Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. "Wenn Impfung wichtiger als Jesus wird"
  2. "Eine klare, kirchenpolitische Kriegserklärung an die traditionelle Hl. Messe"
  3. „Papst sollte nunmehr schleunigst auch klare Leitlinien für die Feiern des Novus Ordo herausgeben“
  4. ‚Traditionis custodes’ – der Begleitbrief
  5. "Hüter der Tradition" klingt leider zynisch in vielen Ohren...
  6. Traditionis Custodes - Erschütternd, wie man mit uns treuen Gläubigen umspringt!
  7. ‚Einheit kann nicht erzwungen, sondern nur gefördert werden’
  8. Trauer um "Stimme des Papstes" P. Bernd Hagenkord
  9. Papst Franziskus’ ‚gnadenloser Krieg gegen den Alten Ritus’
  10. Traditionis custodes – Wächter der Tradition
  11. Hat der Sexualkundeunterricht junge Schüler in Wien schwer verstört?
  12. Rod Dreher: ‚Traditionis custodes’ zeigt, wie Liberale sich nicht an ihre Prinzipien halten
  13. "Sie schneiden uns einfache Gläubigen von unseren Zufluchtsorten ab ..."
  14. Traditionis custodes - US-Bischof Strickland wirft Franziskus "stumpfen und autoritären Ton" vor!
  15. "Für einen Großteil kirchenamtlicher Texte in Deutschland trifft in der Tat das Wort Amtskirche zu!"

Zentralrat für bewaffneten Kampf von Christen gegen IS-Terror

27. Oktober 2014 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zentralrat orientalischer Christen in Deutschland: »Wir können uns nicht mehr wie Lämmer zur Schlachtbank führen lassen«. Es gehe hier nicht um Angriff, sondern um Selbstverteidigung.


Hamburg (kath.net/KNA) Der Zentralrat orientalischer Christen in Deutschland hält es für richtig, dass auch Christen im Irak und in Syrien mit Waffen gegen die Angreifer der Terrormilizen des «Islamischen Staats (IS) kämpfen. Eigentlich verbiete der christliche Glaube zwar, offensiv zur Waffe zu greifen, sagte der Zentralrats-Vorsitzende Simon Jacob am Sonntag in einem Interview mit »Zeit online«, doch »auf der anderen Seite können wir uns nicht mehr wie Lämmer zur Schlachtbank führen lassen«. Es gehe hier nicht um Angriff, sondern um Selbstverteidigung.


Die Vertreibung der Christen und der Urbevölkerung in dieser Region ziehe sich wie ein roter Faden durch die Geschichte, beklagte Jacob: »Und leider schaut die Welt wieder zu, wie nicht nur das Christentum seine Wurzeln verliert, sondern auch die Urbevölkerung Mesopotamiens, die eine 7000 Jahre alte Geschichte aufweist und die Zivilisation, wie wir sie heute kennen, entscheidend mitgeprägt hat.«

Der Zentralrat der Orientalischen Christen warnt zugleich vor weiteren solchen Spannungen, die besonders durch soziale Medien befeuert würden, so Jacob weiter: »Wir befürchten sogar eine Zuspitzung der Lage, bedingt durch die Gräueltaten des IS im Irak und in Syrien, die über das Internet in wenigen Sekunden weltweit verbreitet werden.«

Jacob wies zudem darauf hin, dass seine Organisation Spenden sammle, um Hilfskonvois vor dem drohenden Winter in die Region zu schicken. Allerdings sammle man kein Geld für Waffen.

Die EU und Deutschland müssten erkennen, dass es bei diesem Konflikt nicht nur um Christen und andere Minderheiten gehe, betonte Jacob:
»Es geht um die Art und Weise, wie wir leben - auch um solch alltägliche Freiheiten, wie mit Freunden ein Bier zu trinken, Musik zu hören, oder als Frau im Sommer in einem Sommerkleid die Straße entlangzulaufen. Der IS mit seinem rückwärtsgewandten Denken steht gegen all diese Freiheiten.«

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 malfermita spirito 27. Oktober 2014 
 

friedliche Wege suchen

Hass erzeugt gerne Gegenhass. Das ist die grosse Falle, welche uns der Teufel stellt. Radikalen kann man nur mit Liebe und Verstaendnis begegnen, denn keiner wird radikal geboren! Weder Muslime noch Christen. Da stecken Angst und Persoenlichkeitsstoerungen dahinter. Oder welcher gesunde Mensch koennte solche schauerlichen Taten begehen? Menschen koepfen, oder 500 Kilogramm Bomben abwerfen? Es ist beides boese, bloss ist das eine effizienter, zumindest im negativen Sinne. Man muss schon auch mal in den Spiegel blicken.


0

0
 
 Ehrmann 27. Oktober 2014 

@wimi

Ich bin ganz Ihrer Meinung - nur müssen wir unseren Blickwinkel ändern. Denn Gott wird nicht helfen, daß wir unseren laxen Lebensstil erhalten, sondern daß wir unseren Glauben bewähren und stärken. Aber auch die Kreuzfahrer haben nicht aus Haß gehandelt, sondern um die bedrängten Christen im Heiligen Land zu stützen - von unrühmlichen Ausnahmen abgesehen. Ja, die Gefahr sind nicht die Angreifer, die Gefahr ist unsere Glaubensschwäche, die uns trotz aller Verheißungen anscheinend nichts mehr als den Tod fürchten läßt,wenn es darauf ankommt. - Herr, stärke unseren Glauben und ziehe uns aus dem Wasser wie einst den Petrus!


1

0
 
 speedy 27. Oktober 2014 
 

ich wünsche diesen christen auf jeden fall Gottes schutz und Hilfe, das sie ihren kampf gegen goliath gewinnen- Gott stand auf Davids Seite- im Kampf gegen goliath, so hoffe ich doch das er auch diesen christen hilft


1

0
 
 Wimi 27. Oktober 2014 
 

Gewalt ?

Du sollst deinen Feind lieben.
So lehrt es uns Jesus.
nun tritt das böse an uns heran, in der Gestalt des IS. Doch sollen wir nun selber böse werden? Soll der Teufel siegen? Wollen wir auf unsere eigene Stärke bauen, und nicht auf Gott? Haben wir vergessen das Jesus auch im größten Sturm friedlich dösend im Fischerboot schlafen konnte? Math 8,23 ff
Gott kann jeden Menschen beschützen, weit besser als jede Waffe. Darum verfallt nicht der Welt. Übt nicht das Böse! In der Drangsal vertraut mehr den je auf den Herrn. Er kann alles Wenden. Und fürchtet den Tod nicht. Den wir wissen doch, der Tod ist tod, durch Jesus Christus unseren Herrn.


1

0
 
 Gipsy 27. Oktober 2014 

@ speedy

"ich hoffe sie finden jemand der wie david gegen goliath kämpft-"
--------------------------------------

Sie sind "David".


2

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islamismus

  1. Karl-Peter Schwarz: "Werden die Islamisten ihren Krieg gegen Europa gewinnen?"
  2. Chefredakteur-Digital der WELT: ‚Hören wir auf, uns etwas vorzumachen!’
  3. Viele Tote bei erneuten Angriffen auf Christen in Burkina Faso
  4. Offenbacher Islamisten wollten „möglichst viele Ungläubige“ töten
  5. Hohe Haftstrafen nach gescheitertem Attentat nahe Notre Dame/Paris
  6. Präsident Macron: Rastlos gegen die islamistische „Hydra“ vorgehen
  7. Ismail Tipi: „Tausende Menschen, die unsere Demokratie nicht achten“
  8. Muslim Mansour kritisiert MDR: „Das ist kein Journalismus“
  9. Fünf Frauen vor Gericht: Attentatsversuch nahe Notre Dame/Paris 2016
  10. Angeklagter Islamist voller Christenhass







Top-15

meist-gelesen

  1. Traditionis Custodes - Erschütternd, wie man mit uns treuen Gläubigen umspringt!
  2. Bitte helfen Sie kath.net - Die Stimme der Diaspora-Katholiken im deutschen Sprachraum!
  3. Kardinal Zen und das Leid bringende Ärgernis von ‘Traditionis custodes’
  4. "Hüter der Tradition" klingt leider zynisch in vielen Ohren...
  5. ‚Traditionis custodes’ – der Begleitbrief
  6. "Wenn Impfung wichtiger als Jesus wird"
  7. "Eine klare, kirchenpolitische Kriegserklärung an die traditionelle Hl. Messe"
  8. "Für einen Großteil kirchenamtlicher Texte in Deutschland trifft in der Tat das Wort Amtskirche zu!"
  9. Weishaupt: „‚Traditionis custodes‘ wirkt wie eine Kanone, mit der der Papst auf Spatzen schießt“
  10. Trauer um "Stimme des Papstes" P. Bernd Hagenkord
  11. "Der Wolf kommt und sie laufen davon"
  12. „Papst sollte nunmehr schleunigst auch klare Leitlinien für die Feiern des Novus Ordo herausgeben“
  13. KOMMEN SIE MIT! Romreise zu Ostern 2022 mit Bischof Marian Eleganti
  14. "Derzeit weinen viele katholische Familien, Jugendliche und Priester auf allen Kontinenten"
  15. Hat der Sexualkundeunterricht junge Schüler in Wien schwer verstört?

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz