Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  3. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  6. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  7. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  12. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  13. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  14. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  15. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!

P. Wallner: Christen müssen Minderwertigkeitskomplexe ablegen

21. August 2017 in Weltkirche, 19 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"missio"-Nationaldirektor spricht sich gegen passive Haltung gegenüber religionsstatistischen Prognosen und für "missionarische Gesinnung"


Würzburg-Wien (kath.net/KAP) Keinen Grund zur Resignation angesichts der aktuellen Prognosen über den schwindenden Anteil der Christen an der österreichischen Bevölkerung sieht P. Karl Wallner. Der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke ("missio") und Rektor der Päpstlichen Hochschule Heiligenkreuz rief die "schwächelnden Christen in Europa" in einem "Tagespost"-Gastkommentar dazu auf, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. "Religionsstatistische Prognosen sind keine Naturgesetze! Was wir brauchen, ist eine missionarische Gesinnung!", erklärte Wallner.


Der Glaube impliziere eine Sendung, so der Ordensmann weiter. Es sei höchste Zeit, "dass wir Minderwertigkeitskomplexe und falsche Scham ablegen und werbend - fröhlich, überzeugt und frei - auf die Menschen zugehen".

Der "missio"-Nationaldirektor rief dazu auf, den "postchristlichen Mitmenschen" den Glauben nicht nur vorzuleben sondern auch aktiv anzubieten. In Verantwortung nahm er dabei vor allem die Christen an der Basis. "Seit Jahrzehnten rufen uns die Päpste zur Mission und zur Neuevangelisierung auf. Sollte man in Jahrzehnten das Verschwinden des christlichen Glaubens in Europa beklagen: am Schweigen der Hirten ist es nicht gelegen! Es ist vor allem unsere unmissionarische Passivität, die die Schuld in dieser Abwärtsspirale trägt", so Wallner. Auch das Zweite Vatikanische Konzil sage deutlich, dass die Kirche ihrem Wesen nach missionarisch sei.

In seinem Versuch, Optimismus auszustrahlen, verwies Wallner auf die Entwicklung im Stift Heiligenkreuz: Hätte man 1982, als er in das Stift eintrat, die Zahl der Mönche aufgrund der damaligen Eintrittsstatistik für 2017 vorausberechnet, wäre man auf höchsten 25 gekommen. Heute gehörten jedoch 102 Mönche der Gemeinschaft an und das Stift platze aus allen Nähten. Diese Entwicklung sei jedoch die Ausnahme, viele Klöster und Ordensgemeinschaften seien einem bedrückenden Schwund ausgesetzt, bedauerte der "missio"-Direktor. "Daher sollte man mit der Gnade Gottes zwar rechnen, aber nicht naiv sein", so P. Wallner.

Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

Foto: (c) Missio


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Mission

  1. Italienischer Bischof ruft zur Evangelisierung von Muslimen auf – Unterstützung von Konvertiten
  2. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  3. „Die Vision des hl. Ansgar war größer als nationale oder regionale Horizonte“
  4. P. Wallner: Weltmission Schlüssel für Aufbruch der Kirche in Europa
  5. Holy Family Mission – ein missionarisches Projekt zur Erneuerung der Kirche in Irland
  6. Befreite Ordensfrau aus Mali: Mission muss weitergehen
  7. Christlicher Missionar aus Türkei ausgewiesen
  8. Papst: Jeder ist zur Mission aufgerufen
  9. Jüngster US-Abgeordneter spricht über Bekehrung von Moslems und Juden
  10. Vatikan betont Bedeutung der Mission in Zeiten der Pandemie







Top-15

meist-gelesen

  1. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  2. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  3. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  4. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  5. Über das Dämonische
  6. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  7. Wissen Sie, wer die Idee zum fünffarbigen Missionsrosenkranz hatte?
  8. 'Ich habe mich geirrt'
  9. Der Mensch als Mitarbeiter Gottes - Fortschritt ist kein Gottesersatz
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
  12. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  13. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  14. Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe
  15. Papst an Klausurschwestern: „Der Herr ruft euch, seine Zeuginnen in Stille, Kontemplation zu sein“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz