SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
- Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
- Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
- Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
- 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
- Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
- Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
- Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
- Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
- Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
- Leere der kirchlichen Lehre
- Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
- US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
- Maria, die Mutter des Friedens
- Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
| 
'Die Salafisten haben nichts Neues erfunden'11. Jänner 2017 in Interview, 2 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Soziologe Ahmad Mansour: "Natürlich ist Mehrheit der Muslime nicht gewalttätig. Das ist bei manchen Salafisten ganz anders. Aber wenn es um die Islam-Interpretation geht, dann sind die problematischen Inhalte weiter verbreitet, als man denken mag."
Berlin (kath.net) "Die Salafisten haben nichts Neues erfunden. Die Angstpädagogik, die Beharrung auf der Opferrolle, die Feindbilder sind auch im Mainstream-Islamverständnis vorhanden. Salafisten stellen sie nur überspitzt dar." Dies meint Ahmad Mansour, Autor des Buches "Generation Allah - Wieso wir im Kampf gegen religiösen Extremismus umdenken müssen", in einem aktuellen Interview mit "Web.de". Mansour wuchs in einer arabischen Familie in Israel auf und lebt seit zehn Jahren als Psychologe und Soziologe in Deutschland. Er sieht den Kampf gegen den religiösen Extremismus in Deutschland als ein noch ein ungelöstes Problem. "Natürlich ist die Mehrheit der Muslime nicht gewalttätig. Das ist bei manchen Salafisten ganz anders. Aber wenn es um die Islam-Interpretation geht, dann sind die problematischen Inhalte weiter verbreitet, als man denken mag.", findet Mansour, der beobachtet, dass die Religion bei Jugendlichen insgesamt wichtiger geworden sei, nicht nur bei Muslimen. "Jugendlichen, die sich in einer pluralistischen Gesellschaft überfordert fühlen, werden in der Religion klare Werte vermittelt. Sie bekommen ein einfaches Weltbild, das sie leichter verstehen können. Sie bekommen dadurch Orientierung und Halt."

Die "Generation Allah" habe laut dem Soziologen ihre Einstellungen und Werte von ihren Eltern übernommen und einfach nur strenger interpretiert. "Die Salafisten haben einen riesigen Erfolg, weil sie den Unwissenden Scheinwissen vermitteln und sagen, was der Islam angeblich sei und wie man diese Identität zu leben habe. Auf der anderen Seite nutzen manche muslimische Verbände diese Werte, um eine politische Macht daraus zu machen." Die Islamverbände in Deutschland bewertet Mansour als problematisch, weil diese und eben nicht nur die Salafisten ein problematisches Gottesbild verbreiten. Zu den Feindbildern gehören die Juden, der Westen und auch die Demokratie. Diese neue Generation arbeite laut dem Soziologen viel mit Verschwörungstheorien. Besonders der Antisemitismus sei tief verankert. Kritisch sieht Mansour die Islamkonferenz in Deutschland. Von der Politik wurden dort bewusst kritische Stimmen ausgeladen. Mit dabei seien ausschließlich Verbände, die teilweise vom Ausland gesteuert werden. "Personen, die hierzulande mit dem Thema arbeiten, nehmen daran nicht mehr Teil. Bei der Islamkonferenz werden aber in den nächsten Jahren große Entscheidungen getroffen, was beispielsweise den Islamunterricht angeht. Dabei reden nur Verbände mit. Und die haben immer wieder ganz klar durch ihr Verhalten gezeigt, dass sie nicht immer hinter unseren Werten stehen das finde ich hochproblematisch.", so Mansour abschließend.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Heinzkarl 11. Jänner 2017 | | | | mir fällt bei diesen Aussagen die Worte des römischen Dichters Vergil ein der in seinem Epos „Aeneis“ die Warnung des Priesters Laokoon wiedergibt:
„Timeo Danaos et dona ferentes“
(Ich fürchte die Danaer,
auch wenn sie Geschenke bringen). |  7
| | | | | MariaAnna 11. Jänner 2017 | | | | Mehrheit ist friedlich Ja natürlich ist die Mehrheit friedlich. Das war die Mehrheit der Deutschen auch, als Deutschland Millionen Juden ermordete. Nur ist die friedliche Mehrheit völlig irrelevant sobald eine gewalttätige Minderheit die Bühne betritt. Und selbst aus dieser "friedlichen" Mehrheit heraus - damals in Deutschland wie heute im Irak/Syrien - gab es plötzlich genug Menschen, die das Eigentum ihrer Nachbarn plünderten und diesen gar nach dem Leben trachteten.
Das Argument der friedlichen Mehrheit geht völlig am Thema vorbei, ist leider nur eine Nebelkerze. Die zur Vernichtung aller "Nichtgläubigen" aufrufenden Suren und Hadithen jedoch sind - da direkt von Allah diktiert - jederzeit gültig und nicht veränderbar und werden - wie schon seit Jahrhunderten - auch immer neue Ausführende finden! |  10
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuIslamismus- ‚Wir steuern auf eine Katastrophe zu‘: Warnung vor gescheiterter Integration in Deutschland
- Warnung vor Unterwanderung des Westens: ‚Hört auf, Feigheit mit Toleranz zu verwechseln‘
- Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland
- Islamismusforscherin Schröter: „Tja, liebe Freunde, was glaubt ihr eigentlich, was die Scharia ist?“
- Vereinigte Arabische Emirate schränken staatliche Förderung für Studieren in Großbritannien ein
- Mansour: Terrorschlag in Australien ist „logische Konsequenz einer global entfesselten Hassdynamik“
- Manuel Ostermann, Vize-Vorsitzender der Polizeigewerkschaft: „Die Kriminalität explodiert“
- Integrationsbeauftragte warnt: Politik, Verwaltung in Neukölln teilweise von Islamisten unterwandert
- Skandal: ZDF bestätigt, dass langjähriger palästinischer Mitarbeiter der Hamas angehörte
- Ahmad Mansour: ‚Islamismus ist eine ernstzunehmende Bedrohung, die Menschenleben kostet‘
| 





Top-15meist-gelesen- EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
- Experte: Bedrohung durch islamistischen Terror ist "ernst"
- US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘
- 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
- Prophetische Theologie Benedikts XVI., gefunden in Paris
- Bei Papst Leos Frankreichreise wird die Hl. Tunika Jesu den 80.000 Jugendlichen gezeigt werden
- Gideon Böss: „Warum die Linken wegschauen, wenn Christen verfolgt werden“
- Theologen: Der hl. John Henry Newman bleibt für Gewissens- und Glaubensfragen aktuell
- … und das Leben der kommenden Welt
- US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
- Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
- Warum Sie am 17. September in die Kinos gehen sollten!
- Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
- Katholische Gebetsinitiative in den USA: ‚Millions of Monicas‘
- „Maria ist eine historische Gestalt, eine für Gott unendlich offene Person, eine Tochter Israels“
|