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Tipi: Kein Verständnis für zurückkehrende 'geläuterte' Salafisten

13. Oktober 2014 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
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Türkischstämmiger CDU-Politiker: Die Salafisten „kennen keine Skrupel, wenn es darum geht den Rechtsstaat, die Demokratie und unsere Freiheit auszuhöhlen und abzuschaffen. Sie sind längst dabei einen eigenen Staat in Deutschland zu errichten.“


Wiesbaden (kath.net/pm/red) "Wir müssen uns gegen diese radikalen Salafisten wehren. Diese kennen keine Skrupel, wenn es darum geht den Rechtsstaat, die Demokratie und unsere Freiheit auszuhöhlen und abzuschaffen. Sie sind längst dabei einen eigenen Staat in Deutschland zu errichten. Hier müssen wir durchgreifen", sagte der hessische Landtagsabgeordnete Ismail Tipi (Foto) vergangene Woche in Wiesbaden. Der CDU-Politiker begrüßte deshalb die Überlegungen der hessischen Justizministerin, den bereits bestehenden Paragrafen 89a des Strafgesetzbuchs, "Vorbereitung einer schweren, staatsgefährdenden Gewalttat", zu erweitern.


Außerdem zeigte der christdemokratische Landtagsabgeordnete keinerlei Verständnis für jene, die nach der Rückkehr die Geläuterten gäben. Wer in ein anderes Land fahre, um dort andere Menschen umzubringen und dabei in Kauf nehme, dass unzählige Menschen flüchten müssten und ihr Hab und Gut verlören, der könne keine Milde erwarten, weil er es aus religiöser Überzeugung getan habe.

Tipi unterstützte den Vorschlag des Bundesinnenministers, den sogenannten Gotteskriegern mit doppelter Staatsangehörigkeit die deutsche zu entziehen. Etwa ein Viertel der bisher Ausgereisten soll einen zweiten Pass besitzen. Nach einer Verurteilung wegen der geplanten Teilnahme an Gewaltakten hielte er es auch für möglich, die Ausweispapiere auszutauschen – ähnlich wie im Straßenverkehrsrecht, wenn mit dem Urteil der Führerschein entzogen werde. Würde so verfahren, entkräftete das auch den Vorwurf der Stigmatisierung, denn dem Austausch der Papiere läge eine strafrechtliche Verurteilung zugrunde und nicht bloß der Verdacht, ein ausreisewilliger Salafist zu sein.

Tipi ist der erste türkischstämmige CDU-Abgeordnete im Hessischen Landtag. Einer der Schwerpunkte seiner politischen Arbeit ist die Integrationspolitik. Vor seinem Landtagsmandat hatte er als Journalist für türkische und deutsche Medien gearbeitet. Wegen seines politischen Engagements gegen Salafisten erhält er häufig Todesdrohungen.


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Lesermeinungen

 Hans-Maria 15. Oktober 2014 
 

Völlig richtig

Das ist ein völlig richtiger Standpunkt. Hier wäre "Barmherzigkeit" unangebracht. Diese Leute muss das Gesetz voll treffen.
Mit Verständnis ist da nichts zu machen.


2
 
  15. Oktober 2014 
 

Die Stimmen der Politiker müssen lauter,

unisono und mutiger erklingen, sonst droht hier auch die Katastrophe und mit Sprüchen wie : Hat ja keiner gewusst und wird nicht so schlimm werden, ist niemandem gedient, weil sie falsch sind!


1
 
 Mr. Incredible 13. Oktober 2014 
 

Wer zu den Salafisten geht

hat - angesichts der unvorstellbaren Greueltaten - sein Menschsein aus freiem Entschluss aufgegeben. Dann muss er auch mit den Konsequenzen leben. Diese Wesen haben unschuldige Menschen bestialisch ermordet oder diesem Tun aus freiem Willen zugestimmt. Sie sollen bleiben wo der Pfeffer wächst. Gott liebt diese Wesen auch dort. Auf ihrem Weg der Umkehr. Dieser Weg kann aber nicht durch eine simple Rückkehr in den dt. Sozialstaat vollzogen werden.


8
 

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