Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  2. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  3. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  4. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  5. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  10. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  11. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  12. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  13. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  14. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf
  15. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn

Volker Beck attackiert den "Marsch für das Leben"

18. September 2015 in Deutschland, 15 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Grün-Katholik Volker Beck hat am Freitag den Marsch für das Leben angegriffen. UPDATE: Lebensrechtler wehren sich gegen Verleumdung durch Beck: "Wir verharmlosen niemals. Wir relativieren nicht. Wer das behauptet, lügt"


Berlin (kath.net)
Volker Beck, der umstrittene Vorzeige-"Katholik" der "Grünen", hat am Freitag in einer Aussendung eine Tirade gegen den am Samstag in Berlin stattfindenden Marsch für das Leben losgelassen. In einem "Grusswort" an die Organisatoren spricht Beck davon, dass man "menschliche Leben vor Vernutzung und Angriffen im Namen von Nützlichkeitsüberlegungen" schützen müsse. Dann erläuterte er auch, dass jedes Leben den gleichen Anspruch auf Schutz und Respekt habe und jeder Mensch gleich wertvoll sei. Doch vom "Recht auf Leben von Anfang an" spricht der Grün-Abgeordnete allerdings nicht, nur davon, dass man sich sich "rechtzeitige und altersgerechte Sexualaufklärung" einsetzen müsse. Eine Diskussion über "eine Verschärfung des Abtreibungsrechtes" und Angriffe auf das "Selbstbestimmungsrecht der Frauen" sind für Beck ein Irrweg.

In diesem Stil geht es dann bei Beck weiter. So behauptete er ohne jede Angabe von Beweisen, dass bei Demos Neonazis dabei seien, die das Kreuz Jesu vor sich her trügen. Im üblichen grünen "Neusprech" schreibt Beck dann:
"Thematisch geht es vielen aber längst nicht mehr nur um Schwangerschaftsabbrüche, sondern generell um die Ablehnung von Geschlechtergerechtigkeit, von Homosexuellen und Sexualaufklärung. Antifeminismus und Homophobie, verpackt unter dem Deckmäntelchen der „traditionellen Familie“, die geschützt werden muss. Beck wäre gerne bei der Gegendemo dabei, gestand er offen zu. Er sei zu dieser Zeit allerdings in Belgrad und unterstütze den dortigen "Kampf der Lesben, Schwule und Transsexuelle" um ihre Freiheitsrechte.


Der Marsch für das Leben am Samstag in Berlin wird von Papst Franziskus, Kardinal Marx und vielen anderen Vertretern der katholischen Kirche unterstützt. Am Marsch selben werden mehrere Bischöfe und auch Politiker teilnehmen.

Martin Lohmann vom Bundesverband Lebensrecht hat am Freitag die Kritik von Beck zurückgewiesen: "Wir verwahren uns gegen Diskriminierung und Verleumdungen, nur weil wir das eigentlich Normalste ganz normal sagen und bekennen: Jeder hat ein Lebensrecht.“

Für Lohmann seien die Freunde des Lebens „für eine Willkommenskultur auch und gerade für Ungeborene“ herzlich Willkommen. Anders als bei manchen „Verleumdern aus linken und grünen Reihen“ hingen aufgeklärte Lebensschützer keinem “vormittelalterlichen Weltbild an, sondern respektieren die wissenschaftlichen Erkenntnisse, dass es sich von der Zeugung an um einen wachsenden Menschen handelt“. Es sei an der Zeit, hinsichtlich der Schwangerschaft schlichtweg ideologiefrei die biologischen Fakten zur Kenntnis zu nehmen. Es sei „menschenverachtend, wenn die notwendige und berechtigte Selbstbestimmung auch das Recht beinhalten solle, über das Leben eines anderen und unschuldigen Menschen einfach so zu verfügen“.

Lohmann hofft nach wie vor, dass niemandem die Tötung von vielen Millionen Menschen in den vergangenen Jahrzehnten allein in Deutschland egal ist. Aufgrund mancher Verunglimpfungen der friedlichen Lebensschützer ruft der BVL-Vorsitzende zu Fairness auf: Wir vergleichen Verbrechen nicht. Wir verharmlosen niemals. Wir relativieren nicht. Wer das behauptet, lügt. Das ist nicht unser Niveau.“ Wer für Freiheit, Frieden und Leben sei, sollte am morgigen Samstag am Friedensmarsch für das Leben teilnehmen.


KNA-WATCH: Wie die KNA völlig unkritisch die Hetze von Volker Beck verharmlost


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kulturkampf

  1. Freispruch für deutschen Pastor Latzel: Kritik an Schwulenparade ist keine Volksverhetzung
  2. Friedrich Merz thematisiert Verbot der Gendersprache
  3. "Mainstream-Bischöfe sind das Letzte, was wir brauchen!"
  4. Nach der Synode laufen die Angriffe auf Kardinal Woelki
  5. Synodaltheater zweiter Akt
  6. Relativismus und Intoleranz. Das Ende der Bemühung um Objektivität.
  7. 'Je leerer die Kirchen, umso größer die Friday for Future Umzüge'
  8. Peter Hahne: "Der wahre 'Friday for Future' ist der Karfreitag"
  9. Deutsche trauen sich nicht, offen ihre Meinung zu sagen!
  10. "Ich bin ein Klimaaktivist wider Willen"







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  3. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  4. Spanischer Erzbischof erinnert angesichts der Migrationskrise an die Reconquista
  5. Drei katholische Bischöfe werden am Marsch für das Leben teilnehmen
  6. Archäologen ‚absolut‘ sicher: Bethsaida gefunden
  7. Vatikan erinnert neue Missionsbischöfe: „Liturgie ist nicht unser eigenes Werk“
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. YouTube-Kanal der Erzdiözese Łódź wurde ohne Wissen oder Zustimmung der Administratoren entfernt
  10. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf
  11. Die Würde des Menschen ist unverfügbar
  12. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  13. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  14. 'Schweigen angesichts des Bösen ist selbst Böses'
  15. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz