Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  3. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  4. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  5. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  6. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  7. So fühlt sich Nachhausekommen an
  8. Menschenrecht auf Abtreibung?
  9. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  10. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  11. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  12. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  13. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  14. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  15. Venezuela schließt sein Foltergefängnis, viele politische Gefangene sind auf dem freien Fuß!

TV-Schlagabtausch über Gewalt im Islam und Christentum

12. März 2015 in Aktuelles, 14 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Künast: Das Christentum sei bei den Kreuzzügen auch nicht besser als der Islam gewesen


Hamburg (kath.net/idea) Einen heftigen Schlagabtausch über das Thema Gewalt im Islam und im Christentum haben sich der Schweizer Kabarettist Andreas Thiel (Bern) und die Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, Renate Künast (Berlin) geliefert. Sie traten am 10. März in der ARD-Sendung „Menschen bei Maischberger“ zum Thema „Vorurteilsfalle – Gute Muslime, böser Islam?“ auf.

Thiel sagte, der Koran sei ein einziger Aufruf zur Gewalt und eine Anleitung für Krieg und Unterdrückung; daher müsse er geändert werden. Mohammed sei auch kein Prophet, sondern ein Massenmörder, Sklaventreiber und Kinderschänder gewesen, so Thiel, der nur noch unter Polizeischutz auftreten kann.


Künast widersprach ihm: Das Christentum sei zu Zeiten der Kreuzzüge und der Hexenverbrennungen auch nicht besser gewesen als der Islam. Auch in der Bibel werde zu Gewalt aufgerufen („Auge um Auge“, „Zahn um Zahn“). Sie verstehe nicht, warum der Koran für seine Rückständigkeit kritisiert werde, Romane aus dem 18. Jahrhundert aber nicht für ihr konservatives Frauenbild. Auch im Islam gebe es einen barmherzigen Gott, „der nicht nur prügelnd und mordend durch die Gegend zieht“.

Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jens Spahn (Münster), hielt Künast entgegen, dass die beiden von ihr genannten Stellen im Alten Testament stünden, das Neue Testament aber einen anderen Schwerpunkt habe.

Fernsehjournalist: Der Islam hat ein Gewaltproblem

Nach Worten des Fernsehjournalisten Joachim Wagner (Hamburg) hat der Islam ein Gewaltproblem. Er habe keine Aufklärung durchlaufen. Es gebe keine Religionsfreiheit und keine saubere Trennung zwischen Religion und Gesellschaft.

Kritik übte Wagner auch an einem verbreiteten fehlenden Integrationswillen unter Muslimen in Deutschland. Untersuchungen zufolge seien 30 Prozent von ihnen Fundamentalisten. Für sie haben im Zweifelsfall religiöse Vorschriften Vorrang vor deutschen Gesetzen. Zudem gefährde eine islamisch geprägte Paralleljustiz die Gesellschaft.

Der Islamwissenschaftler und Berliner Moscheevorstand Ender Cetin sagte, der Islam sei „die Religion der Barmherzigkeit und des Friedens“. Den Koran müsse man lesen und interpretieren lernen. Eine wortgetreue Auslegung helfe nicht weiter. Auch gemäßigte Muslime hätten unter dem Terror radikaler Islamisten zu leiden. Muslime in Deutschland litten sogar doppelt, weil sie einerseits fürchten müssten, als Täter abgestempelt zu werden, anderseits Angst hätten, selbst Opfer von Anschlägen zu werden.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islamismus

  1. Vereinigte Arabische Emirate schränken staatliche Förderung für Studieren in Großbritannien ein
  2. Mansour: Terrorschlag in Australien ist „logische Konsequenz einer global entfesselten Hassdynamik“
  3. Manuel Ostermann, Vize-Vorsitzender der Polizeigewerkschaft: „Die Kriminalität explodiert“
  4. Integrationsbeauftragte warnt: Politik, Verwaltung in Neukölln teilweise von Islamisten unterwandert
  5. Skandal: ZDF bestätigt, dass langjähriger palästinischer Mitarbeiter der Hamas angehörte
  6. Ahmad Mansour: ‚Islamismus ist eine ernstzunehmende Bedrohung, die Menschenleben kostet‘
  7. Nach Verherrlichung der Hamas: Italien schiebt Imam ab
  8. BILD: ‚Die Islamisten werden immer mehr – und die Regierung tut NICHTS dagegen’
  9. Die Ampel kehrt das Problem des Islamismus beharrlich unter den Teppich
  10. Karl-Peter Schwarz: "Werden die Islamisten ihren Krieg gegen Europa gewinnen?"






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  3. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  4. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  6. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  7. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  8. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  9. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  10. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  11. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  12. Menschenrecht auf Abtreibung?
  13. Gott schütze Venezuela!
  14. Papst Leo XIV: Meinungsfreiheit auch im Westen beschränkt
  15. MEHR hippe Missionare in Augsburg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz