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Schwester Hatune: Regierung hat in der Flüchtlingskrise versagt

22. September 2016 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
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Bundesverdienstkreuz-Trägerin: Viele Asylsuchende wollten die europäische Gesellschaft umkrempeln: „Wenn wir das verschweigen, zerstören wir unsere eigene Zukunft. Wer hier Parallelgesellschaften aufbauen will, muss sofort zurück.“


Warburg (kath.net/idea) Die deutsche Regierung und die Medien haben in der Flüchtlingskrise versagt. Diese Ansicht vertrat die syrisch-orthodoxe Ordensschwester Hatune Dogan (Warburg/Westfalen) gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Im vergangenen Jahr seien viele sunnitische Muslime ins Land gekommen, die die grundlegenden europäischen Werte wie Religionsfreiheit und Demokratie zutiefst ablehnten. Deswegen sei die Zukunft Europas bedroht. Die deutsche Bundesregierung habe das Problem nicht ernst genug genommen, und die Medien hätten zu wenig recherchiert und berichtet. Viele Asylsuchende wollten die europäische Gesellschaft umkrempeln: „Wenn wir das verschweigen, zerstören wir unsere eigene Zukunft. Wer hier Parallelgesellschaften aufbauen will, muss sofort zurück. Da darf Deutschland nicht zögern.“ Die Behörden müssten genau wissen, wen man hereinlasse, so die Schwester.

„Europa hat die Wölfe reingelassen, während die Schafe noch draußen stehen“
Bei Hilfstransporten in den Irak und nach Syrien sehe sie das Leid der oft in bitterster Armut zurück gebliebenen jesidischen und christlichen Mütter, Witwen und Kinder: „Um sie kümmert sich jetzt vor Ort kaum jemand. Europa hat die Wölfe reingelassen, während die Schafe noch draußen stehen.“ Die Frauen seien fast alle traumatisiert. Die Grausamkeit, mit der die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) vorgehe, sei mit Worten kaum zu beschrieben. Für „echte Flüchtlinge“, etwa bedrängte religiöse Minderheiten, müsse die Tür nach Europa immer offen sein.

Der Koran ist mit Demokratie nicht vereinbar

Wie Dogan ferner sagte, sei der Koran mit dem demokratischen Rechtsstaat nicht vereinbar. Als Gründe nannte Dogan die vom Koran geforderte Gleichsetzung von politischer und religiöser Ordnung und den Anspruch, der Islam müsse die Welt beherrschen. Ohne eine umfassende Reform der islamischen Theologie, die dann anschließend weltweit von allen führenden muslimischen Schriftgelehrten vertreten werde, könne es keinen Frieden geben Dogan flüchtete 1970 aus der Osttürkei nach Deutschland. Ihre Familie gehörte zur kleinen syrisch-orthodoxen Minderheit. Als ihr Vater von Muslimen Todesdrohungen erhielt, entschloss sich die Familie 1985 zur Flucht nach Deutschland. Mit 17 Jahren trat Hatune in ein Kloster ein.
Ein Hilfswerk mit weltweit über 5.000 ehrenamtlichen Mitarbeitern
Sie gründete das Hilfswerk „Helfende Hände für die Armen“ und rief die „Schwester Hatune Stiftung“ ins Leben. Inzwischen koordiniert sie die Arbeit von weltweit über 5.000 ehrenamtlichen Mitarbeitern in 37 Ländern. Die Hilfe kommt ihren Angaben zufolge unabhängig von der Religionszugehörigkeit den „Ärmsten der Armen“ zugute.

2010 erhielt Dogan das Bundesverdienstkreuz und 2012 für ihren weltweiten Einsatz für verfolgte und benachteiligte Christen den „Stephanus-Preis“. Er ist nach dem Diakon der christlichen Urgemeinde, Stephanus, benannt, der als erster Märtyrer wegen seines Bekenntnisses zu Jesus Christus gesteinigt wurde.


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Lesermeinungen

 Selene 22. September 2016 
 

Es sind wehrfähige, gesunde junge Männer

die hier ankommen, die die Schlepper bezahlen können, hier oft - vorsichtig ausgedrückt - sozial und strafrechtlich auffällig werden, ihre Gewaltmentalität hier weiter ausleben, um die sich unser Staat, die Kirchen und viele Ehrenamtliche rührend kümmern, während die wirklich Hilfsbedürftigen nicht mal wahr genommen werden.

Und weder Politiker noch Kirchenleute haben bisher registriert, dass hier ein grobes Missverhältnis vorliegt.

Ganz zu schweigen von der Gefahr für die einheimische Bevölkerung, die von diesen gewaltbereiten und leicht zu radikalisierenden Jungmännern ausgeht.

Und vor denen ist, wie die Erfahrung zeigt, niemand sicher, egal, ob jung oder alt, ob Mann, Frau, Kind oder Rollstuhlfahrer.


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 Helena_WW 22. September 2016 
 

Schafe, Hilfbedürftigste außen vor aber Über 500.000 abgelehnte Asylbewerber

http://www.focus.de/politik/deutschland/fluechtlingspolitik-ueber-eine-halbe-million-abgelehnte-asylbewerber-leben-in-deutschland_id_5971731.html

In Deutschland leben einem Bericht zufolge fast 550.000 abgelehnte Asylbewerber. Drei Viertel von ihnen hielten sich bereits seit mehr als sechs Jahren im Land auf.

Auch der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, übte scharfe Kritik an der Abschiebepraxis in Deutschland. Es gebe in Deutschland eine "regelrechte Abschiebeverhinderungsindustrie".

Die niemand und nichts ist illegal - Mentalität ist tödlich, besonders für die tatsächlich allerbedürftigsten in größter Not, die, die schafe die vor der Tür bleiben. Die ganz legal Asylberechtigt wären, mit Leib und Leben sehr bedroht und hilfsbedürftigst sind.


15
 
 Guenter Foit 22. September 2016 
 

Wenn es stimmt,

dass hier Muslime in 3. Generation noch nicht integriert seien,
dass da, wo ein Türke stünde, Türkei sei (Erdogan),
dass gläubige Muslime uns als Ungläubige ansehen, die zu
konvertieren hätten, andernfalls uns der Hass träfe und
wir nach dem Koran ein Kopfgeld zu zahlen hätten und
im Verweigerungsfall uns ....... ,

dann sollten wir in Europa besser zur Integration nur christ-
liche Flüchtlinge aufnehmen und Muslime in EINGEZÄUN-
TEN Schutzzonen einen vorübergehenden Aufenthalt gewähren (Unterkunft, Verpflegung, Heimat-TV/-Zeitungen, Lehrwerk-
stätten für Jugendliche ..), bis ein jeder wieder in die Heimat zurück kann (möchte). Wäre das nicht Hilfe genug ?


4
 
 wedlerg 22. September 2016 
 

Papstsprecher Tomasi hatte es eigentlich 2015 vorausgesehen

"Zudem beklagt Tomasi eine ausgeprägte Gleichgültigkeit gegenüber der Christenverfolgung im Nahen Osten. Abgesehen von Papst Franziskus, der immer wieder an das Leiden erinnere, werde das Geschehen auf internationaler Bühne ignoriert. „Christen sind die am meisten verfolgte religiöse Gruppe in der Welt. Der Westen ist aber gleichgültig gegenüber dem Leiden der Christen." Inwzischen haben wohl die Sozialromantiker das Ruder vorgegeben. Denn die Kriche wird immer mehr als Mulit-Kulti-Befürworter und immer weniger als Verteidiger der wirklich verfolgten und der geschundenen Märtyrer wahrgenommen. Die Christen scheint man auf dem Weg mit den Bunten vergessen zu haben.


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 Selene 22. September 2016 
 

Auch der Papst ....

hat sich leider nicht darum gekümmert, wirklich hilfsbedürftigen Frauen, Kindern, Alten und Kranken Aufnahme in Rom zu geben, sondern ausschließlich Sunniten, die immerhin das Geld gehabt haben, die Schlepper zu bezahlen.

Dabei hätte der vatikan durchaus andere Möglichkeiten, z.B. in Zusammenarbeit mit Sr. Hatune, ein paar der Allerärmsten aus Syrien und dem Irak zu evakuieren.


23
 

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