d.h. wir Frauen haben das Nachsehen ;-))


12

0
 
 Hausfrau und Mutter 18. Dezember 2017 
 

wieder falsch verstandene Toleranz

die Akzeptanz von Gebräuchen und Lebensstilen, die sich vollkommen von unseren Traditionen (und Gesetzen) entfernen, können nicht als Toleranz verstanden werden. (M.E. handelt es sich um Provokation oder Dummheit)

Vielmehr soll man sich fragen, welche Zwecken Politiker verfolgen, wenn solche Forderungen gestellt werden.

Polygamie wird oft als "Schutz" der Frauen dargestellt. Aber in welcher Gesellschaft ist diesen Schutz notwendig und sinnvoll?

H&M


10

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ehe

  1. Wie viele Schweizer Katholiken werden ihre Stimme gegen die Fake Ehe erheben?
  2. Papst: Eherichter müssen Wohl der Familie im Blick haben
  3. Er gab ihnen das Gesetz des Lebens zum Erbe
  4. Natürliche Empfängnisregelung oder Verhütungsmittel?
  5. Die Sprache des Leibes in der Wahrheit wiederlesen
  6. Das Buch Tobit – die Liebe als Bewährungsprobe
  7. Das Hohelied
  8. Die Ehe als das ursprünglichste Sakrament
  9. Die Erlösung des Leibes
  10. Zur Liebe und Reinheit des Herzens berufen








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net-Gewinnspiel 2021: Gewinnen Sie eine ROMREISE!
  2. Segnen geht anders
  3. „Alle Reformen der Kirche werden kein Heil bringen!“
  4. Osterspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre Hilfe!
  5. Maria 1.0 ruft deutsche Bischöfe zur Einheit mit Rom auf
  6. "Kraft apostolischer Vollmacht errichte ich den laikalen Dienst des Katecheten"
  7. 1521 – 2021: zur Klärung der Begriffe. Schisma und Häresie
  8. Kfd ruft zum Predigerinnentag auf und beruft sich auf „Apostelin Junia“
  9. Priesterweihen mit Erzbischof Gänswein und Kardinal Koch
  10. Franziskus von "konservativen Kräften" gefangen?
  11. Was steckt eigentlich hinter dem ›Gender-Sternchen‹?
  12. "Biedern Sie sich nicht der Welt und ihren falschen Wegen an!"
  13. Kardinal Müller: „Die sogenannte Interkommunion zementiert die Kirchenspaltung“
  14. Erzbischof Gänswein weiht Priester in Altötting
  15. Sonst kann jeder tun, was ihm entspricht

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz