Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. Papst: „Ich brauche Ihre Unterstützung – eine starke, ausdrückliche und öffentliche Unterstützung“
  4. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn
  5. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  6. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  7. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?
  8. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  9. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  10. Erzbischof Grünwidl: "Das größere Problem ist der Gläubigenmangel"
  11. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"
  12. Leo XIV: „Die Autorität des Primats liegt bei demjenigen, der zuhört und nur deshalb führt“
  13. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  14. Vorläufige Dialogpause zwischen der „Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa“ und dem Vatikan
  15. WM-Public-Viewing in katholischer KIRCHE - (K)eine gute Idee?

Dalai Lama an den Westen: Macht aus dem Buddhismus keine Mode!

10. Oktober 2003 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Er habe Menschen getroffen, "die den Buddhismus annehmen wie man Kleider wechselt", kritisiert das Oberhaupt des tibetanischen Buddhismus.


Madrid (www.kath.net / zenit) Aus dem Buddhismus dürfe man im Westen keine Kulturmode machen, forderte der Dalai Lama, das Oberhaupt des tibetanischen Buddhismus. Er habe Papst Johannes Paul II. bei seinen Begegnungen weder eine Vermischung noch eine Vereinheitlichung zwischen Buddhismus und Christentum vorgeschlagen, sagte das Religionsoberhaupt nach einem Vortrag im Club Siglo XXI im Madrider Eurobuilding-Hotel. Auf die Frage: "Liegt die Zukunft des Buddhismus im Westen?", sagte der Friedensnobelpreisträger: "Die aus verschiedenen Traditionen stammenden Menschen sollten ihre eigene Tradition bewahren, anstatt sie zu verändern. Natürlich werden einige Tibeter lieber den Islam annehmen - so sei's denn - oder einige Spanier wollen Buddhisten werden - nun denn - aber überlegen sollen sie sich das sehr wohl und diesen Schritt nicht tun, nur weil es eben gerade modern ist. Einige fangen als Christen an, dann werden sie Muslime, dann Buddhisten und zum Schluss glauben sie an gar nichts mehr".

"In den USA habe ich Menschen gesehen, die den Buddhismus annehmen wie man die Kleider wechselt", berichtete der Dalai Lama. "Das ist wie New Age. Sie picken sich etwas aus dem Buddhismus, dem Hinduismus und von hier und da heraus, und das ist nicht heilsam." Er sei dem Papst begegnet, der - wie er - "ein Gegner des Kommunismus" sei. "Diese Vergangenheit des Freiheitsraubes haben wir beide gemeinsam", erklärte das Religionsoberhaupt. "Wir stehen uns daher sehr nahe. Ich bewundere seine Energie und seine Menschlichkeit sowie seine Bemühung, die Religionen in Assisi aufeinander zu führen."

Zwischen den Religionen gebe es bereits "eine Annäherung und gegenseitiges Verständnis". Es könne jedoch keine "Vereinheitlichung" geben. "Es ist wichtig für die Gläubigen, eine Wahrheit, eine Religion zu besitzen. Mehrere Religionen und mehrere Wahrheiten sind ein Widerspruch. Ich bin Buddhist, daher ist für mich der Buddhismus die einzige Wahrheit und die einzige Religion, für meinen christlichen Freund ist das Christentum die einzige Wahrheit und Religion". er respektiere und bewundere seine christlichen und muslimischen Freunde, betonte der Dalai Lama. "Wenn sie aber mit Vereinigung Vermischung zum Ausdruck bringen wollen, dann ist das nicht möglich und auch nicht von Nutzen."



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Buddhismus

  1. Papst trifft sich in Myanmar doch nicht nur mit Buddhisten
  2. Dalai Lama: 'Johannes Paul II. war ein beeindruckender Mann'
  3. Betet Jesuitengeneral Sosa zu Buddha?
  4. Religionswissenschaftler kritisert 'rosarotes' Buddhismusbild
  5. Buddhismus gegen Jakobsweg
  6. Kritiker: So friedlich ist der Dalai Lama nicht
  7. Gegen Religion, aber für den Buddhismus?
  8. Der düstere Atheismus des Dalai Lama
  9. 67 Prozent Nein - Bevölkerung lehnt buddhistisches Bauwerk klar ab
  10. Waldviertler Friedenstempel: Respektvolle Diskussion gefordert






Top-15

meist-gelesen

  1. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  4. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  5. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  6. Johannes Laichner neuer "Missio"-Nationaldirektor in Österreich
  7. Ehemalige Hamas-Geisel deckt die Lügen der UN-Sonderberichterstatterin auf!
  8. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  9. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"
  10. Papst: „Ich brauche Ihre Unterstützung – eine starke, ausdrückliche und öffentliche Unterstützung“
  11. Vorläufige Dialogpause zwischen der „Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa“ und dem Vatikan
  12. Das zweite Konsistorium Leos XIV.
  13. Französische Sportmoderatorin: „Es gibt hunderte Spieler, die dafür töten würden“
  14. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?
  15. Erzbischof Grünwidl: "Das größere Problem ist der Gläubigenmangel"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz