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Papst trifft sich in Myanmar doch nicht nur mit Buddhisten

25. November 2017 in Chronik, keine Lesermeinung
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Gemeinsame Begegnung mit Vertretern verschiedener Religionen nachträglich ins Reiseprogramm aufgenommen - In Bangladesch laut Vatikansprecher Burke auch kleine Gruppe Rohingya bei interreligiösem Treffen.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Papst Franziskus wird bei seiner Reise nach Myanmar auch an einer gemeinsamen Begegnung mit Vertretern verschiedener Religionen teilnehmen. Das Treffen sei für Dienstag (28. November) um 10 Uhr (Ortszeit) noch nachträglich ins Programm aufgenommen worden, teilte Vatikansprecher Greg Burke am Mittwoch mit. Wer genau dazu eingeladen werde, stehe noch nicht fest. Ebenfalls hinzu kam ein Treffen mit dem Oberbefehlshaber der Armee am Morgen des 30. November. Mit beiden Begegnungen komme der Papst einer Anregung des Erzbischofs von Rangun, Kardinal Charles Bo, nach, so Burke.


Bo hatte Franziskus am vergangenen Wochenende im Vatikan gesprochen und dabei nach eigenen Angaben ein gemeinsames Treffen mit Vertretern von Buddhisten, Muslimen, Hindu und Christen vorgeschlagen. Aus interreligiöser Sicht schien zuvor nur eine Begegnung mit dem obersten Rat der buddhistischen Mönche des Landes im offiziellen Programm des Papstbesuchs auf.

Ob Franziskus in Myanmar den umstrittenen Begriff "Rohingya" verwende, werde sich zeigen, so Burke. Birmanische Kirchenvertreter hatten dem Papst davon abgeraten. Bei einem interreligiösen Treffen in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka am 1. Dezember hingegen solle auch eine kleine Gruppe Rohingya dabei sein.

Papst Franziskus besucht Myanmar vom 27. bis 30. November, anschließend bis zum 2. Dezember Bangladesch. In Myanmar bilden Katholiken eine Minderheit von etwa einem Prozent. Der Anteil der Christen insgesamt in dem mehrheitlich buddhistischen Land beträgt knapp sechs Prozent.

Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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