Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  2. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  5. Schisma auf leisen Sohlen
  6. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  7. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  8. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  9. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  10. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  11. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  12. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  13. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  14. Jesus ist lebendige Gegenwart
  15. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland

Studie prophezeit das Ende kirchlicher Ehen im Jahr 2031

13. Juli 2016 in Familie, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zahl kirchlicher Eheschließungen sank seit 1964 von 412.000 jährlich auf heute 108.000 - Ehe werde kaum noch mit gesellschaftlichen und religiösen Werten verbunden und oft als nicht mehr notwendig angesehen


Rom (kath.net/KAP) Eine Studie prophezeit ein baldiges Verschwinden kirchlicher Eheschließungen in Italien. Nach Schätzungen des Forschungsinstituts CENSIS könnte die Zahl der katholische Trauungen im Jahr 2031 gegen Null tendieren. Die Ehe werde kaum noch mit gesellschaftlichen und religiösen Werten verbunden und oft als nicht mehr notwendig angesehen, berichtete die italienische Tageszeitung "Italia Oggi" (Dienstag). Laut der Studie sank die Zahl kirchlicher Eheschließungen seit 1964 von 412.000 jährlich auf heute 108.000.


In Italien hat die kirchliche Eheschließung zivilrechtliche Wirkung. Grund für den langfristigen Abwärtstrend ist laut der Studie auch eine veränderte Rechtslage, die nichteheliche Lebensgemeinschaften aufgewertet habe und etwa Vaterschaften unabhängig von Eheschließungen anerkenne.

Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  13. Juli 2016 
 

Skeptisch bei Vorhersagen

Ich bin skeptisch bei Vorhersagen, insbesondere wenn sie die Zukunft betreffen. Es wurde schon so einiges vorhergesagt, wobei immer von jetzigen Entwicklungen ausgegangen wird. Dass sich aber Trends auch ändern oder ganz andere Entwicklungen entstehen, sehen wir immer wieder. So hätte vor ein paar Jahren niemand vorausgesehen, dass Großbritannien aus der EU austreten würde. Stattdessen hätten die meisten "Experten" eine immer stärkere Integration vorhergesagt. Ebenso waren Entwicklungen in der Türkei unter Erdogan bestimmt nicht vorhergesagt worden.


1
 
  13. Juli 2016 
 

Wenn diese Studie ins "Schwarze" trifft - dann sind Diskussionen über "Amoris laetitia" hinfällig

Dann besteht für nicht katholische verheiratete Eltern auch keine Pflicht, ihre Kinder in den katholischen Religionsunterricht zu schicken. Oder noch schlimmer, sie können das Einverständnis verweigern.

Ein kluger Rabbi sagte in einer Fernsehsendung (Zitat sinngemäss):

"Wo noch ein Funke Glaube vorhanden ist - ein kleiner Windstoss kann diesen Glauben zu einem Feuer entfachen.

Wo der Glaube zur Schlacke erstarrt ist - da kann auch ein Tornado den Funken des Glaubens mehr entfachen!"

Der Rabbi wurde gefragt:

"Rabbi, wir kommen gerne am Tag des Herrn zur Synagoge. Wir sind alt und gebrechlich und auf das Auto angewiesen."

Der Rabbi antwortete weise:

"Seid herzlich willkommen, das Auto könnte ihr im Parkhaus um die Ecke dezent parkieren. Ich weiss von nichts und die anderen müssen auch nichts wissen!"; war sinngemäss die Antwort des Rabbis.


1
 
 Stephaninus 13. Juli 2016 
 

Solche Studien rechnen nicht mit dem, auf den es ankommt

nämlich auf Gott


9
 
 antonius25 13. Juli 2016 
 

Das sind 15 Jahre. Danach wird es interessant:

Denn die Abnahme ist real. In 10 - 20 Jahren wird dann der Gewohnheitschrist, der aus Tradition kirchlich heiratet, in der Bedeutung von überzeugten Christen abgelöst. Das wird eine kleinere Anzahl sein, die dann aber wachsen kann, weil das Christsein dort aus Überzeugung gelebt wird. Diese wirklich christlichen Ehen (gegenüber denen, die eben aus Tradition ein schönes Fest machen), haben auch mehr Kinder und geben den Glauben eher weiter. Ihnen gehört in der Kirche die Zukunft.


11
 
 frajo 13. Juli 2016 

So viel zum Wert solcher Studien

So lange es Menschen gibt, die an Jesus Christus glauben und an seinem Wort festhalten wollen, wird es auch immer Menschen geben, vor Gott den Bund der Ehe eingehen wollen. Das wird auch für Italien gelten, auch wenn es dort nur mehr im Untergrund möglich sein sollte. Sogar in Albanien unter Enver Hodscha gab es sakramentale Eheschließungen.


10
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ehe

  1. US-Studie zeigt: Verheiratete junge Erwachsene sind glücklicher als unverheiratete
  2. Afrikas Bischöfe erklären Umgang mit Polygamie
  3. Neuer Hit: „Für dich gehe ich das volle Risiko ein“
  4. „Georgia Märtyrer“-Seligsprechung am 1. Oktober – Sie verteidigten die Ehe gegen die Polygamie
  5. „Warum erlaubt die katholische Kirche keine Hochzeiten im Garten?“
  6. Wegweisend! - COMECE unterstützt Polen gegen EU-Druck zur Anerkennung sogenannter „Homo-Ehen“!
  7. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  8. Vatikan kündigt bevorstehende Veröffentlichung eines Dokuments zu Monogamie an
  9. Evangelische Landeskirche in Württemberg: Gleichgeschlechtliche „Ehe“ verfehlt Zweidrittelmehrheit
  10. „Menschliches Leben ist Geschenk und muss mit Respekt, Fürsorge und Dankbarkeit angenommen werden“







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  3. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  4. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  5. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  6. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  7. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  8. Schisma auf leisen Sohlen
  9. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  10. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  11. Das Vermächtnis eines Sterbenden
  12. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  13. Was Kardinal Marx meint und was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt
  14. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  15. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz