Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  4. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  5. „Warum bin ich Christ“
  6. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. Was auch immer Synodalität sein soll
  9. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  10. Was eine Messe wiegt
  11. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  12. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  13. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus
  14. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  15. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt

Bethlehems Bürgermeisterin: 'Vergesst die Christen hier nicht!'

6. Februar 2017 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ohne mehr internationale Pilger, die die lokale Wirtschaft vor Ort stärken, sieht Vera Baboun kaum Zukunft für die letzten Christen in der Geburtsstadt Jesu - Nur mehr 15.000 Christen in Bethlehem


Wien-Bethlehem (kath.net/KAP) Vera Baboun, Bürgermeisterin von Bethlehem, hat an die Christen weltweit appelliert, die Geburtsstadt Jesu und ihre christlichen Einwohner nicht zu vergessen. Es brauche wieder mehr Pilger vor Ort, um den Bewohnern der Geburtsstadt von Jesus eine Zukunftsperspektive zu bieten. Baboun äußerte sich österreichischen Pilgerreisen-Veranstaltern gegenüber, die Anfang Februar aus Israel/Palästina zurückgekehrt waren.

Internationale Pilger sollten nicht nur Souvenirs in den Shops rund um die Geburtskirche kaufen, sondern vor allem auch Übernachtungen in Hotels in Bethlehem buchen und die palästinensische Küche mit ihren lokalen Produkten genießen. Dies würde der christlichen Bevölkerung von Bethlehem eine Perspektive geben, neue Arbeitsplätze schaffen und Einkommen sichern, so die Stadtchefin.


Die Zahl der Christen in Bethlehem habe sich im Laufe der letzten Jahre auf nunmehr ca. 15.000 reduziert hat, bei insgesamt ca. 40.000 Einwohnern, erläuterte Baboun. "Wer wird zukünftig die Glocken läuten, wer wird die Gottesdienste in Bethlehem, Beit Jala oder Beit Sahour besuchen, falls die Zahl der Christen in den kommenden Jahren weiter sinkt?" so Baboun. Noch Mitte der 1990er-Jahre sollen bis zu 30.000 Christen in Bethlehem gelebt haben.

Die Bürgermeisterin äußerte sich bei einem Arbeitsgespräch vor Ort mit den beiden Geschäftsführern von Biblische Reisen, Rüdiger Tramsen und Andreas Kickinger. Im Mittelpunkt der Begegnung mit der Bürgermeisterin stand die Situation der Christen in der Geburtsstadt Jesu sowie die Frage, wie der Pilgertourismus den Menschen in Bethlehem eine langfristige Perspektive geben kann. Andreas Kickinger sprach gegenüber "Kathpress" von einer guten Sicherheitslage vor Ort und wieder steigenden Buchungszahlen.

Baboun ist seit 2012 im Amt und die der erste weibliche Bürgermeister von Bethlehem. Sie war zuvor Rektorin der Roman Catholic High School Beit Sahour und Professorin für Englische Literatur an der Universität Bethlehem. Sie ist katholische Christin und Mutter von fünf Kindern.

Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Heiliges Land

  1. Kurienkardinal würdigt Papstreise in Irak und Abraham-Abkommen
  2. Neuer Plan zur Rettung des Sees Genezareth
  3. Rekord-Pilgerjahr im Heiligen Land
  4. Neues Pilgerhotel im Dorf von Maria Magdalena eröffnet
  5. Kommen Sie mit ins Heilige Land - Mit Mons. P. Leo Maasburg!
  6. „Im Augenblick ist nicht die Zeit für große Gesten“
  7. Papst fordert gleiche Rechte für Christen im Nahen Osten
  8. Israels Botschafter in Baku ist christlicher Araber
  9. Synode: Jugendliche im Heiligen Land brauchen Perspektive
  10. Bethlehem: Messerattacke auf katholischen Ordenspriester







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Mexiko startet Jubeljahr der Guadalupe-Basilika mit Friedensappell
  3. Polen – ein Beispiel des christlichen Humanismus
  4. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus
  5. Müller kritisiert geplante öffentliche Hinrichtung in den USA scharf
  6. Was auch immer Synodalität sein soll
  7. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  8. Europa „entseuchen“?
  9. Gerettet durch ein Pro-Life-Schild: Die Geschichte der kleinen Sawyer
  10. Papst an Russland: Getreide der Ukraine muss exportiert werden
  11. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  12. Ägyptischem Konvertiten droht lebenslange Haft
  13. Arabische Jugendliche störten Abendmesse mit „Allahu Akbar“-Rufen in Wien
  14. Ukrainischer Bischof: Haben Russland nie um Hilfe gebeten
  15. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz