Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  3. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  4. Der stumme Gott unserer Zeit
  5. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  6. Beschließen ohne zu entscheiden?
  7. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  8. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  9. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  10. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  11. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  12. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  13. Frankreich: Neues Gesetz bestraft Versuch, von Suizidhilfe abzuhalten
  14. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  15. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen

Kurienerzbischof Gänswein: Keine Wende in kirchlicher Familienethik

20. April 2015 in Familie, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kurienerzbischof Georg Gänswein erwartet von der kommenden Bischofssynode keine Änderungen in der katholischen Lehre zu Ehe und Familie: «Ich kann mir nicht vorstellen, dass man in der Substanz von der kirchlichen Kontinuität Abschied nimmt».


Vatikanstadt/Bonn (kath.net/KNA) Kurienerzbischof Georg Gänswein erwartet von der kommenden Bischofssynode keine Wende in der katholischen Lehre zu Ehe und Familie. «Ich kann mir nicht vorstellen, dass man in der Substanz von der kirchlichen Kontinuität Abschied nimmt», sagte Gänswein, Präfekt des Päpstlichen Hauses, in einem am Montag veröffentlichten Interview des Internetportals katholisch.de. Er hoffe, dass das Hauptthema «Evangelisierung und Familie» im Blick bleibe und sich «die Debatten sich nicht in einigen Teilproblemen verlieren».


Eine erste Bischofssynode im vergangenen Herbst hatte in manchen Kreisen Erwartungen geweckt, die katholische Kirche könne einen Kurswechsel etwa im Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen oder Lebensgemeinschaften neben der traditionellen Ehe zwischen Mann und Frau einleiten. Eine zweite, größere Synode zum Thema Familie tagt im kommenden Oktober in Rom.

Gänswein sagte, es sei zentral und wichtig, «die aktuellen Herausforderungen mutig anzugehen, das aber auf der sicheren Grundlage der katholischen Lehre und der kirchlichen Tradition». Die nationalen Bischofskonferenzen hätten derzeit «ihre Hausaufgaben zu machen und den Boden für einen fruchtbaren Austausch gut vorzubereiten», so der deutsche Kurienerzbischof.



(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Foto Erzbischof Gänswein (c) kath.net/Petra Lorleberg



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  21. April 2015 
 

Pastorale Lösung

kann nicht die Unauflöslichkeit in Frage stellen. Es kann aber auch nicht sein, daß der Glaube nicht mehr weitergegeben wird. Die meisten Familien haben inzwischen mehrere wvG;
Der Papst muß im Interesse beider Ziele die Quadratur des Kreises vollbringen; egal, wie er entscheidet, die Gläubigen sollten die Diskussion beenden und ihm folgen. Die jetzige Diskussion und der jetzige Streit ist nicht gedeihlich. Nur wenn alle an einem Strang ziehen,
kann die 'Karre' wider flott werden und
das Ideal und Gottes Wille in neuem Licht erstrahlen.


0
 
 carl eugen 20. April 2015 

Lieber @Kathole!

Schön, dass Sie wieder hier im Forum aktiv sind.
Ich habe vor der nächsten Synode auch keine Angst mehr, Betonung auf nicht mehr. Die Angst hat mir der Heilige Vater persönlich genommen, und zwar mit seinem letzten Interview. Er sagte, ohne irgendwelche Hintertürchen, die Kommunion für WvG ist keine Lösung. Und er hat die Hintergründe der Forderung nach der Kommunion entlavt. Er sagte, die meisten wollen nicht Christus in der Eucharistie begegnen, sondern sie wollen nur die Kommunion, als Auszeichnung, als Orden um den Hals. Genau so ist es. Das hat der Heilige Vater glasklar erkannt.
Ich bin 100%ig davon überzeugt, dass die Kommunion für WvG nicht kommen wird. Die Synode soll ruhig kommen, ich habe keine Angst vor ihr.
Gott segne Sie, lieber @Kathole!


7
 
 Kathole 20. April 2015 
 

Woher nimmt EB Gänswein seinen Synoden-Optimismus?

Ich kann den Optimismus von EB Gänswein leider nicht teilen. Wenn man Vorgeschichte und Verlauf der ersten Synode sowie das dort verabschiedete Schlussdokument betrachtet, das die Grundlage für die kommende Synode darstellt, bietet das m.E. keinen Anlass für eine optimistische Einschätzung.

Von Anfang an sollte es auf den beiden Synoden nämlich nicht um die Probleme gehen, welche die realen Eheleute und Familien in der heutigen Welt plagen, die sich, unter großen Schwierigkeiten, darum bemühen, den katholischen Glauben zu leben und weiterzugeben.

Von Anfang an wurde der Themenschwerpunkt vielmehr auf Fragestellungen gelegt, die zum einen von den beiden Vorgängerpäpsten bereits abschließend entschieden wurden und andererseits nur Randgruppen betreffen, die entweder überhaupt nichts mit Ehe und Familie zu tun haben (Homo-Partnerschaften) oder aber die sich dem Anspruch des Ehesakramentes schuldhaft entzogen haben (geschiedene Eheleute in neuer Verbindung).


9
 
 Karlmaria 20. April 2015 

Irrlehren bekämpfen

Das ist irgendwo auch wichtig. Gottes Barmherzigkeit besteht darin dass Gott Sünden vergibt. Gottes Barmherzigkeit ist nicht Sünden gutzuheißen. Über all dem sollte man aber auch nicht vergessen dass man nicht davon leben kann immer nur gegen Irrlehren zu sein. Es geht auch um das Positive der Familie. Es geht darum wo man dafür sein muss. Das hat indirekt natürlich auch mit Bekämpfung von Irrlehren zu tun. Ein ganz großer Punkt wo sich Christen dafür einsetzen müssen ist dass die Autorität der Väter wieder hergestellt wird. So wie es heute läuft macht es oft keinen Spaß Vater zu sein und nicht für voll genommen und respektiert zu werden. Weder von der Frau noch von den Kindern. Die Kinder lernen es natürlich von der Mutter. Das ist vielleicht auch ein großer Grund dafür dass es so wenige Kinder gibt. Gleiches gilt auch für die geistlichen Väter. Geistliche Väter müssen respektiert werden und sich diesen Respekt natürlich auch erarbeiten!


5
 
 Perpetua79 20. April 2015 
 

Bleibt zu hoffen,

dass die Synodenteilnehmer sich die Worte des Erzbischofs zu Herzen nehmen und vor allem, dass die deutschen Bischöfe nicht irgendeinen Sonderweg nach der Synode einschlagen.
Schließlich "sind wir ja nicht die Filialkirche von Rom". :-(


6
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bischofssynode

  1. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  2. Kardinal Fernandez, Präfekt des Glaubensdikasteriums: „Synodalität: Warum nein und warum ja?“
  3. Synodenrat gibt Auftrag für allgemeine Kirchenversammlung 2028
  4. Das Schweigen der Synode zum Alten Ritus
  5. Bischof Barron in ‚offenem Widerspruch’ zum Abschlussbericht der Synode über die Synodalität
  6. Erzbischof Fisher/Sydney: Nicht alles dem Heiligen Geist zuschreiben
  7. ‚Verwirrt und verwirrend’ – Kardinal Zen äußert Bedenken zur laufenden Bischofssynode
  8. Mexikanischer ‚Dubia’-Kardinal: Synode hat keine lehramtliche Autorität
  9. Kardinal Zen befürchtet Manipulation der Synode über die Synodalität
  10. Bischof Bonnemain: Sexualmoral ‚kann und muss ... vertieft und weiterentwickelt werden’






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  4. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  5. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  6. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  7. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  8. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  9. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  10. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  11. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  12. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  13. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  14. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  15. Beschließen ohne zu entscheiden?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz