Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  2. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  3. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  4. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  5. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  6. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  7. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  8. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  9. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  10. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  11. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  12. Schweiz: Bischöfe beten für Opfer der Brandkatastrophe in Skiort
  13. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  14. Streit um Papstkreuz im Wiener Donaupark
  15. Zeitliche und ewige Zukunft

Tipi: Kein Verständnis für zurückkehrende 'geläuterte' Salafisten

13. Oktober 2014 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Türkischstämmiger CDU-Politiker: Die Salafisten „kennen keine Skrupel, wenn es darum geht den Rechtsstaat, die Demokratie und unsere Freiheit auszuhöhlen und abzuschaffen. Sie sind längst dabei einen eigenen Staat in Deutschland zu errichten.“


Wiesbaden (kath.net/pm/red) "Wir müssen uns gegen diese radikalen Salafisten wehren. Diese kennen keine Skrupel, wenn es darum geht den Rechtsstaat, die Demokratie und unsere Freiheit auszuhöhlen und abzuschaffen. Sie sind längst dabei einen eigenen Staat in Deutschland zu errichten. Hier müssen wir durchgreifen", sagte der hessische Landtagsabgeordnete Ismail Tipi (Foto) vergangene Woche in Wiesbaden. Der CDU-Politiker begrüßte deshalb die Überlegungen der hessischen Justizministerin, den bereits bestehenden Paragrafen 89a des Strafgesetzbuchs, "Vorbereitung einer schweren, staatsgefährdenden Gewalttat", zu erweitern.


Außerdem zeigte der christdemokratische Landtagsabgeordnete keinerlei Verständnis für jene, die nach der Rückkehr die Geläuterten gäben. Wer in ein anderes Land fahre, um dort andere Menschen umzubringen und dabei in Kauf nehme, dass unzählige Menschen flüchten müssten und ihr Hab und Gut verlören, der könne keine Milde erwarten, weil er es aus religiöser Überzeugung getan habe.

Tipi unterstützte den Vorschlag des Bundesinnenministers, den sogenannten Gotteskriegern mit doppelter Staatsangehörigkeit die deutsche zu entziehen. Etwa ein Viertel der bisher Ausgereisten soll einen zweiten Pass besitzen. Nach einer Verurteilung wegen der geplanten Teilnahme an Gewaltakten hielte er es auch für möglich, die Ausweispapiere auszutauschen – ähnlich wie im Straßenverkehrsrecht, wenn mit dem Urteil der Führerschein entzogen werde. Würde so verfahren, entkräftete das auch den Vorwurf der Stigmatisierung, denn dem Austausch der Papiere läge eine strafrechtliche Verurteilung zugrunde und nicht bloß der Verdacht, ein ausreisewilliger Salafist zu sein.

Tipi ist der erste türkischstämmige CDU-Abgeordnete im Hessischen Landtag. Einer der Schwerpunkte seiner politischen Arbeit ist die Integrationspolitik. Vor seinem Landtagsmandat hatte er als Journalist für türkische und deutsche Medien gearbeitet. Wegen seines politischen Engagements gegen Salafisten erhält er häufig Todesdrohungen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Hans-Maria 15. Oktober 2014 
 

Völlig richtig

Das ist ein völlig richtiger Standpunkt. Hier wäre "Barmherzigkeit" unangebracht. Diese Leute muss das Gesetz voll treffen.
Mit Verständnis ist da nichts zu machen.


2
 
  15. Oktober 2014 
 

Die Stimmen der Politiker müssen lauter,

unisono und mutiger erklingen, sonst droht hier auch die Katastrophe und mit Sprüchen wie : Hat ja keiner gewusst und wird nicht so schlimm werden, ist niemandem gedient, weil sie falsch sind!


1
 
 Mr. Incredible 13. Oktober 2014 
 

Wer zu den Salafisten geht

hat - angesichts der unvorstellbaren Greueltaten - sein Menschsein aus freiem Entschluss aufgegeben. Dann muss er auch mit den Konsequenzen leben. Diese Wesen haben unschuldige Menschen bestialisch ermordet oder diesem Tun aus freiem Willen zugestimmt. Sie sollen bleiben wo der Pfeffer wächst. Gott liebt diese Wesen auch dort. Auf ihrem Weg der Umkehr. Dieser Weg kann aber nicht durch eine simple Rückkehr in den dt. Sozialstaat vollzogen werden.


8
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islamismus

  1. Mansour: Terrorschlag in Australien ist „logische Konsequenz einer global entfesselten Hassdynamik“
  2. Manuel Ostermann, Vize-Vorsitzender der Polizeigewerkschaft: „Die Kriminalität explodiert“
  3. Integrationsbeauftragte warnt: Politik, Verwaltung in Neukölln teilweise von Islamisten unterwandert
  4. Skandal: ZDF bestätigt, dass langjähriger palästinischer Mitarbeiter der Hamas angehörte
  5. Ahmad Mansour: ‚Islamismus ist eine ernstzunehmende Bedrohung, die Menschenleben kostet‘
  6. Nach Verherrlichung der Hamas: Italien schiebt Imam ab
  7. BILD: ‚Die Islamisten werden immer mehr – und die Regierung tut NICHTS dagegen’
  8. Die Ampel kehrt das Problem des Islamismus beharrlich unter den Teppich
  9. Karl-Peter Schwarz: "Werden die Islamisten ihren Krieg gegen Europa gewinnen?"
  10. Chefredakteur-Digital der WELT: ‚Hören wir auf, uns etwas vorzumachen!’






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  4. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  7. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  8. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  9. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  10. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  11. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  12. Die Lügen der österreichischen SPÖ-Frauen-Ministerin
  13. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  14. „Wenn wir mit Papst Benedikt XVI. diesen tiefen Ernst unserer Taufe realisieren…“
  15. United Airlines einigt sich mit entlassenem Mitarbeiter, der LGBT-Ideologie kritisiert hat

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz