Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Bistum Hildesheim spricht ab jetzt in ‚geschlechtersensibler Sprache’!
  2. Weiterhin keine Mundkommunion im Bistum Limburg
  3. 'Annalena und die 10 Verbote'
  4. Petrusbruderschaft muss Dijon verlassen
  5. „Was, wenn es doch kein Gerücht ist?“
  6. Papst: Pandemie zwingt zur Entscheidung zum Guten oder zum Bösen
  7. Die Verheißung der Schechina-Wolke
  8. Das EU-Parlament möchte ein "Recht auf Abtreibung" einführen
  9. Wer hat Angst vor MISSION? - Der BDKJ
  10. Wo stehen wir mit ‚Amoris laetitia’?
  11. (K)eine Lebensschutzerklärung der Deutschen Bischofskonferenz?
  12. Murx 2.0: Der Krampf geht weiter ...
  13. Erzbischof Lackner: Warnung vor neuer "Glaubensknappheit"
  14. Woelki: „Es geht um Verantwortung. Und die übernehme ich, indem ich …“
  15. Ruhe in Frieden, lieber Jürgen Liminski!

Dalai Lama: 'Johannes Paul II. war ein beeindruckender Mann'

14. August 2017 in Aktuelles, 24 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Dalai Lama äußert sich im Interview mit der Bild auch zum Zölibat: "Das Zölibat ist etwas, was mich vom gewöhnlichen Tier unterscheidet."


Berlin (kath.net) "Johannes Paul II. war ein beeindruckender Mann." Dies sagte der Dalai Lama, das im Exil lebende religiöse Oberhaupt der Tibeter, im Interview mit der "Bild".

Auf die Frage, wie er zum Zölibat stehe, sagte er, man könne sich als Mönch besser seinem Glauben widmen. Außerdem mache Sex "den Menschen gemein mit allen anderen Tieren. Ich bin ein Mensch, der für gewisse moralische Prinzipien steht. Das Zölibat ist etwas, was mich vom gewöhnlichen Tier unterscheidet." Der Dalai Lama lebt selbst in der religiös motivierten Ehelosigkeit und Enthaltsamkeit.


Kirche in Not: Wer ist der Dalai Lama?


Foto oben: Dalai Lama: © Wikipedia/Welt Atlas
This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 christine.mm 15. August 2017 
 

Zölibat Enthaltsamkeit Keuschheit

Der Zölibat bedeutet Ehelosigkeit.
Enthaltsamkeit bedeutet keierlei sexuelle Handlungen auszuführen.
Keuschheit bedeutet nach Möglichkeit sexuelle Handlungen auch in Gedanken und Worten abzuwehren. Und durch unser Äußeres zu bezeugen. Deswegen müssen wir aber nicht "schiarch" = ungepflegt aussehen. Im Gegenteil. Paulus nennt unseren Körper "Tempel des Heiligen Geistes".
So ist die Keuschheit immer zu üben.
Die Enthaltsamkeit vor und außerhalb der Ehe auf jeden Fall. Innerhalb der Ehe wenn im gegebenen Moment ein weiteres Kind zu schwierig wäre, während der "Tage" der Frau, bei physischer Überbelastung der Frau, in Kriegs- und Hungerzeiten. Aber nur auf Zeit und nicht andauernd.
Die zölibatäre Ehelosigkeit hat Christus so beschrieben: Naturgegebene Eheunfähigkeit, von Menschen gemachte Eheunfähigkeit und die Eheunfähigkeit um des Himmelreiches Willen, wer das fassen kann, der fasse es.


2

0
 
 Psalm1 15. August 2017 
 

@Bernhard Joseph

Selbstverständlich soll der Zölibat in Ehren gehalten werden. Aber darum geht es hier nicht.
laut obigem Artikel sagte der Dalai Lama:
"Außerdem mache Sex den Menschen gemein mit allen anderen Tieren."
Das ist natürlich Unsinn und dagegen richtet sich meine Kritik.


0

0
 
 Bernhard Joseph 15. August 2017 
 

@Psalm1 / @veronica giuliani - Unsinnige Aussage?

Der heilige Paulus sieht das nicht ganz so wie Sie!

1 Kor 7,5 Entzieht euch einander nicht, außer im gegenseitigen Einverständnis und nur eine Zeit lang, um für das Gebet frei zu sein. Dann kommt wieder zusammen, damit euch der Satan nicht in Versuchung führt, wenn ihr euch nicht enthalten könnt.
1 Kor 7,6 Das sage ich als Zugeständnis, nicht als Gebot.

1 Kor 7,8 Den Unverheirateten und den Witwen sage ich: Es ist gut, wenn sie so bleiben wie ich.
1 Kor 7,9 Wenn sie aber nicht enthaltsam leben können, sollen sie heiraten. Es ist besser zu heiraten, als sich in Begierde zu verzehren.

Gerade die heutige Zeit zeigt sehr deutlich, wie der Mensch durch das ungezügelte Ausleben des Sexualtriebes seine Seel verliert und sich so auf die Stufe des Tieres stellt. Tugend ohne Verzicht gibt es nicht.

Wir sollten den Zölibat schon von daher in höchsten Ehren halten!


5

0
 
 priska 15. August 2017 
 

Ich habe mit den Buddhismus nichts am Hut ,da kann der Dalai Lama sagen was er will..hat nichts mit dm Christentum zu tun..Ich habe schon einiges negatives gehört was Dalai Anhänger negatives über Christen gesagt haben..


1

0
 
 veronica giuliani 15. August 2017 

@Psalm1

Schön dass Sie auf den Unterschied hinweisen. Sexualität und Ehe sind nach christlichem Verständnis etwas Heiliges, die Ehe ein Sakrament und die Geschlechtlichkeit war vom Anfang der Schöpfung an im Plan Gottes. "Und er sah, dass es gut war" (Genesis). Der Verzicht auf Sexualität hat bei uns ebenfalls eine übernatürliche Konnotation: Gnade und Berufung. Es geht bei uns nicht um Selbst-Vervollkommnung, was Franziskus mit Henri de Lubac zu Recht als "spirituelle Weltlichkeit" bezeichnet, sondern um den Plan Gottes mit jedem Einzelnen von uns. Deshalb können Eheleute bei uns Christen Heilige sein und zölibatär Lebende auch manchmal unheilig und hochmütig.


2

0
 
 Federico R. 15. August 2017 
 

@Bernhard Joseph - Teil 2

Übrigens: Die menschliche Sexualität mit der tierischen negativ/positiv zu vergleichen, wie das immer wieder geschieht, kommt fast schon einer Herabwürdigung dieser Gottesgeschöpfe gleich. Tiere folgen einem je arteigenen, vorgegebenen Zyklus. Der Mensch jedoch besitzt die Freiheit zur Willensentscheidung, so er nicht „besessen“ ist (z.B. von einer Sucht = Sexsucht). Tiere kennen keine "Unzucht", auch wenn dasmoderne Verhaltensforscher immer mal wieder infrage stellen möchten. Deshalb steht Unzucht stets UNTER der animalischen Sexualität und beraubt dem, der sie praktiziert, seine ihm innewohnende, weil gottgegebene Menschenwürde. Ja, „wer vom Fleisch bestimmt ist, kann Gott nicht gefallen“. Das Paulus-Wort gilt besonders für den Augenblick der Wiederkunft Christi, des Richters der Lebenden und der Toten.


3

0
 
 Federico R. 15. August 2017 
 

@Bernhard Joseph - Teil 1

Ihr Verweis auf Sätze des Völkerapostels Paulus bezüglich Unzucht sind richtig und notwendig, auch wenn besonders schlaue „Theologen“ immer wieder mal meinen, dies seien lediglich Aussagen im Blick auf die damalige Naherwartung des Herrn und hätten für die Menschen von heute keine Bedeutung mehr. Wir wissen: Bei Gott sind tausend Jahre wie ein Tag und ein Tag wie tausend Jahre. In diesem Sinn leben wir seit Jesus Christus in der Endzeit und bereiten uns auf sein Wiederkommen vor. - Die praktizierte menschliche Sexualität ist für Christen stets eingebettet in die Liebe zwischen Mann und Frau in dem vor Gott geschlossenen Bund der Ehe. Was darüber hinausgeht, war/ist in der 2000jährigen Lehre der Kirche Unzucht und damit Sünde (die gottlob auch bereut und vergeben werden kann). Akzeptieren wir das nicht mehr, dann können wir gleich den hl. Paulus aus den Kanon des NT entfernen.


4

0
 
 Sefa 14. August 2017 
 

@Psalm1: Nee, gar nicht so dumm

Zumindest was die Nahrungsaufnahme betrifft: Manche Tiere essen nicht oder weniger, wenn sie krank sind. Aber kein Tier fastet, um seine Seele zu reinigen und Gott näher zu kommen.


3

0
 
 Psalm1 14. August 2017 
 

Huch ...

... ich bin doch etwas verwundert, dass diese komplett unsinnige Aussage des Dalai Lama von den meisten Kommentatoren so positiv gesehen wird. Verzicht auf „Sex“ ist natürlich nie und nimmer ein Unterscheidungskriterium zur Tierwelt. Die verantwortlich gelebte Sexualität in der Ehe ist ein Merkmal des Menschen. Der Verzicht darauf macht ihn nicht menschlicher bzw. weniger animalisch. Hier zeigt sich, wie sehr sich das Christentum vom Buddhismus unterscheidet, auch bei äußerlichen Ähnlichkeiten (Mönchtum, Zölibat).

Übrigens: Da Tiere auch Nahrung zu sich nehmen und atmen, ... ach lassen wir das :-)


3

0
 
 priska 14. August 2017 
 

Chirarajohanna

Das war vor dem Sündenfall. Aber was hat es mit dem zu tun? Für mich ist der Mensch Mensch, und Tier ist ein Tier, aber viele machendes Tier schon zu einem Menschen, wenn ich nur sehe wie Hunde von einigen Menschen wie Kleinkinder behandelt werden, kommt mir das Grausen. Irgendwie kommt mir das alles gestört vor.. wenn ich spazieren gehe, sehe ich junge Frauen mehr mit Hunden spazieren gehen als mit Kindern.


3

0
 
 gebsy 14. August 2017 

Habe auch schon gelesen,

dass der dem Trieb verfallene Mensch sich weit unter der Tierwelt ansiedelt und für sich und den Mitmenschen ein Gefahrenpotential darstellt, das in die Ewigkeit hinein äußerst negativ wirkt (Botschaft von Fatima hat deutliche Worte).


2

0
 
 chiarajohanna 14. August 2017 
 

@Priska - Wann sprach Gott das - vor oder "nach" dem Sündenfall?


1

0
 
 chiarajohanna 14. August 2017 
 

Haben Tiere eine Seele - Haben Tiere einen Geist? Oder nur Körper und Instinkt?

Bei dem Vergleich mit den Tieren,
geht es nur um das Körperliche:
Um eine Wahrnehmung, die ihren Anfang im Körperlichen nimmt - und alles,
was vor Augen ist - körperlich wahr-nimmt und bewertet!
Tiere nehmen ihren Trieb wahr,
und leben ihn aus.

Als Menschen haben wir Geist,
und eine gute Erziehung erfahren,
so das die Triebe "nicht mehr"
im Rohzustand "in uns" walten!
Die Triebe (als Solches den Tieren
ähnlich) sind durch gute Erziehung
und auch durch religiöse Führung
verfeinert, so das wir dadurch die Sexualität "verantwortlich" leben können!

Das der Dalai Lama zu diesem Ergebnis
kommt - wundert mich, denn was hat er
mit dem Zölibat zu tun?

Auf der anderen Seite ist er ein religiöser Führer seiner Religion.
Dazu muss er sich versenken,
dazu brauch er seinen Geist!

Egal, welche Religion du hast,
wenn du dich vergeistigen willst,
scheint die ausgelebte Sexualität
eine Beeinträchtigung zu sein!
Ich glaube, da ist etwas Wahres dran.

Fleisch + Geist = 2 Ziele


2

0
 
 Bernhard Joseph 14. August 2017 
 

@priska

Wäre es so einfach, gäbe es das nicht, was Paulus so klar und deutlich als Unzucht anprangert (1 Kor 6,18-20).

In 1 Kor 7,7 wird Paulus deutlicher!

Und im Brief an die Römer sagt Paulus:

Das Trachten des Fleisches führt zum Tod, das Trachten des Geistes aber zu Leben und Frieden.

Denn das Trachten des Fleisches ist Feindschaft gegen Gott; es unterwirft sich nicht dem Gesetz Gottes und kann es auch nicht.

Wer vom Fleisch bestimmt ist, kann Gott nicht gefallen.

Ihr aber seid nicht vom Fleisch, sondern vom Geist bestimmt, da ja der Geist Gottes in euch wohnt. Wer den Geist Christi nicht hat, der gehört nicht zu ihm.( Röm 8,6-9)

Hier betont Paulus explizit, dass im Menschen nicht automatisch der Geist Gottes wohnt.

Der Mensch kann sehr wohl ins Animalische zurücksinken, wir sehen das heute auf breiter Front in der Welt.

Wo der christliche also wahre Glaube verfällt, wird der Eros vergöttlicht!


4

0
 
 priska 14. August 2017 
 

@Fink

Das sehe ich nicht so...Dann sprach Gott :Lass uns Menschen machen als unser Abbild ,uns ähnlich.Sie sollen herrschen über dir die Fische des Meeres ,über die Vögel des Himmels ,über das Vieh ,über die ganze Erde und über alle Kriechtiere auf dem Land .Gott schuf den Menschen als sein Abbild;als Abbild Gottes schuf er ihn.(GENESIS.1.26-28)nach Gottes Plan haben wir mit dem Tieren keine Gemeinsamkeiten,er hat uns zum Abbild Gottes geschaffen..er hat uns einen Verstand gegeben und die Gebote Gottes so dass wir wissen wie wir die Sexualität leben dürfen..


3

0
 
 Bernhard Joseph 14. August 2017 
 

@Dismas - Ganz so neu ist diese "Religion" nicht

Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass es schon früher eine Anbetung des "Eros" also des Geschlechtlichen gab, so z.B. in den Fruchtbarkeitskulten. Mit dieser Anbetung des Geschlechtlichen verbindet sich natürlich auch eine Vergöttlichung der Erde als Urgrund allen Lebens.

In heutiger Zeit hat sich diese Anbetung des Geschlechtlichen in Form des reinen Sexes verabsolutiert. Damit geht eine Entwürdigung sowohl der Frau als auch des Mannes einher, denn der reine Trieb wird zur Dominante beider Geschlechter. Wird die Verabsolutierung des Triebes als sinnstiftende Größe verneint, so explizit durch den Zölibat, trifft das natürlich unsere Gesellschaft ins Mark, ist doch in ihr nahezu alles auf die Triebbefriedigung ausgerichtet. Selbst die Sprache wird diesem "Gesetz" unterworfen, wie man an der Pervertierung des Wortes "Liebe" sehen kann, das mittlerweile überall da Verwendung findet, wo es in Wahrheit nur um den reinen Geschlechtsakt geht.


9

0
 
 Sefa 14. August 2017 
 

"gemein mit allen anderen Tieren"

Der Mensch ist also auch ein Tier. Nun ja, das sagen die Biologen auch. Tatsächlich haben Mensch und (Säuge-)Tier sehr viele Gemeinsamkeiten, z.B. Knochenbau, Zellstruktur, Gene uvm. Aber es gibt da mehr, was die Bibel als eigenen Tag im Schöpfungsakt ausdrückt. Der Mensch kann (!) moralisch handeln. Er kann verzichten (nicht nur auf Sexualität!), Begierden unterdrücken, Gutes tun, anderen helfen. Er kann aber auch grausam sein, quälen und töten aus niederen Beweggründen oder ganz ohne Vorteil. Biologisch ist das nicht zu erklären, vieles gefährdet tendenziell sogar die Erhaltung der Art. So gesehen hat der Mann, der derzeit Dalai Lama ist, recht.

(Gandhi hat, wenn man dem Film glaubt, viele Jahre auf Sexualität verzichtet, obwohl er verheiratet war und kein religiöses Amt ausübte. Er hat selber gemerkt, dass ihm das zu der Zeit gut getan hat.)


6

0
 
 Fink 14. August 2017 
 

@ priska - zunächst haben wir Menschen viel mit den Tieren gemeinsam

Mensch und Tier haben Gemeinsamkeiten- und entscheidende Unterschiede.
Uns Menschen ist es als Aufgabe und Auftrag vom Schöpfer gegeben, den sozusagen tierischen Sexualtrieb auf eine höhere Stufe zu heben, ihn zu "kultivieren", ihn zu ordnen, ihn in den Dienst der (echten) Liebe und der Ehe zu stellen. Nur wenn das gelingt, dann kann man den Sex als etwas rundherum positives sehen. Wenn das nicht gelingt, dann hat der Sex (mindestens)etwas zwiespältiges, und sogar etwas zerstörerisches. Was man heute vielfach beobachten kann.


10

0
 
  14. August 2017 
 

Augustinus

Stimme vollkommen überein,
Wie schön hier eine ,die Erkenntnis in
beiden Religionen zu finden .
Virtus kennt das Tier nur bedingt.
Tugend ist die Einsicht das Richtige
für Gott und den Menschen zu tun.


4

0
 
 Dismas 14. August 2017 

Eben.. wir brauche eine neue

sexuelle Befreiung. Die Befreiung von der Sexsucht, der Pornographiesucht. Für viele Menschen ist "Sex" wie eine Religion, der sie unabläßich frönen. Überall der Sexismus, besonders in der Werbung. Das ist doch Herabwürdigung der Frau zum Objekt. Ich verstehe nicht, dass die Frauen hier nicht protestieren.-
Aber es ist ja schon so, dass wenn ein Mädchen mit 16 "noch" Jungfrau ist, es als Katastrophe angesehen wird - eine werte-lose Gesellschaft...


11

0
 
 Bernhard Joseph 14. August 2017 
 

Der Dalai Lama darf halt sagen,

was kein Hirte der Kirche so eindeutig sagen dürfte, denn dann würde ja das Recht des Menschen auf Ausleben der Sexualität infrage gestellt. Außerdem würde sofort die Diskriminierungskeule ausgepackt, da mit der Aussage verbunden ist, dass mit sexueller Enthaltsamkeit, früher sagte man Keuschheit, der Mensch sich aus der reinen Triebbestimmung befreit, was ihn zum Wesen besonderer Ordnung macht. Genau das aber soll nach heutiger Denkart nicht sein, da die Triebbefriedigung, nicht ihre Überwindung, als höchstes anzustrebendes Ziel gilt - siehe die 68er "Revolution" mit ihrem "Dogma" der sexuellen "Befreiung".

Der Dalai Lama trifft zudem genau den wunden Punkt dieser angeblichen Befreiung, die sich z.B. heute in Phänomenen wie der Pornografiesucht, der industriell organisierten Prostitution und der Fixierung des zusammenlebens auf Sexualität ausdrückt.

Die Aufklärung hat den Menschen nicht aus dem Stand des Animalischen erhoben, sondern darin zurückgeführt.


15

0
 
 Dismas 14. August 2017 

Genau richtig!

@Waldi, genau das habe ich mir auch gedacht.... Wenn das Papst Benedikt XVI gesagt hätte, wären wiedermal die Mainstreamwölfe über ihn hergefallen. Die pointierte Aussage zum Sex finde ich richtig. Heutzutage wird leider oft Sex ohne Liebe praktiziert besser "konsumiert",nur den Trieben hingegeben. Man sehe nur in die Medien, in die Lebensumwelt. Geilheit, Gier werden mit Liebe verwechselt, auch eine Pervertierung in der heutigen Zeit.


8

0
 
 Waldi 14. August 2017 
 

Möglicherweise zeigt die positive Aussage...

des Dalai Lama über den Zölibat für Katholiken und Befürwortern, die ihn abschaffen möchten, die größere Wirkung, als wenn die selbe Aussage von einem kath. Priester oder Bischof kommen würde. Aber bekehren werden sie sich trotzdem nicht!


12

0
 
 Waldi 14. August 2017 
 

Möglicherweise hat die positive...

Aussage des Dalai Lama


1

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Buddhismus

  1. Papst trifft sich in Myanmar doch nicht nur mit Buddhisten
  2. Betet Jesuitengeneral Sosa zu Buddha?
  3. Religionswissenschaftler kritisert 'rosarotes' Buddhismusbild
  4. Buddhismus gegen Jakobsweg
  5. Kritiker: So friedlich ist der Dalai Lama nicht
  6. Gegen Religion, aber für den Buddhismus?
  7. Der düstere Atheismus des Dalai Lama
  8. 67 Prozent Nein - Bevölkerung lehnt buddhistisches Bauwerk klar ab
  9. Waldviertler Friedenstempel: Respektvolle Diskussion gefordert
  10. Kapuzinerkloster wird Buddhismuszentrum








Top-15

meist-gelesen

  1. Bistum Hildesheim spricht ab jetzt in ‚geschlechtersensibler Sprache’!
  2. „Was, wenn es doch kein Gerücht ist?“
  3. Kommen Sie mit - Familienwallfahrt ins Heilige Land mit P. Leo Maasburg - Oktober 2021
  4. Knien als Gewissenstraining - Die Champions League der Moralisten
  5. 'Annalena und die 10 Verbote'
  6. Der Missbrauch des Missbrauchs ausgerechnet gegen den Missbrauchsaufklärer Woelki
  7. Medien: Vatikan hat US-Präsident Biden offenbar Mitfeier der Papst-Morgenmesse verweigert
  8. Papst lässt 3-Monats-Frist für Amtsverzicht von Heße und Schwaderlapp verstreichen
  9. Weiterhin keine Mundkommunion im Bistum Limburg
  10. Wer hat Angst vor MISSION? - Der BDKJ
  11. Ruhe in Frieden, lieber Jürgen Liminski!
  12. Woelki: „Es geht um Verantwortung. Und die übernehme ich, indem ich …“
  13. Murx 2.0: Der Krampf geht weiter ...
  14. Orban: Welt steht Christen feindlich gegenüber
  15. Die Verheißung der Schechina-Wolke

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz