Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  6. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  7. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  8. Wir können NICHT schweigen!
  9. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  10. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  11. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  12. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  13. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  14. Ägyptisch-amerikanischer Pastor warnt vor ‚unheiliger Allianz‘ zwischen Linken und Islamisten
  15. Diözese Linz: In der Hälfte der Klassenzimmer in der Stadt Wels fehlten die Kreuze

Wie viele Schweizer Katholiken werden ihre Stimme gegen die Fake Ehe erheben?

24. April 2021 in Schweiz, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Referendum gegen «Ehe für alle» aus der Sicht eines Christgläubigen - Ein Kommentar von Claudio Tessari


Chur (kath.net)

«Ehe für alle»: Nein zu dieser Mogelpackung. Nein zur «Fake-Ehe» Die Ehe ist die natürliche Lebensgemeinschaft von Mann und Frau. Nur aus dieser Verbindung entstehen Kinder, welche die Zukunft der Gesellschaft sicherstellen. Darum ist die Ehe zu schützen. Mit diesem Satz werben die Gegner zur Ehe für alle. Ich finde diesen Satz passend. Leider gibt es heute nicht wenige Stimmen innerhalb der Kirche, welche sich für eine Fake Ehe aussprechen. Die Schweizerische Bischofkonferenz äusserte sich im Dezember 2020 folgendermassen darüber: "Die Zivilehe bezweckt die Eintragung des Kindesverhältnisses in ein beständiges Institut, namentlich zum Schutz der Mutter (matri-monium) und des Kindes. In diesem Sinne ist die Zivilehe auf die Familiengründung ausgerichtet. Gleichgeschlechtliche Paare müssen zu diesem Zweck auf die Fortpflanzungsmedizin zurückgreifen. Diese wird von der SBK generell abgelehnt (also auch für heterosexuelle Paare), weil sie Keimzellenspenden erfordert und im Widerspruch zu den Rechten des Kindes steht. Die SBK ruft in Erinnerung, dass niemand das Recht auf ein Kind hat, es gibt vielmehr Rechte des Kindes. In diesem Sinne ist aus der Ehe kein Recht auf Kinder abzuleiten. Vielmehr dient sie dazu, das Kind oder die Kinder, die aus dieser Vereinigung hervorgehen, zu schützen. Mit Blick auf das übergeordnete Kindesinteresse und das Wohl des Kindes ist die SBK generell gegen die Nutzung der Fortpflanzungsmedizin, auch durch gleichgeschlechtliche Paare. Sie beruft sich dabei auf das Recht des Kindes, seine genetische Abstammung zu kennen. Die SBK betont ausserdem die Gefahr einer Legalisierung der Leihmutterschaft, die in der Schweiz zum Schutz von Mutter und Kind zu Recht verboten ist.


Hier spricht die Kirche Klartext. Doch wie viele Katholiken werden ihre Stimme gegen die Fake Ehe erheben? Bei der KOVI, haben einige Pfarreien sich aktiv dafür eingesetzt, obwohl die Kirche sich in politischen Angelegenheiten zurückhalten sollte. Hier geht es aber um eine Glaubenswahrheit, nämlich das Gott den Menschen als MANN und FRAU erschaffen hat. In der Bibel lesen wir: 1Mo 2,24 Darum verlässt der Mann Vater und Mutter und hängt seiner Frau an und sie werden ein Fleisch. Heute wird man gleich als homophob bezeichnet, wenn man sich für die gottgewollte Ehe und Familie einsetzt. Wer die Segnung homosexueller Paare ablehnt oder sich gegen die Fake Ehe einsetzt, wir als erzkonservativ, ja sogar rechtsextrem abgestempelt. In der Osterzeit hören wir öfters von der Apostelgeschichte. Dort lesen wir: Apg. 5.27-29 Man führte sie herbei und stellte sie vor den Hohen Rat. Der Hohepriester verhörte sie und sagte: Wir haben euch streng verboten, in diesem Namen zu lehren; und siehe, ihr habt Jerusalem mit eurer Lehre erfüllt; ihr wollt das Blut dieses Menschen über uns bringen.  Petrus und die Apostel antworteten: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Als Christgläubiger erhoffe ich mir von den Pfarreien, dass sie den Mut finden und sich ebenso aktiv, wie für die KOVI, nun gegen die Fake Ehe einsetzen. Hier geht es nicht einfach um ein politisches Thema hier geht es um eine Glaubenswahrheit. Ebenfalls hat die Glaubenskongregation in der Vergangenheit alle katholischen Politiker aufgefordert, sich öffentlich gegen die Ehe für alle auszusprechen. Jeder Christgläubige sollte gegen diese Fake Ehe stimmen. Ansonsten sollte er sich inständig fragen, wem gehorche ich mehr, den Menschen oder Gott.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Totus Tuus 28. April 2021 
 

@Aschermittwoch

Hier muss ich ihnen teils Recht geben. Aber die Stellungnahme der Schweizerischen Bischofs Konferenz ist hier eigentlich schon sehr deutlich, wie sie aus meinem Text sehen können. Im Anhang die gesamte Stellungnahme.

www.bischoefe.ch/ehe-fuer-alle/


0
 
 Aschermittwoch 27. April 2021 
 

Ehe für alle

@ottokar
Den Hirtenbrief können Sie vergessen. In der Schweiz sitzt in mehreren Bistumsleitungen die Homo-Lobby bereits fest im Sattel. Und das mit bischöflichem Wohlwollen.


0
 
 ottokar 24. April 2021 
 

Wo bleibt der Hirtenbrief ?

Eigentlich müsste man jetzt unbedingt einen überzeugenden Hirtenbrief , Brandpredigen von der Kanzel oder klarstellende Beiträge in Kirchenblättern erwarten. Nichts dergleichen passiert. Man muss nicht unbedingt katholisch sein, um den Wert der Ehe zu verstehen und zu verteidigen. Aber Presse-Häme überfällt einen heute, wenn man sich gegen den Zeitgeist, aber für unseren Glauben, für Tradition und Sitte engagiert.


6
 
 Totus Tuus 24. April 2021 
 

Danke kath.net

Danke, dass ihr meinen Betrag brachten.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ehe

  1. Spanischer Priester hilft mehr als 1.200 Personen, einen Ehepartner zu finden
  2. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  3. US-Studie zeigt: Verheiratete junge Erwachsene sind glücklicher als unverheiratete
  4. Afrikas Bischöfe erklären Umgang mit Polygamie
  5. Neuer Hit: „Für dich gehe ich das volle Risiko ein“
  6. „Georgia Märtyrer“-Seligsprechung am 1. Oktober – Sie verteidigten die Ehe gegen die Polygamie
  7. „Warum erlaubt die katholische Kirche keine Hochzeiten im Garten?“

Schweiz

  1. Seine Freilassung war eine Gebetserhörung
  2. Schweiz: 'Katholische' Frauenorganisation verzichtet auf das 'katholisch'
  3. Rüge für die Schweizer Bischöfe
  4. «Ich komme nicht, um zu weinen!»
  5. GfbV kritisiert Wiederwahl von China in den UN-Menschenrechtsrat scharf
  6. Verbot von Taufen im Genfersee – Beschwerde beim Bundesgericht
  7. 'Liturgie nicht zum Experimentierfeld persönlicher Vorhaben machen'







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  3. US-Studie: Regelmäßiger Kirchgang sorgt für glücklichere Ehen und mehr Intimität
  4. USA: Monat des Respekts für das Leben im Zeichen des Kampfs gegen Abtreibungspillen
  5. Florentiner Klosterapotheke entwickelte eines der frühesten Cola-Rezepte
  6. Gericht in Tschechien rehabilitiert "Märtyrer-Kardinal" Trochta
  7. Thilo Sarrazin warnt vor Folgen der demografischen Entwicklung in Berlin
  8. Vatikan beendet Reflexionsprozess bei den Servi Jesu et Mariae
  9. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  10. Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg
  11. Diözese Linz: In der Hälfte der Klassenzimmer in der Stadt Wels fehlten die Kreuze
  12. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  13. Ukrainischer Bischof: "Es gibt so unglaublich viel Leid"
  14. Ägyptisch-amerikanischer Pastor warnt vor ‚unheiliger Allianz‘ zwischen Linken und Islamisten
  15. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz