Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Die Krise des Bischofsamtes
  5. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  6. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  7. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  8. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  9. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  10. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  11. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  12. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  13. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  14. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  15. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“

Der düstere Atheismus des Dalai Lama

22. Mai 2012 in Kommentar, 70 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Was zieht die Menschen am Buddhismus an? Mein Verdacht: Es ist eine Weltanschauung, die zu nichts verpflichtet, sie kennt keine Gebote Gottes, für die der Mensch einmal Rechenschaft ablegen müsste! Ein kath.net-KLARTEXT von Weihbischof Andreas Laun.


Salzburg (kath.net) Der Dalai Lama war in Österreich, die Österreicher haben ihn mit größtem Interesse empfangen und sogar mit Eure Heiligkeit angesprochen! Das ist fast beleidigend, auch wenn der so Angesprochene ganz zufrieden damit zu sein scheint. Denn es ist sehr eigenartig, sich „Heiligkeit“ nennen zu lassen, wenn man sich zugleich wie der Dalai Lama zum Atheismus bekennt! Ich habe den Dalai Lama nicht gesehen und gestehe, ich wollte auch nicht zu ihm hingehen und ihm „meine Aufwartung machen“. Deswegen nicht, weil ich ihm nicht eine Bedeutung geben möchte, die er wirklich nicht hat!

Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich bin bereit, mit jedem Menschen zu reden und zwar auf „Augenhöhe“, das heißt von Mensch zu Mensch und mein Gegenüber achtend! Das gilt natürlich auch für den Herrn Dalai Lama, ich würde ihm den jedem Menschen gebührenden Respekt erweisen – vielleicht sogar ein klein wenig mehr als irgendjemand Anderem, insofern er eine große Gruppe von Menschen vertritt.


Aber ich würde alles tun um den Eindruck zu vermeiden, ich hielte ihn für eine religiöse Autorität! Wenn ich mit ihm redete, würde ich, wie bei jedem Menschen, versuchen, auch von Gott zu sprechen und, wenn der Andere kein Christ ist, ihn zum Glauben an Christus zu führen. Was den Dalai Lama betrifft: Seine Botschaften enthalten nichts Besonderes, nichts, was nicht jeder sagen könnte und was nicht auch schon oft gesagt worden wäre, vor allem aber: Seine Botschaft ist düster, weil im wörtlichen Sinn „hoffnungslos“!

Auch wenn es eine Wiedergeburt gäbe, im Buddhismus bleibt der Tod am Ende immer der Sieger und wir fallen ins Nichts des Nirvana.

Richte ich hingegen meinen Blick auf Jesus Christus: Hoffnung und Sieg über das, was der Mensch so sehr fürchtet: Sieg über den Tod, über die Vergänglichkeit und über die Vergeblichkeit, vor allem auch Sieg über das scheinbar nie mehr gut zu machende Böse in der Geschichte - durch das ersehnte Gericht Gottes!

Wer Buddhismus und Christentum vergleicht, muss verrückt sein, wenn er nicht zugesteht: Hoffentlich haben die Christen recht!

Bleibt die Frage, warum der Buddhismus dennoch viele Menschen anzieht? Mein Verdacht: Es ist eine Weltanschauung, die zu nichts verpflichtet, sie kennt Weisheitsregeln, aber keine Gebote Gottes, für die der Mensch einmal Rechenschaft ablegen müsste! Vor allem: Diese Weltanschauung weiß nichts von einem Gott, der für den Menschen eintritt und seine Liebe gewinnen will!

Die Buddhisten möchte ich fragen: Wie könnt ihr leben ohne wirkliche Hoffnung und ohne jene brennende Liebe Gottes, für die das Herz des Menschen geschaffen ist, auch euer Herz!

In einem Punkt kann ich jeden Buddhisten trösten: Gott will das Heil aller Menschen, natürlich auch das der Buddhisten, und Er wartet mit seinem Werben bei keinem Menschen, bis dieser Ihn erkannt hat!

Gott verhält sich wie ein richtig programmiertes GPS: Der Mensch kann hunderte Male einen anderen, falschen Weg einschlagen, Gott „berechnet die Route immer wieder neu“ und führt den, der sich führen lässt, hin zum Ziel aller Sehnsüchte, zu Gott. Auch die Buddhisten.

Ihre Meinung dazu auf Facebook


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Buddhismus

  1. Papst trifft sich in Myanmar doch nicht nur mit Buddhisten
  2. Dalai Lama: 'Johannes Paul II. war ein beeindruckender Mann'
  3. Betet Jesuitengeneral Sosa zu Buddha?
  4. Religionswissenschaftler kritisert 'rosarotes' Buddhismusbild
  5. Buddhismus gegen Jakobsweg
  6. Kritiker: So friedlich ist der Dalai Lama nicht
  7. Gegen Religion, aber für den Buddhismus?
  8. 67 Prozent Nein - Bevölkerung lehnt buddhistisches Bauwerk klar ab
  9. Waldviertler Friedenstempel: Respektvolle Diskussion gefordert
  10. Kapuzinerkloster wird Buddhismuszentrum






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  3. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  4. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  5. Kopf der hl. Agatha zum 900. Jubiläum der Reliquienrückkehr gekrönt
  6. Spanischer Priester hilft mehr als 1.200 Personen, einen Ehepartner zu finden
  7. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  8. Warum die Erzdiözese Seoul so viele Priesterberufungen hat
  9. Priester berichtet von Befreiung christlicher Sklaven in Pakistan
  10. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  11. Haltet das Fenster zur Unendlichkeit offen! Eine Gemeinschaft, die aus dem Evangelium lebt
  12. Christus ist der Fels, der uns trägt
  13. 50 Jahre Jugendkonferenzen in Steubenville
  14. Ökumenischer "Marsch für Jesus" zieht am 19. September durch Wien
  15. Der Realismus der Barmherzigkeit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz