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Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche

21. Februar 2026 in Kommentar, 130 Lesermeinungen
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„Wenn die Piusbruderschaft kirchengeschichtlich eine positive Wirkung haben will, dann kann sie nicht aus einer Distanz von außen her um den wahren Glauben kämpfen gegen die mit dem Papst vereinte Kirche…“ Von Gerhard Kardinal Müller, Rom


Vatikan (kath.net)  Der Generalrat der Priesterbruderschaft St. Pius X. hat am 18. Februar 2026 bei seiner Zusammenkunft in Menzingen ein Antwortschreiben an Kardinal Victor Emanuel Fernandez, den Präfekten des Dikasteriums für die Glaubenslehre, veröffentlicht.

Darin wird Bezug genommen auf den langen Weg des intensiven Dialogs des Heiligen Stuhls mit der Bruderschaft bis zum magischen Datum des 6. Juni 2017. Und dann folgt eine harsche Zuweisung der Alleinschuld am Ende dieses – in ihrer Sicht – hoffnungsvollen Dialogs mit der Behauptung: „Doch alles endete schließlich auf drastische Weise durch eine einseitige Entscheidung des Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre, Kardinal Müller, der auf seine Weise feierlich die notwendigen Mindestanforderungen für die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche‘ festlegte, in die er explizit das gesamte Konzil und das ‚Nachkonzil‘ einschloss.“

Da es hier um das hohe Gut der Einheit der katholischen Kirche geht, die wir alle im Glauben bekennen, sollen persönliche Empfindlichkeiten zurückstehen. 

Die Kirchengeschichte lehrt uns, wie Schismen im Unterschied zu Häresien auch unter den rechtgläubigen Katholiken entstanden sind und sich verfestigt haben. Grund dafür waren menschliche Unzulänglichkeiten, theologische Rechthabereien und auch mangelnde Sensibilität der legitimem Autorität. Erinnert sei an die Donatisten, mit denen sich der heilige Augustinus auseinandersetzen musste, an die Kontroverse um den Jansenismus, der zum Schisma von Utrecht führte mit der illegitimen Bischofsweihe von Cornelius Steenoven (15.10. 1724), und auch an die Altkatholiken nach dem I. Vatikanum mit der illegitimen Bischofsweihe von Hubert Reinkens (11.8. 1873), wobei diese Gruppierung freilich mit der formellen Leugnung des Dogmas von der Unfehlbarkeit des römischen Papstes und seines Jurisdiktionsprimates in die Häresie abgeglitten ist.

Aber es gibt die schon seit dem Märtyrerbischof Ignatius von Antiochien (am Anfang des 2. Jahrhunderts) formulierten und seither immer wieder – besonders auf den Konzil von Trient gegen die Protestanten – präzisierten eindeutigen Kriterien für katholische Rechtgläubigkeit und volle katholische Kirchenmitgliedschaft. Dazu gehört wesentlich die volle Gemeinschaft mit der universalen Kirche und besonders dem Bischofskollegium, das im römischen Papst, als dem persönlichen Nachfolger des heiligen Petrus, sein immerwährendes und sichtbares Prinzip und Fundament der Einheit in der geoffenbarten Wahrheit hat. Mögen andere kirchliche Gemeinschaften in Anspruch nehmen katholisch zu sein, weil sie ganz oder fast ganz inhaltlich mit dem Glauben der katholischen Kirche übereinstimmen, so sind sie doch nicht katholisch, wenn sie nicht auch formal den Papst als die höchste Autorität und die sakramentale und kanonische Einheit mit ihm anerkennen und praktizieren.

Es besteht kein Zweifel, dass die Piusbruderschaft inhaltlich mit dem katholischen Glauben übereinstimmt (abgesehen vom II. Vatikanum, das sie aber fälschlicherweise als Abweichung von der Tradition interpretiert). Und wenn sie das II. Vatikanum in Gänze oder in Teilen nicht anerkennen, so befinden sie sich in einem Widerspruch mit sich selbst, da sie zu Recht sagen, dass das II. Vatikanische Konzil keine neue Lehre in Form eines definierten Dogmas allen Katholiken zu glauben vorgelegt hat. Das Konzil selbst ist von dem klaren Bewusstsein getragen, dass es in der Reihe aller Ökumenischen Konzilien steht, besonders des Konzils von Trient und des I. Vatikanums. Es ging nur darum, die immer schon gültige Lehre über die Göttliche Offenbarung (Dei verbum) und die Kirche des dreifaltigen Gottes (Lumen gentium) dogmatisch in ihrem Gesamtzusammenhang den Gläubigen erneut und vertieft darzulegen. Die Liturgie sollte auch nicht reformiert werden, so als ob sie veraltet wäre. Im Gegensatz zu dem progressistischen Narrativ braucht die Kirche nicht wie in einem biologischen Alterungsprozess irgendwelche medizinischen Verjüngungskuren durchzuführen. Denn sie ist ein für alle Mal von Christus gegründet worden, weil in seiner göttlichen Person alle Neuheit überbietbar in die Welt gekommen ist und in Lehre, Leben und Liturgie der Kirche gegenwärtig bleibt bis zu seiner Wiederkunft am Ende der Geschichte (Irenäus von Lyon, Gegen die Häresien IV, 34, 1). Die Kirche als Leib Christi und Tempel des Heiligen Geistes ist jung und lebendig bis zum jüngsten Tag (auch wenn manche darin durch Unglauben und Sünde alt aussehen, d.h. den alten Adam in sich nicht überwinden wollen).


Gerade die Substanz der Sakramente und ihre wesentliche Gestalt sind uns vorgegeben und jedem Eingriff der Kirche entzogen (Konzil von Trient, Dekret über die Kommunion unter einer Gestalt, 2. Cap: DH 1728), während die kirchliche Autorität berechtigt ist, ihre rituelle Form festzulegen, aber nicht willkürlich und autoritär, sondern mit großer Rücksicht auf die gewachsenen kirchlichen Traditionen sowie die Sensibilität und den Glaubenssinn der Gläubigen. Deshalb ist auch umgekehrt die Behauptung theologisch falsch, die lateinische Liturgie nach dem Missale und Rituale Romanum (nach dem Ritus antiquior) sei illegitim, weil das Gesetz des Betens das Gesetz des Glaubens ist (Ps-Coelestin, Indiculus, cap. 8: DH 246). Dieser Grundsatz bezieht sich auf den Inhalt des Glaubens, der in den Sakramenten zum Ausdruck kommt, nicht auf ihre äußere rituelle Form, von der es im Laufe der Kirchengeschichte bis heute sehr viele Variationen gibt. Insofern darf jeder Katholik das Motu proprio „Traditionis custodes“ (2021) und seine oft unwürdige Umsetzung seitens geistig überforderter Bischöfe kritisieren sowie deren mangelhafte theologische Argumentation und pastorale Rücksichtslosigkeit. Aber auch der Zweifel, dass die Heilige Messe nach dem Missale Pauls VI. (etwa wegen der Möglichkeit von Konzelebration, der Richtung des Altars, der Verwendung des Landesprache) der Tradition der Kirche als normativem Kriterium der Auslegung der Offenbarung widerspreche (und von freimaurerischen Gedankengut durchsetzt sei), ist theologisch abwegig und eines ernsthaften Katholiken unwürdig. Der tatsächlich vorkommende Missbrauch der Liturgie (Fastnachtsmessen, die atheistische Regenbogenfahne in der Kirche, willkürliche Änderungen nach eigenem Gusto) ist nicht dem Ritus des Novus Ordo oder gar dem Konzil anzulasten, sondern denen, die sich dieser Blasphemien und liturgischen Missbräuche wegen Ignoranz oder aus Frivolität vor Gott und der Kirche schwer schuldig machen.

Es ist auch von keinem echten Katholiken zu erwarten, dass er jedes Dokument, das aus Rom oder einer bischöflichen Behörde kommt, kritiklos annehmen muss. Schon Irenäus von Lyon, Cyprian von Karthago, Augustinus, Bernhard von Clairvaux, Katharina von Siena, Kardinal Bellarmin, der Mainzer Bischof Ketteler (gegenüber Pius IX.) und viele andere mehr haben sich zu Recht über manche Stellungnamen und Aktionen beklagt (so die im letzten Pontifikat autoritären massenhaften Entrechtungen vieler Ordensgemeinschaften, die willkürlich unter Kommissariat gestellt wurden). 

Und so haben rechtgläubige Bischöfe auch an neueren Dokumenten Anstoß genommen, in denen sich dilettantisch dogmatische und pastorale Argumente verwirrt haben oder wenn undurchdachte Äußerungen gefallen sind, etwa dass – Christus relativierend – alle Religionen Wege zu Gott seien, während man mit Blick auf Maria Corredemptrix et Mediatrix omnium gratiarum wieder auf die einzige Mittlerschaft Christi gepocht hatte, ohne die Lehre der Kirche von der Mitwirkung Marias am Heilswerk Christi zu beachten. Das kommt immer vor, wenn Bischöfe mehr auf die publikumswirksamen Effekte achten als sich vorher der wissenschaftlichen gläubigen Theologie zu bedienen und, „gelegen oder ungelegen“ ( 2 Tim 4,2), das Wort Gottes und die Wahrheit des Glaubens verkünden. 

Aber im Blick auf die gesamte Kirchen- und Theologiegeschichte bin ich der vollen Gewissheit, dass die Kirche nicht nur durch die Bekämpfung von außen, sondern auch durch die Verwirrungen im Inneren von nichts und von niemanden überwunden werden kann.

Zu Recht beklagen nicht nur die Piusbruderschaft, sondern auch ein Großteil der Katholiken, dass unter dem Vorwand der Erneuerung der Kirche – mit dem Prozess einer Selbstsäkularisierung – auch große Unsicherheiten in dogmatischen Fragen und sogar Irrlehren in die Kirche eingedrungen sind. Aber auch in der 2000jährigen Kirchengeschichte wurden die Häresien vom Arianismus bis zum Modernismus nur von denen überwunden, die in der Kirche geblieben und nicht von der Seite des Papstes gewichen sind. 

Wenn die Piusbruderschaft kirchengeschichtlich eine positive Wirkung haben will, dann kann sie nicht aus einer Distanz von außen her um den wahren Glauben kämpfen gegen die mit dem Papst vereinte Kirche, sondern nur in der Kirche und mit dem Papst und allen rechtgläubigen Bischöfen, Theologen und Gläubigen. Ansonsten bleibt ihr Protest wirkungslos und wird von häretischen Gruppen auch noch höhnisch missbraucht um die rechtgläubigen Katholiken des sterilen Traditionalismus und bornierten Fundamentalismus zu bezichtigen. Das ist besonders am sogenannten Synodalen Weg zu studieren, dem es in der Tat darum geht, häretische Lehren besonders in der Übernahme atheistischer Anthropologien einzuführen und eine Art anglikanische Kirchenverfassung zu etablieren (mit einer selbsternannten Kirchenleitung aus schwachen Hof-Bischöfen und machtbewussten ideologisch verbohrten Laienfunktionären). Dies widerspricht der sakramentalen und apostolischen Konstitution der katholischen Kirche diametral (Konzil von Trient, Dekret über das Weihesakrament, Cap. 4: DH 1767-1770; II. Vatikanum, Lumen gentium, Art.18-29). Eine von Menschensatzungen errichtete Deutsche Nationalkirche, die nur noch symbolisch den Papst irgendwie als Ehrenoberhaupt anerkennt, wäre nicht mehr katholisch und zu ihr zu gehören wäre nicht heilsnotwendig. Denn so sagt der heilige Augustinus: „Wer die Einheit der Kirche nicht liebt, ist nicht im Besitz der Gottesliebe. Aus diesem Grund wird zu Recht gesagt: Nur in der katholischen Kirche wird der Heilige Geist empfangen.“ (de baptismo 3, 21).

Auf jeden Fall kann sich keine einzelne Gruppe, wie damals die Donatisten (die pars Donati) der Gesamtheit der Kirche, der Catholica, der Annahme der definierten Glaubenslehre mit Berufung auf das eigene subjektive Wahrheitsgewissen widersetzen. Dann müsste man die Ehrlichkeit haben, sich ganz von ihrer Einheit loszusagen aber auch konsequent das Odium eines Schismatikers auf sich zu nehmen. Das II. Vatikanum hat kein neues Dogma verkündet, sondern die immer gültige dogmatische Lehre nur in einem anderen geistes- und kulturgeschichtlichen Zusammenhang neu zu glauben vorgelegt. Hier gilt es nichts von subjektiven Voraussetzungen her zu interpretieren, sondern jeder Katholik muss sich von der Lehre der Kirche informieren und notfalls korrigieren lassen. Was nicht die verbindliche Glaubens- und Sittenlehre betrifft, bleibt der freien theologischen Diskussion überlassen. Für die Gesamthermeneutik des kirchlichen Glaubens gelten die Heilige Schrift, die Apostolische Tradition und das (unfehlbare) Lehramt von Papst und Bischöfen (besonders im Ökumenischen Konzil) als letztgültige Normen der Verständnisses des geoffenbarten Glaubens. Die lehramtlichen Dokumente, die eine je abgestufte Verbindlichkeit beanspruchen, sind nach dem bewährten System der theologischen Gewissheitsgrade auszulegen.

Kein rechtgläubiger Katholik kann Gewissensgründe anmelden, wenn er sich der formalen Autorität des Papstes in Bezug auf die sichtbare Einheit der sakramentalen Kirche entzieht, um eine nicht voll mit ihm in Gemeinschaft stehende kirchliche Ordnung zu etablieren in der Form einer Not-Kirche, was der protestantischen Argumentation im 16. Jahrhunderte entspräche. Solch eine schismatische Haltung kann sich nicht auf einen Notstand berufen, der nur das individuelle Seelenheil einzelner oder auch vieler betreffen kann. Wer von einer ungerechten Exkommunikation betroffen ist, wie sogar einmal die heilige Kirchenlehrerin Hildegard von Bingen, muss um des Wohles der Kirche willen dies geistlich in sich verarbeiten ohne durch Ungehorsam die Einheit der Kirche in Frage zu stellen. Auch dem jungen Martin Luther wird jeder Katholik Recht geben in seinem Kampf gegen den unwürdigen Ablasshandel und die Verweltlichung der Kirche, aber ihn dafür scharf kritisieren, dass er die angedrohte Exkommunikation missachtete, die kirchliche Autorität für sich ablehnte und in der Auslegung der Offenbarung sein Urteil über das der Kirche stellte.

Das wohlgeformte Gewissen eines Katholiken und besonders eines gültig geweihten Bischofs und dessen, der die Bischofsweihe empfangen soll, wird niemals gegen den Nachfolger des heiligen Petrus, dem der Sohn Gottes selbst die Leitung der universalen Kirche übertragen hat, die heiligen Weihen spenden oder empfangen und sich so einer schweren Sünde schuldig machen gegen die von Gott geoffenbarte Einheit, Heiligkeit, Katholizität und Apostolizität der Kirche Christi .

Die einzige Lösung, die im Gewissen vor Gott möglich ist, besteht darin, dass die Piusbruderschaft mit ihren Bischöfen, Priestern und Laien nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis unseren Heiligen Vater, Papst Leo XIV., als rechtmäßigen Papst anerkennt und sich seiner Lehrvollmacht und seinem Jurisdiktionsprimat ohne Vorbedingungen unterstellt.

Dann wird sich auch eine gerechte Lösung finden lassen für ihren kirchenrechtlichen Status, indem etwa ihr Prälat mit ordentlicher Jurisdiktion für die Bruderschaft ausgestattet ist, der dem Papst direkt (vielleicht ohne Vermittlung durch eine Behörde der Kurie) unterstellt ist. Aber das sind kirchenrechtliche und praktische Folgerungen, die nur Bestand haben, wenn sie dogmatisch mit der katholischen Ekklesiologie übereinstimmen. Die Piusbruderschaft hat wie jeder andere rechtgläubige Katholik das Recht und die Pflicht, sich die Lehre des I. Vatikanums im Gewissen zu eigen zu machen und ihr Handeln davon leiten zu lassen: „Wir lehren und erklären demnach, dass kraft der Anordnung des Herrn die römische Kirche über alle übrigen den Prinzipat der ordentlichen Gewalt besitzt, und dass diese wahrhaft bischöfliche Jurisdiktionsgewalt des römischen Papstes eine unmittelbare ist, gegen welche die Hirten und Gläubigen und die Hirten jeglichen Ritus und jeglichen Ranges, sowohl jeder insbesondere als alle insgesamt, zur hierarchischen Unterordnung und zum wahren Gehorsam verpflichtet sind, nicht bloß in den auf den Glauben und die Sitten bezüglichen Dingen, sondern auch in jenen, welche die Disziplin und Regierung der über den ganzen Erdkreis verbreiteten Kirche betreffen; so dass, durch die Bewahrung der Einheit sowohl der Gemeinschaft als des nämlichen Glaubensbekenntnisses mit dem römischen Papste, die Kirche Christi eine Herde unter einem obersten Hirten ist. Dies ist die Lehre der katholischen Wahrheit, von welcher niemand unbeschadet seines Glaubens und seines Heiles abweichen kann.“ (I.Vatikanum, Dogmatische Konstitution über die Kirche „Pastor aeternus“, Cap. 3: DH 3060).

Archivfoto: Kardinal Müller beim Konklave 2025


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Lesermeinungen

 Versusdeum 28. Februar 2026 
 

@Christine

Zu
- "Dispensieren kann man nur von der Sonntagspflicht, an Wochentagen gibt es keine Pflicht zum Messbesuch.". Ich meinte ja auch, dass es besser gewesen wäre, wenn man den Gläubigen gesagt hätte, "Ihr könnt die Sonntagspflicht auch durch den Besuch einer Werktagsmesse erfüllen", als allesdichtzumachen, weil die Abstände nicht eingehalten werden konnten.
- "Die FSSPX ruft inzwischen ihre Anhänger dazu auf, sich auf die (Feier der) Bischofsweihen (wie geplant) mit Gebet, Fasten und Buße vorzubereiten." Was ist jetzt daran wieder falsch?
- "Ausserdem erklärt sie, dass Bischofsweihen keinesfalls schismatisch wären." Die Bruderschaft sagt das ganz sicher nicht generell über Bischofsweihen, sondern bezogen auf die eigene Lage und die der vielerorts desolaten Glaubens- und Liturgitradition der Kirche.


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 discipulus 28. Februar 2026 
 

@Versusdeum: Korrektur

Es muß natürlich "im ersten Jahrtausend" heißen, im ersten Jahrhundert gab es den Petersdom noch nicht...


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 discipulus 28. Februar 2026 
 

@Versusdeum: Orientierung

Ihre Geschichte belegt ja sehr gut meine Aussage: versus orientem ist die christliche Gebetsrichtung, mit dem Tabernakel hat das nichts zu tun. Der Petersdom ist ja aufgrund der Topologie Roms nicht geostet, sondern gewestet. Im ersten Jahrhundert beteten die Gläubigen deshalb mit dem Rücken zum Papst (und dem in den eucharistischen Gaben gegenwärtigen Herrn!) nach Osten. Im Mittelalter drehte sich das Volk dann zu den eucharistischen Gaben um - und schwupps hatte man im Petersdom eine Zelebration "versus populum". Vom Petersdom aus wurde das dann im 20. Jahrhundert leider verbreitet - unter Mißachtung des ursprünglichen Hintergrundes.

Ich bin ein großer Freund der Zelebration versus orientem! Da müssen Sie mich nicht mit falschen Argumenten überzeugen...


1
 
 Versusdeum 27. Februar 2026 
 

@discipulus

Ich will es mit der Hochzeit einer Prinzessin im schwedischen Königshaus erklären: Der Pastor stand meist dem Brautpaar zugewandt in der Kirche, also mit dem Rücken zum Altar. Aber bei jedem Gebet zu Gott drehte er sich zum Altar um und wandte dem Brautpaar damit dem Rücken zu, obwohl er wohl kaum an die Realpräsenz glaubte. Dieser Mann hatte mehr verstanden, als viele katholische Priester und Bischöfe, die den mit Leib und Blut, Gottheit und Menschheit im Tabernakel anwesenden Herrn kaum eines Blickes (oder gar durch Kniebeugen) würdigen und ihm immer öfter nur noch ihre Stuhllehne zuwenden. Und da die Kirchen früher praktisch immer geostet waren (der sehnlichst erwarteten Wiederkunft Christi entgegen), war die gemeinsame Gebetsrichtung auch fast immer gen Osten. Konsequenterweise stellte man spätestens im Barock den Tabernakel in den Mittelpunkt dieser Blickachse. Bis zu den Kirchen à la St. Betonasius und St. Zementz, deren Tresorklötze wieder im Abseits stehen.


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 Christine 27. Februar 2026 

@discipulus
Ja, genau so ist es. Danke.

@versusdeum
Dispensieren kann man nur von der Sonntagspflicht, an Wochentagen gibt es keine Pflicht zum Messbesuch.

Die FSSPX ruft inzwischen ihre Anhänger dazu auf, sich auf die (Feier der) Bischofsweihen (wie geplant) mit Gebet, Fasten und Buße vorzubereiten.

Ausserdem erklärt sie, dass Bischofsweihen keinesfalls schismatisch wären.

Nachdem der EB Levebvre schon einmal Bischofsweihen vorgenommen hat, dieser wie ein Heiliger verehrt wird (sein Wort ist Gesetz), warum sollte es dann nicht nocheinmal genauso richtig sein!?


0
 
 discipulus 27. Februar 2026 
 

@Versusdeum: Falschheiten

Womöglich hat die Erregung von @Christine damit zu tun, daß dabei eben nicht redlich Katechese betrieben, sondern indoktriniert wird und Falschheiten verbreitet werden. Eine dieser Irrtümer bezeugen Sie selbst in Ihrem Beitrag: Gott ist überall (lesen Sie es beim hl. Thomas von Aquin nach), deshalb ist jede (oder keine) Zelebrationsrichtung versus deum. Die Zelebrationsrichtung der Kirche ist hingegen versus ORIENTEM, dem wiederkommenden Christus entgegen, wie bei Joseph Ratzinger gut zu lesen ist.


2
 
 Versusdeum 26. Februar 2026 
 

Liebe @Christine

Sie kennen den Versusdeum Ordo ja offensichtlich recht gut. Aber warum sehen Sie das so negativ, wenn man ihn Gläubigen und auch Kindern erklärt? Die vorgegebene heilige Handlung gut zu kennen ist doch etwas positives und kein "Abhängigkeitsverhältnis"?
@ Was Sie beschreiben, gilt wahrscheinlich fast immer umgekehrt: Lateinisch? = "Alter Ritus". Und wer weiß schon noch, dass auch der neue Ritus eigentlich lateinisch zelebriert werden und die Landessprache nur die Ausnahme sein sollte (gerade als Weltkirche im Zeitalter der Globalisierung)?


1
 
 Christine 26. Februar 2026 

Latein

@Hardenberg
Ich glaube, da irren Sie sich gewaltig. Wenn Sie jahrzentelang JEDE Messe auf Latein mitlesen (auch die Wochentagsmessen), wenn Sie schon in der Jugendgruppe (KJB) geschult wurden/werden, wenn sogar die Kinder von den Eltern und den Klerikern entsprechend "auf Linie gebracht" werden, dann wissen Sie, was Sache ist.
Es wird alles bis ins Detail "aufgeschlüsselt". Die Gläubigen werden (auch durch die Beichten, alles aus einer Hand) in eine Art "Abhängigkeitsverhältnis" gebracht.
Sogar die kleinen Kinder erkennen, wo der Priester steht (Hochaltar oder Volksaltar), wie die Kommunion ausgeteilt (an der Kommunionbank mit Patene in den Mund), ob es zu Beginn einen lateinischen Dialog zwischen Priester und Ministranten gibt usw. usw.


0
 
 Hardenberg 26. Februar 2026 
 

@Christine

Ich wage zu behaupten, dass eine Messe nach dem Ritus von 1970 AUF LATEIN von den meisten Anhängern der Piusbrüder gar nicht unterschieden werden könnte von einer nach dem Ritus von 1962.


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 Christine 26. Februar 2026 

Novus Ordo

Geben wir doch der Wahrheit die Ehre:
Auswüchse hin oder her, der Novus Ordo an sich ist der Piusbruderschaft und ihren "Getreuen" ein "Stein des Anstoßes".
Die angewiderten Blicke nach dem "Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit" sprechen Bände. Sie gehen grundsätzlich nicht im Rahmen des NOM zur Kommunion, selbst wenn sie diese im Knien in den Mund erhalten würden. Es ist einfach alles "Bäh"....


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 Versusdeum 26. Februar 2026 
 

Sonntagspflicht

@silvana Sagen wir's so: Es gibt Gläubige, die die Auswüchse in Hl. Messen, also im heiligsten Geschehen, das es auf Erden gibt, schlicht nicht mehr ertragen, was nach einem jahrzehntelangen Leidensweg bis zu automatischen Fluchtreflexen gehen kann (besonders bei "Hämmern" ohne jede Vorwarnung in scheinbar "heilen" Pfarreien). Besonders widerkatholische Inhalte in Predigten,
der Missbrauch der Liturgie für massive politische Agitation oder gar Fake News während der Hl. Messe (Propagandafürbitten, die "Fastenhhirtenbriefe" von Kardinal Marx, Aktivistenaktionen oder gar Homo-Propaganda / -siegesfahne an oder gar in Kirchen trotz des Homo-Missbrauchsskandals auch als Schlag ins Gesicht der Opfer etc.), extremes Sichproduzieren von Laien usw.
Was ist, wenn man im Extremfall solch eine Hl. Messe verlassen oder gar aus ihr flüchten muss? Wenn es keine Alternative mehr gibt, gehe ich davon aus, dass die Sonntagspflicht erfüllt ist. Wie lange ertrage ich all das im Novus Ordo noch ertrage?


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 Versusdeum 25. Februar 2026 
 

@Hardenberg

Danke für die Info. Was ich nicht verstanden habe: Anstatt von der Sonntagspflicht zu dispensieren, hätte man sie doch besser auf die ganze Woche ausgedehnent. Besser als gar keine Hl. Messe wäre das allemal gewesen. Und dann wären auch Abstände, behördliche/politische Auflagen oder Sorgen vor Ansteckung kein Problem mehr gewesen.


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 silvana 25. Februar 2026 
 

@Gandalf, Sonntagspflicht

Da urteilen Sie zu hart über die FSSPX. Die Sonntagspflicht wir dort sehr ernst genommen. Ich versuche es zu erklären: Wir sind uns ja bestimmt einig, dass wenn eine physische oder moralische Unmöglichkeit der Teilnahme an der Sonntagsmesse besteht, man in diesem Fall dispensiert ist. Die Sache ist nur die, dass der Novus Ordo in diesen Kreisen derart vehement abgelehnt wird, dass von vielen eben auch dann eine moralische Unmöglichkeit der Teilnahme gesehen wird, wenn nur diese Form erreichbar ist, weil sie, kurz gesagt, nicht zumutbar, bzw. sogar eine Gefahr für den Glauben sei.


1
 
 Hardenberg 25. Februar 2026 
 

@Versusdeum

Nur eine Kleinigkeit: Die Sonntagspflicht war NIE aufgehoben, die Bischöfe dispensierten von ihr, sie musste also nicht erfüllt werden. M.W. sind mittlerweile alle Dispense ausgelaufen.


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 Versusdeum 25. Februar 2026 
 

A propos Sonntagspflicht

Sind überhaupt alle Aufhebungen aus der Coronamaßnahmenzeit in den Diözesen wieder aufgehoben worden? Und warum hat man damals die Zahl der Hl. Messen in vielen Pfarreien reduziert oder gar das gnadenlose (und durch offene Lügen bei den Krankenhaus Inzidenzen begründete) 2G eingeführt, während z.B. Pius in München statt 2 oder 3 Hl. Messen am Sonntag ganze 5 angeboten hatte?


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 Lilly17 24. Februar 2026 
 

zu den 4 Fragen von Gandalf

Zu den 4 Fragen von Gandalf, es gibt keine offiziellen Verlautbarungen der Fsspx, sondern es wird von verschiedenen Priestern und Laien dort meines Wissens unterschiedlich gehandhabt.
Es werden natürlich nicbt alle neuen Heiligsprechungen pauschal abgelehnt, aber man hat teilweise ein Problem mit manchen Heiligsprechungen, zum Beispiel Joannes der dreiundzwanzigste, ohne das es eine offizielle Stellungnahme dazu gäbe.
Der lichtreiche Rosenkranz wird dort meines Wissens nicht vor der Messe gebetet, darf aber privat GEBETET WERDEN , weil es ja schon seit langer Zeit alternative Rosenkränze gibt, ähnlich wie bei Fernandez und der Miterlöserin.
Die Bruderschaft hat die Leute dort NICHT auf die Bischofsweihen vorbereitet, aber ich gehe seit Corona am Sonntag auch hin und viele machten sich Sorgen, dass sie aussterben, weil nur mehr zwei Weihbischöfe am Leben haben. Manche bei der Fsspx Getaufte gehen sogar hie und da in Messen ihrer PFarre, für andere gibt es Dispens.


1
 
 cheval 24. Februar 2026 
 

@Gandalf

Lieber Herr Gandalf, was meinen Sie denn mit "Mitgliedern der Piusbruderschaft" - deren Priester, oder Katholiken die dort die Messe besuchen oder wen? Mir ist nämlich nicht bekannt, dass man dort "Mitglied" werden könnte.

Wenn man den lichtreichen Rosenkranz nicht betet...ist das schlimm? Er ist eine Empfehlung, keine Pflicht.


3
 
 Gandalf 24. Februar 2026 

Piusbrüder nehmen die Sonntagspflicht nicht besonders ernst!

So, ich gehe inzwischen nach einigen Rückmeldungen davon aus, dass Piusbrüder die Sonntagspflicht nicht besonders ernst nehmen!

UND die möchten mir dann erklären, wie "toll katholisch" sie doch sind ;-) Ach.

ps. Und an 1-2 Pius-Cowboy-Trolle. Hasta la vista!


1
 
 discipulus 24. Februar 2026 
 

@Hardenberg: Gültigkeit

Ihren Aussagen zur Gültigkeit der Sakramente bei der Piusbruderschaft stimme ich in allen Punkten zu, das habe ich hier auch schon verschiedentlich so dargelegt. Meine Aussage "unerlaubt, aber gültig" bezog sich auf eine Messe nach dem Missale Pauls VI., in der eine Frau (bzw. ein Laie) predigt (eigentlich: homiliert). Danach hatte @ThomasR gefragt.

Zur Frage der Gültigkeit der Bischofsweihen: Würden Sie denn sagen, daß durch die Festlegung Pauls VI. alle Bischofsweihen in der Orthodoxie, in der ja nicht diese Formel verwendet wird, ungültig wurden? Wenn nicht, dann müßte man wohl auch in der römischen Kirche davon ausgehen, daß die Verwendung älterer Weiheformel (wie bei den Weihen von 1988) wohl unerlaubt, aber gültig wäre. Wenn ja, hätten wir ein großes ökumenisches Problem...


2
 
 MiserereMeiDeus 24. Februar 2026 
 

Fortsetzung und @MPDE

4) Ganz im Gegenteil: Vielmehr habe ich seit Monaten, spätestens dem Tod von S. E. Mgr. Tissier-de Mallersid, wahrgenommen, daß es besonders die Gläubigen und Familienväter sind und waren, die aus Angst um die Sakramente für sich und ihre Kinder, die Patres bestürmt haben, ob der Frage. Don Davide Pagliarani sagt einfach nur die schlichte Wahrheit: es geht um das Heil der Seelen!

@MPDE: ich empfehle Ihnen und allen hier die Stellungnahme von Bischof Strickland, der ja bekanntlich die ganze Liebe des Papstes der Barmherzigkeit empfangen hatte, wie verlinkt

Und verbleibe im Gebet verbunden

www.summorum-pontificum.de/cont_articles/26/m02/09_strickland-notlage.html


2
 
 JP2B16 24. Februar 2026 
 

Der Eifer, das Brennen für unseren Glauben, der ein Gnadengeschenk ist, ...

... aber gerade deshalb auch verpflichtet (wem viel gegeben ist, von dem wird auch viel verlangt), ist untrüglicher Ausdruck der Liebe zu unserem Herrn. Dieser Eifer, dieses Brennen zeigt sich am allerwürdigsten ganz sicher in der Ehrfurcht vor unserem Herrn, die sich wiederum in Orthodoxie, Liturgie, im sakramentalem Leben, in der Kontemplation - hier insb. auch in Reflexion der über die Jahrhunderte angereicherten geistigen Schätze zur größeren Ehre Gottes und des Hl. Geistes, und insb. auch in deren Weitergabe zeigt. Hier ist die Piusbruderschaft zweifelsfrei DAS Vorbild in der katholischen Kirche, was auch ihrem Selbstverständnis entsprechen dürfte. Dennoch. Über dieser Ehrfurcht aber steht die ganze(!) Dimension der Liebe. Bei aller Ambivalenz des Pontifikats von Franziskus, seine Mahnungen hinsichtlich eines gepflegten Rigorismus' und elitären Denkens waren richtig und notwendig. Denn beides entwertet diese "formale" Ehrfurcht, weil beides klassifiziert, erhöht und erniedrigt.


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 Christine 23. Februar 2026 

Sonntagspflicht

übrigens hat keiner der Pius-Anhänger hier empört dieser Tatsache widersprochen...

...und es ist sicher kein Gegenstand öffentlicher Predigten bzw. Verlautbarungen...


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 Christine 23. Februar 2026 

Piusbruderschaft

1.) Sonntagspflicht: Bei Krankheit bzw. ohne Möglichkeit des zumutbaren Besuches einer tridentinischen Messe können sich pflichtbewusste Anhänger eine Dispens von einem Piusbruder-Priester erteilen lassen. Somit sind sie (in ihren Augen) von der Sonntagspflicht befreit. Wie sehen das eigentlich Kirchenrechtler? Ist das wirklich rechtlich gültig?


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 discipulus 23. Februar 2026 
 

@Hardenberg: Dank

Besten Dank für Ihren Beitrag zum Jurisdiktionsprimat - und ganz besonders für den Vokativ, den hier im Forum noch niemand korrekt verwendet hat!


1
 
 Richelius 23. Februar 2026 
 

@ Hardenberg

Ich empfehle hierzu den großen Kommentar zum Kirchenrecht von Aymans/Möhrsdorf Band 2 Seiten 204-212.


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 discipulus 23. Februar 2026 
 

@Patrokolos: Logik?

Und die Logik hinter Ihren wiederholten Aussagen? Weil mein Nachbar beim Falschparken nicht erwischt wurde, zahle ich künftig keine Strafzettel für Rotlichtverstöße mehr?

Die ersten beiden Verstöße, die Sie nennen, sind vom betroffenen Rechtsgut her deutlich weniger gravierend als Bischofsweihen, beim dritten Punkt hat der Apostolische Stuhl die Bischofweihen nachträglich gutgeheißen (und vermutlich bereits vorab genehmigt gehabt), damit liegt hier kein Verstoß mehr vor.

Das ändert nichts daran, daß hier jeweils Rechtsverstöße vorliegen, die der Heilige Stuhl m.E. ahnden sollte. Aber die Tatsache, daß er das nicht oder nicht ausreichend schnell tut, rechtfertigt halt andere Rechtsverstöße in keiner Weise.


1
 
 Mariat 23. Februar 2026 

mintgrün oder himmelblau?

@Hardenberg
Ausnahmen bei der Farbbestimmung gibt es, wenn die Kirche unter Denkmalschutz steht- also bei älteren.
Dort hat der Denkmalschutz ein Mitspracherecht, wie auch die Kommune.


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 MPDE 23. Februar 2026 
 

Kardinal Müller und jetzt Kardinal Sarah

Merken die Piusbrüder nicht, dass nicht einmal die konservativsten Kardinäle Verständnis für ihren Akt des Schismas aufbringen? Sämtliche Bemühungen um die Einheit werden zunichte gemacht und das - meines Erachtens - aus sehr selbstbezogenen Gründen.


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 Hardenberg 23. Februar 2026 
 

@Discipulus

Bislang hat die römische Kurie die bei den Piusbrüdern gespendeten Sakramente Eucharistie, Firmung, Krankensalbung und Weihe als gültig anerkannt, seit Papst Franziskus auch die Beichte und Ehe. Die Taufe war nie umstritten, die kann sogar ein Nichtchrist spenden.

ABER: Die Gültigkeit der anderen Sakramente hängt an der Gültigkeit der Bischofsweihe von 1988. Damit ein Sakrament gültig ist, muss man die intentio, forma und materia wahren.
Paul VI. hat mit seiner suprema auctoritas die Forma der Bischofsweihe festgelegt: Et nunc effunde super hunc Electum eam virtutem, quae a te est, Spiritum principalem, quem dedisti dilecto Filio Tuo Iesu Christo, quem Ipse donavit sanctis Apostolis, qui constituerunt Ecclesiam per singula loca, ut sanctuarium tuum, in gloriam et laudem indeficientem nominis tui.
Finden Sie diese Worte in der Bischofsweihe von 1988?


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 Hardenberg 23. Februar 2026 
 

@ Lesa

Seien Sie mir nicht bös, aber Sie haben sich sichtlich verrannt. Nicht mal Kardinal Sarah kann dem Ansinnen der Piusbruderschaft etwas abgewinnen.


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 Hardenberg 23. Februar 2026 
 

Am Beispiel

Nehmen wir an, der Bischof von Eichstätt will eine Pfarrkirche in Neumarkt mintgrün streichen lassen. Der Papst bekommt das mit und sagt: Das ist nicht die richtige Farbe, ich will, dass die Kirche himmelblau gestrichen wird.
Dann ist es katholische Überzeugung - und das meine ich ganz ironiefrei -, dass die Exekution des päpstlichen Willens, also der Anstrich in Himmelblau den Bischof von Eichstätt bei seiner korrekten Amtsführung unterstützt und die Autorität des Bischofs vermehrt.


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 Hardenberg 23. Februar 2026 
 

@Richelius und Discipulus

Discipule, Sie haben da recht. Vgl. CIC 1983, Can. 333 — § 1. Der Papst hat kraft seines Amtes nicht nur Gewalt in Hinblick auf die Gesamtkirche, sondern besitzt auch über alle Teilkirchen und deren Verbände einen Vorrang ordentlicher Gewalt, durch den zugleich die eigenberechtigte, ordentliche und unmittelbare Gewalt gestärkt und geschützt wird, die die Bischöfe über die ihrer Sorge anvertrauten Teilkirchen innehaben.

Ein Papst darf und kann sehr wohl einen Priester umkardinieren. Und er darf auch über die Farbe einer Kirche entscheiden. Wenn er das tut, greift er eben NICHT in die Rechte des Bischofs ein. Es gibt hier keine Konkurrenz.

@Richelius: Sie mögen solch ein päpstliches Verhalten für unklug halten und vielleicht gefällt Ihnen dann der Blauton der Kirche nicht, um bei Ihrem Bild zu bleiben. Aber das ändert nichts daran, dass der Papst genau diese Rechte hat UND dass die Rechtsgunst auf seiner Seite steht. Ich mache das mal mit einem humorigen Beispiel.


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 Richelius 23. Februar 2026 
 

@ Gandalf

Ich weiß zumindest von einem Fall, in dem ein Priester der Bruderschaft den Gläubigen verboten hat, zu den Messen der „normalen“ Katholiken zu gehen, selbst dann wenn sie im außerordentlichen Ritus gefeiert würden. Das war in der Amtszeit von Papst Benedikt. Ich weiß nicht, ob das noch aktuell ist oder ob das nur ein Irrsinn eines einzelnen Priesters war.


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 Gandalf 23. Februar 2026 

@lesa

"... Wir alle können auf dubiose Videos und auf Gerüchte hereinfallen..." - Sorry, ich habe überhaupt keine "dubiosen Videos" geschaut, ich habe sehr, sehr glaubwürdige Zeugenberichte bekommen, direkt von Mitgliedern der Piusbruderschaft bestätigt! Nur wenn das wirklich so ist und ich habe keinen Grund , diesen Zeugen zu misstrauen, dann ist da schon eine große Tendenz zu erkennen, alles abzulehnen, was die Kirche uns auch schenkt, wie z.b. den Lichtreichen Rosenkranz. Das ist schon sektenhaft und da kann man leider nur warnen.


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 Mariat 23. Februar 2026 

Viele Christen hatten doch bereits Einwände gegen das II. Konzil.

Man äußerte sich dazu: Volksaltar, Kommunionbänke, Handkommunion etc. Hat man das vergessen? Dann auch noch das Neue Gotteslob, mit einigen Veränderungen, es geht manchmal schon in die protestantische Richtung, oder?
Man "gewöhnt sich aber daran", es wird normal.
M. Luther prangerte den Ablasshandel an; was aber hat sich sonst noch in der Lehre geändert? Die Altkatholiken sind auch nicht 100% Katholisch.
Und nun die Piusbruderschaft, die Papst Pius X treu bleibt. Dem I. Konzil, so verstehe ich dies.

Jede Abspaltung hat ihre eigenen Regeln, die sie nach ihren Gewissen ausrichtet.

Ja, der Papstgehorsam fehlt - aber ist denn alles so falsch?
Vielleicht gibt es eines Tages, wenn so einiges von selbst zusammenbricht ein III. Konzil?


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 lesa 23. Februar 2026 

Die Gnadenvermittlerin wird die Kirche aus der Verwirrung führen

@Gandalf: zu einigen Ihrer "Fragen": Dass der lichtreiche Rosenkranz (und einige Heilige) abgelehnt wird, habe ich dort weder Verkündigung dort weder in Predigt noch Schrift gehört. Vorsicht. Wir alle können auf dubiose Videos und auf Gerüchte hereinfallen.
Jedenfalls betet man in den Prioraten täglich einen der drei herkömmlichen Rosenkränze, hält die Fatimafeiern und gibt die Marienverehrung und entsprechende lehrmäßige Unterweisung im Laufe des Kirchenjahres dem Glauben reichlich Nahrung und Bildung. Was die "ideoligische" (?) Vorbereitung auf die Bischofsweihen "vorbereitet war"- die SSPX wurden schon lange zu Bischofsweihen gedrängt, schn jahrelang, angesichts der Zustände speziell seit Past Franziskus. Don Davide ließ sich nicht zur Eile drängen, sondern sagte, man müsse auf die Vorsehung achten und die Gnade erbitten. Dass eine gewisse Vorbereitung auf diesen Schritt erfolgen muss, erscheint doch logisch.
Die große Linie stimmt, Korrekturbedarf wird es bei jeder Bewegung geben.


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 Patroklos 23. Februar 2026 
 

@discipulus

Nun, seltsam ist nur, daß die Kreise, die das praktizieren, nicht exkommuniziert werden und auch niemand von einem Schisma spricht.
Noch einmal: Wenn die unerlaubte Weihe von Weihbischöfen ein Schisma begründet warum dann nicht
- Die Weigerung der DBK, Anweisungen des Papstes(!) umzusetzen
- Die Mitgliedschaft in einem Synodalen Ausschuß, den Rom verboten hat
- Die nicht erlaubte Weihe von Diözesanbischöfen (!), veranlaßt durch die chinesischen Kommunisten?
Würden Sie nicht sagen, daß dies gleichfalls schwerwiegende Materien, meiner Ansicht sogar wesentlich schwerere als das, was die Piusbruderschaft aus bloßer Überlebensnotwendigkeit tun muß, darstellen?
Es geht nicht um die gegenseitige Aufrechnung von Rechtsbrüchen, es geht um die unterschiedliche Reaktion Roms darauf!
Die Piusbruderschaft wird schismatisch genannt, die anderen nicht. Die Weihbischöfe der Piusbruderschaft werden exkommuniziert, die chinesischen Diözesanbischöfe und die DBK nicht.


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 discipulus 23. Februar 2026 
 

@Richelius: Vielschichtig

Sie haben recht, es ist etwas vielschichtiger, als von mir aufgrund der hier notwendigen Kürze dargestellt. Schauen wir in den CIC, denn der ist die authentische Interpretation auch des von Ihnen angeführten Textes. Dort heißt es: "Der Papst hat kraft seines Amtes nicht nur Gewalt in Hinblick auf die Gesamtkirche, sondern besitzt auch über alle Teilkirchen und deren Verbände einen Vorrang ordentlicher Gewalt, durch den zugleich die eigenberechtigte, ordentliche und unmittelbare Gewalt gestärkt und geschützt wird, die die Bischöfe über die ihrer Sorge anvertrauten Teilkirchen innehaben." (c. 333 §1 CIC)

Wenn es der Stärkung und dem Schutz der Gewalt der Bischöfe dient, darf der Papst also durchaus einen Pfarrer versetzen oder den Anstrich einer Kirche anordnen. Wer entscheidet darüber, ob Gründe dafür vorliegen? Richtig, der Papst. Darf und kann er also in Diözesen "hineinregieren"? Ja (wenn es die ordentliche Gewalt des Bischofs stärkt). Wird er es tun? Nur dann.


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 JP2B16 22. Februar 2026 
 

Das große Interesse an dem Beitrag ermuntert dazu, die KI zu bemühen und ihr ...

... die naheliegende einfache Frage zu stellen: "Welche Punkte des Vatikanum II lehnt die FSSPX ab?" Genutzt wurde die KI "grok.com". Da dieser Disput und die erheblichen Streitgegenstände in hohem Maße digitalisiert vorliegen dürften, kann die Antwort der KI durchaus noch einmal dem Gedächtnis helfen bzw. zur Belehrung i.S.v. Klarstellung beitragen. Jeder mag sich selbst seine Meinung bilden, aber unstrittig ist, dass es in einer solchen gewichtigen Frage Orientierung bedarf - Orientierung, für die gerade der Petrusdienst vorgesehen sein dürfte.
Die Welt ist im 20. Jahrhundert näher zusammengerückt, wodurch sich die Dialoge zwischen Kulturen und Religionen zwangsläufig potenzierten. Im Wissen um das eigene, vom Herr selbst überantwortete Alleinstellungsmerkmal und den Auftrag zur Mission war klar, dass nur mit Respekt gegenüber dem "Fremden" der Dialog fruchtbar werden könnte - allein mit der Hoffnung am Ende überzeugen zu können. Die FSSPX entschied sich für eine andere "Pädagogik".


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 Stefan Fleischer 22. Februar 2026 

Ich glaube,

so wie die Diskussion jetzt hier läuft, kommen wir nicht weiter. Es ist doch klar, auf allen Seiten wurde (und werden immer noch) zum Teil schwerwiegende Fehler gemacht. Mit gegenseitigen Schuldzuweisungen aber lassen sich solche Probleme nicht lösen. Die Frage muss sein, wie wir aus dem ganzen Schlamassel wieder herauskommen. Und hier bin ich der Ansicht, dass es nur einen Erfolg versprechenden Weg gibt, nämlich dass wir uns alle um den Papst scharen und ihm nach Kräften helfen, die Einheit im Glauben wieder herzustellen. Das gilt für die Piusbruderschaft wie für «Deutsch-katholische Kirche, und auch für alle anderen tendenziell kirchenspalterischen Gruppen, ja für alle Gläubigen. Der Papst muss – nach Gott – wieder die oberste Instanz unserer Kirche werden. Das ist wie in einem Betrieb, wo nicht der Abteilungsleiter die letzte Instanz ist, sondern die Direktion. Und wo unser Verstand rebelliert, muss wieder das Vertrauen auf Gott und seine Vorsehung unsere Haltung rechtfertigen.


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 Richelius 22. Februar 2026 
 

@ discipulus

So einfach ist es nicht. Der Bischof ist durch göttliches Recht der ordentliche Hirte seiner Diözese. Würde ein Papst in die ordentliche Verwaltung hineinregieren, würde er gegen göttliches Recht verstoßen. Dazu gibt es auch ein Schreiben der deutschen Bischöfe an Reichskanzler Bismarck, welches zusammen mit einem Lob des Apostolischen Stuhls im Denziner abgedruckt ist (DH 3312-3317). (Lange ist es her, daß Rom die deutschen Bischöfe loben konnte…)


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 chorbisch 22. Februar 2026 
 

@ discipulus Danke für Ihre klaren Worte

Ich verstehe ja den Zorn und die Erbitterung mancher hier, wenn die "Synodalen" und andere die Lehre und das Recht der Kirche ignorieren, ohne dass das Folgen hat.

Aber wieso man daraus dann das Recht bzw. den Rechtsanspruch ableitet, nun seinerseits sich nicht mehr an die Vorschriften zu halten, verstehe ich nach wie vor nicht.

Und was die Klagen über angeblich inakzeptable Vorbedingungen für die Gespräche oder inakzeptable Gesprächspartner angeht: Es ist die FSSPX, die etwas von "Rom" möchte, nicht umgekehrt. Natürlich muss sich die Bruderschaft nicht alles bieten lassen, aber es wäre diplomatisch geschickter, nach außen nicht zu "breitbeinig" aufzutreten.


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 Gandalf 22. Februar 2026 

4 Fragen an die Piusbrüder-Fraktion!

1.) Stimmt es, dass die Piusbruderschaft die Sonntagspflicht nicht einhält, wenn z.b. es nur eine Hl. Messe im NOM gibt? Dh. lieber gar nicht als zu einer NOM-Messe? Dh. de facto wird die Pflicht eines Katholiken zur Teilnahme an der Sonntagspflicht de facto ignoriert und lieber schwer gesündigt.

2.) Stimmt es, dass die Piusbruderschaft etliche Heiligsprechungen und damit Heilige ablehnt?

3.) Stimmt es, dass die Piusbrüder z.b. auch den Lichtreichen Rosenkranz vom Hl. Johannes Paul II. nicht beten will und diesen ablehnt?

4.) Stimmt es, dass die Piusbrüder intern schon seit vielen Monaten auf die Weihe der neuen Bischöfe ideologisch vorbereitet werden? Gewisse Schreiben dazu soll es geben.


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 discipulus 22. Februar 2026 
 

Patrokolos: Rechtsbrüche

Alle Beispiele, die Sie aufzählen, kritisiere ich seit Jahren. Aber nichts davon gibt der Piusbruderschaft ihrerseits einen Grund, selbst rechtsbrüchig zu werden.

Im Übrigen muß man auch berücksichtigen, wie schwerwiegend etwas ist. Solange der Apostolische Stuhl die (Mit)Leitung einer Pfarrei durch einen Laien nicht ausdrücklich unterbindet, liegt zwar ein Rechtsbruch vor, aber noch nicht gleich ein Schisma. Das ist bei Bischofsweihen anders, weil es dabei um ein viel schweriegenderes Delikt geht, insbesondere wenn der Papst eine Bischofsweihe ausdrücklich untersagt.


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 discipulus 22. Februar 2026 
 

@ThomasR: Eindeutige, kurze Antwort: unerlaubt, aber gültig.


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 ThomasR 22. Februar 2026 
 

Heilige Messe, Beichte*, Ehesakrament, Taufe, Priesterweihe sind bei Piusbruderschaft gültig

* dank Papst Franziskus

wobei Heilige Messe unwürdig, man erfüllt mit der Teilnahme an einer Heiligen Messe bei der Piusbruderschaft die Sonntagspflichteher nicht

Trotzdem ist für mich eine Frage, wie eine Heilige Messe mit einer Frauenpredigt in der Innenstadt von München zu bewerten ist? Vermutlich auch gültig jedoch unwürdig (da nicht als Sakrament der Einheit gefeiert- seit dem Motu proptrio von Papst Franziskus Spiritus domini ist das Predigen durch Frauen in der Heiligen Messe nach wie vor unzulässig

Bei vielen Münchner Predigerinnen gibt es sowohl geweihte Nonnen, die damit ihrer Nonnengelübde widersprechen aber auch MItarbeiterinnen des Münchner Ordinariates

www.st-michael-muenchen.de/gottesdienst/service/predigten-zum-nachhoeren/frauenpredigten


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 discipulus 22. Februar 2026 
 

@Richelius: Jurisdiktionsprimat

Es tut mir leid, Ihnen widersprechen zu müssen, aber doch: das darf er. Lesen Sie die Formulierung des Jurisdiktionsprimats im letzten Absatz des Textes von Kardinal Müller nochmals durch, wenn nötig lesen Sie auch noch die Kommentarliteratur dazu, aber es ist eindeutig: Der Papst hat eine unmittelbare höchste Gewalt über alle rechtlichen Entscheidungen in der Kirche. Wenn er will, auch über die Farbe einer Kirche (wenn nicht der deutsche Denkmalschutz dagegen steht...) oder über den Einsatzort eines Pfarrers.

Deshalb haben die orthodoxen Kirchen doch so große Schwierigkeiten mit den Entscheidungen von 1870...


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 Adolf Hümmer 22. Februar 2026 
 

Danke alruda

Genau so ist es.


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 Adolf Hümmer 22. Februar 2026 
 

@versusdeum

Dies ist nicht nur ein rein formaler Ungehorsam, weil die Binde- und Lösegewalt des Papstes göttlichen Rechts ist. Das, was Sie über die kirchliche Situation in Deutschland sagen, ist natürlich richtig. Dagegen müsste der Papst auf jeden Fall etwas tun. Und er müsste auch klar verbieten, dass Ehebrecher die heilige Kommunion empfangen können.


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 Adolf Hümmer 22. Februar 2026 
 

@Richelius

Herzlichen Dank! In Bezug auf die lehrmäßigen Unterschiede meint die Piusbruderschaft vermutlich die Lehren des 2. Vatikanums über die Religionsfreiheit, über die Ökumene und über die Aussagen des Konzils über andere Religionen. Es hängt wohl davon ab, wie schwerwiegend diese lehrmäßigen Unterschiede sind und ob sie Wesentliches unseres katholischen Glaubens betreffen. Eine gewisse Kritik an manchen Formulierungen des 2. Vatikanums ist gewiss berechtigt. Das Konzil lobt den Buddhismus so sehr und behauptet, dass man im Buddhismus zur höchsten Erleuchtung kommen kann. Die höchste Erleuchtung ist die Erkenntnis, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist, der Mensch geworden ist, um uns zu erlösen. Dies kann man wohl kaum im Buddhismus erkennen. Wenn die Piusbruderschaft das Recht des Papstes in Bezug auf die Bischofsweihen rein praktisch gesehen nicht anerkennt, ist dies auf jeden Fall ein Grund für den Papst, die geplanten Bischofsweihen zu verbieten.


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 Versusdeum 22. Februar 2026 
 

@Richelius

Um Ihre Formulierung aufzugreifen: Was im Forum hier von manchen vergessen wird, ist aber auch, dass der Gehorsam nicht über dem Glauben steht. Denn Christus hatte seinen Aposteln aufgetragen, "... und lehret sie, alles zu halten, was ich Euch geboten habe". Das, was die Bischöfe in Deutschland losgetreten haben, ist qualitativ wie quantitativ weitaus schlimmer und weitreichender (weil es viele Millionen Menschen in eine "andere Kirche" irreführt), als ein rein formaler Ungehorsam, auch, wenn dieser rein rechtlich gesehen sehr schwerwiegend ist.


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 rosenstaedter 22. Februar 2026 
 

Der Prieser und Theologe Hans Urs von Balthasar - Wartet auf die Auferstehung in Luzern

sträubte sich lange dagegen, zum Kardinal erhoben zu werden.

Er kam trotzdem seiner Pflicht zum Gehorsam gegenüber dem Heiligen Vater nach. Leider, nein von leider kann man hier nicht sprechen rief ihn der liebe Gott zwei Tage vor der Erhebung zu sich.

Zitat Wikipedia:

"Er starb zwei Tage vor seiner durch Papst Johannes Paul II. geplanten Aufnahme in das Kardinalskollegium."


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 rosenstaedter 22. Februar 2026 
 

Darf ein Katholischer Prieser ausserhalb seiner Heimat-Diözese tätig werden?

Ja, aber nur mit der Erlaubnis des Bischofs seiner Heimat-Diözese und mit der Erlaubnis des Bistums-Bischof, in der seine "Amtsplicht" erfüllt!

Ja, vermutlich kann der dem Ruf des regierenden Papstes nachkommen wenn er zum Beispiel in Rom in höheres Amt berufen wird (Ratzinger, Gänswein).

Oder wie bei Angelo Roncalli wenn er zum Nuntius erhoben wird. Ein Nuntius ist auch ein Priester der hoffentlich seine guten Dienste als Pfarrer anbietet, Beichte hören, Kinder taufen usw.!

Der Heilige Vater kann einen Geistlichen, sei es Priester, Bischof oder Kardinal an den Gehorsam erinnern!


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 Richelius 22. Februar 2026 
 

@ discipulus: Jetzt schießen Sie über das Ziel hinaus. Der Papst darf keinen Priester einfach aus seiner Diözese in eine andere versetzen. Er darf auch nicht die Farbe einer Kirche bestimmen. Beides würde die Rechte des Diözesanbischofs untergraben.

Was im Forum hier gerne vergessen wird, ist die Aussage der FSSPX wonach es lehrmäßige Unterschiede zwischen der Bruderschaft und der Kirche gibt. Wie soll der Papst Bischöfe bewilligen, wenn die Bruderschaft selbst behauptet, daß es Unterschiede im Glauben gibt?


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 aludra 22. Februar 2026 
 

@ Patroklos

„Die Piusbruderschaft hat ja um die Erlaubnis der Weihen ersucht. Beim Papst.“

Man kann nicht so tun, als ob man Leo VIX für den rechtmäßigen Papst halten würde und dann Bischöfe zu weihen, als ob der Heilige Stuhl vakant wäre.


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 lesa 22. Februar 2026 

Der Glaube bedarf zuerst der geoffenbarten Wahrheit.

Werter@Stefan Fleischer: Nur noch dies: Ich schätze IhreTexte, Ihre Ernsthaftigkeit und Tiefe. Aber der Vorwurf, die Piusbrüder würden die Dnge subjektiv beurteilen (diesem Vorurteil bin ich wie gesagt, früher auch aufgesessen) scheint mir ganz und gar unbegründet und kaum jemand hier stellt es in Frage. Ich habe noch nie etwas von denen gelesen, das nicht belegt ist durch die Aussagen der Lehrtradition. Es ist genau Umgekehrt: einige zweideutigen Aussagen in den Konzilstexten bzw. deren Auslegung in der Zeit danach sind nicht dem Lehramt der Kirche treu, sondern subjektve Ein"jetzt zeitgemäß ist"dessen, was . Darin liegt die Gefahr der Irreführung der Gläubigen. Und darauf aufmerksam zu machen, ist nicht Selbstherrlichkeit, sondern Gewissenspflicht. Kardinal Sarah sagte: "Jede neue Lehre muss mit der vorangegangenen Lehre übereinstimmen."
Ich wünsche Ihnen noch eine gesegnete Fastenzeit und nichts für ungut!
Das Licht, das die Kirche jetzt braucht, muss erbetet werden.


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 Adolf Hümmer 22. Februar 2026 
 

@discipulus

Herzlichen Dank für Ihren stets treuen Einsatz, für Ihre echte Liebe zur Kirche, für Ihre logisch gut durchdachten Kommentare, die hier in diesem Forum sehr nötig sind, aber leider nicht von allen bedacht werden! Ja, die Piusbruderschaft und deren Anhänger wollen sich scheinbar dem Papst nicht unterordnen, obwohl Jesus dem Petrus klar gesagt hat, dass im Himmel gebunden sein wird, was er auf Erden bindet und dass im Himmel gelöst sein wird, was er auf Erden gelöst hat. Wer sich nicht an diese Worte Jesu halten will, wird zurecht exkommuniziert.


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 Patroklos 22. Februar 2026 
 

Zweierlei Maß

@discipulus: Die Piusbruderschaft hat ja um die Erlaubnis der Weihen ersucht. Beim Papst. Und sie hat um eine Audienz nachgesucht. Beim Papst. Und was kam als Antwort: Erst ein nichtssagendes Schreiben, dann das Angebot eines "Dialoges" mit unannehmbaren Vorbedingungen durch Kardinal Fernandez, einen Mann, der jahrelang vom gleichen Dikasterium beobachtet wurde, dem er jetzt vorsteht.
Die deutschen Bischöfe ignorieren seit 2001 die Anweisung aus Rom, die Wandlungsworte im deutschen Meßbuch zu ändern. Sie setzen gegen den Willen Roms einen "Synodalen Ausschuß" ein. Sie erlauben Leitung von Pfarreien durch ein "Team". Das verstößt gegen das Kirchenrecht.
Wenn die lediglich nicht erlaubte Weihe von Weihbischöfen ein Schisma begründet, leben wir in Deutschland seit 2001 auch in einem Schisma. Wenn die Piusbruderschaft schismatisch ist, ist es die DBK schon lange.
@Adolf Hümmer: Welche Dogmen leugnet die Piusbruderschaft? Es geht eben nicht um die Lehre, es geht nur um die Disziplin.


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 discipulus 22. Februar 2026 
 

@Versusdeum: Jurisdiktionsprimat

Nein, @Adolf Hümmer hat zurecht an den Jurisdiktionsprimat erinnert. Dieser besagt, daß der Papst jederzeit SÄMTLICHE Rechtsakte im Binnenraum Kirche vornehmen darf. Wenn er möchte, kann er meinen Stadtpfarrer morgen in ein Bergdorf in den Anden versetzen oder anordnen, das Innere der Kirche in meiner Stadt grün zu streichen. Bischofsweihen sind eindeutig Rechtsakte im Binnenraum Kirche. Wer sich dabei wissentlich gegen Anordnungen des Papstes stellt, leugnet zumindest in der Tat den Jurisdiktionsprimat.

Außerhalb des Binnenraums Kirche gilt das natürlich nicht. Da ich nicht im kirchlichen Dienst arbeite, kann er mir z.B. nicht befehlen, meine Arbeitsstelle zu wechseln oder mein Haus grün zu streichen.


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 discipulus 22. Februar 2026 
 

@Patroklos: Schisma

Ein Schisma ist definiert als "Verweigerung der Unterordnung unter den Papst oder der Gemeinschaft mit den diesem untergebenen Gliedern der Kirche" (c. 751 CIC). Die Weihe eines Bischofs ohne Erlaubnis des Papstes erfüllt diesen Straftatbestand eindeutig.

Ob damit der Anspruch erhoben wird, eine Parallelstruktur zu etablieren oder nicht, ist dabei sekundär. Das mag bei der Buße eine Rolle spielen, die zur Lösung der Schuld abgeleistet wird, nicht aber für die Tatstrafe der Exkommunikation und auch nicht für die Frage, ob ein schismatischer Akt vorliegt oder nicht.

Übrigens: Diese Definition trifft nicht nur auf den Akt der Bischofsweihe zu, sondern gilt auch für alle, die diese gutheißen, unterstützen, fördern etc. Denn auch damit verweigert man die Unterordnung unter den Papst!


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 ThomasR 22. Februar 2026 
 

mit 66 Priesterseminareintritten 2025 wird isch die Piusbruderschaft

als Anbieter von (kirchensteuerfreien) Sakramenten auf jeden Fall behaupten können.
In den letzten 15 Jahren hat die Piusbruderschaft z.B. in München trotz einer deutlich geringeren Finanzausstattung als Erzdiözese geschafft die anzahl von gelesenen Heiligen Messen/Woche mehr als verdoppeln.

Erzbistum München mit Freisig hat dagegen Anzahl der kirchensteuerpflichtigen Messtermine in der Innenstadt von München mehr als halbiert.


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 Johannes14,6 22. Februar 2026 
 

Mein GLAUBE steht fest..

„Und was sollen die vom synodalen Weg verunsicherten Gläubigen tun?“

Zu Ihrer Antwort, @aludra:
"Wenn sich Katholiken vom „Synodalen Weg“ verunsichern lassen, dann sind sie nicht gläubig."

Möchte ich erwidern:

Nicht MEIN GLAUBE ist gefährdet durch die Absichten des synodalen Weges, sondern es bereitet mir Schmerzen, und es ist ein Gefühl der Ohnmacht, daß die Kirche, die ich liebe, gleichsam gekapert wurde von einer Gruppe, die die sakramental-hierarchische Ordnung und christliche Anthropologie offen ersetzen will durch zeitgeistgemäß angepaßte Strukturen. Die Ausführungen Prof. Södings sind dazu sehr aufschlussreich.

Wenn ROM die Satzung der Synodalkonferenz, vielleicht mit einigen redaktionellen Änderungen, genehmigt, ist mein Vertrauen auch in dieser Richtung beschädigt, und es bleiben Trauer und Unverständnis - wie konnte es soweit kommen ?
Wie gehe ich damit um, wohin soll ich gehen, wenn die ubiquitären Pride-Flags (+ entspr Ideologie) mir den Zugang unerträglich machen ?


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 Hebi 22. Februar 2026 
 

Zu „ Gretchenfrage: Steht der Gehorsam höher als der Glaube?“

@versusdeum
Sehr gut zusammengefasst. Hier besteht eine krasse Unsymmetrie, die auch Rom in dieser Frage nicht gut aussehen lässt. Hier ist eine klare Entscheidung überfällig. Selbst Papst Franziskus sagte, EINE protestantische Kirche in Deutschland sei ausreichend. Dann muss man aber auch entsprechend Handeln statt die Dinge einfach laufen zu lassen.


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 Versusdeum 22. Februar 2026 
 

Lieber @Stefan Fleischer

Für mich ist dieser plötzlich wieder ausgebrochene "doppelte" Wahnsinn in der Kirche hierzulande extrem belastend, vor allem in der kommenden Woche, wenn die Diözsanbischöfe bei uns den Ausstieg aus der Kirche offiziell zementieren könnten. Ich hoffe und bete, dass Pius mit der Weiheankündigung einen (zusätzlichen) Schock ausgelöst hat, der die Kirche endlich wachrüttelt und längst überfällige Maßnahmen auslöst (aber: "Töte nicht den Boten[, der dir die schlechte Nachricht überbringt]"). Dass die Bischöfe in Deutschland mit ihrer Gegenkirche durchkommen und Pius gleichzeitig "draußen" sein könnte, ist jedenfalls absolut undenkbar.
Und ja, ich weiß, die Kirche wird niemals untergehen, dieses Versprechen haben wir. Aber Jesus hat nicht versprochen, dass sie überall überleben wird. Denken wir nur an die einst blühenden nordafrikanischen Bistümer, die vom ach so toleranten "Fatih"-Islam in wenigen Jahrzehnten (Jahren?) militärisch überrannt und ausgelöscht wurden.
Oremus.
Beten wir!


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 Versusdeum 22. Februar 2026 
 

Mal ganz drastisch formuliert:

Eine Kirche, die den Bischöfen auf deutschem Boden buchstäblich alles erlaubt, was sie wollen, sogar die beschlossene Aufhebung der Struktur* und Lehren* Jesu und seiner Kirche, man aber Pius gleichzeitig verweigert, ein Werk zu sichern, dass den Glauben lehrt, den die Kirche 2000 Jahre lang gelehrt hat und die Hl. Messe zu feiern, wie sie die Kirche 400 Jahre lang feierte (und die teilweise wort- und sprachgleich über 1500 Jahre alt ist) - eine Kirche, die dies tut, "stellt sich selbst infrage" (Papst Benedikt XVI., noch als Kardinal, über das "Verbot" des überlieferten Ritus im Zuge der "Liturgiereform" 1969/70, den er als Papst bekanntlich wieder zuließ, was aber vielfach torpediert und unter seinem Nachfolger in Form von TC wiederrufen wurde).

* vgl. die unfassbaren Zitate aus einem Wisch des "Synodalen Wegs" über das Priestertum weiter unten


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 Versusdeum 22. Februar 2026 
 

Gretchenfrage: Steht der Gehorsam höher als der Glaube?

Wie kann es sein, dass die einen, die keinerlei Dogma oder Kernaussage des Glaubens leugnen und sich auf 400 Jahre Liturgie und 2000 Jahre Lehre stützen können, aufgrund einer (zugegebenermaßen schwerwiegenden) "Formalie" ins Schisma zu gehen drohen, während anderen, wie die Mehrheit der Bischöfe in Deutschland, ganz offen eine komplett "andere Kirche" beschlossen haben, bisher keinerlei Sanktionen angedroht werden - trotz bereits jetzt offen revolutionärer und sogar gegen den Glauben hetzender Texte und einem weder kirch(enrecht)lich noch demokratisch legitimiertem gegenkirchlichen "Parlament", das zu 2/3 aus Laiengremien-Apparatschiks, Quotenpersonen und Aktivisten bestehen soll. Nicht zu vergessen die zuletzt beschlossene Art Pranger einer "Unsittenpolizei", die die Umsetzung der häretischen Beschlüsse in den Bistümern überwachen soll (schade, dass Kardinal Marx erst hinterher aufbegehrte).
Rom kann gar nicht anders, es MUSS (mindestens auch) ebenso hart darauf reagieren!


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 Versusdeum 22. Februar 2026 
 

@Adolf Hümmer

Ich glaube, Sie verwechseln den (natürlich ebenfalls hochstehenden) Jurisdiktionsprimat des Papstes mit seiner (absoluten) Unfehlbarkeit in dogmatischen lehramtlichen Aussagen. Letztere gab es aber nur 2x in den letzten etwa 150 Jahren seit der Definition dieses Dogmas auf dem ersten vatikanischen Konzil. Beides Mariendogmen. Müssten wir dem Papst in buchstäblich allem folgen, hätten wir uns stattdessen eine Götzenstatue aus den Anden (Pachamama) kaufen und anbeten müssen (oder analog von unseren Kindern anbeten lassen). Oder wir müssten wir die Ehe als auflöslich betrachten (die Bemerkung von Papst Franziskus über eine Stellungnahme Kardinal Schönborns zu einer Fußnote von "Amoris Laetitiae", die als reine Privatmeinung des Papstes fälschlich suggerierte, dass weltlich geschiedene weltlich wiederverheiratete problemlos zur Kommunion gehen könnten. Die damit suggerierte Auflöslichkeit der Ehe hatte damals gleich drei Sakramente im Kern erschüttert - Ehe, Beichte und Eucharistie!


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 Adolf Hümmer 22. Februar 2026 
 

@Patroklus

Es geht um lehrmäßige Unterschiede. Wenn die Piusbruderschaft ernsthaft eigene Bischöfe weihen will, obwohl dies vom Papst untersagt ist, würde dies doch bedeuten, dass sie das Dogma des Jurisdiktionsprimats des 1. Vatikanums anzweifeln würde. Es ist ein Dogma, dass der Papst die Binde- und Lösegewalt hat. Die Weihbischöfe der Bruderschaft würden viele Priester weihen. Somit würde also die Bruderschaft selbst entscheiden, wer ein geeigneter Priester wäre und wer nicht. Dies steht ihnen aber nicht zu, solange sie sich nicht voll in die katholische Kirche eingliedern.


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 Stefan Fleischer 22. Februar 2026 

@ lesa

verbohrten Vorurteile
Ich glaube nicht, dass ich verbohrte Vorurteile habe. Aber ich habe die ganze Entwicklung fast von Beginn an miterlebt. Ich habe sehr viel Verständnis für die Piusbruderschaft. Was ich nicht verstehe ist, dass sie damals, als die Petrusbruderschaft die Versöhnung mit der Kirche schaffte, sich dieser Bewegung nicht anschloss, sondern weiterhin eine Haltung des «non possumus» einnahm. Als ich mich jüngst wieder an das Gedicht erinnerte, da fragte ich mich, ob dieses nicht genau auf die Situation heute geschrieben werden musste. Für mich gehört das zu Gottes Vorsehung und ist eine Einladung an die Bruderschaft, den härtesten Kampf in ihrem Leben zu bestehen und zurückzukehren zum Gehorsam gegen Gott uns seine Heilige Kirche. Und dann hoffe ich, dass die Kirche die Haltung jenes Abtes einnimmt und sie mit Freude wieder aufnimmt, damit alle gemeinsam die grossen Probleme unserer zu lösen vermögen.
Laudetur Jesus Christus

www.zgedichte.de/gedichte/friedrich-schiller/der-kampf-mit-dem-drachen.html


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 bücherwurm 22. Februar 2026 

Danke für Ihren Hinweis @chorbisch

@Lesa: bitte arbeiten Sie diesbezüglich an sich. Die Fastenzeit ist eine hervorragende Gelegenheit dafür ;)


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