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Bischof Barron in ‚offenem Widerspruch’ zum Abschlussbericht der Synode über die Synodalität

4. Dezember 2023 in Weltkirche, 23 Lesermeinungen
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Wissenschaftliche Fortschritte sagen nichts darüber aus, ob eine Handlung gut oder schlecht ist. Das gelte auch für die Beurteilung homosexueller Handlungen, betont der Bischof.


Rom (kath.net/CNA/jg)
Rober Barron, der Bischof von Winona-Rochester und Gründer des „Word on Fire“-Apostolats hat den Abschlussbericht der Synode über die Synodalität kritisiert. In dem Bericht wird die Forderung erhoben, der Fortschritt der Naturwissenschaften verlange eine „Weiterentwicklung“ der kirchlichen Morallehre über die menschliche Sexualität.

In einem Artikel vom 21. November, der auf der Internetseite des „Word on Fire“-Apostolates veröffentlicht worden ist, schreibt Bischof Barron, es sei „beunruhigend“ zu sehen, wie Mitglieder der deutschen Bischofskonferenz die Sprache des Synodenberichts verwenden, um größere Neuformulierungen der Sexuallehre der Kirche zu rechtfertigen.

Bischof Barron wendet sich insbesondere gegen die im Synthesedokument aufgestellte Behauptung, dass „Fortschritte im wissenschaftlichen Verständnis ein Überdenken unserer Sexuallehre verlangen, deren Kategorien offenbar nicht ausreichen, um die Komplexität menschlicher Sexualität angemessen zu beschreiben“.


Er bezeichnet die Wortwahl als „herablassend gegenüber der gut verständlichen Tradition der moralischen Reflexion im Katholizismus“, einschließlich der von Papst Johannes Paul II. entwickelten Theologie des Leibes. „Zu behaupten, dass dieses vielschichtige, philosophisch durchdachte, theologisch dichte System nicht in der Lage ist, die Feinheiten der menschlichen Sexualität zu behandeln, ist einfach absurd“, schreibt Bischof Barron wörtlich.

Das eigentliche Problem sei aber ein Kategorienfehler, welcher dieser Art der Argumentation zugrunde liege, nämlich der, dass Fortschritte in den Naturwissenschaften als solche eine Weiterentwicklung der Morallehre erfordern würden. Am Beispiel der Homosexualität werde deutlich, dass Evolutionsbiologie, Anthropologie und Chemie neue Einsichten in die Ursachen und leiblichen Dimensionen der gleichgeschlechtlichen Neigung geben können, sie aber nichts darüber sagen, ob homosexuelles Verhalten richtig oder falsch ist. Die Erörterung dieser Frage gehört zu einen anderen Art von Diskurs, schreibt der Bischof.

Während der Diskussionen der Synode habe es eine scheinbare Spannung zwischen Liebe und Wahrheit gegeben, fährt Bischof Barron fort, insbesondere hinsichtlich des Umgangs mit LGBT-Personen. Praktisch jeder auf der Synode habe die Ansicht vertreten, dass diejenigen, deren Sexualleben außerhalb der Norm sei, mit Liebe und Respekt behandelt werden sollen. Die Synode habe diesen pastoralen Punkt richtigerweise betont. Aber vielen Teilnehmern sei es wichtig gewesen, dass die Wahrheit der Morallehre der Kirche hinsichtlich der Sexualität nicht verschwiegen werden dürfe. Es sei besser, von einer Spannung zwischen Entgegenkommen und Wahrheit zu sprechen. Wenn die Begriffe richtig verstanden würden, gebe es keine wirkliche Spannung zwischen Liebe und Wahrheit, weil Liebe kein Gefühl sei sondern ein Akt, mit dem man für den anderen das Gute will. Man könne daher niemanden wirklich lieben, wenn man nicht wahrhaft erkenne, was für diese Person wirklich gut sei, schreibt Bischof Barron.


Link zum Artikel von Bischof Robert Barron (englisch) auf der Internetseite von „Word in Fire“: My Experience of the Synod

 


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Lesermeinungen

 Zeitzeuge 5. Dezember 2023 
 

Liebe SalvatoreMio; danke für Ihre Zeilen, es ist erschütternd, was damals

in der NS-Zeit auch hinsichtlich der Ermordung
kranker Menschen geschah und bzgl. der jüdischen
Mitbürger sowieso.

Aber auch heute wird weiter getötet durch Abtreibung etc., Gott sei es geklagt!

Bzgl. der Leitungsgewalt ist es Lehre der Kirche,
die auch im Kirchenrecht verankert ist, daß
Leitungsgewalt die Weihegewalt voraussetzt.

Mehr dazu im Link von Papst Johannes-Paul II.!

Gottes Segen!

kath.net/news/1146


1
 
 physicus 5. Dezember 2023 
 

@chorbisch

Ist alles richtig, was Sie schreiben - und nicht im Widerspruch zu meiner Aussage. Die moralische Bewertung der Handlung (gut / schlecht) hat sich in allen Fällen nicht geändert (ich spreche hier von der Bewertung aus katholischer Sicht, nicht aus weltlicher).


1
 
 SalvatoreMio 5. Dezember 2023 
 

"Sogenannte Wissenschaften"

Danke, lieber @Zeitzeuge! Ja, durch die NS-Verbrecher verlor die Tochter meiner Großtante ihr junges Leben. Infolge einer unglückliche Liebe bekam sie nämlich psychische Probleme und wurde abtransportiert in ein Lager - natürlich auf Nimmerwiedersehen. - Und heute hier bei uns vor Ort prangen in den Fenstern der Pfarrbüros die OutInChurch-Plakate. Da es aufgrund von Priestermangel vermehrt vorkommt und vorkommen wird, dass hauptamtliche Laien die Gemeindeleitung übernehmen und gerade sie samt Pfarrgemeinderat voll hinter diesen "Segnungen" stehen, wissen wir, wie es weitergeht. Und Rom schweigt! Warum wohl!!!


2
 
 chorbisch 5. Dezember 2023 
 

@ physicus, ich wäre mir da nicht so sicher

Natürlich ist sexueller Missbrauch grundsätzlich immer abgelehnt worden, aber unser Wissen über das Ausmaß der verheerenden Langzeitfolgen ist doch das Ergebnis der Forschung der letzten ca. 20 Jahre.

Auch Papst Benedikt hat ja in einem Beitrag eingeräumt, der innerkirchliche Umgang mit übergriffigen Priestern usw. wäre wohl anders gewesen, hätte man vor 40/50 Jahren die heutigen Kenntnisse gehabt.

Oder erinnern Sie sich an den so genannten "Sex-Tourismus", wo Männer nach Thailand, die Philippinen usw. fuhren, um dort Kontakte zu sehr jungen Frauen zu suchen. Da hat man viele Jahre eher über die "alten Säcke" gelästert, die wohl in der Heimat keine Partnerin fänden. Über das Schicksal der jungen Frauen machte man sich keine Gedanken, teils aus Gleichgültigkeit (Prostituierte), teils auch aus Unkenntnis über die Folgen.

Heute wartet auf diese Typen ein Strafverfahren, zu Recht.


0
 
 physicus 5. Dezember 2023 
 

@Martin H.

Das von Ihnen gegebene Beispiel kann ich nicht nachvollziehen:

"Wenn wir heute wissen, dass Menschen die durch als Kind erfahrenen sexuellen Missbrauch ein Leben lang darunter leiden, dann hat dies sehr Wohl Konsequenzen in der moralischen Bewertung eines sexuellen Missbrauchs."

Sexueller Missbrauch war immer schon moralisch negativ bewertet, man musste nicht auf eine "wissenschaftliche Erkenntnis" des lebenslangen Leidens warten, und dies hat keine Konsequenzen bei der Bewertung gehabt.

Meinen Sie vielleicht Konsequenzen in der Art des Umgangs mit den Opfern? Das scheint mir dann aber (im Barronschen Sinne) einer anderen "Kategorie" anzugehören.


1
 
 Zeitzeuge 5. Dezember 2023 
 

Liebe SalvatoreMio und Chris2, gerade wir Deutschen sollten auch nicht

vergessen, was hier schon früher alles als "Wissenschaft" galt, ich erinnere z.B. an die "Blut und
Boden"-Ideologie in der NS-Zeit und den "Dialektischen Materialismus" auch in der DDR-Zeit, beide
waren staatlich verordnet, es gab Lehrstühle und
zahlreiche Doktorarbeiten dazu - in Wirklichkeit
aber waren es unwissenschaftliche Ideologien.

Und heute ist es wieder soweit, Gender & Co.
haben die Unis erobert- nur das dieses Mal auch
sich katholisch nennende Fakultäten dieses un-
christl. Gedankengut teilw. übernommen haben
und mit missio canonica verbreiten (z.B. "feministische (Pseudo)Exegese und "Theologie".

Da wäre ein päpstl. Machtwort (Motu proprio) dringend angebracht, für die Rechtgläubigkeit an den
Fakultäten trägt der jeweilige Bischof die
Letztverantwortung vor GOTT und den Gläubigen!


2
 
 Zeitzeuge 5. Dezember 2023 
 

Bereits das I. Vatikanum hat irreversible Glaubenssätze (Dogmen, DH 3041-43) über

das katholisch-verbindliche Verständnis von Glaube
und Wissenschaft verkündet; hier Auszüge:

"Wer sagt, in der göttlichen Offenbarung gebe es nicht wahre Geheimnisse im eigentl. Sinn, sondern
alle Dogmen könnten durch die richtig gebildete Vernunft von den natürl. Grundsätzen aus verstanden und bewiesen werden. A.S.

Wer sagt, die menschl. Wissenschaften müßten mit solcher Freiheit behandelt werden, daß ihre Behauptungen als wahr festgehalten und von der Kirche nicht verworfen werden könnten, auch wenn sie der geoffenbarten Lehre widersprechen, A.S.

Wer sagt, es sei möglich, daß man den von der Kirche vorgelegten Dogmen entsprechend dem Fortschritt der Wissenschaft gelegentl. einen anderen Sinn beilegen müsse als den, den die Kirche verstanden hat und versteht, A.S.

Im Link die Erklärungen des Vat. I dieser Dogmen bes. Kap. IV.

www.kathpedia.com/index.php?title=Dei_filius_(Wortlaut)


1
 
 Chris2 5. Dezember 2023 
 

@Martin H.

Falls Sie die ominösen "Humanwissenwschaften" meinen: Keine Sorge: Das ist ebensowenig Wissenschaft, wie die sich diametral widersprechenden Thesen der Gender-Ideologie (der in Deutschland etwa 150 bis 200 Professoren Steuergeld-Rauchopfer darbringen dürfen, während es offensichtlich nur 2 Lehrstühle für Demographie gibt) und der organisierten Homo-Lobby.


0
 
 SalvatoreMio 4. Dezember 2023 
 

Bislang unkommentierter Punkt ...

Sehr geehrter @ Martin H.: Sie haben zwei längere Beiträge gebracht. Hier ein paar allgemeine Gedanken: Manchmal geht es mir in diesem Forum so: es werden Themen angeboten, über die man gerne nachdenkt und sie gerne kommentiert. Dann aber, wie teilweise hier bei Bischof Barron, kann es schwierig werden: er war auf der Synode und konnte sich mit Themen auseinandersetzen, die den Durchschnittsbürger überfordern, wenn er weder Wissenschaftler noch Theologe ist und persönlich manches nicht nachvollziehen kann, weil er glücklicherweise nicht unmittelbar betroffen war oder ist, wie z. B. beim Thema "sexueller Missbrauch". Dazu kommt der Punkt, dass wir alle unseren Alltag bewältigen müssen und dadurch schnell überfordert sind, inhaltlich als auch zeitlich.


1
 
 Zeitzeuge 4. Dezember 2023 
 

Mehr über den "nat. Fehlschluß" im Link von P. Recktenwald FSSP;

gesegnete, gute Nacht!

de.catholicnewsagency.com/article/1304/um-eine-philosophie-des-guten-14-der-naturalistische-fehlschluss


0
 
 Chris2 4. Dezember 2023 
 

@Bernhardiner

Danke für die Info. Noch ein Sargnagel mehr für die Kirchen(d)steuer. Kaufe zwar ab und an das Heft, aber man sollte bei Tichys Einblick auch online "dranbleiben". Meines Erachtens eine der besten Quellen für Hintergrundnachrichten neben z.B. Welt Online.


0
 
 Fischlein 4. Dezember 2023 
 

@Martin H.

Ich vermute, dass Sie die Äußerung von Bischof Barron mißverstanden haben.
Das von Ihnen genannte Beispiel hat wenig mit den Worten des Bischofs zu tun. Missbrauch anderer, auch der Kinder wurde immer negativ gesehen. Man hat sich früher nur wenig oder gar keine Gedanken über die Folgen für die Opfer gemacht.
Mit "Fortschritte in den Naturwissenschaften als solche eine Weiterentwicklung der Morallehre erfordern würden. " meinte Bischof Barron eher etwas anderes: die angebliche Vielzahl der Geschlechter und andere Blüten des Genderismus: Transhumanismus, Anerkennung der homosexuellen Beziehungen. Dieser "Fortschritt" ging so weit, dass seine Protagonisten heute nicht mehr wissen, wie man Frau / Mann definieren kann.
Gott bewahre uns vor weiteren Blüten dieses "Fortschritts".


3
 
 Martin H. 4. Dezember 2023 
 

Wissenschaftliche Fortschritte ... Teil 2

Viele Mitforisten argumentieren wissenschaftlich, wenn es um Fragen der Moral geht.
Ein Beispiel zur Verdeutlichung:
Wenn wir heute wissen, dass Menschen die durch als Kind erfahrenen sexuellen Missbrauch ein Leben lang darunter leiden,
dann hat dies sehr Wohl Konsequenzen in der moralischen Bewertung eines sexuellen Missbrauchs.

Es geht gar nicht, sich mit "Kategorienfehlern" herauszureden, weil man zu bequem ist sich der wissenschaftlichen Diskussion zu stellen.
Völlig zurecht wurde in den vorangehenden Kommentaren dargestellt - und das ist der richtige Weg der Argumgentation - dass manches, was sich "Wissenschaft" nennt,
eben doch nur Ideologie ist.

@Uwe Lay: Gerne hätte ich Ihnen noch einen Link zur Kritik am Konzept des "naturalistischen Fehlschlusses" beigefügt, leider habe ich auf die Schnelle nichts gefunden.
Deshalb nur ein simples Beispiel: Wenn Sie am Rand eines Abgrunds stehen (=> sein, erkennen was ist), sollten Sie keinen weiteren Schritt gehen (=> sollen ableitbar)


0
 
 Martin H. 4. Dezember 2023 
 

Wissenschaftliche Fortschritte sagen nichts darüber aus, ob eine Handlung gut oder schlecht ist?

Bischof Barron sagt sehr viele Sachen, die gut und richtig sind, ich möchte hier aber auf einen Punkt eingehen, bei dem es mich sehr verwundert hat,
dass dies bislang unkommentiert geblieben ist.

Zitat Barron:
"Das eigentliche Problem sei aber ein Kategorienfehler, welcher dieser Art der Argumentation zugrunde liege,
nämlich der, dass Fortschritte in den Naturwissenschaften als solche eine Weiterentwicklung der Morallehre erfordern würden. "

Verkürzt: Wissenschaft und Moral sind zwei unterschiedliche Paar Stiefel.
Und genau das halte ich für eine gefährliche und unchristliche(!) Sicht.

Glaube und Vernunft ebenso wie Moral und Vernunft lassen sich nicht auseinanderdividieren.
Unvergessen die Rede von Papst Benedikt in Regensburg:
"Nicht vernunftgemäß handeln ist dem Wesen Gottes zuwider."


0
 
 modernchrist 4. Dezember 2023 
 

Hervorragend formuliert: SalvatoreMio!

"Darum kann zu echter Liebe nur "Ordnung" gehören und eine "Wahrheit", die über der erwünschten "Wahrheit" - dem "Belieben" des Individuums steht."
Ja Ordnung und Wahrheit gehören zu echter sexueller Liebe: Die Ordnung der Sexualorgane zueinander in Form und Funktion, die Ein-Ordnung des Sexualaktes in die tiefe, dauerhafte und zärtliche körperliche Liebe des Paares - und ebenso die Wahrheit der sexuellen Sprache: Daher hält die kath. Kirche so an der Offenheit für das Kind fest. Dh. aber auch Verantwortung in der Elternschaft! Die tiefe Liebe des Ehepaares zeigt sich nicht nur im vollendeten Koitus; auch Verzicht ist hier oftmals einige Zeit angesagt, um für die schon geborenen Kinder als Mutter und Vater da sein zu können. Ordnung, Wahrheit und Treue, dies bringt Segen.


3
 
 Umkehrer 4. Dezember 2023 

Liebe

weil Liebe kein Gefühl sei sondern ein Akt, mit dem man für den anderen das Gute will.
Wer wirklich Liebe leben will, zerstört keine Ehe, praktiziert Sexualitäät außerhalöb der Ehe oder führt den /die Geliebte wohlwissende direkt ins ewige Verderben.


4
 
 Bernhardiner 4. Dezember 2023 
 

Weit entfernt

OFF TOPICS
Lesen bildet.
Franziskus als Sponsor der Migration?

www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/die-katholische-kirche-wird-zu-unserem-soros/


3
 
 Chris2 4. Dezember 2023 
 

Wissenschaft oder Ideologie?

Im überaltenden und langsam aussterbenden Deutschland gibt es also 173 Genderleer... upps ... Genderlehrstühle. Und wie viele für Demographie? Offenbar 2 (in Worten: "zwei"): Bamberg und Rostock*. "Wissenschaft" ist eben vor allem auch, das die Politik vorgibt.
Das hatte man auch bei Corona gesehen, als uns die weisungsgebundenen (!) Bundesbehörden RKI und Paul-Ehrlich-Institut oder gar nur Herr Drosten als "die Wissenschaft" verkauft wurden, die immer recht habe ("follow the science"). RKI-Chef Wieler übte Kritik an den Maßnahmen daher auch erst nach seiner Kündigung.
Anderes Beispiel: Die Ideologien Gender (nichts sei angeboren) und Homo (alles sei angeboren) widersprechen sich unauflöslich - dennoch gelten beide im verweigerten gesellschaftlichen Diskurs deutschlands als säkulare Dogmen, die nicht hinterfragt werden dürfen. Und das "Homo-Gen"? Wurde bis heute nicht gefunden. Die schizophrene Summe solcher Pseudowissenschaften nennt man dann offenbar "Humanwissenschaften"


6
 
 Stefan Fleischer 4. Dezember 2023 

Immer,

wenn von "wWissenschaftlichem Fortschritt" die Rede ist, kommt mir unsere Ernährungsberaterin in der REHA in den Sinn. Als wir versuchten, sie in einer umsrittenen Frage aufs Glatteis zu führen, erklärte sie: "Was ich Ihnen sage, ist der aktuelle Stand des wissenschaftlichen Irrtums!"


5
 
 SalvatoreMio 4. Dezember 2023 
 

Man könne niemanden wirklich lieben, wenn man nicht WAHRHAFT erkenne, was für diese Person gut ist

An diesem Wort von Bischof Barron wird deutlich, wie bedeutend und schwierig, wie komplex, das Thema "Liebe" ist: kann denn irgendjemand eine Person wahrhaft lieben außer Gott? Nur er kennt unser Innerstes; nur er weiß, wie unser Weg weitergeht und wie und wann er beendet ist. - "Liebe" geht jeden an, die ganze Gesellschaft: wenn ich glaube, "jemand brauche meine "sexuelle" Liebe", so schade ich damit sehr schnell andere. Ich mache mich mitschuldig am Ehebruch; bringe einen Partner in Verzweiflung, zerstöre Familien und mehr. Darum kann zu echter Liebe nur "Ordnung" gehören und eine "Wahrheit", die über der erwünschten "Wahrheit" - dem "Belieben" des Individuums steht.


4
 
 Uwe Lay 4. Dezember 2023 
 

Irrwege des Synodalen Weges

Spätestens seit David Hume ist es allgemein bekannt, daß Wissenschaften wohl erkennen können,was ist, aber daraus ist nicht ableitbar,was sein soll und schon gar nicht, wie Gott über etwas urteilt.
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


7
 
 Jothekieker 4. Dezember 2023 
 

Vorsicht mit dem Begriff "Wissenschaftlicher Fortschritt"

Es gibt in Deutschland 173 Lehrstühle für Genderwissenschaften. Auch die erheben den Anspruch, wissenschaftlichen Fortschritt zu erzeugen.
Wissenschaft ist nicht das, was sich die meisten hier darunter vorstellen!


8
 
 Joachim Heimerl 4. Dezember 2023 
 

Man sieht, wie weit sich der Synodale Weg und (!!) die Weltsynode von der

Lehre der Kirche entfernen. Die Weltsynode ist keine Lösung, sondern Teil des Problems. Darauf haben von Anfang an nur wenige Kommentatoren verwiesen und sind - auch ich selbst- dafür angegangen worden, was ja in Ordnung ist. Barrons Analyse legt den Finger nun so klar in die Wunde, dass dem nichts hinzuzufügen ist ausser: Vorsicht vor allem, was sich " synodal" nennt und was doch nur einfach nicht katholisch ist.


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