Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  4. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  5. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. Was auch immer Synodalität sein soll
  8. „Warum bin ich Christ“
  9. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  10. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  11. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  12. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  13. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  14. Was eine Messe wiegt
  15. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender

Verschleppter Priester in Syrien soll vor islamisches Gericht

12. Oktober 2014 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Tribunal wolle «den Vorwurf der Kollaboration mit dem Assad-Regime» prüfen.


Rom (kath.net/KNA) Der in Syrien verschleppte und am Donnerstag wieder freigelassene Franziskanerpater Hanna Jallouf (Foto) muss sich möglicherweise einem islamischen Gericht stellen. Das Tribunal wolle «den Vorwurf der Kollaboration mit dem Assad-Regime» prüfen, sagte der für die katholischen Stätten im Heiligen Land verantwortliche Franziskanerkustos Pierbattista Pizzaballa dem italienischen Sender TV2000 (Freitag).

Pizzaballa sprach von einer «teilweisen Freilassung». Jallouf befinde sich in seinem Kloster im nordwestsyrischen Ort Knayeh (Qunaya) «in einer Art Hausarrest». Die Machthaber in der Region, die «als Terroristen bezeichnet und betrachtet» würden, hätten eigene staatliche Strukturen errichtet. «Sie haben ihre eigenen Tribunale, die natürlich islamisch sind. Für sie war es keine Entführung, sondern eine Festnahme», sagte Pizzaballa. Es gehe um die Prüfung der Loyalität.


Zu den Umständen der Befreiung machte der Franziskanerkustos keine näheren Angaben. Jallouf sei wohlauf und in der Geiselhaft gut behandelt worden. Von den mit ihm verschleppten 20 Pfarreiangehörigen seien «fast alle bis auf vier oder fünf» freigelassen worden.

Jallouf, Mitarbeiter der Franziskanerkustodie, war am Sonntag mit mehreren weiteren Personen in Knayeh unweit der türkischen Grenze gekidnappt worden. Als Täter gelten Milizen, die der islamistischen Al-Nusra-Front nahestehen. Der vatikanische Pressedienst Fides berichtete später unter Berufung auf örtliche Christen, Jallouf habe sich wenige Tage vor der Entführung an ein islamisches Gericht gewandt, um Übergriffe islamistischer Rebellen anzuzeigen.

Das Dorf Knayeh wird vorwiegend von Christen bewohnt. Die Franziskaner sind dort seit 1878 tätig. Neben einem Kloster errichteten sie unter anderem ein Krankenhaus und die erste arabische Schule in Nordwestsyrien. Im Januar 2013 wurden Knayeh und benachbarte Dörfer von Rebellen eingenommen.

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 julifix 13. Oktober 2014 

Beten für diesen Priester und...

...für alle Ordensleute, die ihren Glauben an Jesus Christus so mutig bezeugen.
So mancher hier könnte sich davon eine dicke Scheibe abschneiden und ebefalls Mut zum Bekenntnis beweisen.
Z.B. sich stärker gegen Genderismus ui wehren - Demo für alle Stuttgart, 19.10.2014, 14:00 Uhr Schillerplatz!!!!

Wir müssen wieder mutiger sein. Jesus hat gesagt: wer sich zu mir bekennt, zu dem werde ich mich bekennen!


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Syrien

  1. Syrien: katholische Melkiten sagen aus Sicherheitsgründen alle Kar- und Osterliturgien ab
  2. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  3. „Syrien darf nicht islamistisch werden“ – Missio-Nationaldirektor Wallner im Krisenland
  4. Syrien: Evangelikaler Pastor mit gesamter Familie ermordet
  5. Massaker in Syrien: Dramatischer Appell der Kirchenführer
  6. Vatikan fordert wichtige Rolle für Christen in Syrien
  7. Syriens neuer Machthaber äußert Hochachtung für Papst Franziskus
  8. Syrien: Neuer Machthaber macht Christen Zusicherungen
  9. Neuer Bischof von Aleppo ernannt - 2014 von Milizen entführt
  10. Syrien: „Eine knappe Minute war schlimmer als 12 Jahre Krieg“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  3. Präsident der Rabbinerkonferenz: Druck auf Juden in Europa steigt
  4. Wien: Über 3.000 Teilnehmende beim "Marsch fürs Leben"
  5. Frankreich: Jugendliche schänden Kirche und feiern islamistischen Rap-Song
  6. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  7. Über 3000 Teilnehmer beim Marsch fürs Leben in Wien 2026
  8. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  9. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete
  10. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  11. Aktionäre fordern FedEx auf, den Versand von Abtreibungspillen einzustellen
  12. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  13. Israel: Vikariat ruft drei Jahre nach 7. Oktober zu Versöhnung auf
  14. Georgien: Kirchen- und Staatsoberhaupt bekräftigen christliche Wurzeln
  15. Papst Leo feiert Hl. Messe im Gemelli-Krankenhaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz