Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  2. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  3. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  4. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  5. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  6. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  7. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  8. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  9. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  10. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  11. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  12. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  13. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  14. Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut
  15. Eklat in Regensburger Basilika St. Emmeram: Schweizer Popsängerin dreht heimlich frivoles Musikvideo

Wirbel im bayrischen Landtag um Katholische Uni Eichstätt

3. April 2014 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die katholische Kirche als Träger der Uni hatte trotz Einladung keinen Gesprächspartner zur Sitzung des Hochschulausschusses des Landtags entsandt. Kirchlicherseits wurde auf eine zu kurzfristige Ladung verwiesen.


München (kath.net/KNA) Die derzeit präsidentenlose Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) hat am Mittwoch für Wirbel im Bayerischen Landtag gesorgt. Der Hochschulausschuss vertagte sich zum Thema, nachdem die katholische Kirche als Träger der Uni trotz Einladung keinen Gesprächspartner ins Maximilianeum entsandt hatte. Kirchlicherseits wurde auf eine zu kurzfristige Ladung verwiesen. Diese Haltung löste fraktionsübergreifend Unmut aus, wie der Ausschussvorsitzende Michael Piazolo (Freie Wähler) gegenüber der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) bestätigte.

Nach Auskunft des Münchner Erzbischöflichen Ordinariats hatte das Ausschuss-Sekretariat am 25. März Kardinal Reinhard Marx als Großkanzler der KU eingeladen. Zwei Tage später habe sein Stellvertreter, Generalvikar Peter Beer für Marx und auch für seine Person abgesagt, zugleich aber seine Gesprächsbereitschaft für einen längerfristig planbaren Termin erklärt.


Piazolos Stellvertreter Oliver Jörg (CSU) überzeugte diese Reaktion nicht. «Als es um die Studienbeiträge ging, war der Kontakt auch schnell da, wenn sich der Landtag interessiert, wie es mit der einzigen katholischen Universität in Deutschland weitergeht, dann soll das kurzfristig nicht gehen.» Es müsse auch noch andere auskunftsfähige Trägervertreter außer Marx und Beer geben.

Die Grünen-Hochschulpolitikerin Ulrike Gote empörte sich, der Landtag werde in Sachen KU nun schon «jahrelang von der Kirche an der Nase herumgeführt». Es sei an der Zeit, nach Wegen zu suchen, die KU als staatliche Universität weiterzuführen. Jörg nannte diese Forderung «völlig überzogen». Solche Schnellschüsse seien weder für die Studierenden noch für die Uni förderlich.

Am 14. Mai soll es einen neuen Anlauf im Hochschulausschuss geben. Die Abgeordneten legen laut Piazolo Wert darauf, das komplexe Thema «im Ganzen» zu behandeln. Deshalb soll es in einer gemeinsamen Sitzung mit einem Vertreter des Wissenschaftsministeriums, der Universitätsleitung und des Trägers erörtert werden.

Die KU zieht nach dem vorzeitigen Rücktritt von Präsident Richard Schenk vor wenigen Wochen erneut politische und öffentliche Aufmerksamkeit auf sich. Damit steht der fünfte Führungswechsel innerhalb von sechs Jahren an. Nach mehreren gescheiterten Präsidentenberufungen seit 2008 und wechselnden Interimslösungen hatten der Träger und die Hochschulgremien neue Satzungen verabschiedet. Dazu zählt auch eine geänderte Wahlordnung.

Noch unter Schenk verabschiedete die KU nach kontroversen Debatten zum Jahreswechsel einen Hochschulentwicklungsplan. Er sieht unter anderem eine Schärfung des katholischen Profils und Verbesserungen in der Forschung vor.

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bayern

  1. Ist Markus Söder katholisch geworden?
  2. "Segne Du, Maria, alle die mir lieb..."
  3. ‘Der Segen ist Audruck des Glaubens’
  4. Der bayerische Ministerpräsident besucht Maria Vesperbild
  5. „Jahrhundertbayer“ – Papst Benedikt XVI. auf Platz 2
  6. Söder: Papst ist „eine große moralische Instanz in der Welt“
  7. Das Kreuz ist Symbol unserer christlich geprägten Kultur!
  8. Bayern: Künftig ein Kreuz in jeder staatlichen Behörde
  9. Söder: Wer in Bayern leben will, muss sich anpassen
  10. Umstrittene Sexualerziehung-Richtlinien treten vorerst nicht in Kraft






Top-15

meist-gelesen

  1. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  2. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  3. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  4. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  5. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  6. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  7. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  8. Eklat in Regensburger Basilika St. Emmeram: Schweizer Popsängerin dreht heimlich frivoles Musikvideo
  9. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  10. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  11. Überraschende Wendung im Mordfall Ann Widdecombe: Jetzt doch offizieller Terrorverdacht!
  12. Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente: „Ich bete jeden Tag, aber nicht für den Sieg“
  13. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  14. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  15. Glaube & Sex vs. Vernunft & Geld?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz